Nachrichten aus der Sportwelt am Freitag

In der englischen Premier League reagiert Christian Fuchs aus Leicester. Foto: epa/Tim Keeton
In der englischen Premier League reagiert Christian Fuchs aus Leicester. Foto: epa/Tim Keeton

Ex-Schalker Fuchs zur Leicester-Führung: «Fühlt sich gerade super an»

LEICESTER: Der ehemalige Bundesliga-Profi Christian Fuchs genießt den momentanen Erfolg mit Leicester City in der englischen Premier League. «Es fühlt sich gerade super an, auf die Tabelle zu schauen, damit kann ich leben», sagte der 34 Jahre alte Österreicher, der seit 2015 bei Leicester spielt, 2016 mit dem Club Meister wurde und aktuell die Tabelle anführt, «sport1.de» (Freitag). «Unser Erfolg kommt nicht von ungefähr, auch nicht, dass wir in sechs Partien nur zwei Tore kassiert haben», betonte Fuchs.

Der Tabellenstand sei aber auch erstmal nur eine Momentaufnahme, meinte er. An Sonntag tritt Leicester beim Titelverteidiger FC Liverpool an. Das Wort Meisterschaft will er selbst nicht in den Mund nehmen. «Das haben wir auch damals nicht ausgesprochen», sagte er mit Blick auf den Triumph 2016. «Wir wollen weiter so erfolgreich wie möglich sein. Wir können nur beeinflussen, was jetzt passiert und nicht, was im Mai passiert.» In Deutschland hatte Fuchs für den VfL Bochum, den FSV Mainz 05 und vor seinem Wechsel auf die Insel für den FC Schalke 04 gespielt.


Skisprung-Auftakt in Wisla - Sieben Alpine beim Slalom in Finnland

WISLA: Im skisprungbegeisterten Polen beginnt an diesem Wochenende der neue Weltcup-Winter.

An diesem Samstag (16.00 Uhr/ARD und Eurosport) haben Markus Eisenbichler und Co. zunächst ein Teamspringen zu bewältigen, bevor am Sonntag der erste Gelb-Träger der neuen Saison gesucht wird. Für die Alpinen steht nach Sölden im Oktober schon die zweite Station auf dem Programm. Im finnischen Levi sind beim Damen-Slalom gleich sieben deutsche Starterinnen dabei. Während im lettischen Sigulda der Bob-Weltcup beginnt, fahren die deutschen Rodlerinnen und Rodler ihre nationalen Titel auf der WM-Bahn am Königssee aus.


Motorradpilot Stefan Bradl auch 2021 MotoGP-Testfahrer

PORTIMAO/PORTUGAL: Motorradpilot Stefan Bradl wird auch im kommenden Jahr die Rolle des Testfahrers übernehmen. Das bestätigte Arbeitgeber Honda am Freitag im Rahmen des MotoGP-Saisonfinales im portugiesischen Portimao. «Honda schätzt seine Arbeit», lobte Teammanager Alberto Puig Bradls Beitrag bei der Entwicklung. «Die Daten, die er uns liefert, sind sehr interessant.»

Seit der Saison 2018 arbeitet Bradl für Honda und kümmert sich um die Entwicklung des Motorrads. In diesem Jahr übernahm der 30 Jahre alte Zahlinger die Maschine von Weltmeister Marc Marquez, nachdem sich der Spanier beim Auftakt verletzt hatte und die gesamte Saison ausfiel. Ein achter Platz beim Regenrennen in Le Mans (Frankreich) war das bisher beste Ergebnis in der laufenden Saison.

Wenn Marquez nach seiner Verletzung zurückkehrt, konzentriert sich Bradl wieder auf die Testarbeit. Renneinsätze winken aber auch ohne Verletzungen der Stammpiloten. In den vergangenen Jahren kam der ehemalige Moto2-Weltmeister mehrmals als Gaststarter zum Einsatz.


Weltfußballer-Kür wegen Corona-Pandemie nur virtuell am 17. Dezember

ZÜRICH: Die besten Fußballerinnen und Fußballer sowie Trainerinnen und Trainer des Jahres 2020 werden vom Weltverband FIFA am 17. Dezember gekürt. Durch die Coronavirus-Pandemie wird die Zeremonie diesmal virtuell durchgeführt. Das teilte die FIFA am Freitag mit. Dieses Jahr habe mehr denn je gezeigt, dass die Gesundheit an oberster Stelle stehe.

Die Hauptdarsteller des Fußballs hätten nicht nur als Spieler, «sondern auch als Vorbilder viel Verantwortung übernommen, indem sie den Menschen in der gegenwärtigen Gesundheitskrise Hoffnung gespendet und die Welt vereint haben», hieß es. Der Fußball habe nach seiner Wiederaufnahme vielen Sicherheit und Freude geschenkt, «wie es sie sonst in dieser Zeit kaum gibt». Gerade deshalb müsse die FIFA solche Leistungen auch in diesem außerordentlichen Jahr ehren, schrieb der Weltverband weiter.

Neben der Weltfußballerin und dem Weltfußballer stehen unter anderem die Auszeichnungen in den Kategorien Trainerin und Trainer sowie Welttorhüterin und Welttorhüter auf dem Programm. Aus der Bundesliga darf sich Münchens Torjäger Robert Lewandowski Hoffnungen bei der Weltfußballer-Kür machen, er hatte maßgeblich zur Titelserie des FC Bayern beigetragen.

In den vier Hauptkategorien dürfen neben den Spielführern und Cheftrainern der Nationalmannschaften sowie über 200 Medienvertretern auch Fans online mitabstimmen. Die Wahl wird vom 25. November bis zum 9. Dezember durchgeführt. Zum Weltfußballer 2019 war Lionel Messi gewählt worden. Für den 33 Jahre alten argentinischen Superstar war es bereits das sechste Mal gewesen.


Technischer Direktor: Kölns Kaderplaner Aehlig wechselt zu Red Bull

KÖLN: Kaderplaner Frank Aehlig verlässt den Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln zum Saisonende und wechselt zu Red Bull. Das teilte der Club am Freitag mit. Der Vertrag Aehligs, der 2018 in die Domstadt gekommen war, lief ursprünglich noch bis 2022. Wie Red Bull Gobal Soccer International am Freitagabend mitteilte, wird Aehlig Technischer Direktor. Die Nachfolge des im Juli ausgeschiedenen Ralf Rangnick tritt der 52-Jährige damit nicht an.

«Wir freuen uns sehr, dass wir Frank Aehlig gewinnen konnten und er uns mit all seiner Expertise ab dem 1. Juli 2021 verstärken wird. Gleichzeitig sind wir nach wie vor in Gesprächen, um einen Nachfolger für die offene Position von Ralf Rangnick zu finden. Wir sind zuversichtlich, die Stelle bis Mitte nächsten Jahres nachbesetzen zu können», sagt Oliver Mintzlaff, Head of Soccer bei Red Bull, der dpa.

Verbindungen zu RB Leipzig, wo Aehlig von 2014 bis 2017 gearbeitet hatte, soll es nicht geben. «RB Leipzig hat mit dieser Personalie nichts zu tun», sagte ein Sprecher am Freitag auf dpa-Anfrage. Aehlig stammt gebürtig aus Dresden und hat in Zwenkau in der Nähe von Leipzig ein Haus. Wann Aehlig Köln verlässt, werden der Kaderplaner und der Club laut Mitteilung «in den nächsten Wochen gemeinsam entscheiden».

«Diese Entscheidung ist mir wirklich nicht leichtgefallen. Denn ich bin sehr gerne beim FC, schätze die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Horst Heldt und Alexander Wehrle und allen meinen Kollegen am Geißbockheim», sagte Aehlig. «Auf der anderen Seite steht ein Angebot, das eine extrem spannende und interessante Aufgabe mit sich bringt. Sie eröffnet mir die Möglichkeit, auf eine neue, andere Ebene im Bereich des Profi-Fußballs zu wechseln.»


Präsident von Haitis Fußballverband lebenslang gesperrt

ZÜRICH/PORT-AU-PRINCE: Wegen Missbrauchsvorwürfen hat die FIFA den Präsidenten des haitianischen Fußballverbandes (FHF) lebenslang gesperrt. Zudem wurde Yves Jean-Bart zu einer Geldstrafe in Höhe von einer Million Schweizer Franken (rund 925.000 Euro) verurteilt, wie die Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes am Freitag mitteilte.

Jean-Bart soll zwischen 2014 und 2020 Fußballerinnen sexuell belästigt und missbraucht haben. Unter den Opfern sind nach Angaben der Ethikkommission auch Minderjährige. Gegen weitere Funktionäre des haitianischen Fußballverbandes wird noch ermittelt.

Jean-Bart wies die Vorwürfe zurück. Ein Gericht in Haiti habe ihn von den Vorwürfen freigesprochen, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme von Jean-Bart. Die Anschuldigungen seien Teil einer Schmierenkampagne, um seine Reputation zu beschädigen.


Lakers freuen sich auf Schröder: «Passt da wirklich perfekt rein»

LOS ANGELES: Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder wird beim NBA-Titelverteidiger Los Angeles Lakers mit großen Erwartungen und viel Vorfreude empfangen. «Offensiv bekommen wir einen Elitespielmacher», sagte Lakers-Manager Rob Pelinka am Donnerstag nach Angaben von US-Medien über den Neuzugang von den Oklahoma City Thunder. «Andere Teams hassen es, gegen Dennis zu spielen und seine Mitspieler lieben es, mit ihm zu spielen, weil er diese unangenehme Beharrlichkeit und diesen Schneid hat und das steht genau im Mittelpunkt davon, wie wir spielen und wie wir gewinnen. Er passt da wirklich perfekt rein.»


«Großer Sieg»: Seahawks bezwingen Cardinals in der NFL

SEATTLE: Die Seattle Seahawks haben in der NFL das extrem wichtige Duell mit den Arizona Cardinals gewonnen und sich in der umkämpften NFC West einen Vorteil im Kampf um die Playoffs verschafft. Quarterback Russell Wilson führte seine Mannschaft am Donnerstagabend (Ortszeit) mit zwei Touchdown-Pässen zu einem 28:21. Vor dem Spiel hatten beide Teams ebenso wie die Los Angeles Rams eine Bilanz von 6:3 Siegen - nun stehen die Seahawks mit 7:3 Siegen mindestens bis zum Duell der Rams mit den Tampa Bay Buccaneers am Montag an der Spitze ihrer Division.


Präsidentschaftskandidat Troll: Schwimm-Landesverbände «unzufrieden»

KASSEL: Der bislang einzige Präsidentschaftskandidat des Deutschen Schwimm-Verbandes, Marco Troll, will bei Amtsübernahme einen größeren Fokus auf den Breitensport und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen legen. «Wir brauchen im Hauptamt jemanden, der dieses Thema beackert», sagte der 58-Jährige der Deutschen Presse-Agentur vor der Online-Mitgliederversammlung an diesem Samstag. Die genannten Themen sind aus Sicht des Präsidenten des Badischen Schwimm-Verbandes bislang zu kurz gekommen. «Wir als Landesverbände sind seit längerer Zeit schon unzufrieden, wie der Deutsche Schwimm-Verband mit uns als Landesverbänden umgeht», sagte er.


Achtelfinal-Aus für Tischtennis-Profi Ovtcharov bei ITTF Finals

ZHENGZHOU: Tischtennis-Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov ist bei den ITTF Finals im Achtelfinale gegen Toptalent Lin Yun-Ju aus Taiwan ausgeschieden. Deutschlands bester Profi unterlag am Freitag im chinesischen Zhengzhou dem 19-Jährigen trotz 2:1-Führung mit 2:4 Sätzen. Zuvor war beim mit 500.000 US-Dollar dotierten Turnier in der sogenannten chinesischen Blase bereits Patrick Franziska mit 0:4 an Weltmeister Ma Long gescheitert. Bei den Frauen war Petrissa Solja in ihrem Viertelfinal-Match gegen die Weltranglistenerste Chen Meng lange Zeit auf Augenhöhe und gewann die ersten beiden Sätze. Danach zeigte die Chinesin aber ihre Extraklasse und siegte mit 4:2 über die 26 Jahre alte Spielerin vom TSV Langstadt.


Mainz muss mindestens vier Wochen auf Stürmer Szalai verzichten

MAINZ: Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 muss in den kommenden Wochen auf seinen Stürmer Adam Szalai verzichten. Der 32-Jährige kam mit einer Meniskusverletzung von Ungarns Nationalteam zurück und hat sich nun einer Operation im linken Kniegelenk unterzogen, wie die Rheinhessen am Freitag mitteilten. «Bei gutem Heilungsverlauf» werde er voraussichtlich in vier Wochen wieder am Mannschaftstraining teilnehmen können, hieß es vom Verein.


Weltcup der Nordischen Kombinierer in Estland abgesagt

OTEPÄÄ: Der Weltcup der Nordischen Kombinierer im estnischen Otepää ist frühzeitig abgesagt worden. Die für 2. und 3. Januar geplanten Wettkämpfe können wegen finanzieller Probleme und steigender Corona-Fallzahlen nicht stattfinden, wie der Weltverband Fis am Freitag mitteilte. Für die Kombinierer beginnt die WM-Saison kommende Woche im finnischen Ruka. Im Gegensatz zu anderen Winter-Sportarten setzen die nordischen Disziplinen auf einen vollen Wettkampfkalender. Bei den Skispringern wurde bislang nur der Weltcup im japanischen Sapporo wegen der Corona-Pandemie abgesagt.


Eberl spricht sich pro Löw aus: Hat «das Vertrauen verdient»

FRANKFURT/MAIN: Borussia Mönchengladbachs Sportchef Max Eberl hat sich auch nach der 0:6-Pleite des Fußball-Nationalteams in Spanien für Bundestrainer Joachim Löw stark gemacht. «Jogi Löw hat aus meiner Sicht das Vertrauen verdient. Er hat den Umschwung geschafft, indem er sich mit sehr vielen jungen und talentierten Spielern als Gruppenerster für die Europameisterschaft qualifiziert hat», sagte Eberl in einem Interview der «Frankfurter Rundschau» (Freitag). Deutschland hat nach der Pleite von Sevilla den Einzug ins Finalturnier der Nations League verpasst. Für die EM 2021 (11. Juni bis 11. Juli), die auch in München stattfindet, ist die DFB-Elf qualifiziert.


Fehlstart für Skeleton-Pilotinnen - Weltmeisterin Hermann Siebte

SIGULDA: Die deutschen Skeleton-Pilotinnen haben einen Fehlstart in die Weltcup-Saison hingelegt. Weltmeisterin Tina Hermann vom WSV Königssee kam am Freitag im lettischen Sigulda nur auf Rang sieben. Auf die siegreiche Janine Flock hatte sie nach zwei Läufen 1,69 Sekunden Rückstand. Die Österreicherin stellte in 51,49 Sekunden im ersten Durchgang einen Bahnrekord auf. Auf Rang zwei kam Kimberley Bos aus den Niederlanden vor der Lettin Endija Terauda. Die Olympia-Zweite Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland landete auf Rang acht. Weltcup-Debütantin Hannah Neise vom BRC Winterberg kam auf Rang 13.


Leverkusener Abwehrspieler Tapsoba mit positivem Corona-Test

LEVERKUSEN: Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen muss vorerst auf Innenverteidiger Edmond Tapsoba verzichten. Der Nationalspieler aus Burkina Faso wurde nach der Rückkehr von seiner Länderspielreise positiv auf das Coronavirus getestet. Wie der Club am Freitag mitteilte, hatte Tapsoba keinen Kontakt zum Leverkusener Team. Der 21-Jährige befindet sich nach positiven Tests in häuslicher Quarantäne und steht für das Bundesligaspiel bei Arminia Bielefeld am Samstag nicht zur Verfügung.


Handball-Halle soll Impfzentrum werden - Eulen ohne Heimspielstätte

LUDWIGSHAFEN: Dem Handball-Bundesligisten Eulen Ludwigshafen fehlt laut eigener Auskunft aufgrund der Corona-Pandemie ab Dezember eine Halle zur Austragung seiner Heimspiele. «Ich wurde am Dienstag davon telefonisch in Kenntnis gesetzt, dass die Friedrich-Ebert-Halle für die Dauer von wohl einem halben Jahr als Impfzentrum umfunktioniert wird und uns demnach ab dem 1.12.2020 nicht mehr als Heimspielstätte zur Verfügung steht», schrieb Geschäftsführerin Lisa Heßler am Freitag in einem offenen Brief auf der Homepage des Clubs. Von dieser Entscheidung sei man «ohne Vorwarnung und Vorahnung» sowie «ohne jeglichen Ansatzpunkt» für eine alternative Heimspielstätte überrascht worden.


Rangnick will weiter nicht über Bundestrainer-Ambitionen sprechen

BERLIN: Nach der 0:6-Niederlage der deutschen Fußball- Nationalmannschaft in Spanien hat es Ralf Rangnick erneut abgelehnt, sich über mögliche eigene Ambitionen auf den Posten des Bundestrainers zu äußern. In der Sendung «RTL-Spendenmarathon» sagte Rangnick am Donnerstagabend auf die Frage, ob er bereit wäre: «Es gehört sich nicht. Wir haben einen Bundestrainer, der bisher einen guten Job gemacht hat. Da gehört es sich nicht, darüber zu sprechen.» Der 62-Jährige war zuletzt lange als Trainer und auch als Sportdirektor für RB Leipzig aktiv und ist derzeit ohne Job.


Sportchef Schimmelpfennig: Trotz Pandemie in Tokio «erfolgreich sein»

FRANKFURT/MAIN: Der Deutsche Olympische Sportbund will auch bei den Olympischen Spielen in Tokio trotz der Auswirkungen der Pandemie erfolgreich sein. «Wir sind im Leistungssport und die Athleten haben sich über Jahre auf die Olympischen Spiele vorbereitet - zuletzt unter sehr erschwerten Bedingungen», sagte DOSB-Sportchef Dirk Schimmelpfennig im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. «Wir wollen auch unter diesen Rahmenbedingungen bei den Olympischen Spielen leistungsstark und erfolgreich sein.»


Zwei Jahre vor der WM: Laut FIFA 90 Prozent der Infrastruktur fertig

DOHA: Zwei Jahre vor der offiziellen Eröffnung der Fußball- Weltmeisterschaft am 21. November 2022 sind 90 Prozent der Infrastruktur im Gastgeberland Katar fertiggestellt. Das teilte der Weltverband FIFA am Freitag mit. Bereits in Nutzung sind die drei Stadien Khalifa International, al-Janoub und Education City, in denen 2020 trotz der Corona-Pandemie schon über 100 Spiele absolviert wurden. Auch die Stadien al-Rayyan, al-Bayt und al-Thumama sind nach Auskunft der FIFA fast fertiggestellt. Die Arbeiten an den restlichen beiden Arenen - Ras Abu Aboud und Lusail - sollen 2021 abgeschlossen werden.


Formel 1 will weiter expandieren: 24 Rennen mittelfristiges Ziel

LONDON: Die Formel 1 plant mittelfristig mit einer Ausweitung des Kalenders auf 24 Rennen. «Wir rechnen damit, dass wir uns in den nächsten paar Jahren auf einen Kalender mit 24 Rennen hinbewegen», sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey bei einer Videokonferenz. Der US-Amerikaner hat in der Vergangenheit jedoch auch schon von 25 Etappen in einem Jahr gesprochen. Einige Grand Prix sollen sich dabei künftig abwechseln. In der kommenden Saison plant die Formel 1 mit einem Rekordkalender mit 23 Stationen.


Rennanzug von Lewis Hamilton für RTL-Spendenmarathon versteigert

KÖLN: Ein getragener und signierter Rennanzug von Lewis Hamilton sowie signierte Handschuhe von ihm sind beim RTL-Spendenmarathon für mehr als 30.000 Euro versteigert worden. Der britische Formel-1-Weltmeister, der vergangenen Sonntag zum siebten Mal den Titel geholt hatte, hatte in dem Anzug für den Grand-Prix in Silverstone trainiert, wie das Auktionsportal United Charity mitteilte. Nach Angaben von RTL wurde der Anzug für 20.100 Euro versteigert, für die signierten Handschuhe lag das Höchstgebot bei 10.000 Euro.

Im Rahmen des RTL-Spendenmarathons können Menschen online oder per Telefon spenden oder sich an Auktionen beteiligen. Zahlreiche Prominente unterstützen das Event. Ein Tischkicker, auf dem Nationalspieler wie Manuel Neuer, Matthias Ginter und Leon Goretzka unterschrieben hatten, wurden am Donnerstagabend für 8888 Euro versteigert. Für einen Kinderwagen, den laut Auktionsportal die Moderatorin Nazan Eckes gestiftet hatte, wurden 1500 Euro gezahlt.

Bereits am Donnerstagabend waren in der Spendensendung rund fünf Millionen Euro zusammen gekommen worden. Der Spendenmarathon findet bereits zum 25. Mal statt und hat seit 1996 bereits mehr als 182 Millionen Euro für notleidende Kinder gesammelt. In diesem Jahr geht es um die Unterstützung von durch die Corona-Krise besonders betroffenen Kindern.

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