Nachrichten aus der Sportwelt am Mittwoch

Der Deutsche Martin Wolfram . Foto: epa/Barbara Walton
Der Deutsche Martin Wolfram . Foto: epa/Barbara Walton

Wolfram holt zehnten Olympia-Startplatz für deutsche Wasserspringer

TOKIO: Wasserspringer Martin Wolfram hat dem deutschen Team am vorletzten Tag des Weltcups in Tokio den zehnten Startplatz für die Olympischen Spiele gesichert. Der 29 Jahre alte Dresdner erreichte am Mittwoch das Halbfinale vom Drei-Meter-Brett. In den vier Einzeldisziplinen bei den Sommerspielen hat Deutschland nun sieben Quotenplätze. Zudem wird die Mannschaft von Bundestrainer Lutz Buschkow in drei der vier Synchronwettbewerbe dabei sein. Wer die Quotenplätze einnimmt, steht noch nicht fest. Dies soll bei den deutschen Meisterschaften entschieden werden, die im Rahmen der Finals 2021 vom 1. bis zum 6. Juni in Berlin stattfinden.


Digitale Präsentation der Olympia-Bekleidung für die Tokio-Spiele

FRANKFURT/MAIN: Die Präsentation der Bekleidung der deutschen Athleten für die Olympischen Spiele und Paralympics in Tokio wird am Donnerstag (17.00 Uhr) erstmals digital und live aus Düsseldorf präsentiert.

Für den Deutsche Olympischen Sportbund ist dies der «Startschuss der gemeinsamen Mission» auf der Zielgeraden zu den Spielen vom 23. Juli bis 8. August in Japan. Bei der Präsentation des Tokio-Outfits werden Topathleten wie Hockeyspielerin Selin Oruz, Para-Tischtennisspielerin Stephanie Grebe, Para-Leichtathlet Johannes Floors und der Trainer der U21-Fußball-Nationalmannschaft Stefan Kuntz das Outfit vorstellen.


Torhüter Leno: Über die Europa League zur Fußball-EM

LONDON: Der deutsche Fußball-Torhüter Bernd Leno hofft, mit einem möglichen Einzug ins Europa-League-Finale auch ein EM-Ticket zu ergattern. «Ich glaube, ein besseres Bewerbungsschreiben gibt es dann auch nicht für mich momentan und ich hoffe, dass wir dann ins Finale kommen und dann hoffentlich auch ein Platz für mich frei wird in der Nationalmannschaft», sagte der frühere Leverkusener im Interview des TV-Senders RTL/ntv. Leno trifft am Donnerstag (21.00/Nitro) mit dem FC Arsenal im Halbfinal-Rückspiel auf den FC Villarreal.


Kim Kulig und Miroslav Klose jetzt offiziell Fußball-Lehrer

FRANKFURT/MAIN: Europameisterin Kim Kulig und Weltmeister Miroslav Klose gehören zu den Abschlussabsolventen des 67. Fußball-Lehrer-Lehrgangs beim DFB. Die Zertifikate an alle 25 Teilnehmer wurden am Mittwoch von Lehrgangsleiter Daniel Niedzkowski nach den Prüfungen übergeben, wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte. Die 31 Jahre alte Kulig ist derzeit Coach der zweiten Mannschaft der Frauen von Eintracht Frankfurt und wechselt zur neuen Saison als Co-Trainerin zum Bundesliga-Rivalen VfL Wolfsburg. Die Zukunft von Ex-Torjäger Klose, derzeit Assistent von Hansi Flick beim FC Bayern München, ist noch offen.


Zverev gewinnt Auftaktmatch bei Masters-Turnier in Madrid

MADRID: Alexander Zverev ist erfolgreich in das Tennis-Masters-Turnier in Madrid gestartet. Der beste deutsche Profi siegte am Mittwoch 6:3, 6:2 gegen den Japaner Kei Nishikori. Dabei zeigte der zuletzt in München im Viertelfinale ausgeschiedene Hamburger eine starke Leistung. «Ich habe mich heute wohl gefühlt auf dem Platz. Ich denke, das hat man gesehen», sagte der 24-Jährige im TV-Sender Sky. Sein Erfolg über den einstigen US-Open-Finalisten Nishikori stand nach nur 1:14 Stunden fest. Im Achtelfinale trifft Zverev an diesem Donnerstag auf den Briten Daniel Evans.


BVB-Boss Watzke: Verständnis für Zuschauerausschluss bei Pokalfinale

BERLIN: Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat großes Verständnis für den coronabedingten Zuschauerausschluss beim DFB-Pokalfinale in Berlin gezeigt. «Ich bin da bei der Politik. Wir haben es bis jetzt einigermaßen gut hingekriegt, trotz aller Belastungen. Wir müssen das jetzt bis zum Ende durchziehen, auch wenn es ohne Zuschauer ein Drama ist», sagte der 61-Jährige am Mittwoch bei der Pokalübergabe im Berliner Rathaus. Watzke forderte aber zugleich, Fans mittelfristig wieder in die Stadien zu lassen: «Ab August sollten wir dann wieder Gas geben.»


Staatsanwaltschaft stellt DFB-Steuerverfahren gegen Rauball ein

FRANKFURT/MAIN: Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main hat das Steuerverfahren gegen die früheren DFB-Spitzenfunktionäre Reinhard Rauball und Helmut Sandrock eingestellt. Dies bestätigte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatte die «Süddeutsche Zeitung» darüber berichtet. Allerdings gehen die Ermittlungen gegen Reinhard Grindel, den früheren Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes, sowie gegen den DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch, Schatzmeister Stephan Osnabrügge und Generalsekretär Friedrich Curtius weiter.


TV-Sender Sky und Sport1 laden Lehmann nicht mehr ein

BERLIN: Nach einer rassistischen Äußerung gegenüber Ex-Nationalspieler Dennis Aogo wird der Pay-TV-Sender Sky auf den Einsatz von Jens Lehmann verzichten. «Wir hatten Jens Lehmann oft bei Sky als Gast in unserem Programm, sind sehr enttäuscht über sein Verhalten und planen, ihn jetzt nicht mehr als Gast in unsere Sendungen einzuladen», schrieb Sky-Sportchef Charly Classen am Mittwoch. Auch bei Sport1 wird der ehemalige Fußball-Nationaltorwart nicht mehr eingeladen.


Dardai begrüßt schnelle Hertha-Entscheidung nach Lehmann-Eklat

BERLIN: Trainer Pal Dardai hat das schnelle Handeln der Verantwortlichen bei Hertha BSC nach dem Eklat um Jens Lehmann als «sehr gut» bezeichnet. «Die neue Führung von Hertha ist sehr konsequent, und das ist sehr positiv», sagte der Ungar am Mittwoch bei einer Pressekonferenz zum Nachholspiel in der Fußball-Bundesliga an diesem Donnerstag (18.30 Uhr/DAZN) im Berliner Olympiastadion gegen den SC Freiburg. Lehmann hatte zuvor in einer WhatsApp-Nachricht an den Ex-Nationalspieler und Sky-Experten Dennis Aogo den Begriff «Quotenschwarzer» benutzt.


Ermittler gegen FIFA-Präsident Infantino darf nicht weitermachen

BELLINZONA: Der bisherige Ermittler gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino darf wegen Befangenheit nicht mehr gegen den Top-Funktionär vorgehen. Die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts im schweizerischen Bellinzona gab einem Antrag Infantinos am Mittwoch statt. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der außerordentliche Bundesanwalt Stefan Keller die Pflicht zur Unvoreingenommenheit missachtet habe. Dies zeigten unter anderem öffentliche Äußerungen Kellers, die ihn als parteiisch einordnen ließen. Keller wies die Vorwürfe zurück. Er werde die Konsequenzen des Entscheids auf die verschiedenen Verfahren mit der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft und der Gerichtskommission abklären. Das Urteil ist rechtskräftig.


Gelungener Olympia-Halbmarathontest in Sapporo - Steinruck Vierte

SAPPORO: Leichtathletik-Weltpräsident Sebastian Coe hat den olympischen Testwettbewerb über die Halbmarathon-Distanz in Sapporo als erfolgreich bezeichnet. Die japanischen Organisatoren hätten am Mittwoch «die höchste Stufe der Fähigkeit» gezeigt, die Medaillenkämpfe im Marathon und Gehen bei den Tokio-Spielen vom 23. Juli bis 8. August zu organisieren, sagte der britische Chef von World Athletics am Mittwoch. Diese Wettbewerbe werden wegen der zu erwartenden Hitze im Sommer nicht in Japans Hauptstadt ausgetragen.

Der Halbmarathon-Test für Frauen und Männer wurde unter Ausschluss von Zuschauern veranstaltet. Die Läufer durften sich abgesehen vom Training und Wettkampf gemäß der Corona-Regeln nur in ihren Hotelzimmern aufhalten. Am Sonntag soll im Nationalstadion von Tokio ein weiterer Olympia-Test für die Leichtathleten stattfinden.

«Die Herausforderungen sind groß. Ich glaube nicht, dass irgendwelche Olympischen Spiele unter schwierigeren Umständen ausgetragen wurden», sagte Coe. «Diese Spiele haben eine Überlagerung von Komplexität, die jenseits des Verständnisses der meisten liegt.»

Beim olympischen Halbmarathon-Testlauf in Sapporo gab es bei den Frauen einen japanischen Dreifach-Erfolg. Mao Ichiyama gewann in 1:08:28 Stunden vor Mizuki Matsuda (1:08:32) und Ayuko Suzuki (1:08:53). Vierte wurde die Frankfurterin Katharina Steinruck in 1:10:43 Stunden. Der Kenianer Hillary Kipkoech kam in 1:00:46 Stunden als Erster ins Ziel. Zweiter wurde sein Landsmann Simon Kariuki (1:01:11) vor Shin Kimura aus Japan (1:01:46).


Grosjean kehrt ins Formel-1-Auto zurück - Testrunden für Mercedes

BRACKLEY: Der deutsche Formel-1-Rennstall Mercedes macht seine Ankündigung wahr und lässt den im vergangenen Jahr schwer verunglückten Romain Grosjean kommenden Monat im ehemaligen Weltmeister-Auto von Superstar Lewis Hamilton fahren. Am 27. Juni wird der 35 Jahre alte Franzose beim Großen Preis von Frankreich im W10 einige Demorunden absolvieren. Zwei Tage später darf Grosjean einen kompletten Testtag auf dem Circuit Paul Ricard in dem Wagen bestreiten, mit dem Hamilton 2019 Weltmeister wurde.

«Aufgrund der COVID-Pandemie konnte die Formel 1 in der Saison 2020 nicht in Frankreich fahren. Deshalb wird es für mich etwas ganz Besonderes sein, im Rahmen des Frankreich Grand Prix 2021 mit einem Mercedes zu fahren und danach damit einen Test auf meiner Heimstrecke, dem Circuit Paul Ricard, zu absolvieren», sagte Grosjean in einer Mitteilung von Mercedes am Mittwoch: «Ich kann diesen Tag kaum noch erwarten.» Es werde eine einzigartige Erfahrung.

Grosjean war im vergangenen November in Bahrain schwer verunglückt. Sein damaliger Haas-Rennwagen war in die Leitplanken gekracht, in zwei Stücke gebrochen und in Flammen aufgegangen. Der Franzose hatte Verbrennungen an den Händen erlitten, den Horror-Crash ansonsten wie durch ein Wunder ohne noch schwerere Blessuren überstanden.

«Die Idee entstand, als es danach aussah, dass Romain seine aktive Formel-1-Karriere beenden würde, und wir wollten nicht, dass dieser Unfall sein letzter Moment in einem F1-Auto sein sollte», erklärte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. «Ich weiß, dass die F1-Gemeinschaft sich darüber freuen wird, Romain wieder auf der Strecke zu sehen.»


Man City erstmals im Champions-League-Finale - 2:0 gegen Paris

MANCHESTER: Der designierte englische Fußball-Meister Manchester City hat mit Nationalspieler Ilkay Gündogan erstmals das Champions-League-Finale erreicht. Das Team von Startrainer Pep Guardiola siegte im Halbfinal-Rückspiel gegen Bayern-Bezwinger Paris Saint-Germain 2:0 (1:0) und machte damit nach dem 2:1 im ersten Duell das Weiterkommen perfekt. Am 29. Mai trifft Man City im Endspiel in Istanbul auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen dem FC Chelsea mit Trainer Thomas Tuchel und Real Madrid (Hinspiel: 1:1). Riyad Mahrez erzielte am Dienstag beide Tore (11. und 63.). Wegen eines Frustfouls sah PSG-Profi Angel di Maria die Rote Karte (69.).


Niederlage in Mailand: Bayern-Basketballer aus Euroleague draußen

MAILAND: Die Basketballer des FC Bayern haben den Einzug in das Final Four der Euroleague knapp verpasst. Der Bundesligist verlor am Dienstag das fünfte Spiel der Best-of-Five-Viertelfinalserie bei Olimpia Mailand mit 89:92 (40:50). Die Münchner konnten damit ihre bärenstarke Saison in der europäischen Königsklasse nicht mit einer Teilnahme am Finalturnier Ende Mai in Köln krönen. Dem Team von Coach Andrea Trinchieri reichten 19 Punkte von Jalen Reynolds und 17 Punkte von Wade Baldwin sowie eine unglaubliche Aufholjagd in der Schlussminute nicht. Bei den so erfahrenen Mailändern überragte der ehemalige Frankfurter Bundesligaprofi Shevon Shields mit 34 Zählern.


DFB-Vize Koch weist Vorwürfe von DFL-Chef Seifert zurück

FRANKFURT/MAIN: Die Führungskrise im deutschen Fußball spitzt sich mehr und mehr zu. Inmitten aller Spekulationen über einen möglichen Rücktritt des schwer beschädigten DFB-Präsidenten Fritz Keller widersprach DFB-Vize Rainer Koch am Dienstag in einem Schreiben DFL-Chef Christian Seifert und erhob seinerseits schwere Vorwürfe gegen den Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga. Die DFL wiederum hatte zuvor in einem Brief, der ZDF und «Kicker» vorliegt, um eine Erklärung von Koch gebeten, ob er sich bei der Krisensitzung am vergangenen Wochenende in Potsdam bezüglich möglicher Pläne der DFL und Zukunftsplänen von Seifert geäußert habe. Koch antwortete in dem achtseitigen Brief unter anderem mit den Worten: «Ihre entsprechende Behauptung, mittlerweile bundesweit in allen Kanälen medial bestens gestreut, ist frei erfunden.»


Sieg über Sandhausen: Holstein Kiel rückt auf Platz drei vor

KIEL: Holstein Kiel hat den Sprung auf den dritten Platz der 2. Fußball-Bundesliga geschafft. Drei Tage nach dem 0:5 im Pokal-Halbfinale bei Borussia Dortmund zeigte sich das Team von Geburtstagskind Ole Werner (33) beim 2:0 (1:0) im Liga-Nachholspiel über den SV Sandhausen gut erholt und rückte nach den Toren von Fin Bartels (22.) und Janni Serra (69.) auf den Relegationsrang vor. Die Gäste bauten hingegen ihren Vereins-Negativrekord auf zehn Auswärtspleiten in Serie aus und stecken weiter in der Abstiegszone fest.


Trotz 0:0: Dynamo Dresden bleibt an der Spitze der 3. Liga

PADERBORN: Die SG Dynamo Dresden hat die Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga behauptet. Allerdings verpassten es die Sachsen, ihren Vorsprung zu vergrößern. Sie trennten sich am Dienstag auswärts vom SC Verl 0:0 und blieben dabei zum dritten Mal in Serie ohne Gegentor. Jedoch gaben sie im dritten Spiel unter Neu-Trainer Alexander Schmidt zum ersten Mal Punkte ab. Im direkten Duell zweier Verfolger gab es beim 1:1 (0:0) zwischen dem FC Hansa Rostock und dem FC Ingolstadt ebenfalls keinen Sieger. Somit bleiben die Dresdner dank des besseren Torverhältnisses vor den Rostockern.


BBL: Gießener Abstieg besiegelt - Bamberg zieht in die Playoffs ein

BAMBERG: Die Jobstairs Gießen 46ers stehen nach Rasta Vechta als zweiter vorzeitiger Absteiger aus der Basketball-Bundesliga fest. Die Hessen unterlagen am Dienstag mit 90:99 bei Brose Bamberg und können den Klassenerhalt nicht mehr erreichen. Das Team von Trainer Rolf Scholz hätte die noch ausstehenden Partien gewinnen müssen und gleichzeitig Niederlagen des Syntainics MBC und s.Oliver Würzburg benötigt, um den Abstieg noch abzuwenden. Die Bamberger qualifizierten sich dagegen durch den 17. Saisonerfolg für die Playoffs. In einem unterhaltsamen Spitzenspiel gewann der Zweite Alba Berlin mit 79:78 gegen den Spitzenreiter MHP Riesen Ludwigsburg. Die Baden-Württemberger standen bereits zuvor als Hauptrundenmeister fest.


Deutsches Eishockey-Team bricht nach Corona-Verdacht Training ab

NÜRNBERG: Wegen eines Corona-Verdachtsfalls hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am Dienstag ihr Training in der WM-Vorbereitung abgebrochen. Assistenztrainer Matt McIlvane wurde zweimal positiv auf das Virus getestet. Alle Spieler, Trainer und Betreuer hätten sich umgehend auf ihre Hotelzimmer in Nürnberg begeben und würden vorerst dort bleiben, teilte der Deutsche Eishockey-Bund am Dienstag mit. McIlvane war vor seinem positiven Test wie der Rest der Delegation mehrmals negativ getestet worden, der Amerikaner hat laut DEB zudem bereits eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das nächste Eistraining soll es nun wie ohnehin geplant erst am Donnerstag geben, bis zur Klärung des Sachverhaltes werden sich die Spieler mit Online-Training und Übungen auf ihren Zimmern fit halten.


Jung setzt sich in Mannheim gegen Springreit-Spezialisten durch

MANNHEIM: Der dreimalige Vielseitigkeits-Olympiasieger Michael Jung hat im Großen Preis zum Abschluss des internationalen Reitturniers in Mannheim die Spring-Spezialisten hinter sich gelassen. Der 38-Jährige aus Horb gewann am Dienstag die mit 100.000 Euro dotierte Prüfung. Mit dem 13 Jahre alten Hengst Chelsea setzte er sich im Stechen fehlerfrei in 41,85 Sekunden durch und verwies Maurice Tebbel aus Emsbüren auf Don Diarado um nur eine Hundertstelsekunde auf Rang zwei. Jung kassierte für seinen Erfolg 25.000 Euro. Dritter wurde Douglas Lindelöw aus Schweden mit Casquo Blue. Insgesamt hatten 14 von 36 Paaren das Stechen erreicht, in dem sieben von ihnen wie im Normalumlauf fehlerfrei blieben.

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