Nachrichten aus der Sportwelt am Mittwoch

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Früherer Formel-1-Boss Ecclestone mit 89 Jahren nochmals Vater

INTERLAKEN: Der langjährige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist im Alter von 89 Jahren nochmals Vater geworden. Eine Sprecherin des Engländers bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch die Geburt seines ersten Sohnes. Der Junge höre auf den Namen «Ace», Ecclestones mehrere Jahrzehnte jüngere Frau Fabiana Flosi und das Kind sind den Angaben zufolge wohlauf. Zunächst hatten der Schweizer «Blick» und die «Bild» vom späten Vaterglück berichtet. Das Kind soll in Interlaken in der Schweiz auf die Welt gekommen sein. «Das ging alles so problemlos», zitierte der «Blick» Flosi.

Ecclestone war rund 40 Jahre Formel-1-Boss. 2017 wurde er durch den neuen Besitzer Liberty Media als Geschäftsführer abgesetzt. Ecclestone ist seit 2012 mit der Brasilianerin Flosi verheiratet und lebt mit ihr auch auf einer Farm in der Nähe von São Paulo. Ecclestone wird Ende Oktober 90 Jahre alt. Er hat bereits drei Töchter aus früheren Beziehungen.


DFL-Chef Seifert: Bundesliga-Start wohl am 11. oder 18. September

BERLIN: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die neue Bundesliga-Saison entweder am 11. oder 18. September starten. Entschieden sei es noch nicht, «wir sind noch in Gesprächen mit dem DFB», sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert in einem Interview der «Welt» (Mittwoch) auch mit Blick auf die erste Runde des DFB-Pokals. Aber es sei «sicherlich so», dass eines der beiden Daten für den ersten Spieltag vorgesehen sei. Die Möglichkeit, dass die Europapokal-Starter wegen der Final-Turniere im August in Portugal (Champions League) und Deutschland (Europa League) erst später einsteigen, schloss der 51-Jährige nicht aus.


Trainer Wagner bekommt weiter das Vertrauen auf Schalke

GELSENKIRCHEN: Schalkes Sportchef Jochen Schneider hat auch nach der schwachen Rückrunde in der Fußball-Bundesliga «totales Vertrauen» in das Trainerteam um Chefcoach David Wagner. «Wir werden da durchkommen», sagte Schneider am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Die finanziell schwer angeschlagenen Königsblauen hatten die Saison nach guter Hinrunde nur auf Platz zwölf abgeschlossen. Die Wagner-Mannschaft blieb 16 Spiele in Serie ohne Sieg und stellte einen Vereins-Negativrekord auf. Zugleich kündigten die Verantwortlichen einen Tag nach dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Clemens Tönnies «massive Einsparungen» an.


FC Bayern verpflichtet französisches Top-Talent Kouassi

MÜNCHEN: Der FC Bayern hat Abwehr-Talent Tanguy Nianzou Kouassi von Paris Saint-Germain verpflichtet. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Mittwoch mitteilte, erhält der 18 Jahre alte französische Junioren-Nationalspieler in München einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Der Defensivspieler ist nach Torhüter Alexander Nübel vom FC Schalke 04 der zweite Zugang der Münchner für die neue Saison.


Kohfeldt mahnt Werder zur «absoluten Vorsicht» - Pokalspiel ohne Wert

BREMEN: Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt hat vor den beiden Relegationsspielen gegen den 1. FC Heidenheim davor gewarnt, den Gegner und die Situation zu unterschätzen. «Jedem, der das tut, dem kann ich nur zurufen: Absolute Vorsicht!», sagte Kohfeldt am Mittwoch. Der Werder-Coach hat bei seinen Fußballern vor dem Hinspiel am Donnerstag (20.30 Uhr/DAZN und Amazon Prime) im Weserstadion aber weiter das Gefühl, dass ihnen der Ernst der Lage bewusst ist. «Wir stehen nach wie vor mit dem Rücken zur Wand. Es geht nur um diese beiden Spiele. Danach kannst du nichts mehr korrigieren.»


Schalke: Keine Chance auf Kenny-Verbleib - Gespräche mit Stambouli

GELSENKIRCHEN: Der FC Schalke 04 hat keine Chance mehr auf eine Weiterverpflichtung von Jonjoe Kenny, hofft aber noch auf einen Verbleib von Benjamin Stambouli. Kenny (23) muss nach dem Ende des Leihgeschäfts zu seinem Stammclub FC Everton zurück, wie Sportvorstand Jochen Schneider am Mittwoch bekanntgab. Auch der Vertrag vom 29 Jahre alten Abwehrspieler Stambouli ist ausgelaufen. «Wir sprechen miteinander und würden ihn gerne hier behalten», sagte Schneider.


Wolfsburg bestätigt: Einigung mit Schmadtke auf Verlängerung bis 2022

WOLFSBURG: Sportchef Jörg Schmadtke vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hat sich mit dem Aufsichtsrat des Vereins auf eine Verlängerung seines Vertrags bis 2022 geeinigt. Die Niedersachsen bestätigten der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch entsprechende Berichte der «Sport Bild», des «Kicker» und des «Sportbuzzer». Der 56-Jährige arbeitet seit 2018 als Geschäftsführer für die Niedersachsen, sein alter Kontrakt läuft bis 2021.


Hertha-Torhüter Kraft beendet Fußball-Karriere mit nur 31 Jahren

BERLIN: Torwart Thomas Kraft vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC beendet im Alter von nur 31 Jahren seine sportliche Karriere. Grund für seinen frühzeitigen Rücktritt sind in erster Linie gesundheitliche Probleme, wie die Bild (Mittwoch) berichtete. Der ehemalige Keeper des FC Bayern München klagte zuletzt vor allem über Beschwerden an Nacken und Rücken. In der Rückrunde der abgelaufenen Saison konnte er kaum noch richtig trainieren.


DFB rät Pokal-Fans von Berlin-Besuch ab: Keine Feier mit Profis

BERLIN: Beim DFB-Pokalfinale am Samstag in Berlin werden Anhänger der Finalisten die Stars um Manuel Neuer und Kai Havertz nicht live zu Gesicht bekommen. «Die Spieler von Bayer 04 Leverkusen und des FC Bayern werden weder vor noch nach dem Spiel öffentlich auftreten, um gemeinsam mit den Fans zu feiern oder Autogramme zu geben», teilte der Deutsche Fußball-Bund mit und appellierte an die Anhänger: «Daher raten wir Ihnen und bitten Sie, sich nicht auf den weiten Weg nach Berlin zu begeben.»

Kapitän Harris verlässt Brose Bamberg - McLean und Marei gehen auch

KAPITÄN HARRIS VERLÄSST BROSE BAMBERG - MCLEAN UND MAREI GEHEN AUCHBAMBERG: Basketball-Bundesligist Brose Bamberg und Kapitän Elias Harris trennen sich. Wie der ehemalige Serienmeister am Mittwoch mitteilte, wird der auslaufende Vertrag des 30-Jährigen nicht verlängert. Die Bamberger trennen sich zudem von Flügelspieler Tre' McLean (26) und Center Assem Marei (28).


HSV muss Team-Etat in 2. Liga senken

HAMBURG: Nach dem erneut verpassten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga muss der Hamburger SV finanziell weitere Abstriche machen. Es wird erwartet, dass der wirtschaftlich angeschlagene Club infolge der Corona-Pandemie ohne Zuschauereinnahmen seinen Team-Etat von derzeit 30 auf 23 bis 24 Millionen Euro senken wird. Dass zudem die Verträge mit den beiden potentesten Partnern mit dem Saisonende am Dienstag ausgelaufen sind, belastet den Verein zusätzlich.


Italienischer Zweitligist lässt 18 Spieler gehen - Saison läuft noch

LIVORNO: Aderlass beim italienischen Fußball-Zweitligisten AS Livorno: Mit 18 Spielern lässt der Club mehr als zwei Drittel seines Kaders ziehen - und das sieben Spieltage vor Saisonende. Mehrere Medien hatten darüber berichtet. Hintergrund: Die Toskaner liegen abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und haben den Klassenerhalt mit zwölf Punkten Abstand zum Relegationsplatz schon abgeschrieben. Deshalb gab der Verein allen Spielern frei, deren Vertrag zum 30. Juni auslief.

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