Nachrichten aus der Sportwelt am Freitag

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Hummels nach Nicht-Nominierung: «Trainingseuropameister»

DORTMUND: Die Nicht-Nominierung von Mats Hummels für die Heim-EM sorgt weiter für Diskussionen. Der 35-Jährige zeigt nun auf Instagram, wie er damit umgeht.

Mats Hummels hat sich erstmals seit Bekanntwerden seiner Nicht-Nominierung für die Fußball-Europameisterschaft in den sozialen Netzwerken zu Wort gemeldet. Der 35 Jahre alte Abwehrspieler von Borussia Dortmund veröffentlichte am Freitagabend fünf Videos auf Instagram, die ihn beim Training mit dem BVB zeigen. «Trainingseuropameister», schrieb der 78-malige Nationalspieler und Ex-Weltmeister dazu.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte Hummels trotz dessen zuletzt starker Leistungen für den BVB nicht in seinen Kader für die Heim-Europameisterschaft in diesem Sommer berufen. Nagelsmann hatte berichtet, Hummels und der ebenfalls nicht berücksichtigte Leon Goretzka vom FC Bayern hätten die Nachricht mit «extremer» Enttäuschung aufgenommen. Das bestätigte auch BVB-Trainer Edin Terzic. «Ich habe gemerkt, dass ihn die Entscheidung getroffen hat. Er hätte es absolut verdient, bei der EM dabei zu sein», sagte er am Freitag.


Juve: Trennung von Trainer Allegri nach Ausrastern

ROM: Juventus Turin hat sich kurz nach dem gewonnenen Pokal-Finale von seinem Trainer Massimiliano Allegri getrennt. Der 56-Jährige wurde trotz vieler Erfolge am Freitag von seinem Posten entbunden, weil er nach dem 1:0 gegen Atalanta Bergamo am Mittwochabend ausgerastet war. Zunächst hatte er eine Rote Karte kassiert. Anschließend beleidigte er einen Journalisten und bedrohte ihn auch.


Italiener Milan holt dritten Sieg beim Giro - Bauhaus Dritter

CENTO: Radprofi Jonathan Milan hat beim 107. Giro d?Italia erneut groß aufgetrumpft. Der Italiener holte auf der 13. Etappe eindrucksvoll seinen dritten Sieg bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Der Deutsche Phil Bauhaus verpasste als Dritter erneut seinen ersten Tagessieg bei einer Grand Tour. Milan fuhr am Freitag auf den flachen 179 Kilometern zwischen Riccione und Cento nach einem Massensprint vor dem Polen Stanis?aw Aniolkowski und Bauhaus über die Ziellinie.


Serviette mit Zusage für Lionel Messi für 760.000 Pfund versteigert

LONDON: Eine Serviette, die beim Wechsel von Lionel Messi zum FC Barcelona vor mehr als 20 Jahren eine Rolle spielte, ist für 762.000 Pfund (etwa 890.000 Euro) versteigert worden. Es sei eines der bedeutendsten Dokumente in der Geschichte des Fußballs, teilte das Auktionshaus Bonhams in London am Freitag mit. Das Auktionshaus hatte bei der Versteigerung einen Startpreis von 300.000 Pfund (etwa 350.000 Euro) angesetzt.


Verpatzter Start, starkes Finish: Zverev im Finale von Rom

ROM: Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev steht bei der Generalprobe für die French Open dicht vor dem Turniersieg. Der 27-Jährige gewann sein Halbfinalmatch beim Masters-1000-Turnier am Freitag gegen den chilenischen Außenseiter Alejandro Tabilo mit 1:6, 7:6 (7:4), 6:2. Durch seinen ersten ATP-Finaleinzug in diesem Jahr holte sich Zverev weiteres Selbstvertrauen für das in anderthalb Wochen beginnende zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres in Paris.


Niederländer Slot wird Klopp-Nachfolger in Liverpool

LIVERPOOL: Der Niederländer Arne Slot wird Nachfolger von Jürgen Klopp beim FC Liverpool. Der 45-Jährige bestätigte auf einer Pressekonferenz seines momentanen Clubs Feyenoord Rotterdam, dass er «in der nächsten Saison Trainer in Liverpool sein werde». Eine offizielle Bestätigung Liverpools steht aber noch aus. Schon lange war über ein Slot-Engagement an der Anfield Road spekuliert worden.


NHL-Star Draisaitl wird Deutschland bei der WM nicht verstärken

OSTRAVA: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat beste Chancen auf den Einzug ins WM-Viertelfinale. Einer der besten Eishockey-Stürmer der Welt wird dem DEB allerdings nicht helfen.

Weltklasse-Stürmer Leon Draisaitl wird bei einem Ausscheiden aus den NHL-Playoffs nicht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in Tschechien verstärken. «Alle Lizenzen sind vergeben», sagte Bundestrainer Harold Kreis nach dem 8:2 am Freitag gegen Kasachstan. Der Vizeweltmeister ist mit drei Siegen und zwei Niederlagen in der Gruppe auf Kurs Viertelfinale.

Jede Nation darf 25 Spieler bei den Titelkämpfen in Prag und Ostrava melden. Das hat der Deutsche Eishockey-Bund bereits genutzt. Vor knapp einer Woche reiste Lukas Reichel von den Chicago Blackhawks als letzter Nachrücker nach Tschechien. Gastgeber Tschechien kann dagegen noch drei Spieler nachmelden.

Die Edmonton Oilers stehen mit Draisaitl im Playoff-Viertelfinale vor dem Aus. Am Donnerstag (Ortszeit) verloren die Kanadier das fünfte Spiel bei den Vancouver Canucks mit 2:3 und liegen auch in der Serie Best-of-Five mit 2:3 zurück.


Sportdirektor Kehl bestätigt: Morey und Wolf verlassen BVB

DORTMUND: Die Außenverteidiger Marius Wolf und Mateu Morey verlassen Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund zum Saisonende. «Seitdem Klarheit herrschte über unsere sportliche und wirtschaftliche Situation für die kommende Saison, haben wir Gespräche geführt», sagte Sportdirektor Sebastian Kehl den «Ruhr Nachrichten» (Samstag). Beiden Spielern sei mitgeteilt worden, dass ihre Verträge nicht verlängert werden.

Alba Berlin und Chemnitz starten mit Siegen in Playoffs

Berlin/Chemnitz (dpa) ? Alba Berlin und die Niners Chemnitz sind erfolgreich in die Playoffs der Basketball-Bundesliga gestartet. Die Berliner gewannen am Freitagabend die erste Viertelfinalpartie daheim vor 7071 Zuschauern gegen die Telekom Baskets Bonn deutlich mit 94:68 (41:31). Chemnitz setzte sich gegen Rasta Vechta mit 83:77 (42:34) durch. Damit führen Alba und Chemnitz in der Best-of-Five-Serie jeweils mit 1:0. Die nächsten Partien beider Teams finden am Sonntag statt.


Wieder Tor-Gala: DEB-Team kann für WM-Viertelfinale planen

OSTRAVA: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht vor dem Einzug ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft in Tschechien. Die Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis bezwang am Freitag in Ostrava das Team aus Kasachstan mit 8:2 (2:1, 3:0, 3:1) und kann kaum noch von den ersten vier Plätzen der Gruppe verdrängt werden. Der Vizeweltmeister hat nach fünf Spielen neun Punkte auf dem Konto.


14-Jähriger gibt Debüt in Argentiniens erster Fußballliga

PARANÁ: Mateo Apolonio hat in Argentinien Fußballgeschichte geschrieben. Mit seinem Einsatz bei der Partie seines Clubs Deportivo Riestra gegen Newell?s am Donnerstag wurde der 14-Jährige zum jüngsten Fußballer, der jemals ein Spiel in der ersten argentinischen Liga bestritten hat. Er brach damit einen fast 50 Jahre alten Rekord: Der Torhüter Hugo Aicardi spielte 1975 erstmals im Alter von 14 Jahren und 353 Tagen für Racing. Apolonio war bei seinem Debüt nun 14 Jahre und 29 Tage alt.


Entscheidung über neuen Handball-Sportvorstand am 26. Mai

DORTMUND: Der Deutsche Handballbund will am 26. Mai über einen neuen Sportvorstand entscheiden. Das DHB-Präsidium werde sich an diesem Tag auf einer außerordentlichen Sitzung in Hamburg mit der brisanten Neubesetzung des Postens zum 1. Januar 2025 beschäftigen, teilte der Verband am Freitag mit. «Wir haben nun einen klaren zeitlichen Entscheidungsrahmen für die Neubesetzung der Vorstandsposition Sport gesetzt und freuen uns auf die Gespräche», sagte DHB-Boss Andreas Michelmann.


Fury und Usyk kämpfen um alle bedeutenden Schwergewichts-Titel

RIAD: Die Weltmeister Tyson Fury und Oleksandr Usyk boxen am Samstagabend (DAZN) um die Krone im Schwergewicht. Im WM-Vereinigungskampf im saudi-arabischen Riad stehen alle vier bedeutenden Titel der Verbände IBF, WBO, WBA und WBC auf dem Spiel. Erstmals nach Lennox Lewis vor 25 Jahren kann der Sieger des Mega-Fights der sogenannte «Undisputed Champion» im Schwergewicht werden. Als leichter Favorit steigt der ukrainische Vierfach-Champion Usyk in den Ring. Der Brite Fury hält aktuell den WBC-Gürtel in der Königsklasse.

Der deutsche Schwergewichtsboxer Agit Kabayel kämpft im Vorprogramm in Riad gegen den Kubaner Frank Sanchez einen sogenannten WBC-WM-Eliminator aus. Sollte der Bochumer gewinnen, ist er der nächste Pflichtherausforderer des WBC-Weltmeisters.


Formel-1-Piloten kämpfen um Pole Position in Imola

IMOLA: Schafft es ein Ferrari in der Formel-1-Qualifikation von Imola ganz nach vorne? Charles Leclerc und Carlos Sainz wollen Weltmeister Max Verstappen im Kampf um den besten Startplatz schlagen.

Die Ferrari-Fans hoffen beim Grand Prix der Emilia-Romagna auf eine Pole Postion in Rot. Das letzte Mal stand Michael Schumacher 2006 für die Scuderia in der Startaufstellung ganz vorne und holte dann auch den letzten Sieg in Imola für die Italiener. In der Qualifikation am Samstag (16.00 Uhr/Sky) macht sich das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Carlos Sainz Hoffnungen auf die Pole Position. Weltmeister Max Verstappen erlebte einen holprigen Auftakt in Italien. Der WM-Spitzenreiter von Red Bull leistete sich Fahrfehler und kam noch nicht in seinen Rhythmus. Nico Hülkenberg kämpft im Haas um eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rennen am Sonntag (15.00 Uhr).


Saisonfinale in der Bundesliga: Spannung im Tabellenkeller

BERLIN: Am letzten Spieltag der Bundesligasaison 2023/24 wird es im Kampf um die Europapokalplätze und vor allem den Klassenerhalt noch mal spannend. Im Tabellenkeller haben der VfL Bochum bei Werder Bremen und der FSV Mainz 05 beim VfL Wolfsburg die besten Karten, sich im Saisonfinale am Samstag (15.30 Uhr/Sky) zu retten. Union Berlin, aktuell auf Relegationsplatz 16, muss dagegen sein Heimspiel gegen den SC Freiburg gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen. Bei einer Niederlage droht gar der Direktabstieg, sollte der Tabellenvorletzte 1. FC Köln beim 1. FC Heidenheim gewinnen und dabei die um drei Treffer schlechtere Tordifferenz auf Union aufholen.

Eintracht Frankfurt kann schon mit einem Punkt gegen RB Leipzig den sechsten Platz absichern, der mindestens für die Europa League reicht. Gewinnt Borussia Dortmund am 1. Juni die Champions League, erhält der Bundesliga-Sechste sogar das Startrecht für die Königsklasse. Chancen auf den siebten Platz, der sicher für die Playoffs der Conference League und bei einem DFB-Pokalsieg von Bayer Leverkusen sogar für den Europa-League-Start berechtigt, macht sich auch der SC Freiburg im letzten Spiel unter Trainer Christian Streich bei Union Berlin.

Den achten Platz können auch noch der 1. FC Heidenheim (gegen Köln), der FC Augsburg (in Leverkusen) und Werder Bremen (gegen Bochum) erreichen. Dieser würde für die Playoffs der Conference League reichen, sollte Leverkusen im DFB-Pokalfinale am 25. Mai gegen Zweitligist 1. FC Kaiserslautern gewinnen.


Eintracht trennt sich von Leihspielern Kalajdzic und van de Beek

FRANKFURT/MAIN: Eintracht Frankfurt trennt sich am Saisonende von den Leihspielern Sasa Kalajdzic und Donny van de Beek. Die in der Winterpause gekommenen Profis kehren im Sommer nach England zurück: Kalajdzic zu den Wolverhampton Wanderers, van de Beek zu Manchester United. Dies teilte der Fußball-Bundesligist am Freitag mit.


Medien: Verärgerter Barça-Boss erwägt Trennung von Trainer Xavi

BARCELONA: Trainer Xavi Hernández vom FC Barcelona hat mit Aussagen zu den finanziellen Problemen seines Arbeitgebers FC Barcelona nach Medienberichten den Boss des spanischen Clubs, Joan Laporta, mehr als verärgert. Laporta erwäge jetzt sogar, sich vom Coach zu trennen, schrieb am Freitag unter anderem die gewöhnlich gut informierte Fachzeitung «Mundo Deportivo». Laporta sei «sehr enttäuscht».


Guirassy vor Wechsel-Entscheidung? VfB-Coach: «bin nicht naiv»

STUTTGART: Auf die Frage nach dem möglicherweise letzten Spiel von Serhou Guirassy für den VfB Stuttgart hat Trainer Sebastian Hoeneß einmal mehr mit Gelassenheit reagiert. «Ich habe keinen Anlass, zu denken, dass er jetzt das letzte Spiel für uns macht», sagte der VfB-Coach vor dem abschließenden Auftritt der Schwaben in dieser Saison gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky). «Und trotzdem bin ich auch nicht naiv, um zu wissen, dass es da wahrscheinlich den einen oder anderen Interessenten gibt.»


«Unser erstes Finale»: Bayer will vor der Schale den Rekord

LEVERKUSEN: Trotz des längst feststehenden Meistertitels ist das abschließende Bundesliga-Spiel für Bayer Leverkusen am Samstag gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky) nicht nur eine Vorbereitung auf die beiden Endspielen in der Fußball-Europa-League und im DFB-Pokal. «Das ist morgen unser erstes Finale», sagte Trainer Xabi Alonso am Freitag: «Wir können die erste Mannschaft in der Geschichte der Bundesliga sein, die ungeschlagen bleibt. Das wäre historisch. Darauf müssen wir uns fokussieren.»


Golf-Superstar Scottie Scheffler kurzzeitig festgenommen

LOUISVILLE: Golf-Superstar Scottie Scheffler ist übereinstimmenden US-Medienberichten am Austragungsort der PGA Championship in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Der Vorfall habe sich vor dem Beginn der zweiten Runde am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) ereignet, berichtete der Fernsehsender ESPN. Demnach soll Scheffler, Weltranglistenerster der USA, den Anweisungen der Polizei nicht gefolgt sein, die auf einen tödlichen Verkehrsunfall mit einem Fußgänger vor dem Golfplatz folgten.


Olympia-Hoffnung schwindet: Volleyballerinnen unterliegen Japan

ANTALYA: Die deutschen Volleyballerinnen haben in der Nationenliga (VNL) den nächsten Rückschlag für die Hoffnungen auf eines der letzten Olympia-Tickets kassiert. Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes verlor am Freitag 0:3 (25:21, 25:15, 25:22) gegen Japan, das ebenfalls noch kein Ticket für Paris sicher hat. Im türkischen Antalya war Camilla Weitzel mit 13 Punkten am Freitag erfolgreichste Angreiferin im Team von Bundestrainer Alexander Waibl.


Letztes Heimspiel für Reus als BVB-Kapitän

DORTMUND: Marco Reus wird die Dortmunder Mannschaft zum Abschluss der Bundesliga-Saison am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SV Darmstadt 98 als Kapitän auf den Platz führen. «Wir wollen ihm den Rahmen bieten, den er sich verdient», sagte Fußball-Lehrer Edin Terzic vor dem letzten Auftritt des im Sommer scheidenden Routiniers im schwarzgelben Trikot vor heimischer Kulisse. Reus hatte die Kapitänsbinde im vergangenen Sommer eigentlich an Emre Can abgetreten.


Leclerc gibt bei Ferrari-Heimspiel in Imola Tempo vor

IMOLA: Der Monegasse Charles Leclerc hat beim Ferrari-Heimspiel in Imola den ersten Formel-1-Testtag dominiert. Der 26-Jährige war am Freitag für die Scuderia auch in der zweiten Einheit in 1:15,906 Minuten der schnellste Pilot und verwies McLaren-Fahrer Oscar Piastri (+0,192 Sekunden) auf den zweiten Platz. Überraschender Dritter auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari wurde Yuki Tsunoda (+0,380 Sekunden) von Visa RB.


Tuchel glaubt: Goretzka hat noch «Resthoffnung» auf EM

MÜNCHEN: Bayern-Trainer Thomas Tuchel ist überzeugt, dass Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka die Heim-Europameisterschaft für sich noch nicht ganz abgeschrieben hat. «Ich glaube, dass er nach wie vor eine Resthoffnung hat. Es kann immer alles passieren», sagte Tuchel am Freitag offenbar mit dem Blick auf mögliche verletzungsbedingte Ausfälle von nominierten EM-Spielern in der Turniervorbereitung und denkbare Nachnominierungen. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte den 29 Jahre alten Goretzka am Donnerstag nicht in den vorläufigen 27-Mann-Kader für die am 14. Juni beginnende EM-Endrunde berufen.


Olympia-Hoffnung schwindet: Volleyballerinnen unterliegen Japan

ANTALYA: Nach der nächsten Niederlage werden die Olympia-Chancen der Volleyballerinnen immer kleiner. Am Sonntag steht ein Showdown an.

Die deutschen Volleyballerinnen haben in der Nationenliga (VNL) den nächsten Rückschlag für die Hoffnungen auf eines der letzten Olympia-Tickets kassiert. Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes verlor am Freitag 0:3 (25:21, 25:15, 25:22) gegen Japan, das ebenfalls noch kein Ticket für Paris sicher hat. Im türkischen Antalya war Camilla Weitzel mit 13 Punkten am Freitag erfolgreichste Angreiferin im Team von Bundestrainer Alexander Waibl.

Am Sonntag trifft das deutsche Team auf den direkten Konkurrenten Niederlande (13.00 Uhr). Eine Niederlage würde die Olympia-Chancen extrem schrumpfen lassen. «Wir kennen sie gut, sie sind ein sehr physisches Team», sagte Waibl mit Blick auf die Partie. «Wir müssen das Spiel gewinnen, wenn wir noch eine kleine Chance behalten wollen, um die Olympia-Quali zu spielen.»

Die direkte Qualifikation für Paris hatte das deutsche Team verpasst. Die letzte Chance bietet nun die Weltrangliste. Dafür muss die Auswahl während der VNL in den insgesamt zwölf Vorrunden-Spielen an drei verschiedenen Orten Punkte aufholen. Aktuell steht Deutschland auf Platz zwölf und müsste mindestens auf Platz zehn springen.


Argentiniens Ex-Stürmer Tevez räumt Trainerposten bei Independiente

AVELLANEDA: Nach nur neun Monaten gibt der ehemalige argentinische Fußball-Nationalspieler Carlos Tevez seinen Trainerposten beim Erstligisten Independiente wieder auf. Er habe der Vereinsführung mitgeteilt, den Club nach der Partie am kommenden Sonntag zu verlassen, berichteten örtliche Medien am Freitag übereinstimmend. Eigentlich hatte der frühere Stürmer einen Vertrag bis 2026 bei dem Team aus dem Hauptstadtvorort Avellaneda. Nach anfänglichen Erfolgen konnte Tevez zuletzt die Erwartungen aber nicht mehr erfüllen. Nach der 1:3-Niederlage gegen Talleres am vergangenen Sonntag entschied er sich Medienberichten zufolge für den Rücktritt.

Teves hatte Independiente im August vergangenen Jahres übernommen. Zuvor hatte er bereits kurzfristig den Club Rosario Central trainiert. Als Profi bestritt er für Argentinien 76 Länderspiele und erzielte 13 Tore. Er wurde zweimal zum Fußballer des Jahres gewählt: Einmal in Brasilien, wo er mit Corinthians São Paulo auch Meister wurde, und einmal in Italien, wo er mit Juventus Turin zweimal den Titel holte. Unter anderem fünf Meisterschaften mit dem argentinischen Spitzenclub Boca Juniors, zwei Titel in der Premier League mit Manchester United und einer mit Manchester City gehören zu Tevez' Erfolgen - wie auch der Champions-League-Sieg mit United 2008.

Mit Argentinien wurde er zudem 2004 Olympiasieger. In seiner Heimat wird Tevez «El Apache» genannt, wegen seiner Herkunft aus dem Armenviertel Festung Apache in der Nähe von Buenos Aires. Beim Streamingdienst Netflix ist eine Serie über die Jugendjahre des späteren Fußballstars zu sehen.


Vorläufige Reisepässe für Wembley: Besonderer Service für BVB-Fans

DORTMUND: Auch wer noch keinen Reisepass hat und in Dortmund wohnt, kann nach Wembley reisen. Die Stadt macht es möglich.

Die Stadt Dortmund bietet den Fußball-Fans der heimischen Borussia vor ihrem geplanten Trip zum Champions League-Finale gegen Real Madrid am 1. Juni in London einen besonderen Service. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Ruhrmetropole können am 22. Mai zwischen 13.00 Uhr und 15.30 Uhr einen vorläufigen Reisepass erhalten. «Unbedingt mitzubringen sind biometrische Passfotos sowie eine Bestätigung für ein Stadionticket oder Buchungsunterlagen ? zum Beispiel für Flüge, Hotel, Zug, Fähre», hieß es am Freitag in einer Mitteilung der Stadt.

Seit Oktober 2021 ist die Einreise für EU -Bürgerinnen und EU -Bürger nach Großbritannien nur noch mit einem gültigen Reisepass möglich. Die Lieferzeit für einen regulären Reisepass beträgt in der Regel drei bis vier Wochen. Der vorläufige Reisepass kostet 26 Euro und wird sofort ausgehändigt.


«Positive Gespräche» zwischen Schalke und Trainer Geraerts

GELSENKIRCHEN: Dass der FC Schalke den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga geschafft hat, ist auch ein Verdienst von Trainer Karel Geraerts. Damit steigen die Chancen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Der FC Schalke und Trainer Karel Geraerts planen offenbar eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. «Meine Gespräche sind positiv verlaufen», kommentierte der Fußball-Lehrer den Stand der jüngsten Verhandlungen mit der Vereinsspitze des Zweitligisten. «Nun muss ich mich noch mit meiner Familie und meinem Berater besprechen.» Der belgische Fußball-Lehrer hatte den Bundesliga-Absteiger Anfang Oktober 2023 als Nachfolger von Thomas Reis auf Platz 16 übernommen und zum Klassenverbleib geführt. Der Vertrag des 42-Jährigen, an dem der FC Brügge interessiert sein soll, läuft bis Sommer 2025.

Ein möglicher Zugang der Schalker für die nächste Saison könnte Amin Younes sein. Der seit Juli 2023 vereinslose Offensivspieler, der zuvor beim saudi-arabischen Erstligisten Al-Ettifaq sowie leihweise beim FC Utrecht gespielt hatte, nahm zuletzt als Gast am Teamtraining der Profis teil und hatte sich zuvor bei der U 23 des Revierclubs fit gehalten. Hinterlässt der 30 Jahre alte ehemalige Nationalspieler auch bei der Saisonvorbereitung im Sommer einen positiven Endruck, könnte er einen Vertrag erhalten. «Der Schlüssel liegt allein bei Amin», sagte Geraets vor dem sportlich bedeutungslosen Saisonabschluss des Tabellen-10. am Sonntag (15.30 Uhr) bei der SpVgg Greuther Fürth.


Köln ohne Waldschmidt und Finkgräfe nach Heidenheim

KÖLN: Der 1. FC Köln kämpft am Samstag in Heidenheim gegen den Abstieg und um die Relegation. Dabei muss der FC aber auf zwei wichtige Spieler komplett verzichten.

Der 1. FC Köln muss im entscheidenden Spiel gegen den direkten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga sicher auf Luca Waldschmidt und Max Finkgräfe verzichten. Wie der Verein am Freitag bekannt gab, bleiben die beiden am vergangenen Samstag beim 3:2 gegen Union Berlin verletzten Profis in Köln und arbeiten im Reha-Bereich statt diese Reise zum Spiel beim 1. FC Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) anzutreten.

Die Kölner müssen am letzten Spieltag gewinnen, sind zudem auf eine Heim-Niederlage von Union Berlin gegen Freiburg angewiesen und müssen dabei die aktuell um drei Treffer schlechtere Tordifferenz wettmachen, um den direkten Abstieg noch zu vermeiden und die Relegation gegen Nachbar Fortuna Düsseldorf zu erreichen.


Zukunft von BVB-Abwehrchef Hummels weiter offen

DORTMUND: Seine Nichtnominierung für die Heim-WM sorgt weiter für Diskussionen. Die Entscheidung des Dortmunder Abwehrchefs, ob er seine Karriere fortsetzt, wird dadurch aber nicht tangiert

Die Zukunft von Mats Hummels bei Borussia Dortmund bleibt auch einen Tag vor dem letzten Bundesliga-Saisonspiel des Tabellenfünften am Samstag gegen den SV Darmstadt 98 (15.30 Uhr/Sky) weiter offen. «Wir werden die Entscheidung gemeinsam nach dem Champions League-Finale treffen. Wenn Mats seine Meinung nicht ändert, werden wir an diesem Plan festhalten», sagte Trainer Edin Terzic am Freitag mit Blick auf den Königsklassen-Showdown der Borussia am 1. Juni in London gegen Real Madrid. Der Vertrag des 35 Jahre alten Hummels läuft in diesem Sommer aus.

Die Nichtnominierung des zuletzt starken Hummels für den EM-Kader der deutschen Nationalmannschaft forciert die Überlegungen des Weltmeisters von 2014 über ein etwaiges Karriereende offenbar nicht. «Ich habe gemerkt, dass ihn die Entscheidung getroffen hat. Er hätte es absolut verdient, bei der EM dabei zu sein», kommentierte Terzic die Personalauswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der am Donnerstag seinen vorläufigen 27-Mann-Kader für die Heim-EM präsentiert hatte.

Terzic hofft auf eine weitere Zusammenarbeit mit Hummels: «Mats hat deutlich gezeigt, wozu er noch in der Lage ist. Er hat gezeigt, was er möchte: auf absolutem Topniveau Fußball spielen.»


Alonso über Hofmanns EM-Aus: «Ist erwachsen und intelligent»

LEVERKUSEN: Nach starker Vorrunde durfte sich Jonas Hofmann große Hoffnung auf eine Teilnahme an der EM machen. Doch der Leverkusener wurde nicht nominiert.

Trainer Xabi Alonso vom deutschen Fußball-Meister Bayer Leverkusen ist sicher, dass sein Offensivspieler Jonas Hofmann die ausgebliebene Nominierung für die Heim-EM verkraften wird. Dass er enttäuscht sei, «ist normal», sagte Alonso nach einem Gespräch mit dem 31-Jährigen: «Er war oft dabei in der Nationalmannschaft. Aber er ist erwachsen und intelligent. Er weiß, dass es Teil des Fußballs ist. Und er weiß, dass wir noch etwas Großes zu erreichen haben. Es ist schade, dass er nicht dabei ist, aber es gilt die Entscheidung von Julian zu respektieren.»

Hofmann hat 23 Länderspiele unter vier verschiedenen Bundestrainern absolviert. Unter Julian Nagelsmann war er für die ersten beiden Lehrgänge nominiert worden, in vier Spielen im Herbst aber nur einmal eingewechselt worden. Schon im März fehlte er im Aufgebot. Nach einer starken Hinrunde hatte Hofmann in der Rückrunde auch in Leverkusen seinen Status als uneingeschränkter Stammspieler verloren. Mit Leverkusen steht er nach dem Gewinn des Meistertitels noch in den Endspielen um die Europa League und den DFB-Pokal.


Selbst bei Abstieg: Ex-Nationalspieler Uth bleibt in Köln

KÖLN: In den letzten zwei Jahren ist Mark Uth verletzungsbedingt viel ausgefallen. Aktuell ist er fit und hat nun seinen Verbleib beim 1. FC Köln angekündigt - auch für den Fall des Abstiegs.

Ex-Nationalspieler Mark Uth wird dem 1. FC Köln selbst bei einem Abstieg in die 2. Liga treu bleiben. Einen Tag vor dem letzten und entscheidenden Saisonspiel beim 1. FC Heidenheim gab der Club bekannt, dass der 32-Jährige seinen Vertrag ligenunabhängig verlängert hat. Über die Laufzeit wurde nichts bekannt, es ist jedoch davon auszugehen, dass es sich um weiteres Jahr handelt. Uth stellte aber unabhängig davon klar, dass er in seiner Karriere für keinen anderen Verein mehr spielen wird.

«Wir alle, die ganze Stadt, glauben daran, in der Liga zu bleiben ? und deshalb bin ich absolut zuversichtlich», sagte der gebürtige Kölner: «Unabhängig davon war es mir wichtig, bei meinem Herzensverein weiterhin Verantwortung zu übernehmen und sportlich voranzugehen, nachdem ich mich in den letzten beiden Jahren nicht so einbringen konnte, wie ich mir das vorgestellt habe. Für mich gibt es nichts anderes mehr ? ich möchte meine Karriere hier beim FC beenden.» FC-Geschäftsführer Christian Keller sprach von einem «starken Signal zum richtigen Zeitpunkt».

In 67 Liga-Spielen der vergangenen beiden Saisons ist Uth wegen mehrerer Verletzungen nur 13 Mal zum Einsatz gekommen, meist zudem nur für kurze Zeit. Beim 3:2 gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende bereitete er nach seiner Einwechslung das 2:2 vor. Durch den Sieg hat Köln noch eine Chance auf das Erreichen des Relegationsplatzes. Uth war insgesamt sechs Jahre lang beim FC ausgebildet worden und kehrte 2020 vom FC Schalke 04 zurück.


Norwich City entlässt deutschen Trainer Wagner nach Aufstiegs-K.o.

NORWICH: Nach dem verpassten Aufstieg in die Premier League hat der englische Fußball-Zweitligist Norwich City seinen deutschen Trainer David Wagner entlassen. Der ehemalige Coach von Schalke 04 habe seit Amtsantritt im Januar 2023 mit Klasse und Würde agiert, sagte Sportdirektor Ben Knapper einer Mitteilung vom Freitag zufolge. «Aber wir sind der Meinung, dass es jetzt an der Zeit ist, eine andere Richtung einzuschlagen.»


Van Persie wird neuer Trainer beim SC Heerenveen

HEERENVEEN: Der niederländische Rekordtorschütze Robin van Persie hat seinen ersten Vertrag als Cheftrainer im Profifußball unterschrieben. Der 40-Jährige wurde am Freitag vom niederländischen Erstligisten SC Heerenveen als neuer Coach vorgestellt. Van Persie wird das Team des aktuellen Tabellenzehnten in der Eredivisie ab Sommer übernehmen, er erhält einen Zweijahresvertrag.


PGA Championship: Kaymer überrascht zum Auftakt in Kentucky

LOUISVILLE: LIV-Golfer Martin Kaymer ist gut in die PGA Championship in Louisville gestartet. Der 39-Jährige spielte am Donnerstag (Ortszeit) eine 68er-Runde und liegt damit im Valhalla Golf Club auf dem geteilten 18. Rang. Kaymer, der sonst auf der konkurrierenden und von Saudi-Arabien finanzierten LIV-Tour spielt, hat sechs Schläge Rückstand auf den Führenden Xander Schauffele aus den USA.


NBA: Nuggets müssen in siebtes Spiel gegen Minnesota

MINNEAPOLIS: Titelverteidiger Denver Nuggets hat in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale verpasst. Das Team um den dreimaligen MVP Nikola Jokic verlor das sechste Spiel der Best-of-Seven-Serie bei den Minnesota Timberwolves am Donnerstagabend (Ortszeit) deutlich mit 70:115 und kassierte den Ausgleich zum 3:3.


NHL: Draisaitl und Oilers droht Playoff-Aus

VANCOUVER: Leon Draisaitl und den Edmonton Oilers droht in den Playoffs der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL das Aus im Viertelfinale. Im fünften Spiel der Best-of-Seven-Serie gegen den kanadischen Rivalen Vancouver Canucks verloren die Oilers am Donnerstagabend (Ortszeit) in Vancouver mit 2:3, auch in der Serie liegen Draisaitl und Co. nun mit 2:3 hinten. Derweil buchten die New York Rangers bereits ihr Ticket für das Conference-Finale im Osten. Der Hauptrundensieger gewann bei den Carolina Hurricanes mit 5:3 und entschied die Serie vorzeitig mit 4:2 für sich.


Wettbetrug: Drei australische Fußball-Profis festgenommen

BERLIN: In Australien sind am Freitag drei Fußball-Profis wegen des Verdachts der Spielmanipulation festgenommen worden. Nach Polizeiangaben sollen sie auf Anweisung eines Mittelsmanns aus Südamerika Spiele manipuliert haben, in dem sie absichtlich Gelbe Karten erhielten. Auf die Anzahl der Gelben Karten in einem Spiel kann gewettet werden. Nach Polizeiangaben wurden Hunderttausende von Dollar an Gewinnen ausgezahlt.


FIFA: Keine Abstimmung über Ausschluss Israels

BANGKOK: Der Kongress des Fußball-Weltverbands FIFA hat am Freitag nicht über einen Ausschluss des israelischen Verbands abgestimmt. Die FIFA ließ einen entsprechenden Antrag des palästinensischen Verbands auf eine Abstimmung durch die Versammlung der 211 Mitgliedsverbände nicht zu. Vorausgegangen waren im Konferenzcenter in Bangkok emotionale Wortbeiträge beider Seiten zum Gaza-Krieg. FIFA-Präsident Gianni Infantino kündigte die Beauftragung eines Gutachtens von unabhängigen Rechtsberatern sowie eine außerordentliche Sitzung des FIFA-Councils vor dem 20. Juli an.


FIFA bringt Doppel-Vergabe der WM 2030 und 2034 auf den Weg

BANGKOK: Der Fußball-Weltverband FIFA treibt die erwartete Doppel-Vergabe der Männer-Weltmeisterschaften 2030 an sechs Nationen auf drei Kontinenten und 2034 an Saudi-Arabien voran. Termin für die Vergabe ist der 11. Dezember 2024. Der Kongress beschloss am Freitag in Bangkok die nötige Statutenänderung, die den Zuschlag für zwei Weltmeisterschaften am selben Tag durch die Mitgliederversammlung möglich macht, sollte das Council dies so entscheiden. Abgestimmt werden soll kurz vor Weihnachten.


Medien: EM-Aus für Österreichs Kapitän Alaba nach erneuter OP

WIEN: David Alabas ohnehin nur sehr geringe Chancen auf eine Teilnahme an der Fußball-EM in Deutschland haben sich offenbar endgültig erledigt. Der Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft habe sich einer Arthroskopie am linken Knie unterziehen müssen, wie die spanische Zeitung «Marca» berichtete. Mit Verweis auf diese Quelle berichteten österreichische Medien, dass sich die EM-Endrunde für den Abwehrchef von Real Madrid damit erledigt habe. Der 31-jährige Alaba hatte sich Mitte Dezember einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen.


Wege trennen sich: Funkel hört beim FCK auf

KAISERSLAUTERN: Friedhelm Funkel wird sich mit dem DFB-Pokalfinale als Trainer des 1. FC Kaiserslautern verabschieden. Der zum Saisonende auslaufende Vertrag des 70-Jährigen wird beim Fußball-Zweitligisten nicht verlängert. Darauf haben sich Funkel und die Pfälzer «trotz guter Gespräche in den vergangenen Tagen und dem vorzeitigen Erreichen des Klassenerhalts» geeinigt, teilte der Traditionsclub am Freitag mit.


Fußball-WM der Frauen 2027 in Brasilien - DFB verliert bei Vergabe

BANGKOK: Der Deutsche Fußball-Bund hat gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden den Zuschlag für die Weltmeisterschaft der Frauen 2027 verpasst. Das Turnier wurde am Freitag beim FIFA-Kongress in Bangkok an den einzigen Mitbewerber Brasilien vergeben. Die gemeinsame Bewerbung unterlag bei der Vergabe durch den Kongress des Weltverbands deutlich mit 78:119 der gültigen Stimmen. Deutschland war zuletzt 2011 Ausrichter der WM der Frauen.


Klopp vor letztem Spiel: «Intensivste Woche meines Lebens»

LIVERPOOL: Jürgen Klopp verabschiedet sich als Trainer des FC Liverpool. Er erwartet am Sonntag große Emotionen. Und auch schon vorher fließen bei ihm die Tränen.

Die letzten Tage vor seinem letzten Spiel als Trainer des FC Liverpool nehmen Jürgen Klopp mit. «Es ist die intensivste Woche meines Lebens, ich habe mich jetzt schon so oft verabschiedet», sagte der 56-Jährige am Freitag bei einer Pressekonferenz des englischen Premier-League-Clubs: «Es waren schon großartige Momente dabei und man muss nicht so tun, als wäre es eine normale Woche, denn das ist es nicht.»

Klopp wird am Sonntag (17.00 Uhr) gegen die Wolverhampton Wanderers sein letztes Pflichtspiel als Trainer des Traditionsclubs begleiten und sich dann nach über achteinhalb Jahren verabschieden. «Wir hatten eine großartige Zeit und ich weiß, dass es hart wird», sagte der ehemalige Coach von Mainz 05 und Borussia Dortmund zum bevorstehenden Abschied: «Ich weiß nicht, wie viele Shirts ich signiert habe in der letzten Woche, aber es waren ein paar. Es müsste jetzt wirklich jeder eins haben.»

Der deutsche Coach gab auch einen Einblick, wie viel Zuspruch er von den Fans auf der ganzen Welt bekommen hat. «Wenn ich das alles beantworten würde, würde ich 2028 noch hier sitzen. Ich muss mich dafür entschuldigen, dass ich nicht alle lesen kann», sagte Klopp zu unzähligen Briefen und E-Mails. Manche Zeile habe ihn in den vergangenen Tagen zu Tränen gerührt, gab er offen zu. Und auch nicht alle Wünsche seiner Freunde habe er erfüllen können: «Ich konnte einfach nicht genügend Tickets für das letzte Spiel organisieren.»


Englands Nationalspieler Maguire: Videobeweis nur bei Abseits

MANCHESTER: Als bisher prominentester Fußballspieler hat sich Harry Maguire von Manchester United für eine weitgehende Abschaffung des Videobeweises ausgesprochen. Der sogenannte VAR solle nur noch bei Abseitsentscheidungen zurate gezogen werden, sagte der englische Nationalspieler der Zeitung «Sun» (Freitag). Auch für Entscheidungen zu Roten Karten und Elfmetern solle die Technik nicht mehr genutzt werden.


Russischer Verband stimmt gegen WM in Europa

BANGKOK: Ein UEFA-Verband hat der deutschen, belgischen und niederländischen Bewerbung um die WM der Frauen 2027 die Stimme verweigert. Das könnte einen politischen Hintergrund haben.

Der russische Verband hat bei der Vergabe der WM der Frauen 2027 gegen die europäische Bewerbung von Deutschland, den Niederlanden und Belgien gestimmt. Der RFS, der zur Europäischen Fußball-Union gehört, war damit beim Kongress des Weltverbandes FIFA am Freitag in Bangkok der einzige UEFA-Verband, der für Sieger Brasilien stimmte. Das UEFA-Trio hatte die Abstimmung mit 78:119 der gültigen Stimmen verloren, das Abstimmungsverhalten wurde veröffentlicht.

Wegen des Angriffskrieges auf die Ukraine sind russische Mannschaften derzeit aus allen UEFA- und FIFA-Wettbewerben ausgeschlossen.

Die Bewerbung aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien machte außerhalb Europas insbesondere in der Karibik Eindruck. 13 Verbände aus der Region stimmten für eine WM 2027 in Europa. Von den UEFA-Verbänden gab es 50 der 51 am Ende gültigen möglichen Stimmen, die aus Norwegen zählte wegen technischer Problem nicht. Der norwegische Verband gab an, dass er für Deutschland, Belgien und die Niederlande gestimmt hätte, falls dies möglich gewesen wäre. Dazu kamen Einzelstimmen aus Asien und Afrika, unter anderem der chinesische Verband votierte gegen Brasilien.


Keine Kehrtwende: Trainer Tuchel verlässt FC Bayern

MÜNCHEN: Trainer Thomas Tuchel wird den FC Bayern München zum Saisonende verlassen. Der Verein und er hätten keine Einigung für eine weitere Zusammenarbeit und Kehrtwende nach der Ende Februar vereinbarten Trennung gefunden, sagte der 50-Jährige am Freitag in München vor seinem letzten Spiel mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister an diesem Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim.


VfB Stuttgart startet Vorbereitung am 4. Juli

STUTTGART: Am Samstag endet für den VfB die Saison in der Fußball-Bundesliga. Wann es weitergeht, gaben die Stuttgarter vor dem abschließenden Heimspiel bekannt.

Der VfB Stuttgart wird am 4. Juli die Vorbereitung für die neue Saison in der Fußball-Bundesliga beginnen. Das teilte der schwäbische Fußball-Bundesligist am Freitag mit und kündigte zudem sechs Testspiele vor dem Start in die neue Spielzeit an. Los geht es mit den Freundschaftsspielen am 7. Juli gegen den Oberligisten FSV Hollenbach und am 13. Juli beim Schweizer Erstligisten FC Luzern. Vom 25. Juli bis 2. August vertreten die Schwaben die Fußball-Bundesliga in Japan und bestreiten auch dort zwei Testspiele.

Diese Saison geht für die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß am Samstag (15.30 Uhr/Sky) mit einem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach zu Ende. Das erste Pflichtspiel der neuen Saison wird im DFB-Pokal zwischen dem 16. und 19. August anstehen. Die Bundesliga legt am Wochenende danach los.


Werder Bremen verlängert Vertrag mit Mitchell Weiser

BREMEN: Werder Bremen kann auch in Zukunft auf Mitchell Weiser bauen. Der auslaufende Vertrag mit dem 30 Jahre alten Außenverteidiger wurde nach langen Verhandlungen verlängert, wie der Fußball-Bundesligist am Freitag einen Tag vor dem letzten Saisonspiel gegen den VfL Bochum (15.30 Uhr/Sky) mitteilte. Über die Vertragslaufzeit machte Werder wie üblich keine Angaben.


Neuendorf: Niederlage bei WM-Vergabe «in Ruhe» bewerten

BANGKOK: Deutschland wird nicht Co-Gastgeber der WM der Frauen 2027. Die gemeinsame Bewerbung mit den Partnerländern Belgien und den Niederlanden verliert beim FIFA-Kongress deutlich. Folgt ein neuer Anlauf?

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat kurz nach der Niederlage bei der Vergabe der WM der Frauen 2027 offen gelassen, ob der Deutsche Fußball-Bund direkt einen neuen Anlauf nimmt. «Das werden wir in Ruhe beurteilen und bewerten», sagte Neuendorf der Deutschen Presse-Agentur am Freitag nach dem Kongress des Weltverbands FIFA in Bangkok. Die Vollversammlung hatte die Endrunde zuvor an Brasilien vergeben - und nicht an Deutschland, die Niederlande und Belgien. Die übernächste WM der Frauen wird 2031 ausgerichtet.

«Wir werden uns sicherlich noch einmal zusammensetzen und auch mit der UEFA sprechen», sagte Neuendorf. «Das sind keine Dinge, die man jetzt ad hoc festlegen oder verkünden sollte, aber wir werden schauen, wie wir mit dem Ergebnis umgehen.»

Die gemeinsame Bewerbung des europäischen Trios hatte 78 der gültigen Stimmen erhalten, Brasilien gewann mit 119 Stimmen deutlich. Deutschland war zuletzt 2011 Ausrichter der WM der Frauen. Für die Endrunde 2031 hatten sich unter anderem bereits USA und Mexiko positioniert - das Duo hatte die Bewerbung für 2027 vor dem FIFA-Kongress zurückgezogen.


Zingler zu Gruppen-Coming-Out: «Seid mutig»

BERLIN: Union Berlins Präsident Dirk Zingler hält ein Gruppen-Coming-Out für den richtigen Weg im Profifußball. Auch Stuttgarts Vorstandsboss Wehrle äußert sich.

Union Berlins Präsident Dirk Zingler hat Profifußballern bei einem möglichen Coming-out seine volle Unterstützung zugesichert. «Wenn es der Mut eines Einzelnen nicht schafft, dann braucht es vielleicht den Mut einer Gruppe. Ich kann dieser Gruppe nur sagen: Seid mutig. Wer wen liebt, spielt zu 99 Prozent eigentlich gar keine Rolle auf der Arbeit», sagte Zingler in einem am Freitag veröffentlichen Instagram-Video auf dem Kanal «diversero_org».

Für diesen Freitag, den Internationalen Tag gegen Homophobie, hatte der schwule Ex-Jugendnationalspieler Marcus Urban ein Gruppen-Coming-out im Profifußball angekündigt. In Deutschland hat noch kein aktiver männlicher Fußball-Profi seine Homosexualität öffentlich gemacht. «Ein spannendes Datum. Wir haben uns gefragt, was könnte ein richtiges Datum sein für ein Gruppen-Coming-Out im Profifußball, im Profisport. Es ist der letzte Bundesliga-Spieltag, der läuft. Die Europameisterschaft im Fußball in Deutschland steht vor der Tür», sagte Urban in dem Video.

Neben dem Initiator und Zingler kam auch Vorstandsboss Alexander Wehrle vom VfB Stuttgart in dem Beitrag zu Wort. «Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ist es wahrscheinlich auch so, dass wir nur ein Leben haben. Und das müssen wir doch genießen», befand der 49-Jährige, der offen schwul lebt. «Natürlich war es ein Meilenstein, sich als Jugendlicher in der Familie zu outen und natürlich war die Verlobung mit meinem langjährigen Lebenspartner ein besonderer Moment», wird er auf der Plattform «www.diversero.org» zitiert.


Mark Forster glaubt an die Kraft der Fußball-EM

KÖLN: Fußballfan Mark Forster singt den EM-Song für die ARD. Er singt darin von Zusammenhalt, die der Gesellschaft gerade fehle. Doch die EM könne das ändern, glaubt Forster - und gibt noch ein Versprechen.

Popsänger Mark Forster («Chöre», «194 Länder») glaubt, dass die Heim-EM im Sommer die Gesellschaft wieder ein wenig zusammenführen könne. «Wenn man einfach mal kurz den Kopf ausschalten, sich vier Wochen über Tore freuen und das zusammen mit seinen Freunden aus ganz Europa feiern kann, dann kann das etwas Gutes bewirken», sagte der 41-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Seinen neuen Song «Wenn du mich rufst» hat er für die EM-Berichterstattung der ARD geschrieben. Er solle Zusammenhalt und Optimismus beschwören.

Forster, Fan des Pokalfinalisten 1. FC Kaiserslautern, glaubt fest daran, dass der Sommer von einem kollektiven Fußballerlebnis geprägt sein wird. «Es gibt dieses absurde EM-Gefühl, das dann immer auf einmal auftaucht. Mit der Kadernominierung geht es jetzt langsam los und es wird immer stärker. Und zwei Tage vor dem ersten Spiel ist man wieder mittendrin. Das ist total geil, auch, dass es allen so geht.»

Um die Leistung der deutschen Mannschaft macht sich der Musiker aus Rheinland-Pfalz keine Sorgen, wie er sagt. «Ich kann hier die Mark-Forster-Garantie geben: Deutschland wird nicht in der Vorrunde ausscheiden. Dafür stehe ich mit meinem Namen.»


FIFA bringt Doppel-Vergabe der WM 2030 und 2034 auf den Weg

BANGKOK: Der Zuschlag für die Weltmeisterschaften 2030 an sechs Nationen und 2034 an Saudi-Arabien ist nur noch eine Formalie. Nun dreht die FIFA eine Reform nach der großen Krise des Weltverbandes zurück.

Der Fußball-Weltverband FIFA treibt die erwartete Doppel-Vergabe der Männer-Weltmeisterschaften 2030 an sechs Nationen auf drei Kontinenten und 2034 an Saudi-Arabien voran. Termin für die Vergabe ist der 11. Dezember 2024. Der Kongress beschloss am Freitag in Bangkok die nötige Statutenänderung, die den Zuschlag für zwei Weltmeisterschaften am selben Tag durch die Mitgliederversammlung möglich macht, sollte das Council dies so entscheiden. Abgestimmt werden soll kurz vor Weihnachten bei einem Online-Kongress.

Nach dem skandalumtosten Zuschlag der Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar hatte die FIFA diese Doppelvergaben eigentlich abgeschafft. Diese Reform nach der großen Krise des Weltverbandes vor knapp zehn Jahren wurde nun wieder zurückgedreht.

Die Bestätigung der Gastgeber für die beiden Weltmeisterschaften 2030 und 2034 ist nur noch Formsache, es gibt jeweils nur eine Bewerbung: In sechs Jahren soll das Turnier in Spanien, Portugal und Marokko stattfinden, dazu soll es jeweils ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay geben. Für 2034 ist Saudi-Arabien als Ausrichter auserkoren. An dem Verfahren mit sehr kurzer Bewerbungsfrist nach einer Entscheidung des Councils gab es viel Kritik.


Jens Lehmann bei Heim-EM als Experte für Welt TV im Einsatz

BERLIN: Der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann arbeitet während der Fußball-Europameisterschaft als Fernsehexperte. Der 54-Jährige ist für Welt TV im Einsatz und soll zum ersten Mal am 21. Juni beim Spiel Niederlande gegen Frankreich auf Sendung gehen. Neben Lehmann stehen während des Heimturniers vom 14. Juni bis 14. Juli auch die beiden Ex-Profis und TV-Experten Jimmy Hartwig und Thomas Helmer vor der Kamera.

Lehmann, bei der Heim-WM 2006 als deutsche Nummer eins im Tor, hatte zwischen 2014 und 2019 als TV-Experte für RTL gearbeitet und auch war auch für Sky im Einsatz.


Streich: Entwicklung im Umgang mit Homosexualität positiv

FREIBURG: Der scheidende SC-Trainer macht beim Thema Homosexualität gesellschaftliche Fortschritte aus. Dennoch müsse ein Coming-out nach wie vor gut überlegt sein, meint der 58-Jährige.

Trainer Christian Streich vom SC Freiburg hat beim Umgang der Gesellschaft mit Homosexualität in Deutschland in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung ausgemacht. Seiner Wahrnehmung nach sei es in vielen Kreisen zum Beispiel mittlerweile «selbstverständlich, wenn gleichgeschlechtliche Menschen Hand in Hand miteinander herumlaufen», sagte der Coach des badischen Fußball-Bundesligisten. «Da wird nicht mehr weggeschaut oder sich geschämt.» Früher sei das oft anders gewesen.

Vor 30, 40 Jahren sei das Thema «mit extremen Vorurteilen behaftet» gewesen, sagte Streich, «extrem negativ, sehr abweisend und mit großen Ängsten». Auch, wenn in einer Kabine darüber gesprochen worden sei. Das habe sich inzwischen «sehr, sehr verändert.» Es gebe auch weniger geschlechtsspezifische Zuweisungen, meinte Streich. Man müsse nur schauen, wie manche Spieler heutzutage angezogen seien und welche Farben sie anhätten. Viele würden Rosa tragen und das sei «cool», sagte der Südbadener.

Homosexualität sollte eine «absolute Selbstverständlichkeit sein», sagte Streich. Aber es sei natürlich keine. «Es ist noch nicht einfach mit dem Outing, das muss gut überlegt sein», meinte der 58-Jährige, der die Freiburger nach dem letzten Spieltag der Saison am Samstag verlassen wird. Das von dem schwulen Ex-Jugendnationalspieler Marcus Urban für diesen Freitag angekündigte Gruppen-Coming-out im Profifußball halte er für eine «super» Idee.


FIFA bringt Doppel-Vergabe der WM 2030 und 2034 auf den Weg

BANGKOK: Der Zuschlag für die Weltmeisterschaften 2030 an sechs Nationen und 2034 an Saudi-Arabien ist nur noch eine Formalie. Nun dreht die FIFA eine Reform nach der großen Krise des Weltverbands zurück.

Der Fußball-Weltverband FIFA treibt die erwartete Doppel-Vergabe der Männer-Weltmeisterschaften 2030 an sechs Nationen auf drei Kontinenten und 2034 an Saudi-Arabien voran. Der Kongress beschloss am Freitag in Bangkok eine Statutenänderung, die den Zuschlag für zwei Weltmeisterschaften am selben Tag durch die Mitgliederversammlung möglich macht, sollte das Council dies so entscheiden.

Nach dem skandalumtosten Zuschlag der Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar hatte die FIFA diese Doppelvergaben eigentlich abgeschafft. Diese Reform nach der großen Krise des Weltverbands vor knapp zehn Jahren wurde nun wieder zurückgedreht.

Die Bestätigung der Gastgeber für die beiden Weltmeisterschaften 2030 und 2034 ist nur noch Formsache, es gibt jeweils nur eine Bewerbung: In sechs Jahren soll das Turnier in Spanien, Portugal und Marokko stattfinden, dazu soll es jeweils ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay geben. Für 2034 ist Saudi-Arabien als Ausrichter auserkoren. An dem Verfahren mit sehr kurzer Bewerbungsfrist nach einer Entscheidung des Councils gab es viel Kritik. Die Doppel-Vergabe soll bei einem Kongress im weiteren Verlauf des Jahres erfolgen.

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