Nachrichten aus der Sportwelt am Mittwoch

Der Guard der Oklahoma City Thunder, Dennis Schroeder, in Aktion während eines NBA-Basketballspiels. Foto: epa/John G. Mabanglo
Der Guard der Oklahoma City Thunder, Dennis Schroeder, in Aktion während eines NBA-Basketballspiels. Foto: epa/John G. Mabanglo

Deutsche Basketballer warten auf Schröder - Alba-Trio pausiert noch

HAMBURG: Die deutschen Basketballer warten in der Vorbereitung auf das olympische Qualifikationsturnier weiter auf die Ankunft von NBA-Star Dennis Schröder. Noch ist unklar, wann der Point Guard von den Los Angeles Lakers zum Kader von Bundestrainer Henrik Rödl stößt, der sich derzeit in Hamburg auf den Supercup vorbereitet. Dort trifft das deutsche Team am Wochenende auf Tschechien, Tunesien und Italien.

Definitiv nicht in Hamburg spielen werden Niels Giffey, Maodo Lo und Johannes Thiemann. Das Trio vom deutschen Meister Alba Berlin hat nach der langen Saison noch ein paar Tage Pause bekommen. Dafür wird der in Frankreich spielende Point Guard Joshiko Saibou am Donnerstag erstmals mit dem Team trainieren und am Wochenende auch zur Verfügung stehen.

Saibou hatte am Mittwoch in einem vom Verband veröffentlichten Video erklärt, die Auswirkungen seiner Teilnahme an zwei Demonstrationen gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr in Berlin zu bereuen. «Zuerst möchte ich mich an die Leute wenden, die sich mit meinen Handlungen oder Aussagen im letzten Jahr verletzt gefühlt haben. Dafür möchte ich mich entschuldigen und sagen, dass es absolut nicht meine Intention war», sagte der 31-Jährige. Um seine Nominierung hatte es in dieser Woche in den sozialen Medien großen Wirbel gegeben.

Das olympische Qualifikationsturnier findet vom 28. Juni bis 4. Juli im kroatischen Split statt. In der Vorrunde trifft Deutschland auf Russland und Mexiko. Die DBB-Auswahl muss das Turnier gewinnen, um sich für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren.


Olympia-Saison vorbei: Knie-OP bei Stabhochspringer Holzdeppe

BERLIN: Der ehemalige Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe kommt für einen Olympia-Start nicht mehr in Frage. Wie der 31-Jährige am Mittwoch bekanntgab, muss er sich einer Knieoperation unterziehen und seine Saison vorzeitig beenden. Bei den deutschen Meisterschaften Anfang des Monats hatte Holzdeppe in Braunschweig mit 5,50 Metern den dritten Platz belegt.

Bei Instagram schrieb Holzdeppe, er habe Schmerzen im rechten Knie verspürt und sich daraufhin einer Untersuchung unterzogen. Dabei sei ein Knorpelschaden festgestellt worden. «Ich werde einige Wochen lang ausfallen, aber nicht aufgeben. Ich habe immer noch Pläne, hoch zu springen und werde dafür alle Energie investieren», schrieb Holzdeppe. Er werde natürlich die Operation abwarten müssen, sei aber optimistisch, ergänzte der Athlet vom LAZ Zweibrücken. 2012 in London hatte er Olympia-Bronze geholt.


Austria-Coach Foda: «Arnautovic-Ausfall trifft uns hart»

AMSTERDAM: Österreichs Nationaltrainer Franco Foda hat auf der Abschlusspressekonferenz vor dem Spitzenspiel der Gruppe C gegen die Niederlande am Donnerstag in Amsterdam noch einmal die Wichtigkeit des gesperrten Marko Arnautovic betont. «Sportlich trifft uns das hart», sagte Foda am Mittwochabend. «Es war für uns alle natürlich eine Hiobsbotschaft. Aber wir müssen noch enger zusammenrücken», sagte Foda.

Arnautovic war nach seinem beleidigenden Jubel im Anschluss an seinen Treffer zum 3:1-Endstand gegen Nordmazedonien von der UEFA für ein Spiel gesperrt worden und fehlt den Österreichern damit gegen die Niederlande. Der von Bayern München zu Real Madrid wechselnde David Alaba nahm den früheren Stürmer von Werder Bremen aber in Schutz. «Er hat sich vorher schon einige Dinge anhören müssen, die tiefer waren, als das, was er gesagt hat», sagte Alaba.


Formel 1: Renault verlängert mit Ocon

BERLIN: Der Formel-1-Rennstall Alpine und der Rennfahrer Esteban Ocon haben ihren Vertrag vorzeitig verlängert.

Der 24-Jährige unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis 2024, wie der Rennstall am Mittwoch bekanntgab. Der Franzose fährt seit 2020 für das Team, das damals unter dem Namen Renault startete. In der laufenden Saison liegt Ocon in der Fahrerwertung nach sechs von 23 Rennen auf Rang zwölf.


Österreichs Verbandspräsident kritisiert Arnautovic-Sperre

AMSTERDAM: Der österreichische Verbandspräsident Leo Windtner hat die Sperre für Marko Arnautovic heftig kritisiert. Von einer Berufung sah der Verband zwar ab. «Es ist aber schwer zu verstehen, dass der eigentliche Provokateur Alioski komplett ungeschoren davonkommt und nur unser Spieler gesperrt worden ist», sagte Windtner am Mittwoch der Nachrichtenagentur APA.

Arnautovic war nach seinem beleidigendem Jubel im Anschluss an seinen Siegtreffer beim 3:1 gegen Nordmazedonien von der UEFA für ein Spiel gesperrt worden und fehlt dem Team Austria damit am Donnerstag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Amsterdam im Spitzenspiel der Gruppe C.

Windtner erwartet nun, dass das österreichische Team am Donnerstag auch für den gesperrten Arnautovic spielen wird. «Es gab hier den Schulterschluss», sagte der Verbandsboss. «Ich glaube auch, dass es in der Mannschaft die Reaktion geben wird: Jetzt erst recht, rücken wir noch mehr zusammen.»


DFB-Frauen starten WM-Qualifikation in Cottbus und Chemnitz

MÜNCHEN: Die deutschen Fußball-Frauen starten die Qualifikation für die WM 2023 in Cottbus und Chemnitz. Das beschloss das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in seiner Sitzung am Mittwoch in München. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg trifft am 18. September (ARD) in Cottbus im Stadion der Freundschaft auf Bulgarien und am 21. September (ZDF) im Chemnitzer Stadion an der Gellertstraße auf Serbien.


Centre Court in Wimbledon zunächst mit 50 Prozent Fans

LONDON: Zum Start des Tennis-Turniers in Wimbledon sollen auf dem Centre Court und dem zweitgrößten Platz Nummer 1 zunächst die halbe Zahl an verfügbaren Plätzen für Zuschauer verfügbar sein. Wie die Organisatoren am Mittwoch weiter mitteilten, soll die Kapazität auf einigen kleineren Plätzen bereits zu Beginn des Rasen-Klassikers am 28. Juni zu 75 Prozent ausgelastet werden. Beim Achtel- und Viertelfinale sollen dann auch auf den beiden größten Plätzen noch mehr Fans Zutritt erhalten. Die Halbfinals und die Endspiele sollen auf einem mit 15.000 Besuchern voll gefüllten Centre Court stattfinden.


10.000 Euro Strafe für Dortmunds Handballerinnen

HAMBURG: Die Handballerinnen von Borussia Dortmund müssen für ihr verweigertes Antreten im Champions-League-Playoff gegen den französischen Vertreter Metz Handball eine Strafe von 10.000 Euro bezahlen. Das teilte die Europäische Handball-Föderation (EHF) am Mittwoch mit. Die Dortmunderinnen waren im März nicht angetreten, da die Austragung der Spiele nach Ansicht von Borussia-Vorstand Andreas Heiermann aufgrund der damaligen Corona-Lage «unverantwortlich» gewesen sei.


Äthiopier Kenenisa Bekele startet nicht im Olympia-Marathon

FRANKFURT/MAIN: Der äthiopische Laufstar Kenenisa Bekele wird nicht beim olympischen Marathon an den Start gehen. Dies teilte sein Manager Jos Hermens am Mittwoch mit. Damit kommt es im japanischen Sapporo am 8. August nicht zum großen Duell zwischen Bekele und dem kenianischen Weltrekordler Eliud Kipchoge, der bei den Spielen als Titelverteidiger antreten wird. Der Kenianer ist der große Favorit im Rennen um Olympia-Gold. Hintergründe zum Verzicht von Kenenisa Bekele sind nicht bekannt.


VfB Stuttgart verpflichtet Mainzer Torwart Florian Müller

STUTTGART: Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat Torwart Florian Müller vom Ligakonkurrenten FSV Mainz 05 verpflichtet. Der 23-Jährige unterschrieb bei den Schwaben einen Vertrag bis 30. Juni 2025, teilte der Verein am Mittwoch mit. Beim VfB soll Müller den Schweizer Gregor Kobel ersetzen, der zum DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund wechselt.


FC St. Pauli holt Etienne Amenyido aus Osnabrück

HAMBURG: Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat den 23-jährigen Angreifer Etienne Amenyido von Absteiger VfL Osnabrück unter Vertrag genommen. Das teilte der Club aus der Hansestadt am Mittwoch mit. Über die Ablösemodalitäten und die Vertragslaufzeit wurden keine Angaben gemacht. Amenyido spielte seit der Saison 2018/19 für den VfL Osnabrück.


«War nicht meine Intention»: Basketballer Saibou entschuldigt sich

HAMBURG: Basketball-Nationalspieler Joshiko Saibou hat die Auswirkungen seiner Teilnahme an zwei Demonstrationen gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr in Berlin bereut. «Zuerst möchte ich mich an die Leute wenden, die sich mit meinen Handlungen oder Aussagen im letzten Jahr verletzt gefühlt haben. Dafür möchte ich mich entschuldigen und sagen, dass es absolut nicht meine Intention war», sagte der 31-Jährige in einem Videostatement des Deutschen Basketball-Bundes. Die Demonstrationen besuchte der Basketballer, weil er «nicht mit allen Maßnahmen der Regierung bezüglich der Pandemie einverstanden» gewesen war. Daraufhin kündigte ihm sein damaliger Club Telekom Baskets Bonn. Saibou klagte dagegen, am Ende einigten sich beide Seiten gütlich.


Vierjahresvertrag: VfL Wolfsburg verpflichtet Stürmer Philipp fest

WOLFSBURG: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat Offensivspieler Maximilian Philipp von Dynamo Moskau fest verpflichtet. Der 27 Jahre alte Stürmer hat in der vergangenen Saison auf Leihbasis bereits für den VfL gespielt und unterschrieb nach Club-Angaben vom Mittwoch einen Vertrag bis 2025. Über die Ablösesumme macht der Champions-League-Teilnehmer keine Angaben. Nach Medienangaben soll der VfL rund sieben Millionen Euro für den früheren U21-Nationalspieler zahlen.


Nach Eriksen-Schock: Zweites Spiel für Dänemark bei Fußball-EM

BERLIN: Fünf Tage nach dem Zusammenbruch von Spielmacher Christian Eriksen im Auftaktspiel gegen Finnland tritt Dänemarks Fußball-Nationalmannschaft zu ihrem zweiten Spiel bei der EM an. Gegner ist an diesem Donnerstag (18.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Kopenhagen Mitfavorit Belgien, das im Gegensatz zu den Dänen mit einem Sieg in die Gruppe B gestartet ist.

Wie Belgien gehen auch die Niederlande und Österreich mit drei Punkten aus dem ersten Spiel in ihr direktes Duell in Amsterdam (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV). Beide haben dort wie Belgien schon die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale. Österreich fehlt allerdings der gesperrte Marko Arnautovic. Im anderen Spiel der Gruppe C treffen zuvor in Bukarest die Ukraine und Nordmazedonien aufeinander (15.00 Uhr/ZDF und MagentaTV).


Rekordchampion Roger Federer verpasst Viertelfinale in Halle

HALLE/WESTFALEN: Rekordchampion Roger Federer hat beim Tennisturnier im westfälischen Halle überraschend den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Der 39 Jahre alte Schweizer musste sich am Mittwoch im Achtelfinale dem Kanadier Félix Auger-Aliassime mit 6:4, 3:6, 2:6 geschlagen geben. Rund eineinhalb Wochen vor dem Beginn des Rasen-Klassikers in Wimbledon zeigte Federer, der bislang zehnmal in Halle triumphieren konnte, noch einige Schwächen. Der 19 Jahre jüngere Auger-Aliassime nutzte dies und verwandelte nach 1:44 Stunden seinen ersten Matchball.


Oranje-Verteidiger Matthijs de Ligt fit für Österreich-Spiel

AMSTERDAM: Der niederländische Star-Verteidiger Matthijs de Ligt rückt für das zweite Gruppenspiel gegen Österreich am Donnerstag (21.00 Uhr) in Amsterdam in die Startelf des Oranje-Teams.

«Matthijs wird spielen», stellte Trainer Frank de Boer am Mittwoch klar. Der 21 Jahre alte de Ligt von Juventus Turin hatte das Auftaktspiel der Niederländer gegen die Ukraine (3:2) am Sonntag noch wegen Leistenbeschwerden verpasst. Nun ist er wieder komplett fit. Wer für den Abwehrspieler aus der gegen die Ukraine siegreichen Anfangsformation weichen muss, wollte de Boer noch nicht verraten. Ansonsten hat der Bondscoach keinen großen Anlass, um Veränderungen vorzunehmen.


Österreichs Arnautovic wegen Beleidigung für ein EM-Spiel gesperrt

NYON: Der Österreicher Marko Arnautovic ist wegen Beleidigung eines Gegenspielers für ein Spiel bei der EM gesperrt worden. Das teilte die Europäische Fußball-Union UEFA am Mittwoch nach einer Entscheidung ihrer zuständigen Kammer mit. Damit steht der frühere Bundesligaprofi nicht für das Spiel gegen die Niederlande am Donnerstag (21.00 Uhr) in Amsterdam zur Verfügung.

Dem 32 Jahre alten Arnautovic war vorgeworfen worden, nach seinem Tor zum 3:1-Endstand gegen Nordmazedonien am Sonntag seinen Gegenspieler Ezgjan Alioski beleidigt und dabei auch rassistische Äußerungen getätigt zu haben. Die UEFA stufte die Äußerungen nicht als Rassismus ein, wie aus dem angegebenen Artikel der Satzung in der Verbandsmitteilung hervorgeht («Beleidigung von Spielern»).

Der Verband Nordmazedoniens hatte mitgeteilt, ein Beschwerdeschreiben an die UEFA geschickt zu haben, in dem «die schärfste Strafe für den österreichischen Nationalspieler» gefordert werde. Arnautovic hatte zuvor die Kritik an seinem Jubel zurückgewiesen, sich aber auch für seine Äußerungen entschuldigt.


Schon 52 Corona-Fälle bei der Copa América

RIO DE JANEIRO: Zwei Tage nach dem Auftakt der Copa América gibt es bei dem südamerikanischen Kontinentalturnier bereits Dutzende Corona-Fälle. 52 Fußballspieler und Mitarbeiter seien positiv getestet worden, berichtete die Sportzeitung «Lance» am Dienstag unter Berufung auf das brasilianische Gesundheitsministerium. Allein in der venezolanischen Delegation hatten sich zuletzt rund ein Dutzend Spieler und Mitarbeiter infiziert.


Wimbledon-Wildcards für Andy Murray und Venus Williams

LONDON: Der Brite Andy Murray und Venus Williams aus den USA haben für den Rasen-Klassiker in Wimbledon jeweils eine Wildcard erhalten. Das teilten die Organisatoren in London am Mittwoch mit. Der nach zwei Hüftoperationen in der Tennis-Weltrangliste weit nach hinten gerutschte Murray konnte beim dritten Grand-Slam-Turnier der Saison bislang 2013 und 2016 den Titel gewinnen. Venus Williams konnte in Wimbledon bislang fünf Mal triumphieren. Das Turnier beginnt am 28. Juni.


Verhandlungen erfolglos: America's Cup womöglich nicht in Neuseeland

AUCKLAND: Titelverteidiger Neuseeland richtet den 37. America's Cup womöglich nicht im eigenen Land aus. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung von Team New Zealand hervor. Demnach sind die Verhandlungen mit der Regierung und dem Stadtrat von Auckland über finanzielle Zuschüsse nach drei Monaten gescheitert. Nun würden Gespräche mit anderen möglichen Segelrevieren geführt. Ganz vom Tisch ist der Wettkampf in Neuseeland aber nicht. «Wenn die Ressourcen ein Event in Neuseeland ermöglichen, bleiben wir dafür offen», sagte Teamchef Grant Dalton.


Medienbericht: Barcelona und Hannover einig über Trainer-Transfer

HANNOVER: Champions-League-Sieger FC Barcelona und Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf sollen sich über einen Wechsel von Trainer Carlos Ortega aus der niedersächsischen Landeshauptstadt in die katalanische Metropole einig sein. Das meldete die spanischen Zeitung «Mundo Deportivo» am Mittwoch. Eine Bestätigung des FC Barcelona, der sich schon seit längerem um Ortega bemüht, gab es zunächst nicht. Die TSV dementierte: «Es ist nichts unterschrieben», sagte Sven-Sören Christophersen, der Sportliche Leiter der Hannoveraner.


Ackermann kann Tour-Aus nicht verstehen - «Mehr als enttäuscht»

BERLIN: Der deutsche Sprinter Pascal Ackermann hat mit großem Unverständnis auf die Nichtberücksichtigung für die am 26. Juni beginnende Tour de France reagiert. «Ich bin mehr als enttäuscht. Ich versteh's halt nicht, kann's leistungstechnisch nicht nachvollziehen», sagte der frühere deutsche Straßenradmeister der «Rheinpfalz». Es sei wie in ein Loch zu fallen: «Ja kann man so sagen. Es war jetzt erst mal alles umsonst.»


Kapitel Rudy beim FC Schalke 04 beendet - Vertrag aufgelöst

GELSENKIRCHEN: Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy und Bundesliga-Absteiger FC Schalke 04 haben sich endgültig auf eine Trennung geeinigt. Wie der Revierclub am Mittwoch bekanntgab, wird der bis zum 30. Juni 2022 datierte Vertrag mit dem 31-Jährigen vorzeitig aufgelöst. Rudy, der 29 A-Länderspiele für die DFB-Elf absolviert hat, kam 2018 für etwa 16 Millionen Euro vom FC Bayern München zu Schalke und wurde insgesamt zweimal zur TSG Hoffenheim verliehen. Dort kam er in der abgelaufenen Saison zuletzt auf 32 Pflichtspiele. Für Schalke lief Rudy in insgesamt 30 Pflichtspielen auf.


1. FC Köln zahlt rückwirkend halbe Miete für Zeit der Pandemie

KÖLN: Einen Tag vor seiner digitalen Mitgliederversammlung hat Fußball-Bundesligist 1. FC Köln eine Einigung über eine rückwirkende Reduzierung der Stadionpacht seit Beginn der Geisterspiele im März 2020 präsentiert. In einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Stadt und der Kölner Sportstätten GmbH wurde mitgeteilt, dass die ursprünglich 7,895 Millionen Euro netto betragenden Fixkosten um 50 Prozent reduziert wurden. Die normalerweise knapp über 1,5 Millionen betragende Betriebskostenpauschale wurde um 15 Prozent gemindert.


Achtelfinal-Aus für Jan-Lennard Struff beim Tennis-Turnier in Halle

HALLE/WESTFALEN: Jan-Lennard Struff hat beim Tennisturnier im westfälischen Halle den Einzug ins Viertelfinale knapp verpasst.

Der 31 Jahre alte Warsteiner verlor am Mittwoch im Achtelfinale gegen den US-Qualifikanten Marcos Giron mit 7:6 (7:1), 3:6, 4:6. Damit steht mit Routinier Philipp Kohlschreiber bislang erst ein Deutscher im Viertelfinale. Am Donnerstag hat noch Alexander Zverev die Chance, das Achtelfinale zu überstehen. Die deutsche Nummer eins trifft auf den Franzosen Ugo Humbert.


Irina Kummert neue Vorsitzende der Ethikkommission des DFB

FRANKFURT/MAIN: Die Personalberaterin Irina Kummert ist die neue Vorsitzende der Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes. Das DFB-Präsidium hat die Präsidentin des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft am Mittwoch zur Leiterin des Gremiums gewählt, hieß es in einer Mitteilung. Sie tritt die Nachfolge des im vergangenen Oktober gestorbenen SPD-Politikers Thomas Oppermann an. Oppermann war auf dem DFB-Bundestag 2019 zum Vorsitzenden der Kommission gewählt worden.


Olympiasieger Röhler bangt um Olympia-Start: «Wettlauf mit der Zeit»

FRANKFURT/MAIN: Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler muss um die Teilnahme an den Sommerspielen in Tokio bangen. Einen geplanten Start bei einem Leichtathletik-Meeting am Samstag in Madrid musste er wegen Rückenproblemen absagen. «Leider können wir Madrid nicht machen. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit», sagte der 29 Jahre alte Werfer aus Jena am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Tokio-Spiele. «Mental geht es mir sehr gut, aber mit dem Körper haben wir noch ein paar Aufgaben vor uns.»

Bis zum Meldeschluss des Deutschen Leichtathletik-Verbandes am 29. Juni hat er Zeit, mit starken Würfen noch ins Olympia-Team zu kommen, was nicht leicht wird. Ein Tokio-Ticket hat bereits Johannes Vetter (Offenburg) mit seiner Saisonbestweite von 96,29 Meter sicher. Allerdings müsste Röhler besser werfen als Julian Weber (Mainz), Bernhard Seifert (Potsdam) sowie eventuell auch noch der EM-Zweite Andreas Hofmann aus Mannheim. Sein Comeback nach einer Ellenbogen-OP bis zum 29. Juni ist noch offen.

Bisher hat Röhler noch keinen Plan, wo und ob er noch einen Olympia-Qualifikationsversuch wagen kann. «Ich kann es nicht sagen. Wir geben alles, arbeiten jeden Tag so hart es geht, aber die Gesundheit ist oberste Maxime», erklärte er. Bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig musste er nach einem Versuch sein Saisondebüt schon wieder abbrechen.


Berichte: Bottas droht am Saisonende Aus bei Formel-1-Team Mercedes

LE CASTELLET: Formel-1-Vizeweltmeister Valtteri Bottas droht laut übereinstimmenden Medienberichten am Saisonende das Aus bei Branchenführer Mercedes. Wie der Fernsehsender RTL am Mittwoch auf seiner Internetseite berichtete, soll es an diesem Wochenende während des Großen Preise von Frankreich Gespräche zwischen dem 31-jährigen Finnen und Teamchef Toto Wolff geben. Eine Entscheidung werde angeblich schon in den kommenden Wochen fallen. Auch andere Medien berichteten, dass der Brite George Russell im kommenden Jahr das Cockpit von Bottas erhalten soll und bereits in die Pläne eingeweiht wurde. Eine Bestätigung für die Vorgänge gibt es noch nicht.


Deutsche Slalom-Kanuten starten schon am 6. Juli nach Tokio

MARKKLEEBERG: Die deutschen Slalom-Kanuten werden schon am 6. Juli zu den Olympischen Spielen nach Tokio reisen. «Wir hatten vorher ja nur einmal die Möglichkeit, dort auf dem Wildwasserkanal zu trainieren. Daher werden die Nationen vorab ihre Trainingsmöglichkeiten bekommen», sagte Cheftrainer Klaus Pohlen am Mittwoch bei der Vorstellung des Olympia-Teams in Markkleeberg, wo bis Sonntag der Weltcup ausgetragen wird.

Vor der Reise nach Japan wird das vierköpfige Team mit Ricarda Funk, Andrea Herzog, Hannes Aigner sowie Sideris Tasiadis noch eine Leistungsdiagnostik am 28. Juni in Augsburg absolvieren. In Tokio stehen dann zehn Trainingstage mit jeweils zwei Einheiten an. Der Umzug ins olympische Dorf ist dann am 19. Juli geplant.

«Ich gehe davon aus, dass wir mit unserer Truppe konkurrenzfähig sind. Wir kämpfen um die Medaillen und wollen es den anderen so schwer wie möglich machen», sagte Cheftrainer Pohlen.


Handballer mit Olympia-Test gegen Brasilien und Ägypten

HAMBURG: Die deutschen Handballer bestreiten zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio ein Dreier-Turnier in Nürnberg. Wie der Deutsche Handball-Bund am Mittwoch mitteilte, spielt die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason am 9. Juli (20.15 Uhr) gegen Brasilien sowie am 11. Juli (15.05 Uhr/beide Spiele bei Sport 1) gegen Ägypten.

Die Südamerikaner sind Gruppengegner der deutschen Auswahl in der Vorrunde, die Nordafrikaner spielen in Tokio in der Parallelgruppe. Ob Zuschauer in Nürnberg zugelassen werden, steht noch nicht fest.

Der Isländer Gislason wird am 28. Juni seinen Kader für die am 5. Juli beginnende Olympia-Vorbereitung benennen. Das erste Spiel in Tokio bestreitet die DHB-Auswahl am 24. Juli gegen Europameister Spanien.


Österreichs Nationaltrainer Foda glaubt an Rückkehr in Vereinsfußball

WIEN: Österreichs Nationaltrainer Franco Foda geht von seiner Rückkehr in den Vereinsfußball aus.

«Ich habe noch einen Vertrag beim ÖFB, der bis Dezember läuft. Sollten wir uns für die WM in Katar qualifizieren, dann verlängert er sich automatisch bis 2022. Aber ich gehe davon aus, dass ich nochmals als Vereinstrainer arbeiten werde», sagte der 55-Jährige in einem Interview der «Sport Bild». «Wo, das ist schwer vorauszusagen.» Foda hatte von 2012 bis 2013 den 1. FC Kaiserslautern trainiert. Er kommt auf zwei Länderspiele für Deutschland und lebt seit langer Zeit in Österreich.

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