Nachrichten aus der Sportwelt am Freitag

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Biathleten Herrmann und Lesser gewinnen Meistertitel im Einzel

BAYERISCH EISENSTEIN: Denise Herrmann und Erik Lesser haben sich die deutschen Meistertitel im Biathlon-Einzel gesichert. Die 32 Jahre alte Herrmann setzte sich zum Auftakt in die Olympia-Saison am Freitag in Bayerisch Eisenstein über 12,5 Kilometer vor Franziska Hildebrand und Vanessa Hinz durch. Bei den Männern war der 33 Jahre alte Lesser auf Skirollern über 15 Kilometer der Schnellste. Zweiter wurde Roman Rees, auf Platz drei kam Johannes Donhauser.


Veranstalter hoffen bei Berliner Istaf auf 20.000 Zuschauer

BERLIN: Für das Berliner Leichtathletik-Meeting Istaf an diesem Sonntag im Berliner Olympiastadion sind bisher 16.000 Karten verkauft worden. Das teilten die Veranstalter am Freitag mit. Meeting-Direktor Martin Seeber erklärte, man werde Richtung 20.000 kommen. Insgesamt sind unter den Bestimmungen der Corona-Pandemie 25.000 Besucher zu der Traditionsveranstaltung zugelassen, die vor 100 Jahren erstmals stattfand.


Eintracht-Coach Glasner lässt Einsatz von Kostic offen

FRANKFURT/MAIN: Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner hat den Einsatz von Filip Kostic im Fußball-Bundesligaspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen den VfB Stuttgart offen gelassen. «Es wird keine Strafe geben, indem ich ihn aus dem Kader verbanne», sagte der Österreicher am Freitag. Glasner hatte am Mittwoch ein Gespräch mit dem 28-jährigen Offensivspieler aus Serbien, der Ende August nach Vereinsangaben mit einem Streik seinen Transfer zum italienischen Erstligisten Lazio Rom erzwingen wollte. Der Wechsel scheiterte an der Höhe der Ablösesumme. Kostic betonte hingegen, es sei kein Streik gewesen.


Ronaldo vor Comeback für Manchester United

MANCHESTER: Superstar Cristiano Ronaldo wird an diesem Samstag (16.00 Uhr/Sky) gegen Newcastle United sein Comeback für Manchester United geben. «Er wird auf jeden Fall irgendwann auf dem Platz stehen», kündigte United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer am Freitag an. Ob der 36-jährige Portugiese sogar gleich in der Startelf stehen wird, ließ der Coach allerdings offen.


Nach 1:6 gegen Niederlande: Günes nicht mehr türkischer Coach

ISTANBUL: Senol Günes gibt sein Amt als türkischer Fußball-Nationaltrainer auf. Nach Gesprächen mit Günes sei einvernehmlich beschlossen worden, getrennte Wege zu gehen, teilte der türkische Fußballverband am Freitag mit. Damit reagierte der Verband auf die jüngsten Misserfolge: Am Dienstag hatte die Türkei in der WM-Qualifikation 1:6 gegen die Niederlande verloren und droht nun als Gruppendritter die Teilnahme an dem Turnier zu verpassen.


Klopp gegen neuen WM-Turnus: «Niemand» wichtiger als die Spieler

LIVERPOOL: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat die Reformpläne für den internationalen Spielkalender deutlich kritisiert. «An einem Punkt muss jemand verstehen, dass wir ohne die Spieler, der wichtigsten Zutat dieses wunderbaren Spiels, nicht spielen können», sagte der frühere Bundesliga-Coach während einer Pressekonferenz. «Wer auch immer denkt, er sei wichtiger als die Spieler - niemand ist wichtiger als die Spieler.» Am Ende gehe «es nur um Geld», sagte der 54-Jährige. Wenn die Weltmeisterschaften künftig alle zwei Jahre ausgerichtet würden, wie die FIFA-Berater am Donnerstag vorgeschlagen hatten, «können wir zu 100 Prozent sicher sein, dass auch alle zwei Jahre eine Europameisterschaft gespielt wird», fügte Klopp an.


Extrapunkte winken: Formel 1 mit zweiter Sprintentscheidung

MONZA: Zum zweiten Mal in diesem Formel-1-Jahr wird die Pole Position in einem Sprintqualifying ausgefahren. Nur 18 Runden stehen auf dem knapp 5,8 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs in Monza am Samstag (16.30 Uhr) an. Für den Sieg und damit den besten Startplatz für den Großen Preis von Italien am Sonntag (15.00 Uhr) auf dem Autodromo Nazionale gibt es drei Punkte, der Zweite bekommt noch zwei Zähler, der Dritte einen.

Von Platz eins wird Valtteri Bottas in den Sprint starten. Der Finne, der nach dieser Saison Mercedes verlassen muss, schlug am Freitag in der Qualifikation seinen hochdekorierten Stallrivalen Lewis Hamilton. Max Verstappen, der im WM-Klassement mit drei Punkten vor Hamilton führt, wurde Dritter im Red Bull. Sebastian Vettel kam im Aston Martin auf Platz elf, Mick Schumacher im Haas auf Position 18.


Formel 1: Hamilton klar vor Verstappen beim Monza-Auftakt

MONZA: Lewis Hamilton hat am Freitag zum Auftakt des Formel-1-Klassikers in Monza im Freien Training die mit Abstand schnellste Runde gedreht. In seinem Mercedes verwies der siebenmalige Weltmeister nach einer Stunde seinen WM-Widersacher Max Verstappen auf den zweiten Platz. Der Niederländer brauchte bei seinem besten Versuch in seinem Red Bull für den rund 5,8 Kilometer langen Kurs im Königlichen Park 0,452 Sekunden mehr als Hamilton. Dritter wurde dessen Noch-Teamkollege Valtteri Bottas im zweiten Silberpfeil.

Sebastian Vettel kam im Aston Martin auf den sechsten Platz. Der Wagen des viermaligen Weltmeisters trägt an diesem Wochenende zu PR-Zwecken das 007-Logo wegen der Ende des Monats bevorstehenden Kinopremiere des neuen James-Bond-Films. Mick Schumacher wurde im Haas 20. und damit Letzter.

Im WM-Klassement führt Verstappen vor dem Großen Preis von Italien, bei dem es an diesem Wochenende zum zweiten Mal in dieser Saison zu einer Sprintentscheidung kommt. Diese wird am Samstag über 18 Runden ausgefahren und legt die Startaufstellung sowie auch die Pole Position für das Rennen am Sonntag fest.

In welcher Reihenfolge in das sogenannte Sprint-Qualifying gestartet wird, entscheidet sich durch die sonst samstags stattfindende K.o.-Ausscheidung am frühen Freitagabend (18.00 Uhr/Sky).


Auftakt zur NFL-Saison: Bradys Buccaneers gewinnen knapp

TAMPA: Ein verwandeltes Field Goal zwei Sekunden vor Schluss hat das erste Saisonspiel der NFL entschieden und Superstar Tom Brady mit den Tampa Bay Buccaneers den Sieg beschert. Die drei Punkte durch Ryan Succop schraubten das Resultat für den Super-Bowl-Sieger der vergangenen Spielzeit gegen die Dallas Cowboys am Donnerstagabend (Ortszeit) auf 31:29 und verdarben Cowboys-Quarterback Dak Prescott das Comeback nach langer Verletzungspause. Der 28-Jährige kam zwar auf starke drei Touchdown-Pässe und einen Raumgewinn von 403 Yards, einen Pass fingen die Buccaneers ab. Brady aber war noch erfolgreicher und warf den Football vier Mal zu einem Touchdown. Die zwei Interceptions fielen am Ende nicht mehr ins Gewicht.


Dumoulin im Training vom Auto erfasst - Radprofi muss Saison beenden

MAASTRICHT: Der Olympia-Zweite Tom Dumoulin ist im Training von einem Auto angefahren worden und hat sich das rechte Handgelenk gebrochen. Das teilte sein Rennstall Jumbo-Visma mit. Der niederländische Radprofi sollte am Freitag operiert werden und muss die Saison vorzeitig beenden. Der Vorfall ereignete sich demnach am Donnerstag. Ein sich wendendes Auto hatte den früheren Giro-d'Italia-Gewinner erfasst. Der 30-Jährige war auf Erkundungstour für seine eigene Tour de Dumoulin, eine für den 3. Oktober geplante Veranstaltung in den Ardennen.


UEFA-Präsident Ceferin strebt Wiederwahl an

NYON: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin strebt eine dritte Amtszeit an. «Ja, ich mag diesen Job. Er ist stressiger, als ich je gedacht hätte. Aber ich liebe den Fußball», antwortete der 53 Jahre alte Slowene im Interview des Magazins «Spiegel» auf eine entsprechende Frage. «Im Moment ist mein Leben einfach großartig.» Ceferin steht der Europäischen Fußball-Union seit 2016 vor, 2019 wurde er im Amt bis zum Jahr 2023 bestätigt. Aktuell streitet die UEFA mit dem Weltverband FIFA über den zukünftigen Spielkalender ab 2024. Ceferin und der Europa-Dachverband sind gegen die Verkürzung des WM-Rhythmus auf zwei Jahre, die in der FIFA diskutiert wird.


Nagelsmann wehrt sich vor Rückkehr nach Leipzig: Kein «Lügenbaron»

MÜNCHEN: Bayern-Trainer Julian Nagelsmann stellt sich auf Unmutsäußerungen gegen seine Person bei der ersten Rückkehr nach Leipzig ein. Sie würden ihn aber nicht von seinem Job ablenken, den er im Topspiel der Fußball-Bundesliga am Samstagabend (18.30 Uhr) gegen seinen Ex-Club RB gewohnt erfolgreich ausüben wolle. Trotz der erwarteten Pfiffe gehe er «voller Vorfreude in das Spiel», sagte der 34 Jahre alte Nagelsmann am Freitag: «Ich zittere jetzt nicht. So schlimm ist es nicht, wenn da ein paar Leute pfeifen. Da müssten alle 34.000 pfeifen, dann ist das halt so.»


Teenager-Finale bei US Open: Fernandez und Raducanu erobern New York

NEW YORK: Bei den US Open stehen sensationell zwei Teenager im Tennis-Finale um den letzten Grand-Slam-Titel des Jahres. Nach der 19 Jahre alten Kanadierin Leylah Fernandez gewann auch die 18-jährige Britin Emma Raducanu am Donnerstagabend (Ortszeit) ihr Halbfinale. Raducanu ist die erste Qualifikantin der US-Open-Geschichte, die es ins Finale des Hartplatzklassikers geschafft hat. Zwei Teenager im Endspiel gab es zuvor sieben Mal, zuletzt 1999 beim Duell zwischen Serena Williams und Martina Hingis. Fernandez, die sich in den Runden zuvor unter anderen gegen Angelique Kerber und Naomi Osaka durchgesetzt hatte, bezwang im Halbfinale die Weltranglistenzweite Aryna Sabalenka aus Belarus 7:6 (7:3), 4:6, 6:4. Raducanu gewann danach ihr Duell mit der an Nummer 17 gesetzten Griechin Maria Sakkari 6:1, 6:4. Das Finale ist am Samstag (22.00 Uhr MESZ).


Max Eberl hält eine WM alle zwei Jahre für «kompletten Schwachsinn»

MÖNCHENGLADBACH: Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hält die Idee, alle zwei Jahre eine Fußball-Weltmeisterschaft auszurichten, für «kompletten Schwachsinn». «Ich halte überhaupt nichts davon, in einer solchen Zeit solche Themen in dieser Form zu diskutieren», sagte Eberl am Freitag. Auch Trainer Adi Hütter hält die Belastungsgrenze für die Spieler längst erreicht. «Das ist fast nicht mehr machbar. Es geht auch um die Belastung der Spieler, die oft mit Verletzungen von den Länderspielen zurückkommen.» Bayerns Trainer Julian Nagelsmann sprach sich ebenfalls deutlich gegen die Austragung der WM im Zweijahresrhythmus aus. «Ich bin kein Freund davon», sagte Nagelsmann. Er verwies auf die ohnehin schon extreme Belastung der Nationalspieler und sprach zudem von «einer Abwertung der WM», wenn sie häufiger als alle vier Jahre stattfinden würde.


Dardai und Friedrich gegen WM alle zwei Jahre: «Immer das Geld»

BERLIN: Trainer Pal Dardai und Sportdirektor Arne Friedrich von Hertha BSC sehen die Idee einer Austragung der Fußball-WM alle zwei Jahre sehr kritisch. «Ich halte nichts davon. Ich bin groß geworden mit der WM alle vier Jahre. Im Eishockey hat man sie jedes Jahr, da geht mir das Besondere verloren. Wir haben schon zu viel Fußball. Alles ist aufgebläht», sagte Friedrich bei der Pressekonferenz des Berliner Fußball-Bundesligisten am Freitag.

Dardai vermutet hinter den Plänen des Fußball-Weltverbandes primär monetäre Gründe. «Zum Schluss ist es immer das Geld. Wer will wie Geld machen?», sagte der 45-Jährige. Als Trainer müsse er sich aber um die Gesundheit der Spieler Sorgen machen. «Die Spieler sind schon belastet. Es wird immer schwieriger, jeden Sommer ein Turnier, das ist nicht gut für die Körper», betonte Dardai, für den auch Nostalgie eine Rolle spielt: «So wie es ist, ist es schön», sagte der Ungar.

Die FIFA prüft derzeit die Idee, den WM-Turnus von vier auf zwei Jahre zu verkürzen. Dieser Vorstoß hat Kritik der Europäischen Fußball-Union UEFA und zahlreicher Club-Vertreter hervorgerufen. Die nächste WM findet im Spätherbst 2022 in Katar statt. Beim folgenden Turnier 2026 in Mexiko, Kanada und den USA wird die Teilnehmerzahl von 32 auf 48 Mannschaften erhöht.


Nagelsmann kontra WM alle zwei Jahre: Abwertung und Kostenexplosion

MÜNCHEN: Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hat sich deutlich gegen die Austragung der Fußball-WM im Zweijahresrhythmus ausgesprochen. «Ich bin kein Freund davon», sagte Nagelsmann am Freitag in München. Er verwies auf die ohnehin schon extreme Belastung der Nationalspieler und sprach zudem von «einer Abwertung der WM», wenn sie häufiger als alle vier Jahre stattfinden würde.

Es gebe schon jetzt «eine Flut an Terminen, die teilweise schwer zu stemmen sind», meinte der 34-Jährige. Die Vereine wie der FC Bayern müssten sich auch in einem vernünftigen finanziellen Rahmen bewegen, sagte er: «Wenn wir immer mehr Spiele haben, muss der Kader größer werden und du hast explodierende Kosten. Das muss alles gedeckelt sein», argumentierte der Coach: «Der Fußballspieler ist natürlich auch dafür da, die Massen zu begeistern und zu entertainen, aber die Flut der Spiele trägt nicht dazu bei, dass der Fußball besser wird.»

Sein Rat an den Weltverband FIFA lautet in punkto WM vielmehr: «Willst du gelten, mach dich selten. Fußball sollte nicht inflationär oft im Fernsehn zu sehen sein.»


Nur zugewiesene Tickets: Knapp 30.000 Zuschauer in Monza möglich

MONZA: Maximal 28.000 Fans können am Sonntag den Großen Preis von Italien vor Ort verfolgen. Das erklärte ein Sprecher im Fahrerlager von Monza am Freitag auf Nachfrage. Für den Klassiker der Formel 1 erlauben die zuständigen Behörden zwar eine Auslastung der Kapazität von 50 Prozent im Autodromo Nazionale, was generell deutlich mehr Besucher bedeuten würde. Allerdings dürfen die sogenannten «General Admission»-Tickets, die den Zugang zu verschiedenen Bereichen erlauben, in Corona-Zeiten nicht verkauft werden, sondern nur Karten mit fest zugewiesenen Plätzen.


James Bond lässt grüßen: Vettels Aston Martin mit 007-Logo

MONZA: Aston Martin schickt seine Formel-1-Autos mit einem Gruß an James Bond in den Großen Preis von Italien.

Die Autos von Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel und dessen Teamkollegen Lance Stroll sind mit dem berühmten 007-Logo an den Cockpitseiten verziert. Zudem sind auch das Motorhome und die Box im entsprechenden Look, weil Ende September der 25. James-Bond-Film - «No Time To Die» - Premiere feiern wird. Die Automarke aus England, die seit dieser Saison wieder in der Formel 1 am Start ist, gelangte auch durch die Filme um den Agenten mit der Doppel-Null zu Weltruhm.


DFB zu FIFA-Empfehlung: Fußball-WM alle vier Jahre angemessen

BERLIN: Der Deutsche Fußball-Bund hat sich zurückhaltend zum Vorschlag der Technischen Beratungsgruppe des Weltverbands FIFA geäußert, Weltmeisterschaften künftig alle zwei Jahre auszutragen. «Der DFB hält den aktuellen Vier-Jahres-Rhythmus für die Austragung von Weltmeisterschaften grundsätzlich für angemessen», hieß es in einer Stellungnahme am Donnerstag. Das Thema solle aber in einer Präsidiumssitzung nochmals erörtert werden. Zuvor hatte die Gruppe um FIFA-Direktor Arsène Wenger ihren Vorschlag präsentiert, der auch eine Neuordnung der Turniere der Konföderationen vorsieht.


Von Bredow-Werndl gewinnt Gold bei Dressur-EM vor Werth

HAGEN A.T.W.: Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl hat ihr erstes Einzel-Gold bei einer Europameisterschaft gewonnen. Die 35 Jahre alte Dressurreiterin aus Tuntenhausen setzte sich am Donnerstagabend bei der Heim-EM in Hagen bei Osnabrück mit ihrer Stute Dalera im Grand Prix Special durch. Auf Rang zwei kam die 52 Jahre alte Isabell Werth aus Rheinberg mit Weihegold, die vor zwei Jahren in Rotterdam den Titel gewonnen hatte. Dritte wurde die Dänin Cathrine Dufour mit Bohemian. Eine weitere Einzel-Entscheidung gibt es am Samstag in der Kür.


Doppelerfolg für Speerwerfer Vetter und Weber in Zürich

ZÜRICH: Der Weltjahresbeste Johannes Vetter hat beim Diamond-League-Finale in Zürich das Speerwerfen gewonnen. Mit 89,11 Metern blieb der 28 Jahre alte Offenburger wie bei den Olympischen Spielen aber unter der 90-Meter-Marke. In Tokio war er nach einer Serie von 90-Meter-Würfen als Topfavorit gestartet, aber nur Neunter geworden. Mit dem Sieg am Donnerstag sicherte Vetter zudem einem Startplatz für die WM im Juli 2022 in Eugene/USA. Komplettiert wurde der deutsche Erfolg in Zürich durch den Mainzer Julian Weber, der mit 87,03 Metern Zweiter wurde.


Favoritensiege zum Auftakt der Handball-Bundesliga

FRANKFURT/MAIN: Nach den Topfavoriten THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt sind auch die Herausforderer siegreich in die Saison in der Handball-Bundesliga gestartet. European-League-Gewinner SC Magdeburg setzte sich am Donnerstag gegen den TVB Stuttgart mit 33:29 (16:15) durch, die Rhein-Neckar Löwen gewannen bei der TSV Hannover-Burgdorf 28:24 (16:11) und die Füchse Berlin behielten gegen die HSG Wetzlar mit 29:24 (13:14) die Oberhand. Aufsteiger TuS-N Lübbecke unterlag dem Bergischen HC mit 20:24 (12:12).


Sportdirektor Leuer verlässt Deutschen Basketball Bund

HAGEN: Sportdirektor Felix Leuer verlässt den Deutschen Basketball Bund Ende September nach zwei Jahren aus persönlichen Gründen. Das bestätigte DBB-Präsident Ingo Weiss der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend, zuvor hatte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» online darüber berichtet. Die Stelle des Sportdirektors soll neu besetzt werden.


Walscheid EM-Fünfter, Küng siegt - Olympiasiegerin Brennauer Dritte

TRIENT: Maximilian Walscheid hat bei der Straßenrad-EM im Einzelzeitfahren einen starken fünften Platz belegt. In einem hochkarätig besetzten Feld fehlten dem 28-Jährigen am Donnerstag in Trient nur 23 Sekunden zu einer Medaille. Den Titel holte sich der Schweizer Stefan Küng, der überraschend den italienischen Weltmeister Filippo Ganna auf den 22,4 Kilometern um acht Sekunden besiegte. Dritte wurde der belgische Jungstar Remco Evenepoel mit einem Rückstand von 15 Sekunden. Der zweimalige Tour-Champion Tadej Pogacar aus Slowenien fuhr dagegen 1:21 Minuten zurück nur auf den zwölften Platz.


Deutsche Volleyballer mit Sieg zum Abschluss der EM-Gruppenphase

TALLINN: Die deutschen Volleyballer haben die Gruppenphase der Europameisterschaft mit einem Erfolg abgeschlossen, dabei aber unnötig viel Kraft gelassen. Die Mannschaft von Bundestrainer Andrea Giani setzte sich am Donnerstag im estnischen Tallinn erst im Tiebreak mit 3:2 (25:20, 25:17, 25:27, 25:27, 15:9) gegen die Slowakei durch und verbuchte damit den vierten Sieg im fünften Spiel. Für das Achtelfinale im tschechischen Ostrava war die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) schon vorher qualifiziert. Dort trifft sie als Tabellenzweiter der Gruppe D am Sonntag auf Bulgarien, das Dritter der Gruppe B wurde.


Torwart Gulacsi Kapitän bei RB Leipzig - Nachfolger von Sabitzer

LEIPZIG: Torhüter Peter Gulacsi wird Nachfolger von Marcel Sabitzer als Kapitän bei Fußball-Bundesligist RB Leipzig. Dies hätten Chefcoach Jesse Marsch und der Trainerstab entschieden, teilten die Sachsen am Donnerstagabend mit. Der bisherige Spielführer Sabitzer war zuletzt kurz vor Ende der Transferperiode zum FC Bayern gewechselt. Am Samstag (18.30 Uhr/Sky) treffen die Leipziger im Top-Ligaduell auf die Münchner und ihren früheren Trainer Julian Nagelsmann.

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