Nachrichten aus der Sportwelt am Mittwoch

Ski alpin: Weltcup, Slalom, Herren, 1. Durchgang. Linus Straßer aus Deutschland. Foto: Georg Hochmuth/Apa/dpa
Ski alpin: Weltcup, Slalom, Herren, 1. Durchgang. Linus Straßer aus Deutschland. Foto: Georg Hochmuth/Apa/dpa

Ski-Ass Straßer blickt mit mulmigem Gefühl Richtung Olympia

BERLIN: Alpin-Ass Linus Straßer blickt trotz aller Vorfreude auch mit einem mulmigen Gefühl Richtung Olympia. «Es wäre jetzt eine Lüge, wenn ich sagen würde, ich hätte keine Angst davor oder keinen Respekt davor, irgendwie positiv getestet zu werden, wenn es auch falsch positiv ist», sagte der Slalomspezialist im RTL/ntv-Interview am Mittwoch. Die Geschichten der deutschen Rodler seien abenteuerlich gewesen: «Das ist nichts, was Du als Sportler erleben willst.» Bei den Olympia-Tests hatte zum Beispiel Olympiasieger Tobias Arlt einen falsch positiven Test, in seinem Zimmer im Quarantänehotel waren unter anderem Wanzen, er kam sich vor wie ein Gefangener.

Er nehme die Situation an und probiere, das Beste daraus zu machen. «Es ist natürlich krass, was wir alles für Auflagen haben und was die alles wollen. Es gibt ja extra diese Olympia-App, wo wir gefühlt unser halbes Leben hochladen müssen. Wo man sich denkt, was genau hat das jetzt mit dem Leistungssport oder mit Olympia zu tun. Die sind da knallhart», sagte Straßer in Richtung der chinesischen Ausrichter. «Da heißt es hochladen oder du wirst einfach nicht freigeschaltet und deine App springt nicht auf grün um, sondern bleibt einfach rot. Und dann fliegst du halt nicht nach China.»

Straßer hatte am Dienstag als erster Deutscher den Nachtslalom-Klassiker in Schladming gewonnen. Plötzlich gilt der 29 Jahre alte Münchner als Medaillenkandidat bei den Olympischen Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar). «Jeder will unter die Top drei, von allem anderen kannst du dir nichts kaufen», sagte Straßer. Neben dem Norweger Lucas Braathen, Österreichs Manuel Feller und Kristoffer Jakobsen aus Schweden ist Straßer der Einzige, der in dieser Saison bereits zweimal auf ein Podium im Slalom raste.


Premier League ändert Regeln: Spielverlegung bei vier Corona-Fällen

LONDON: Nach scharfer Kritik der Vereine ändert die englische Premier League ihre Regeln für Spielabsagen wegen Corona-Fällen. Künftig können Partien verschoben werden, wenn mindestens vier Spieler im Kader eines Clubs mit dem Virus infiziert sind. Bisher wurden Spiele der obersten englischen Fußballliga abgesagt, wenn weniger als 13 Feldspieler und ein Torwart auflaufen konnten und mindestens einer der Ausfälle dem Virus geschuldet war.


CSU-Politiker Mayer gibt sein Amt als DOSB-Vizepräsident auf

BERLIN: CSU-Politiker Stephan Mayer gibt sein Amt als Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes mit sofortiger Wirkung auf. Seine Entscheidung habe der 49-Jährige am Dienstag dem DOSB-Präsidium mitgeteilt, gab der Dachverband am Mittwoch bekannt. Mayer war am 4. Dezember 2021 von der DOSB-Mitgliederversammlung zum Vizepräsidenten gewählt worden.


Zwei norwegische Handballer bei EM positiv auf Corona getestet

BRATISLAVA: Wenige Tage vor dem Ende der Europameisterschaft haben auch Norwegens Handballer zwei Corona-Fälle zu verzeichnen. Bundesliga-Profi Magnus Gullerud vom SC Magdeburg sowie der ehemalige Bundesliga-Torhüter Torbjørn Bergerud erhielten am Mittwoch positive Testergebnisse, wie Norwegens Verband mitteilte. Beide hatten einen Tag zuvor bei der 23:24-Niederlage gegen Schweden noch auf dem Spielfeld in Bratislava gestanden, die PCR-Tests wurden nach der Partie in der Arena gemacht.


Corona-Fälle bei Nürnberg: DEL-Gastspiel in München verschoben

NÜRNBERG/MÜNCHEN: Nach mehreren Corona-Fällen bei den Nürnberg Ice Tigers muss das für den heutigen Mittwochabend angesetzte Heimspiel des EHC Red Bull München kurzfristig verlegt werden. Wie die Nürnberger mitteilten, fehlen ihnen mittlerweile zehn Spieler nach positiven Befunden. Bei vier weiteren Profis wurden vom Gesundheitsamt Corona-Tests angeordnet. Damit steht den Franken keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung. Der ERC Ingolstadt muss indes am Sonntag zuschauen. Das Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers kann coronabedingt ebenfalls nicht stattfinden.


Innenverteidiger Jeffrey Chabot kommt auf Leihbasis zum 1. FC Köln

KÖLN: Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat Innenverteidiger Jeffrey Chabot verpflichtet. Wie der Club am Mittwoch bekanntgab, wechselt der 23 Jahre alte Abwehrspieler von Sampdoria Genua zunächst auf Leihbasis bis zum 30. Juni 2023 an den Rhein.


Wolverhampton Wanderers verpflichten Leipziger Hee-Chan Hwang fest

LEIPZIG: Fußball-Bundesligist RB Leipzig kann sich auf einen warmen Geldregen freuen. Wie der sächsische Club am Mittwoch bestätigte, verpflichten die Wolverhampton Wanderers Hee-Chan Hwang fest. Die Engländer ziehen die Kaufoption für den 26-jährigen Südkoreaner, der seit Saisonbeginn für den Premier-League-Club spielt. Im Raum steht eine Ablöse von 16,7 Millionen Euro.


«Oben auf Agenda»: Kahn will Lewandowski, Neuer und Müller halten

MÜNCHEN: Für Bayern-Vorstandschef Oliver Kahn haben Vertragsgespräche mit Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Thomas Müller in der nächsten Zeit höchste Priorität. «Ob es Manuel Neuer, ob es Robert Lewandowski, ob es Thomas Müller ist - es sind alles Größen dieses Vereins, alles Spieler, an denen man auch die Erfolge des letzten Jahrzehnts und die aktuellen Erfolge festmachen kann», sagte Kahn am Mittwoch in München bei einer Video-Interviewrunde. «Es versteht sich von selbst, dass wir mit all diesen Spielern in den Austausch gehen, um auch zu verstehen, was sie für Überlegungen haben und was sie wollen. Natürlich ist das auf unserer Agenda ganz oben in der nächsten Zeit.»


Nach Operationen: Ex-Toursieger Bernal wieder bei Bewusstsein

BOGOTÁ: Der frühere Tour-de-France-Sieger Egan Bernal ist nach einem schweren Trainingsunfall in seiner Heimat Kolumbien und mehreren Operationen wieder bei Bewusstsein. «Der Patient hat die Entfernung der Beatmungshilfe ohne Komplikationen überstanden», teilte das Universitätsklinikum La Sabana in der Nähe von Bogotá am Mittwoch mit. Er könne seine Arme und Beine bewegen. Der 25-jährige Bernal war nach Medienberichten auf dem Zeitfahrrad am Montag auf einen stehenden Bus geprallt. Er hatte einen Oberschenkelbruch, einen offenen Bruch der Kniescheibe und Verletzungen an der Brustwirbelsäule erlitten.


Titelfavorit Medwedew wendet Aus bei Australian Open ab

MELBOURNE: US-Open-Gewinner Daniil Medwedew hat ein drohendes Viertelfinal-Aus bei den Australian Open abgewendet. Nach einem 0:2-Satz-Rückstand und einem abgewehrten Matchball gewann die Nummer zwei der Tennis-Welt in Melbourne in der Nacht zum Donnerstag gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime 6:7 (4:7), 3:6, 7:6 (7:2), 7:5, 6:4. Im Halbfinale trifft er am Freitag auf den griechischen Weltranglisten-Vierten Stefanos Tsitsipas.


Impfpass-Affäre: DFB-Sportgericht sperrt Markus Anfang für ein Jahr

FRANKFURT/MAIN: Der zurückgetretene Werder-Coach Markus Anfang darf wegen seiner Impfpass-Affäre mindestens in dieser Saison nicht mehr als Trainer arbeiten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes sperrte den 47-Jährigen am Mittwoch rückwirkend ab dem 20. November für ein Jahr, setzt diese Strafe aber ab dem 10. Juni bis Mitte 2023 zur Bewährung aus. Zusätzlich muss Anfang eine Geldstrafe von 20.000 Euro zahlen. Florian Junge, früherer Co-Trainer des Zweitligisten Bremen, kam mit einer Geldstrafe von 3000 Euro sowie einer Zehn-Monats-Sperre davon, die ab dem 1. Juni ebenfalls zur Bewährung ausgesetzt wird. Das Bremer Gesundheitsamt hatte am 20. November 2021 Ermittlungen gegen Anfang und Junge wegen der Nutzung gefälschter Impfpässe eingeleitet.


Dachverbände betonen Rückendeckung für Olympia-Starter in Peking

FRANKFURT/MAIN: In einer gemeinsamen Erklärung haben die Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbunds und des Deutschen Behindertensportverbandes den Startern bei den Winterspielen und Paralympics in Peking Rückendeckung und Unterstützung zugesichert.

«Das gilt umso mehr im Kontext der großen Herausforderungen um die anhaltende Corona-Pandemie», erklärten DOSB-Präsident Thomas Weikert und sein Amtskollege Friedhelm Julius Beucher am Mittwoch. «Wir blenden aber, wie bereits in der jüngeren olympischen und paralympischen Vergangenheit geschehen, nicht die Realitäten aus, unter denen diese ganz besonderen Sportgroßveranstaltungen stattfinden», betonten die Sportfunktionäre.

Im engen Austausch mit dem Auswärtigen Amt und Vertretern von Menschenrechtsorganisationen habe man Mitglieder von Team D und Team D Paralympics in die Lage versetzt, sich über die gesellschaftspolitische Situation in China ein eigenes Bild zu verschaffen. «Als Delegationsleiter vor Ort werden wir uns in jedem Fall schützend vor unsere Athleten stellen, unabhängig ob sie sich zu nichtsportlichen Themen äußern wollen oder nicht», sagten Weikert und Beucher. «Athleten dafür verantwortlich zu machen, wo diese Spiele nun stattfinden, wäre nicht fair.»


Nach Corona-Tests: Skeletoni Neise schon negativ - Jungk bangt noch

KIENBAUM: Die Olympia-Teilnahme der deutschen Skeletonis Hannah Neise und Axel Jungk ist noch möglich. Die beiden positiv auf das Coronavirus getesteten Peking-Starter können die Freitestung noch schaffen. Wie Cheftrainer Christian Baude am Mittwoch auf einer virtuellen Pressekonferenz aus dem Quarantäne-Trainingslager der Skeleton- und Bobfahrer in Kienbaum mitteilte, hat die Winterbergerin Neise bereits einen negativen PCR-Test vorzuweisen. Der Gesamtweltcup-Zweite Jungk vom BSC Sachsen Oberbärenburg wurde am Mittwoch ebenfalls getestet und wartet auf eine - hoffentlich dann gute - Nachricht an diesem Donnerstag.

Skeleton-Cheftrainer Baude will jedoch kein Risiko eingehen und lässt das Duo, das sich wohl beim Weltcupfinale in St. Moritz angesteckt hat, daheim trainieren. «Es war für uns alle eine Hiobsbotschaft», sagte Baude und ergänzte: «Wir haben uns zwei Jahre strikt an alle Regeln gehalten. Daher ist es frustrierend. Doch Hannah geht es gut, sie trainiert schon wieder. Wir hoffen, dass beide zu den Wettkämpfen wieder fit werden.»

Das offizielle Training auf der Olympia-Bahn in Yangqing beginnt erst am 7. Februar. Alternativ könnte das Duo auch am 4. Februar nachreisen. Bis zur Abreise nach Peking müssen die vier erforderlichen negativen PCR-Tests vorgewiesen werden. Zwei dürfen zum Zeitpunkt des Abflugs nach Peking nicht älter als 96 beziehungsweise 72 Stunden sein.


Menschenrechts-Kritik bei Verabschiedung von Österreichs Olympioniken

WIEN: Österreichs Staatsspitze hat das Olympia-Team des Alpenlandes mit Hinweisen auf die Schattenseiten der Winterspiele in Peking verabschiedet. Bereits am Freitag würden die ersten der 106 österreichischen Teilnehmer nach China aufbrechen, «einem Land mit einer problematischen Menschenrechtssituation», sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Mittwoch. Kanzler Karl Nehammer hatte schon im Dezember angekündigt, dass keine hochrangigen Politiker aus Wien nach Peking reisen würden - aus Sorge vor Corona und nicht als politischer Boykott, wie er damals erklärte.

Nehammer wies am Mittwoch darauf hin, dass das friedliche Kräftemessen der weltbesten Athleten vor dem Hintergrund des drohenden Konfliktes in Osteuropa und der Corona-Krise stattfindet. Für die Zuseher seien die Wettkämpfe deshalb umso wichtiger. «In genau diesen Momenten vergessen sie Kummer und Gram», sagte er.


Noch kein Termin für Treffen zwischen IOC-Chef Bach und Peng Shuai

PEKING: Ein Termin für das Treffen zwischen IOC-Präsident Thomas Bach und der Tennisspielerin Peng Shuai bei den Olympischen Winterspielen in Peking ist noch nicht konkret vereinbart worden. «Dieses Treffen wird während der Spiele stattfinden», teilte ein Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Das Chinesische Olympische Komitee habe das IOC bei der Organisation der verschiedenen Gespräche unterstützt und werde auch dafür sorgen, dass das Treffen unter sehr strengen Corona-Maßnahmen und in der Olympia-Blase während der Spiele stattfinden könne.

Peng Shuai, die frühere Weltranglistenerste im Doppel, hatte Anfang November im sozialen Netzwerk Weibo Vorwürfe wegen eines sexuellen Übergriffs durch einen chinesischen Spitzenpolitiker veröffentlicht. Der Eintrag wurde bald danach gelöscht. Auch hatte die staatliche Zensur jede Debatte im chinesischen Internet darüber geblockt. Über das Wohlergehen der Tennisspielerin gibt es keine unabhängigen Angaben, viele Sportler hatten sich besorgt gezeigt. Der deutsche IOC-Präsident Thomas Bach hatte in Videoschalten mit ihr gesprochen.

Das IOC sei seit dem ersten Telefonat mit Peng Shuai am 21. November 2021 mit ihr in Kontakt geblieben und habe eine Reihe von Gesprächen mit ihr geführt - «das letzte erst in der vergangenen Woche», hieß es. «Auf diese Weise haben wir uns gegenseitig besser kennen gelernt.» So habe sie dem IOC zum Beispiel erzählt, dass sie sich auf die Winterspiele freue und die Wettkämpfe und ihre chinesischen Mitstreiter genau verfolgen werde.


Fußball-Trainer Wagner würde gern Witze wie Klopp erzählen können

BERLIN: Der ehemalige Schalke-Trainer David Wagner hat von seinem Kollegen und Freund Jürgen Klopp viel gelernt - nur eines offenbar nicht. «Ich würde gerne so gut Witze erzählen können wie er», sagte der Coach des Schweizer Fußball-Erstligisten Young Boys Bern im Sport1-Podcast «Leadertalk», der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Ansonsten habe er aber viele Dinge aus seiner Zusammenarbeit als Trainer der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund für seine Art, mit Spielern umzugehen, mitgenommen. Er habe viel mit dem heutigen Trainer des FC Liverpool über Fußball gesprochen. «So, wie er Fußball sieht, wie er Fußball lehrt. Das finde ich schon sehr inspirierend. Er hat eine Gabe, das Ganze relativ einfach zu halten. Für mich persönlich auch», erzählte Wagner. Klopp habe ihm geraten, einfach er selbst zu sein.

Der 50-jährige Wagner hatte als Spieler mit dem FC Schalke 04 den UEFA-Pokal gewonnen. Von 2011 bis 2015 war der frühere Offensivspieler Trainer in Dortmund. Von dort war er zum damaligen englischen Club Huddersfield Town gewechselt und hatte den Zweitligisten sensationell in die Premier League geführt. Anschließend hatte er 2019 den FC Schalke 04 übernommen, war dort aber nach einer Serie von 18 Spielen hintereinander ohne Sieg entlassen worden. Zu Beginn der laufenden Saison übernahm Wagner die Young Boys Bern, mit denen er nach 18 Spielen auf Platz drei der Tabelle rangiert.


Großteil des Olympia-Teams startet ab dem Wochenende nach Peking

FRANKFURT/MAIN: Die große Anreisewelle der deutschen Athleten zu den Olympischen Winterspielen in Peking beginnt am Wochenende. Die beiden Fahnenträger-Kandidaten Claudia Pechstein (Eisschnelllauf) und Francesco Friedrich (Bob) fliegen am Samstag von Frankfurt aus mit insgesamt 144 Athleten, Trainern und Betreuern nach China. Dies bestätigte der Deutsche Olympische Sportbund am Mittwoch. Zwei Tage später wird der nächste DOSB-Tross mit 97 Personen aufbrechen. Die letzte größere Delegation macht sich am Dienstag mit 92 Teilnehmern auf den Weg zu den Peking-Spielen, die am 4. Februar eröffnet werden.


Gegnertausch im Eishockey nach Wolfsburger Corona-Ausbruch

WOLFSBURG: Wegen eines erneuten Corona-Ausbruchs bei den Grizzlys Wolfsburg kommt es in der Deutsche Eishockey Liga zu einem kurzfristigen Gegnertausch. Da die ursprünglich geplante Partie zwischen den Augsburger Panthern und den Wolfsburgern nicht stattfinden kann, springen die eigentlich spielfreien Iserlohn Roosters am Freitagabend (19.30 Uhr/MagentaSport) als neuer Gegner des bayerischen Clubs ein. Das gab die DEL am Mittwoch in einer Mitteilung bekannt. Zwischen Augsburg und Iserlohn stand noch ein Nachholspiel aus, für das es bislang keinen Termin gab.


NHL: Oilers drehen Spiel und gewinnen nach Verlängerung

VANCOUVER: Die Edmonton Oilers haben in der NHL einen weiteren Rückschlag noch abgewendet und das Auswärtsspiel bei den Vancouver Canucks noch gedreht. Nach zwischenzeitlich zwei Toren Rückstand gab es am Dienstagabend (Ortszeit) ein 3:2 nach Verlängerung. Der Kanadier Connor McDavid sorgte in der Overtime mit seinem Treffer für die Entscheidung. Sieben der acht vorausgehenden Partien hatten die Oilers verloren und damit ihren sehr guten Saisonstart völlig ruiniert. Leon Draisaitl rückte durch seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 wieder an die Spitze der NHL-Scorerwertung.


Bericht: Smolcic-Wechsel zu Eintracht Frankfurt ist perfekt

FRANKFURT/MAIN: Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat einem Sky-Bericht zufolge die Verpflichtung von Defensivspieler Hrvoje Smolcic perfekt gemacht. Der 21 Jahre alte Innenverteidiger soll für eine Ablösesumme von zwei Millionen Euro von HNK Rijeka an den Main wechseln, wie der Sender am Mittwoch berichtet. Bereits am Dienstag hatte die «Bild-Zeitung» von einem erfolgreichen Medizincheck des Talents berichtet. Die Eintracht selbst hat sich bislang nicht zu der möglichen Verpflichtung geäußert.


Bayern-Vorstand Kahn bestätigt Abgang von Süle am Saisonende

MÜNCHEN: Fußball-Nationalspieler Niklas Süle verlässt den FC Bayern München zum Saisonende. Die Verhandlungen mit Süle hätten sich «sehr lange Zeit hingezogen, und wir haben ihm ein Angebot gemacht, dieses Angebot hat er nicht angenommen», sagte Vorstandschef Oliver Kahn am Mittwoch. Abwehrspieler Süle war im Sommer 2017 von der TSG 1899 Hoffenheim für rund 20 Millionen Euro zu den Münchnern gewechselt. Der 26-Jährige ist nun im Sommer ablösefrei.


Ein weiterer Corona-Fall bei deutschen Handballern

BRATISLAVA: Kurz vor der Abreise der deutschen Handballer von der Europameisterschaft hat es einen weiteren Corona-Fall im Team gegeben. Rückraumspieler Lukas Stutzke wurde als 16. DHB-Spieler bei diesem Turnier positiv getestet und konnte am Mittwochmorgen nicht mit der Mannschaft von Bratislava nach Hause fliegen. Der 24-Jährige vom Bundesligisten Bergischer HC wurde stattdessen mit einem Privat-Shuttle in die Heimat gefahren. Der DHB-Tross landete am Mittwochvormittag in Frankfurt am Main.


Bericht: Djokovic startet bei ATP-Turnier in Dubai Mitte Februar

DUBAI: Tennisstar Novak Djokovic strebt nach dem Chaos um die Verweigerung seiner Einreise nach Australien übereinstimmenden Medienberichten zufolge ein Comeback auf dem Court in Dubai an. Der 34 Jahre alte Serbe, der sich nach seiner erzwungenen Rückkehr in die Heimat nicht öffentlich geäußert hat, steht demnach auf der Teilnehmerliste des ATP-Turniers in Dubai vom 14. bis 26. Februar. Ein offizieller Hinweis fehlte am Mittwochmorgen auf der Internetseite der Veranstalter in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der nicht gegen Covid-19 geimpfte Djokovic hatte kurz vor dem Beginn der Australian Open Mitte Januar aus Australien abreisen müssen.


Tsitsipas im Tennis-Halbfinale der Australian Open

MELBOURNE: Der griechische Weltklasse-Tennisspieler Stefanos Tsitsipas steht zum dritten Mal im Halbfinale der Australian Open. Der French-Open-Finalist gewann sein Viertelfinale am Mittwoch in Melbourne gegen das italienische Talent Jannik Sinner souverän 6:3, 6:4, 6:2. Am Freitag kann der Weltranglisten-Vierte gegen den russischen US-Open-Champion Daniil Medwedew oder den Kanadier Felix Auger-Aliassime erstmals das Endspiel erreichen. Das andere Halbfinale bestreiten der 20-fache Grand-Slam-Turniersieger Rafael Nadal aus Spanien und der italienische Wimbledon-Finalist Matteo Berrettini.


Langlauf-Weltmeisterin Weng positiv getestet

OSLO: Norwegens Langlauf-Team hat gut eine Woche vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking mit massiven Corona-Problemen zu kämpfen. Nach dem positiven Test eines Trainers wurden nun auch Staffel-Weltmeisterin Heidi Weng und Anne Kjersti Kalva positiv auf das Virus getestet, wie der Skiverband am Mittwoch bei einer Pressekonferenz berichtete. Es sei aber noch zu früh, um zu wissen, ob die 30 Jahre alte Weng und die 29 Jahre alte Kalva nach ihrer Genesung mit zu den Spielen nach China reisen können.


Formel 1 bestätigt Tests in Barcelona und Bahrain

LONDON: Die Formel 1 hat die Testfahrten in Spanien und Bahrain vor dem Saisonstart bestätigt. Wie die Königsklasse des Motorsports am Mittwoch auch offiziell mitteilte, finden die jeweils dreitägigen Events vom 23. bis zum 25. Februar auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona und vom 10. bis zum 12. März auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir statt. Die Rekordsaison mit 23 Rennen wird auch mit dem Grand Prix von Bahrain am 20. März eröffnet. 2021 hatten die Teams ebenfalls in Sakhir getestet.


Infantino zu WM-Plänen: «In Europa findet WM zweimal pro Woche statt»

STRAßBURG: Mit Blick auf die Debatte um eine Fußball-WM im Zwei-Jahres-Rhythmus hat FIFA-Boss Gianni Infantino die Haltung Europas kritisiert. «Wir sehen, dass Fußball sich in eine Richtung entwickelt, wo wenige alles haben und die Mehrheit hat nichts. In Europa findet die WM zweimal pro Woche statt, weil die besten Spieler in Europa spielen», sagte der Präsident des Fußball-Weltverbandes vor dem Europarat in Straßburg, wo es um den Kommissionsbericht «Fußballverwaltung: Wirtschaft und Werte» ging. Sogar in Europa gebe es ein großes Ungleichgewicht. Die große Mehrheit Europas sehe nicht die besten Spieler und nehme nicht an den Top-Wettbewerben teil.

Die Änderung des WM-Rhythmus ist seit Monaten großes Streitthema im Fußball - die Europäische Fußball-Union und die südamerikanische Konföderation Conmebol sind dagegen. Bislang werden die Weltmeisterschaften alle vier Jahre ausgerichtet. «Wir müssen die gesamte Welt miteinbeziehen», betonte Infantino und richtete den Blick vor allem nach Afrika: «Wir müssen den Afrikanern Hoffnung geben, dass sie nicht über das Mittelmeer kommen müssen, um hier vielleicht ein besseres Leben führen zu können. Wir müssen ihnen Möglichkeiten und Würde geben.»

Infantino hat unterdessen auch WM-Gastgeber Katar vor der anhaltenden Kritik vor allem in Sachen Menschenrechte in Schutz genommen. «Ein Wandel erfolgt nicht schnell. In Europa dauerte es Jahrhunderte und Jahrzehnte. Dank der WM und dank des Schlaglichts hat sich das System in Rekordzeit in nur wenigen Jahren entwickelt», sagte Infantino und ergänzte: «Es muss noch viel getan werden, viel geändert werden. Wir müssen den Druck aufrechterhalten, aber auch anerkennen, dass es Änderungen gab.»


Helene Fischer über Olympia-Song: Hoffe, dass er Glück bringt

BERLIN: Helene Fischers Lied «Jetzt oder nie» ist der ARD-Olympia-Song - und die Sängerin selbst hofft auf einen Glückseffekt für die Athleten in Peking. «Ich erinnere mich an viele Momente meiner Karriere, in denen es auch für mich «jetzt oder nie» geheißen hat. Meist habe ich mich für «jetzt» entschieden und bin damit gut gefahren», sagte Fischer der Deutschen Presse-Agentur. «Ich hoffe, dass mein Song unseren Athletinnen und Athleten in Peking genauso viel Glück bringt, wie ich selbst mit ihm verbinde.»

«Jetzt oder nie» ist auf Fischers Album «Rausch», das im Oktober veröffentlicht wurde, zu hören. Das Lied werde nun die Zuschauer durch die Olympischen Winterspiele in der ARD begleiten, teilte der Sender mit. Besonders die Zeile «Jetzt oder nie, das hier wird unsere Zeit sein» beschreibe den olympischen Geist perfekt. Die Winterspiele werden am 4. Februar in Peking eröffnet.


Leverkusens Abwehrspieler Retsos wechselt zu Hellas Verona

LEVERKUSEN: Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen trennt sich vorzeitig von Abwehrspieler Panagiotis Retsos. Der griechische Nationalspieler wechselt vor Ablauf seines bis Sommer 2022 gültigen Vertrages zum italienischen Erstligisten Hellas Verona. Dies teilte Bayer am Dienstag mit. Über die Höhe der Ablösesumme wurde nichts bekannt. Der 23-Jährige kam 2017 von Olympiakos Piräus zu den Rheinländern und absolvierte seitdem 43 Pflichtspiele für Bayer.


Hertha BSC holt Verteidiger Kempf aus Stuttgart

BERLIN: Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat den zweiten Winter-Neuzugang perfekt gemacht. Nach dem norwegischen Verteidiger Fredrik André Björkan verpflichteten die Berliner Marc Oliver Kempf vom Ligarivalen VfB Stuttgart. Der 26-Jährige erhält einen Vertrag bis 2026, wie Hertha am Dienstag mitteilte.


77:68 in Villeurbanne: Euroleague-Erfolg für Bayerns Basketballer

VILLEURBANNE: Die Basketballer des FC Bayern München können weiterhin auf die erneute Viertelfinal-Teilnahme in der Euroleague hoffen. In einer Nachholpartie des 18. Spieltags siegte der fünffache deutsche Meister am Dienstagabend beim französischen Meister Villeurbanne mit 77:68 (45:29). Alba Berlin wartet hingegen nach der zweiwöchigen Corona-Zwangspause weiter auf den ersten Sieg. Am Dienstagabend unterlagen die Berliner in einem Nachholspiel der Euroleague beim israelischen Serienmeister Maccabi Tel Aviv 78:87 (39:47).


Dänischer Nationalspieler Eriksen hält sich bei Ex-Club Ajax fit

AMSTERDAM: Der vertragslose dänische Fußball-Nationalspieler Christian Eriksen bringt sich gut ein halbes Jahr nach seinem dramatischen Zusammenbruch während der EM bei seinem ehemaligen Verein Ajax Amsterdam in Form. Der Club teilte am Dienstag mit, dass der 29-Jährige in dieser Woche bei der zweiten Mannschaft des niederländischen Meisters trainiert. «Legends are always welcome» (Legenden sind immer willkommen), twitterte Ajax.


Nach Corona-Ausbruch: KSC-Profis peilen Rückkehr ins Training an

KARLSRUHE: Nach dem Corona-Ausbruch in der Vorwoche sollen die ersten betroffenen Spieler des Karlsruher SC am Freitag möglichst wieder das Training aufnehmen. Das teilte der Fußball-Zweitligist am Dienstag mit. Für einen Teil der positiv getesteten Profis stehen am Mittwoch PCR-Tests an. Sollten diese negativ ausfallen, sollen sich die Spieler am Donnerstag noch medizinischen Tests unterziehen und tags darauf dann auf den Trainingsplatz zurückkehren. Gleiches gilt für den ebenfalls positiv getesteten Chefcoach Christian Eichner. Die Zahl der Corona-Fälle innerhalb der Mannschaft war am Wochenende auf 19 gestiegen.


Senegal und Marokko erreichen Viertelfinale des Afrika Cups

JAUNDE: Die Fußball-Nationalmannschaften aus Marokko und Senegal haben das Viertelfinale des Afrika Cups erreicht. Dank der Tore von Liverpool-Star Sadio Mané (63.) und Bamba Dieng (90.+2) setzte sich Senegal am Dienstag 2:0 (0:0) gegen Kap Verde durch, das zwei Spieler durch Rote Karten verlor. Anschließend siegte Marokko gegen Malawi 2:1 (1:1). Nach der Führung durch Hellings Frank Mhango (7.) trafen Youssef En-Nesyri (45.+2) und der ehemalige Dortmunder Achraf Hakimi (70.) zum Sieg für Marokko.


Spanien und Schweden im Halbfinale der Handball-EM

BRATISLAVA: Nach Titelverteidiger Spanien hat auch Rekordchampion Schweden das Halbfinale der Handball-Europameisterschaft erreicht. In einem packenden Duell setzten sich die Schweden am Dienstagabend in Bratislava mit 24:23 (9:14) gegen Norwegen durch. Zuvor hatte Spanien sein abschließendes Hauptrundenspiel gegen Polen mit 28:27 (14:13) gewonnen und damit zum sechsten Mal nacheinander ein EM-Halbfinale erreicht. Bereits am Montag hatte Weltmeister Dänemark als erstes Team den Einzug ins Halbfinale perfekt gemacht.


Erfolg zum EM-Abschied: Handballer besiegen Russland

BRATISLAVA: Deutschlands coronageplagte Handballer haben sich mit einem Erfolgserlebnis von der Europameisterschaft verabschiedet. Die dezimierte DHB-Auswahl gewann am Dienstag vor 1443 Zuschauern in Bratislava ihr abschließendes Hauptrundenspiel gegen Russland mit 30:29 (16:12). Die Entscheidung über die genaue Platzierung fällt erst am Mittwoch am letzten Spieltag der Gruppe I. Beste Werfer für das Team von Bundestrainer Alfred Gislason, dem nach insgesamt 15 Corona-Fällen nur noch 13 Spieler zur Verfügung standen, waren Kapitän Johannes Golla, Tobias Reichmann und Patrick Zieker mit je fünf Toren.


Ski-Ass Straßer gewinnt Nachtslalom in Schladming

SCHLADMING: Skirennfahrer Linus Straßer hat dank eines famosen zweiten Durchgangs den Nachtslalom im österreichischen Schladming gewonnen. Der 29-Jährige vom TSV 1860 München siegte am Dienstag vor dem Norweger Atle Lie McGrath und feierte den dritten Weltcup-Erfolg in seiner Karriere. Der Erfolg auf der Planai war der zweite Podiums-Platz für Straßer in diesem Winter. Dritter wurde der Österreicher Manuel Feller.

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