Nachrichten aus der Sportwelt am Mittwoch

Foto: epa/Pascal Muller
Foto: epa/Pascal Muller

Niederlage gegen Lausanne: Adler Mannheim verpassen Gruppensieg

MANNHEIM: Die Adler Mannheim haben den Gruppensieg in der Champions Hockey League (CHL) verpasst. Das Team von Trainer Pavel Gross verlor seine letzte Vorrundenpartie gegen den Schweizer Vertreter HC Lausanne am Mittwoch mit 1:3 (0:1, 0:1, 1:1). Jiri Sekac (18. Minute), Tim Bozon (29.) und Benjamin Baumgartner (54.) trafen für die Gäste. Sinan Akdag (58.) erzielte das einzige Tor der Adler.

Die Mannheimer schlossen die Gruppe C damit hinter dem finnischen Club Lukko Rauma als Zweiter ab. Für das Achtelfinale hatten sie sich allerdings schon zuvor qualifiziert. Die Hin- und Rückspiele dieser Runde werden zwischen dem 16. und 24. November ausgetragen.


«Kicker»: Schlaudraff soll neuer Sportdirektor in St. Pölten werden

HANNOVER: Der ehemalige Nationalspieler Jan Schlaudraff steht vor einem Engagement als Sportdirektor des österreichischen Zweitligisten SKN St. Pölten. Das berichtete der «Kicker» am Mittwoch. Der 38-Jährige hatte erst zu Beginn dieser Woche einen Rechtsstreit mit seinem vorherigen Arbeitgeber Hannover 96 beendet und ist nun frei für einen neuen Job. St. Pölten wiederum ist ein Kooperationspartner des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, dessen Sportchef der enge Schlaudraff-Vertraute Jörg Schmadtke ist.

Der dreimalige Nationalspieler war von 2008 bis 2015 Spieler und 2019 auch für ein halbes Jahr Sportdirektor in Hannover. Die 96er kündigten ihm Anfang 2020, Schlaudraff ging dagegen vor dem Arbeitsgericht vor. Nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung einigten sich beide Seiten am Montag doch noch außergerichtlich und Schlaudraff kassierte eine Abfindung.


MÜNCHEN: Die ARD verzichtet zukünftig auf den «Sportschau Club».

Der TV-Sender bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der «Bild». Die Talk-Sendung startete 2012 als Nachfolger von «Waldis Club» und wurde meistens nach Fußball-Übertragungen gesendet. Zuletzt hatte der «Sportschau Club» mit dem Moderations-Duo Esther Sedlaczek und Micky Beisenherz während der Fußball-Europameisterschaft mehrere Folgen mit mehr als einer Million Zuschauer.


«Möglichkeiten ausschöpfen»: UEFA vergibt Vermarktungsrechte neu

BERLIN: Die Europäische Fußball-Union UEFA will die Vermarktungsrechte für ihre Club-Wettbewerbe ab dem Jahr 2024 neu vergeben. Dafür solle ab sofort die Suche nach einem Marketing- und Vertriebspartner für die Wettbewerbe rund um die Champions League für den Zyklus 2024 bis 2027 beginnen, teilte die UEFA am Mittwoch mit. Damit sollten die Möglichkeiten nach der dann geltenden Reform der Königsklasse voll ausgeschöpft und maximiert werden, hieß es. Ab 2024 sollen 36 statt wie bisher 32 Teams in der Champions League spielen.


Köln bis auf Weiteres ohne Mittelfeldspieler Skhiri

KÖLN: Der 1. FC Köln muss vorerst auf Ellyes Skhiri verzichten. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, hat sich der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler beim Spiel mit der tunesischen Nationalmannschaft am Sonntag gegen Mauretanien eine Knieverletzung zugezogen. Skhiri habe einen Schlag auf das Knie bekommen, sagte Trainer Steffen Baumgart am Mittwoch. «Für das Spiel gegen Hoffenheim wird er auf keinen Fall zur Verfügung stehen. Und ich kann auch schon sagen, zum Spiel gegen Leverkusen wird es auch eng. Danach wollen wir abwarten, wie der Heilungsprozess ist oder wie es ihm dann geht.»


Fußballverband des Kosovo trennt sich von Trainer Challandes

PRISTINA: Der Fußballverband des Kosovo hat sich von Trainer Bernard Challandes getrennt. Einen Tag nach der 1:2-Niederlage in der WM-Qualifikation gegen Georgien wurde der Vertrag des Schweizers vorzeitig aufgelöst, wie beide Seiten am Mittwoch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Pristina bekanntgaben. Der 70 Jahre alte Coach hatte die Mannschaft im März 2018 übernommen. In der WM-Qualifikation liegt die Auswahl des Kosovo mit vier Zählern aus sieben Spielen auf dem letzten Platz der Gruppe B.


Kenias Leichtathletik-Verband: Olympia-Vierte Tirop tot aufgefunden

NAIROBI: Die Olympia-Vierte und Straßenweltrekordlerin Agnes Tirop aus Kenia ist nach Angaben des kenianischen Leichtathletik-Verbandes tot in ihrem Haus aufgefunden worden. In Medienberichten waren am Mittwoch Fotos von einem Polizeieinsatz in Iten im Nordwesten des Landes zu sehen, wo viele Läuferinnen und Läufer leben und trainieren. Kenia habe ein Juwel verloren, erklärte der Verband. Man sei außer sich vor Trauer um die aufstrebende Läuferin und arbeite noch daran, Einzelheiten zu ihrem Tod herauszufinden. Tirop hatte vor einem Monat bei einem Rennen in Herzogenaurach einen Weltrekord über zehn Kilometer auf der Straße in reinen Frauenrennen aufgestellt.


Nach Knie-OP: Ski-Star Dreßen fällt für erste Saisonrennen aus

SCHWÄBISCH HALL: Skirennfahrer Thomas Dreßen wird die ersten Speed-Events der kommenden Saison und womöglich auch größere Teile des kommenden Weltcup-Winters verpassen. Er werde bei den Rennen in Lake Louise (Kanada) und Beaver Creek (USA) am letzten November- und ersten Dezember-Wochenende nicht an den Start gehen, sagte der 27-Jährige bei der Einkleidung des Deutschen Skiverbands in Schwäbisch Hall am Mittwoch. Auch die Rennen in Gröden seien kein Thema. An die Olympischen Spiele in Peking im kommenden Februar denke er aktuell noch nicht.


Grubauer und Seattle Kraken verlieren zum Start in der NHL

LAS VEGAS: Die Seattle Kraken haben das erste NHL-Spiel ihrer Geschichte verloren. Das neue Team um Eishockey-Nationaltorwart Philipp Grubauer unterlag am Dienstagabend (Ortszeit) den Vegas Golden Knights auswärts 3:4. Grubauer wechselte vor der Saison von den Colorado Avalanche zum 32. Team der National Hockey League. Er kassierte früh zwei Gegentore und zeigte danach eine gewohnt starke Leistung. Weil aber auch noch zwei weitere Tore für Las Vegas fielen, waren die ersten drei NHL-Treffer in der Geschichte der Kraken zu wenig für einen Premierensieg. Zuvor hatte Titelverteidiger Tampa Bay Lightning das erste Spiel der Saison gegen die Pittsburgh Penguins 2:6 verloren.


Skispringer Karl Geiger zum «Skisportler des Jahres» gewählt

SCHWÄBISCH HALL: Weltmeister Karl Geiger ist vom Deutschen Skiverband (DSV) als nationaler Skisportler des Jahres ausgezeichnet worden. Das Ergebnis dieser Abstimmung unter den aktiven Athleten veröffentlichte der Verband am Mittwochmorgen bei der Einkleidung in Schwäbisch Hall. Der 28 Jahre alte Skispringer aus dem Allgäu soll am Mittwochabend von Verbandspräsident Franz Steinle offiziell geehrt werden. Geiger holte bei der vergangenen WM in seinem Heimatort Oberstdorf Gold im Team und im Mixed sowie je einmal Silber und Bronze im Einzel. Dazu wurde er im slowenischen Planica Skiflug-Weltmeister und gewann das Auftaktspringen der Vierschanzentournee, das ebenfalls in Oberstdorf ausgetragen wird.


Danny Schwarz wird neuer Trainer der Würzburger Kickers

WÜRZBURG: Danny Schwarz wird neuer Trainer von Fußball-Drittligist Würzburger Kickers. Der 46-Jährige war neun Jahre lang für den FC Bayern München im Nachwuchsbereich tätig, wo er im Frühjahr kurzzeitig auch die U23 coachte. Zuletzt betreute er die unter Vertrag stehenden Talente beim deutschen Rekordmeister, die zu anderen Vereinen verliehen wurden. Der Zweitliga-Absteiger aus Unterfranken hatte die Konsequenz aus dem schlechten Saisonstart gezogen und sich von Coach Torsten Ziegner getrennt.


Covid-19: Weiterer Positiv-Test bei Nations-League-Sieger Frankreich

MAILAND: Der französische Fußball-Nationalspieler Theo Hernandez ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab sein Verein AC Mailand am Mittwoch bekannt. Der 24-Jährige hatte am Wochenende noch mit Frankreich das Finale der Nations League gewonnen. Beim 2:1 im Endspiel gegen Spanien waren neben dem Flügelspieler unter anderen auch die Bayern-Profis Benjamin Pavard und Dayot Upamecano im Einsatz. Auch Bruder Lucas Hernandez gehörte zum Aufgebot der Franzosen bei dem Finalturnier in Italien. Vor Theo Hernandez war bereits Adrien Rabiot positiv getestet worden.


Israel: FIFA schlägt WM 2030 in Israel und Nachbarstaaten vor

TEL AVIV: FIFA-Präsident Gianni Infantino hat nach israelischen Angaben für das Jahr 2030 eine Weltmeisterschaft in Israel und anderen Staaten aus der Region vorgeschlagen. Diese sollten von den Vereinigten Arabischen Emiraten angeführt werden, teilte das Büro von Israels Ministerpräsident Naftali Bennett nach einem gemeinsamen Treffen am Dienstagabend mit. Es war demnach der erste Besuch des Präsidenten des Fußball-Weltverbandes in Israel. Zuvor hatte Infantino am Dienstag bei einer Konferenz der «Jerusalem Post» auf die Frage nach der Möglichkeit einer WM in Israel geantwortet, dass «nichts unmöglich» sei.


DFB-Frauen mit «gesellschaftlichem Auftrag» nach Israel

FRANKFURT/M.: Trotz strenger Corona-Regeln plant die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft rund um das WM-Qualifikationsspiel in Israel ein Rahmenprogramm. «Wir wollen unserem gesellschaftlichen und sozialen Auftrag Rechnung tragen», sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg in einer Video-Pressekonferenz am Mittwoch. Eine Delegation soll dabei die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem besuchen. Die Auswahl des Olympiasiegers von 2016 trifft am 21. Oktober in Tel Aviv auf Israels Team, das Rückspiel findet am 26. Oktober in Essen statt.


Kerber in Indian Wells im Viertelfinale - Zverev im Achtelfinale

INDIAN WELLS: Angelique Kerber hat beim Tennis-Masters in Indian Wells das Viertelfinale erreicht. Die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste gewann am Dienstagabend (Ortszeit) gegen Ajla Tomljanovic aus Australien 6:4, 6:1. In der nächsten Runde trifft die 33 Jahre alte Kielerin auf Paula Badosa aus Spanien. Olympiasieger Alexander Zverev gewann gegen den ehemaligen Weltranglistenersten Andy Murray und erreichte zuvor das Achtelfinale. Der 24 Jahre alte Hamburger besiegte den Briten 6:4, 7:6 (7:4). Das Hartplatzturnier in Kalifornien ist mit 8,76 Millionen US-Dollar dotiert.


Rassismus-Vorwürfe: DFB-Gericht reduziert Strafmaß für Erdmann

FRANKFURT/M.: Die Sperre für Drittliga-Spieler Dennis Erdmann vom 1. FC Saarbrücken wegen Rassismus-Vorwürfen ist vom DFB-Bundesgericht verkürzt worden. In der Berufungsverhandlung am Mittwoch in Frankfurt/Main änderte das Gremium das Strafmaß für den 30-Jährigen. Die noch bis Ende der ursprünglichen Sperre am 25. Oktober ausstehenden zwei Spiele wurden bis zum Ende der laufenden Saison auf Bewährung ausgesetzt. Erdmann hat bereits fünf Spiele aussetzen müssen. Zudem wurde die Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro gestrichen, wie der Deutsche Fußball-Bund am Mittwoch mitteilte. Einen entsprechenden Antrag auf Änderung des Strafmaßes hatte der DFB-Kontrollausschuss gestellt. Erdmann soll in der Partie der Saarländer am 25. August gegen den 1. FC Magdeburg mehrere Gegenspieler rassistisch beleidigt haben.


Hummels: DFB-Team braucht mich nur ganz gesund

DORTMUND: Mats Hummels sieht für sich selbst nur bei voller Gesundheit und vollem Leistungsvermögen eine Daseinsberechtigung in der DFB-Auswahl. «Die Nationalmannschaft braucht mich ganz klar nur, wenn ich bei 100 Prozent bin. Mit 80 oder 90 Prozent braucht mich die Mannschaft nicht», sagte der Verteidiger von Borussia Dortmund der «Sport Bild» (Mittwoch). Seit Hansi Flick nach der Europameisterschaft als Bundestrainer übernommen hat, war der Weltmeister von 2014 nicht mehr für die Nationalmannschaft aktiv. Hummels berichtete von einem Austausch vor den vergangenen WM-Qualifikationsspielen.


FIFA ermittelt nach Vorkommnissen in England und Albanien

LONDON/TIRANA: Der Fußball-Weltverband hat die Ausschreitungen bei den WM-Qualifikationsspielen in England und Albanien «auf das Schärfste» verurteilt und Ermittlungen eingeleitet. Derzeit würden die Berichte über die WM-Qualifikationsspiele zwischen England und Ungarn sowie Albanien und Polen analysiert, «um die angemessensten Maßnahmen zu ergreifen», hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Beim 1:1 im Londoner Wembley-Stadion waren Dutzende Einsatzkräfte auf den Tribünen mit Gästefans aneinandergerieten. In Tirana waren nach dem 1:0-Siegtreffer der Polen durch Karol Swiderski Plastikflaschen in Richtung der jubelnden Spieler geflogen. Die Partie wurde für rund 20 Minuten unterbrochen.


Olympiasieger Friedrich beeindruckt von Olympia-Bobbahn in Peking

PEKING: Nach den ersten Testfahrten auf der neuen Olympia-Bahn von Peking zeigte sich Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich begeistert. «Eine Bahn, die seines gleichen sucht, beeindruckend wie zugleich baulich gewaltig, dass sie keinen Vergleich findet», schrieb der Rekordweltmeister am Mittwoch auf der Facebook-Seite seines Bobteams. «16 Kurven auf knapp 1,9 km Länge schlängeln sich wie ein chinesischer Drache sanft durch die Berge des Xiaohaituo-Gebirges, um nach 127 Meter Höhenunterschied im Ziel anzukommen.»

Laut Friedrich sei mit der Bahn in China ein neuer «Superlativ» geschaffen worden. Denn die Bahn für Bob, Rodeln und Skeleton ist erstmals komplett überdacht. «Inmitten des Xiaohaituo-Gebirges ist sie sowohl fahrerisch als auch touristisch ein Highlight», meinte Friedrich, der bei den Olympischen Winterspielen vom 4. bis 20. Februar 2022 erneut das Double anpeilt.

Rein sicherheitstechnisch deutet sich aufgrund der Corona-Pandemie auch ein neues Level in China an. Der Transfer der Teams vom Flughafen zum Hotel oder zur Wettkampfstrecke war bestens organisiert, «auf einer eigens für uns gesperrten Autobahn und Polizei-Eskorte sind wir gut im Hotel angekommen. Um kein Risiko einzugehen, sind alle Bereiche, in denen wir uns bewegen, hermetisch abgesperrt», postete das sächsische Bobteam.


Eberl zuversichtlich bei Vertragsverhandlungen mit Zakaria

MÖNCHENGLADBACH: Gladbachs Sportchef Max Eberl geht zuversichtlich in die Vertragsverhandlungen mit Mittelfeldspieler Denis Zakaria. Borussia Mönchengladbach sei nicht chancenlos, sagte Eberl der «Sport Bild» (Mittwoch). «Dass Denis sehr begehrt ist, ist uns natürlich vollkommen bewusst. Aber er weiß auch, was er an uns hat und wie wir ihn in den vergangenen Monaten während seiner Verletzung unterstützt haben.» Vor Weihnachten soll es laut Eberl weitere Gespräche mit Zakaria geben. «Wir werden alles versuchen, ihn zu halten», sagte er. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft im Sommer 2022 aus.

In den vergangenen zwei Spielen gegen Dortmund und Wolfsburg hatte die starke Mittelfeld-Kombination mit Zakaria und Manu Koné zum Sieg der Fohlen beigetragen. Leidtragende sind dabei ihre Mannschaftskollegen Florian Neuhaus und Christoph Kramer, die derzeit nicht in der Startelf stehen. Eberl zeigt sich diplomatisch: «Wir haben einen schlagkräftigen Kader, in dem es auch mal zu Konkurrenzkampf kommen kann und soll», sagte er. Jeder müsse sich bewusst sein, dass er sich ständig anbieten müsse. «Diese Möglichkeiten haben auch Flo und Chris, und ich bin mir sicher, dass sie uns noch sehr weiterhelfen werden.»


«Anton, was ist mit dir passiert?» - Alaba von Kroos überrascht

MADRID: Was macht Toni Kroos in der Sauna? David Alaba hat nach seinem Wechsel vom FC Bayern München zu Real Madrid interessante Details über seinen Clubkollegen verraten. Er habe ihn im Dampfbad bei Bauchübungen mit dem Gymnastikball, bei Stabübungen und beim Hanteltraining erlebt. «Ich sage, Anton, was ist mit dir passiert in den letzten sieben Jahren?», berichtete der österreichische Nationalmannschaftskapitän im Podcast «Einfach mal Luppen» von Toni Kroos und dessen Bruder Felix. Selbst auf dem Fahrrad habe Kroos in der Sauna gesessen.

«Ich habe mir am Anfang auch Sorgen gemacht», meinte Alaba scherzhaft. In seiner Zeit bei Bayern München habe er Kroos nicht wirklich regelmäßig im Kraftraum gesehen, verriet Alaba. Das sei noch positiv ausgedrückt gewesen, gab der ehemalige deutsche Nationalspieler zu, es sei eher gar nicht gewesen. Und dann sei er erstaunt gewesen, erzählte Alaba. «In der ersten Woche sehe ich den Toni jeden Tag in der Kraftkammer», berichtete der Verteidiger.

Aber irgendwie sei dies aus seiner Sicht auch folgerichtig. Er glaube, das sei dieser Hunger, den sie von klein auf hätten, sie wollten immer mehr, immer mehr, das Beste aus sich rausholen. «Ich glaube, sonst wären wir heute nicht da und würden diese Erfolge einfach haben», meinte Alaba.


Österreichs Trainer Foda zur Zukunft: «Der falsche Ansprechpartner»

KOPENHAGEN: Österreichs Fußball-Nationaltrainer Franco Foda will sich nicht an Spekulationen über seine Zukunft beteiligen. Nach der 0:1-Niederlage in der WM-Qualifikation in Kopenhagen gegen Dänemark sagte der 55-Jährige auf eine entsprechende Frage: «Ich von meiner Seite habe einen laufenden Vertrag und werde bis zum letzten Tag hier alles geben, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Dazu haben wir beim nächsten Lehrgang die Möglichkeit. Da wollen wir beide Spiele gewinnen, um dann mit einem positiven Gefühl auch ins nächste Jahr zu gehen. Das ist meine Aufgabe. Für alles andere bin ich, denke ich, der falsche Ansprechpartner.»

Foda hat das österreichische Nationalteam zur EM 2020 geführt, als erster Teamchef erreichte der gebürtige Mainzer mit den Österreichern ein EM-Achtelfinale. In der WM-Qualifikation kann sein Team Platz zwei nach der Niederlage nicht mehr erreichen - aber die Hoffnung bleibt. Denn sollten vier Teams aus dem Quintett Frankreich, Belgien, Italien, Spanien und Wales in ihren WM-Quali-Gruppen auf Platz eins oder zwei landen, dürfen die Österreicher dank ihres Gruppensieges in der vergangenen Nations League im Play-off antreten.

Er habe bisher ein Gespräch mit Gerhard Milletich, der am Sonntag zum neuen Präsidenten des Österreichischen Fußballbundes gewählt werden soll, geführt, sagte Foda. Dieser hatte Mitte September erklärt, auch Alternativen für den Posten des Teamchefs in Betracht zu ziehen. «Wir waren gemeinsam Mittagessen, haben über viele Dinge gesprochen. Es war eigentlich ein sehr angenehmes Gespräch. Alles Weitere wird man sehen», sagte Foda, der über keine Inhalte berichten wollte. «Aber es war ein gutes Gespräch.»

In der WM-Quali gelangen bislang nur gegen die Färöer und Moldau Siege. In den sechs Partien gegen Dänemark, Schottland und Israel holte die ÖFB-Auswahl es erst einen Punkt. In einem Monat geht es wieder gegen Israel. Ob mit oder ohne Foda wird sich in den nächsten Wochen zeigen.


Red-Bull-Teamchef Horner: Druck für Mercedes «müssen wir nutzen»

BERLIN: Red-Bull-Teamchef Christian Horner wittert eine ungewohnte Chance auf den WM-Titel in der Formel 1.

«Das ist das erste Mal seit Jahren, dass Mercedes in dieser Drucksituation ist. Das müssen wir nutzen», sagte der 47-Jährige der «Sport Bild» (Mittwoch). Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat seit seinem zweiten Platz in Istanbul am Sonntag die WM-Führung wieder übernommen und liegt vor dem nächsten Rennen in Texas sechs Punkte vor dem siebenmaligen Weltmeister Lewis Hamilton. «Max hat eine gute Balance und fährt konstant, wie wir es von ihm gewohnt sind. Hinzu kommt, dass er mittlerweile mehr Erfahrung gesammelt hat», sagte Horner. «Er ist jetzt bereit für den Titel.».


Dänemark löst vorzeitig WM-Ticket - England nur Remis gegen Ungarn

KOPENHAGEN: Dänemark hat sich als zweites Team aus Europa nach der deutschen Nationalmannschaft für die Fußball-WM 2022 in Katar qualifiziert. Der EM-Halbfinalist setzte sich am Dienstagabend mit 1:0 (0:0) gegen Österreich durch und ist nicht mehr von Rang eins in der Gruppe zu verdrängen. Ex-Europameister Portugal gewann 5:0 (3:0) gegen Luxemburg und hat nun mindestens die Playoff-Teilnahme sicher. Gleiches gilt für Europameister Italien, die Schweiz und Serbien. EM-Finalist England kam nicht über ein 1:1 (1:1) gegen Ungarn hinaus.


Nach Eriksen-Zusammenbruch: Dänemark erhält Fairplay-Preis

KOPENHAGEN: Vier Monate nach dem Zusammenbruch von Christian Eriksen ist Dänemarks Fußball-Nationalteam mit einem Fairplay-Preis geehrt worden. Kapitän Simon Kjaer nahm die Auszeichnung des Internationalen Fairplay-Komitees am Dienstagabend in Kopenhagen vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich entgegen. «Wir sind natürlich froh, einen Preis zu gewinnen, der dafür vergeben wird, dass unsere Mannschaft zusammensteht und sich gegenseitig hilft», sagte Kjaer laut einer Mitteilung des dänischen Verbandes.


Deutsche U21 mit zweitem Sieg unter Neu-Coach Di Salvo

SZEGED: Deutschlands U21-Fußballer haben im zweiten Spiel unter dem neuen Nationaltrainer Antonio Di Salvo den zweiten Sieg geholt. Der Europameister setzte sich am Dienstag in Ungarn in der EM-Qualifikation mit 5:1 (2:1) durch. In ihrer Qualifikationsgruppe verteidigten die deutschen Junioren mit der perfekten Ausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen ihre Tabellenführung. Nur der Sieger der Gruppe löst direkt das EM-Ticket 2023. Spielentscheidend waren vor 2000 Zuschauern in Szeged mit ihren Toren erneut die 19-jährigen Kevin Schade (5./90. Minute) und Malik Tillman (32.). Bereits bei seinem Debüt zuletzt gegen Israel (3:2) hatte das Duo getroffen. Die weiteren deutschen Treffer erzielten die Nürnberger Erik Shuranov (54.) und Tom Krauß (66.). Für die Ungarn traf Tamas Kiss (39.).


Alba Berlin gelingt Überraschung - Bayern verliert in der Euroleague

BERLIN: Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat in der Euroleague seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Am Dienstagabend gewannen die ersatzgeschwächten Berliner dank einer starken zweiten Hälfte gegen den türkischen Spitzenclub Fenerbahce Istanbul mit 84:70 (27:35). Für Alba war es vor 6176 Zuschauern der erste Sieg im dritten Spiel der Königsklasse. Die Basketballer des FC Bayern München warten dagegen auf ihren ersten Sieg. Beim russischen Club Unics Kasan verlor der deutsche Vizemeister mit 70:73 (37:26).


In Impfdebatte: NBA-Team Brooklyn Nets verzichtet auf Star Irving

NEW YORK: In der Debatte um seinen Impfstatus wird Basketball-Topstar Kyrie Irving von seinem NBA-Club vorerst nicht mehr berücksichtigt. Der Profi der Brooklyn Nets darf bis auf weiteres weder trainieren noch spielen. «Angesichts der sich entwickelnden Situation und nach gründlicher Überlegung haben wir entschieden, dass Kyrie Irving nicht mit dem Team spielen oder trainieren wird», erklärte General Manager Sean Marks in einem am Dienstag veröffentlichten Statement - ohne explizit zu erwähnen, ob der Aufbauspieler gegen das Coronavirus geimpft ist.


Leverkusens Tah will zurück ins Nationalteam: «Gehöre dahin»

LEVERKUSEN: Bayer Leverkusens Abwehrspieler Jonathan Tah stellt Ansprüche auf eine Rückkehr in die Fußball-Nationalmannschaft. «Natürlich möchte ich dahin und ich gehöre auch dahin», sagte der 25 Jahre alte Innenverteidiger am Dienstag. «Aber das entscheidet jemand anders.» Tah gratulierte dem DFB-Team zur erfolgreichen WM-Qualifikation: «Ich bin natürlich sehr stolz auf die Mannschaft.»


Boateng wehrt sich gegen Matthäus-Kritik: «Finde ich frech»

BERLIN: Fußballprofi Kevin-Prince Boateng vom Bundesligisten Hertha BSC hat kein Verständnis für die harte Kritik von Ex-Weltfußballer Lothar Matthäus an seiner Person. «Nach sieben Spieltagen zu sagen, die Karriere eines Spielers ist vorbei, das finde ich frech. Vielleicht hat er ja Lust gehabt auf eine Schlagzeile, die hat er bekommen», sagte Boateng in Berlin. In seiner Funktion als Experte hatte Matthäus zuletzt in der Sendung «Sky90» gesagt: «Die Zeit von Kevin-Prince, der ein überragender Spieler war, auch ein schwieriger Charakter, ist meiner Meinung nach vorbei.»

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