Nachrichten aus der Sportwelt am Freitag

Der Ugander Joshua Cheptegei feiert nach seinem Sieg über die 5000 Meter der Männer beim World Athletics Diamond League-Meeting in Monaco. Foto: epa/Matthias Hangst
Der Ugander Joshua Cheptegei feiert nach seinem Sieg über die 5000 Meter der Männer beim World Athletics Diamond League-Meeting in Monaco. Foto: epa/Matthias Hangst

Joshua Cheptegei aus Uganda läuft Weltrekord über 5000 Meter

MONACO: Joshua Cheptegei aus Uganda sorgte mit seinem Weltrekord über 5000 Meter für den Glanzpunkt beim Neustart der Diamond League in Monaco. Auch deutsche Leichtathleten machen auf sich aufmerksam.

Joshua Cheptegei aus Uganda ist beim Diamond League-Meeting der Leichtathleten in Monaco Weltrekord über 5000 Meter gerannt. Der 23 Jahre alte Weltmeister über 10.000 Meter von 2019 schaffte die Distanz am Freitagabend in 12:35,36 Minuten. Die bisherige Bestzeit hatte der Äthiopier Kenenisa Bekele vor 16 Jahren mit 12:37,35 in Hengelo/Niederlande aufgestellt. Cheptegui sorgte damit beim Neustart der Premium in der Corona-Krise für einen Paukenschlag.


«Goal»: BVB vor Ausleihe von Offensivtalent Reinier

BAD RAGAZ: Borussia Dortmund steht laut eines Berichts von «Goal» vor einer Verpflichtung des Brasilianers Reinier. Wie das Internetportal berichtet, soll der 18 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler von Real Madrid für die kommende Saison mit einer Option für ein weiteres Jahr ausgeliehen werden. Reinier kam bisher in Madrid nur in vier Spielen für die zweite Mannschaft von Real zum Einsatz. Er war im Winter für rund 30 Millionen Euro vom brasilianischen CR Flamengo zum spanischen Rekordmeister gewechselt.

Ein Kauf von Reinier war für den BVB jedoch keine Option. Hans-Joachim Watzke hatte in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur kostspielige Transfers ausgeschlossen. «Es ist Stand jetzt kein Geld mehr für Ablösesummen da. Wenn man in jedem Spiel ohne Zuschauer vier Millionen Euro verliert, dann muss man kein Prophet sein, um auszurechnen, in welche Richtung das geht. Es sind definitiv keine großen Sprünge mehr drin», sagte er mit Verweis auf die anhaltende Corona-Krise und den dadurch bedingten Ausschluss der Zuschauer.


Ex-Weltmeister O'Sullivan im Finale der Snooker-WM gegen Wilson

SHEFFIELD: Der fünfmalige Titelträger Ronnie O'Sullivan und sein englischer Landsmann Kyren Wilson haben nach einem überaus spannenden Halbfinaltag das Finale der Snooker-Weltmeisterschaft erreicht. O'Sullivan setzte sich am Freitag im Duell der Ex-Titelträger 17:16 gegen den Engländer Mark Selby durch, der bereits 16:14 geführt hatte. Danach gewann O'Sullivan in einem hochklassigen Duell aber noch die folgenden drei Durchgänge der Billard-Variante.

Auch das erste Halbfinale in Sheffield ging über die volle Distanz. Wilson zog mit dem 17:16 über den Schotten Anthony McGill erstmals in ein Endspiel im Crucible Theatre ein. Der entscheidende Frame zwischen beiden dauerte gut eine Stunde.

Das Finale beginnt an diesem Samstag (14.30 Uhr/Eurosport), angesetzt sind bis zum Sonntagabend vier Sessions. Dann sind auch wieder einige Zuschauer zugelassen. Der Sieger muss 18 Frames gewinnen.


Formel 2: Mick Schumacher fährt auf Startplatz fünf

BARCELONA: Mick Schumacher hat in der Qualifikation für das erste von zwei Formel-2-Rennen an diesem Wochenende in Spanien den fünften Platz belegt.

Dem 21 Jahre alten Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher fehlten am Freitag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya 0,508 Sekunden auf die Pole Position, die sich Callum Illot sicherte. Der 21 Jahre alte britische Gesamtführende verwies Mick Schumachers Prema-Teamollegen Robert Schwartzman auf Rang zwei. Im Klassement ist der Russe Dritter, Schumacher liegt nach zehn Rennen auf dem siebten Platz.


Formel 1: Mercedes der klare Pole-Favorit in Barcelona

BARCELONA: Lewis Hamilton und Teamkollege Valtteri Bottas treten als die klaren Favoriten auf die Pole Position für den Großen Preis von Spanien an. Am Freitag dominierten die beiden Mercedes-Piloten das Training auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Gelingt einem von beiden der Sprung auf Platz eins auch in der Qualifikation an diesem Samstag (15.00 Uhr/Sky und RTL), wäre es die 100. Pole für Mercedes in der Hybrid-Ära seit 2014.

Hinter Hamilton und Bottas geht es für den WM-Verfolger Max Verstappen darum, sich bestmöglich zu positionieren. Der 22 Jahre alte Red-Bull-Pilot und Sieger des vergangenen Grand Prix in Silverstone hofft auf eine weitere starke Vorstellung im Rennen am Sonntag. Im Kampf um die besten Startplätze dürfte Sebastian Vettel erneut keine Rolle spielen. Am Ferrari des viermaligen Weltmeisters wurde zwar das Chassis getauscht, im Training lag der 33 Jahre alte gebürtige Heppenheimer aber bis zu anderthalb Sekunden hinter der Spitze.


Start in die Fußball-Saison in der Schweiz um eine Woche verschoben

BERN: Der Saisonstart in den beiden höchsten Fußball-Ligen der Schweiz ist um eine Woche verschoben worden. Der erste Spieltag war ursprünglich für das Wochenende vom 11. bis 13. September vorgesehen. Nach dem Beschluss der Swiss Football League (SFL) beginnt die Spielzeit nun am Wochenende 19./20. September.

Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundesrats der Schweiz, vom 1. Oktober an Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen wieder zuzulassen. Aus Fairnessgründen sei der Auftakt verschoben worden, damit alle Vereine vor der Aufhebung der 1000er-Grenze jeweils nur ein Heimspiel haben, teilte die SFL am Freitag mit.


Mercedes top vor Verstappen - Vettel fährt hinterher

BARCELONA: Lewis Hamilton ist mit seinem Mercedes im zweiten Freien Training zum Großen Preis von Spanien die schnellste Runde gefahren. Der sechsmalige Formel-1-Weltmeister verwies am Freitagnachmittag seinen finnischen Teamkollegen Valtteri Bottas, der am Morgen bereits die Tagesbestzeit aufgestellt hatte, um 0,287 Sekunden auf den zweiten Platz.

Dritter wurde Max Verstappen im Red Bull. Der Silverstone-Sieger vom vergangenen Sonntag war auf der schnellen Runde 0,821 Sekunden langsamer auf dem 4,655 Kilometer langen Circuit de Barcelona-Catalunya als Hamilton. Bei den Rennsimulationen lag er aber deutlich näher an den Silberpfeilen.

Sebastian Vettel kam nach Platz fünf in der ersten Übungseinheit zum sechsten Saisonrennen trotz des neuen Chassis für seinen Ferrari nicht über Rang zwölf hinaus. Der Rückstand des viermaligen Weltmeisters auf Hamilton betrug 1,521 Sekunden. Teamkollege Charles Leclerc kam auf Position sechs mit 1,264 Sekunden mehr als Hamilton.


Toto Wolff zu seiner Mercedes-Zukunft: Werden sehen, in welcher Rolle

BARCELONA: Teamchef Toto Wolff lässt sich seine genaue künftige Funktion beim deutschen Werksrennstall Mercedes noch offen. Der 48 Jahre alte Wiener hat die Silberpfeile seit seiner Übernahme des Posten als Motorsportchef im Januar 2013 zum erfolgreichsten Rennstall der Hybridära gemacht. «Es gibt keine Gründe, nicht mit Mercedes weiterzumachen und wir werden sehen, in welcher Rolle», sagte Wolff am Freitag bei einer Pressekonferenz zum Großen Preis von Spanien.

«Wir wollen das Beste für das Team», betonte Wolff, damit es weiter floriere. Er befinde sich in guten Gesprächen mit den Mercedes-Verantwortlichen. Wolff lobte dabei auch, dass seine Beziehung zum Daimler-Vorstandsvorsitzenden Ola Källenius besser nicht sein könne.

Es gebe keinen besseren Platz für ihn, als zum Beispiel mit den Ingenieuren im Meetingraum zu sitzen. Er wolle der Diskussion auch keinen Dreh geben, dass er Mercedes verlassen würde. «Ich will aber nicht in die Situation kommen, nach sehr gut nur noch gut zu sein», meinte Wolff.


Racing Point: Keine Entscheidung bei künftiger Fahrerpaarung

BARCELONA: In der Frage um die Fahrerpaarung des künftigen Formel-1-Rennstalls Aston Martin ist weiterhin keine Entscheidung gefallen. «Es besteht der Status Quo», sagte Racing-Point Teamchef Otmar Szafnauer am Freitag bei einer Pressekonferenz beim Großen Preis von Spanien. Das Team gilt weiterhin als möglicher Arbeitgeber von Sebastian Vettel ab dem kommenden Jahr.

Der 33 Jahre alte gebürtige Heppenheimer hat allerdings noch keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen. Auch eine Pause oder ein Karriereende sind möglich, nachdem sein Vertrag bei Ferrari Ende dieses Jahres ausgelaufen sein wird.

Bei Racing Point steht neben Lance Stroll der Mexikaner Sergio Perez auch 2021 noch unter Vertrag. Der 30-Jährige hatte am Donnerstag im Fahrerlager auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya gesagt: «Es gibt nichts, das ich tun kann. Was ich vom Team höre, ist, dass sie weitermachen wollen. Meine Position mit dem Team sieht ziemlich sicher aus.» Er könne nichts an den Gerüchten um Vettel machen, sagte Perez. Er geht aber davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie sich erledigt haben. Perez betonte auch, dass er bisher mit keinem anderen Team verhandelt habe.


Hannover 96 holt Japaner Sei Muroya - Dreijahresvertrag

HANNOVER: Fußball-Zweitligist Hannover 96 hat den japanischen Nationalspieler Sei Muroya verpflichtet. Der 26 Jahre alte Außenverteidiger kommt vom FC Tokio und unterschrieb einen Dreijahresvertrag, wie die Niedersachsen am Freitag mitteilten.


FC St. Pauli verpflichtet Daschner vom MSV Duisburg

HAMBURG: Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat Mittelfeldspieler Lukas Daschner vom Drittligisten MSV Duisburg verpflichtet. Der 21-Jährige erhält bei den Hamburgern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023, teilte der Verein am Freitag mit. Über die Höhe der Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.


Brose Bamberg künftig ohne Weidemann und Heckel

BAMBERG: Basketball-Bundesligist Brose Bamberg trennt sich von den beiden Aufbauspielern Nelson Weidemann (21) und Marvin Heckel (23). Wie der neunmalige deutsche Meister am Freitag mitteilte, ist der Vertrag von Heckel ausgelaufen. Der Leihkontrakt von Weidemann wird in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.


BVB vorerst ohne Zagadou - Pause für Haaland

BAD RAGAZ: Borussia Dortmund muss vorerst auf Dan-Axel Zagadou verzichten. Der 21 Jahre alte Verteidiger des Fußball-Bundesligisten klagt über Knieprobleme und wird im bis Montag anhaltenden Trainingslager des BVB in Bad Ragaz (Schweiz) kein Teamtraining mehr bestreiten.


Trainer Aito verlängert Vertrag bei Basketball-Meister Alba Berlin

BERLIN: Der Spanier Aito Garcia Reneses bleibt Trainer des deutschen Basketball-Meisters Alba Berlin. Wie der Club am Freitag mitteilte, betreut der 73-Jährige den Double-Gewinner auch in der kommenden Spielzeit. Aito war Wunschkandidat der Berliner, allerdings hatte sich der frühere spanische Nationaltrainer lange offengehalten, ob er seine Laufbahn fortsetzt oder sich aufgrund seines hohen Alters zurückzieht. Für Aito wird es bereits die vierte Spielzeit mit Alba.


Meistertrainer Lerch verlässt Wolfsburger Frauenteam 2021

WOLFSBURG: Der deutsche Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg muss sich einen neuen Trainer suchen. Der seit drei Jahren amtierende Stephan Lerch hat das Angebot zu einer Vertragsverlängerung abgelehnt und wird den Verein im Sommer 2021 verlassen. Das gaben die Niedersachsen am Freitag genau eine Woche vor dem Beginn des Finalturniers in der Champions League in Spanien bekannt.


Eintracht Braunschweig holt Torhüter Felix Dornebusch

BRAUNSCHWEIG: Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat einen vierten Torhüter für die neue Saison in der 2. Fußball-Bundesliga verpflichtet. Der 26 Jahre alte Felix Dornebusch unterschrieb am Freitag einen Zweijahresvertrag und soll mit Jasmin Fejzic, Marcel Engelhardt und Yannik Bangsow um den Platz im Tor konkurrieren.


Brasilianer Willian wechselt von Chelsea zu Arsenal

LONDON: Der brasilianische Fußball-Nationalspieler Willian wechselt innerhalb Londons vom Premier-League-Club FC Chelsea zum Lokalrivalen FC Arsenal. Das gab Arsenal am Freitag bekannt. Zuvor war bereits über einen Wechsel des 32 Jahre alten Angreifers zum englischen Pokalsieger spekuliert worden. Willian unterschrieb bei den Gunners einen Dreijahresvertrag.


Bangen beim VfB Lübeck: Gesundheitsamt entscheidet über Quarantäne

HAMBURG: Fußball-Drittligist VfB Lübeck bangt um seine Saisonvorbereitung und Spielfähigkeit. Nach dem zweiten Corona-Infektionsfall binnen weniger Tage muss das zuständige Gesundheitsamt in Lübeck über das weitere Verfahren entscheiden. Schlimmstenfalls muss die gesamte Mannschaft in Quarantäne. Dann könnte das Pokalfinale von Schleswig-Holstein am 22. August gegen den Oberligisten SV Todesfelde nicht stattfinden. In diesem Fall wäre Todesfelde für die erste Runde des DFB-Pokals spielberechtigt.


1. FC Nürnberg holt Stürmer Schäffler aus Wiesbaden

NÜRNBERG: Der 1. FC Nürnberg hat in Manuel Schäffler einen neuen Stürmer verpflichtet. Wie der fränkische Fußball-Zweitligist am Freitag mitteilte, kommt der 31-Jährige von Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden. Schäffler ist nach Tom Krauß, Christian Früchtl und Sarpreeth Singh der vierte Neuzugang des «Clubs».


Vettel verbessert mit neuem Chassis - Knapp hinter Leclerc

BARCELONA: Sebastian Vettel ist mit dem neuen Chassis für seinen Formel-1-Ferrari beim ersten Freien Training zum Großen Preis von Spanien fast genauso schnell gefahren wie sein Teamkollege. Der viermalige Weltmeister benötigte am Freitag bei seiner besten Runde 1:17,981 Minuten für die 4,655 Kilometer. Charles Leclerc war im zweiten Ferrari lediglich elf Tausendstelsekunden schneller als Vettel. In der Zeitentabelle kam Vettel auf dem Cicruit de Barcelona-Catalunya auf den fünften Rang, Leclerc wurde Vierter. Die erste Bestzeit fuhr in seinem Mercedes der WM-Dritte Valtteri Bottas in 1:16,785 Minuten. WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton wurde im zweiten Mercedes mit 39 Tausendstelsekunden Zweiter.


Überraschung im Hamburger Sand: Walkenhorst bezwingt Ludwig

HAMBURG: Olympiasiegerin und Weltmeisterin Kira Walkenhorst hat sich mit einer großen Überraschung im Top-Kreis der deutschen Beachvolleyballerinnen zurückgemeldet. Nur zwei Wochen nach ihrem Comeback bezwang sie am Freitag auf der nationalen Tour in Hamburg mit ihrer neuen Partnerin Anna-Lena Grüne das Nationalteam mit ihrer ehemaligen Gold-Partnerin Laura Ludwig und Margareta Kozuch mit 2:1.


Wellbrock-Konkurrent Paltrinieri schwimmt Europarekord

ROM: Schwimm-Olympiasieger Gregorio Paltrinieri hat auf der WM-Gold-Strecke von Florian Wellbrock einen Europarekord aufgestellt und seine Ausnahmeklasse über 1500 Meter Freistil erneut unter Beweis gestellt. Der 25 Jahre alte Italiener schlug am Donnerstagabend in Rom nach 14:33,10 Minuten an, blieb damit 0,94 Sekunden unter seiner vorherigen kontinentalen Bestmarke und war knapp dreieinhalb Sekunden schneller als Wellbrock bei seinem WM-Triumph in Gwangju 2019. Im vergangenen Sommer hatte Paltrinieri hinter dem Ukrainer Michailo Romantschuk in Südkorea Bronze gewonnen, bei den ins kommende Jahr verlegten Sommerspielen in Tokio gehört er nach seinem Sieg in Rio de Janeiro 2016 erneut zu den Favoriten.

Paltrinieri gelang in Rom die zweitschnellste Zeit auf dieser Strecke überhaupt. Den Weltrekord hält nach wie vor der derzeit wegen Dopings lange gesperrte Chinese Sun Yang. Bei den Olympischen Spielen in London 2012 war er die 1500 Meter in 14:31,02 Minuten geschwommen.


Verbotene Überholhilfe: Rast verliert Sieg bei zweitem DTM-Rennen

SPA-FRANCORCHAMPS: Wegen einer nachträglichen Zeitstrafe verliert Audi-Pilot René Rast seinen Sieg beim zweiten DTM-Rennen in Spa-Francorchamps. Wie der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) am Freitag mitteilte, hatte Rast bei dem Lauf vor knapp zwei Wochen in Führung liegend zweimal das sogenannte Push-to-pass-System aktiviert. Die Aktivierung des «Push to pass»-Systems ist für den Erstplatzierten aber nicht erlaubt. In einer Nachuntersuchung der Fahrzeugdaten sei diese Regelübertretung nun festgestellt worden.


BVB schließt Kaderplanung weitgehend ab: «Keine großen Sprünge drin»

DORTMUND: Bei Borussia Dortmund sind die Personalplanungen für die kommende Saison schon Wochen vor dem Ende der Transferperiode Anfang Oktober weitgehend abgeschlossen. «Es ist Stand jetzt kein Geld mehr für Ablösesummen da. Wenn man in jedem Spiel ohne Zuschauer vier Millionen Euro verliert, dann muss man kein Prophet sein, um auszurechnen, in welche Richtung das geht. Es sind definitiv keine großen Sprünge mehr drin», sagte BVB-Chef Hans-Joachim Watzke in einem dpa-Interview mit Verweis auf die anhaltende Corona-Krise und den dadurch bedingten Ausschluss der Zuschauer.


BAD RAGAZ: Borussia Dortmund muss vorerst auf Dan-Axel Zagadou verzichten.

Der 21 Jahre alte Verteidiger des Fußball-Bundesligisten klagt über Knieprobleme und wird im bis Montag anhaltenden Trainingslager des BVB in Bad Ragaz (Schweiz) kein Teamtraining mehr bestreiten. Darüber hinaus fehlte Torjäger Erling Haaland am Freitagmorgen bei der Einheit von Trainer Lucien Favre aufgrund von Halsschmerzen. Er wird bereits am Samstag auf dem Platz zurückerwartet.


Prinz Harry ist Teil von Paralympics-Dokumentation bei Netflix

LONDON: Prinz Harry (35) ist Teil einer Netflix-Dokumentation über die Geschichte der Paralympischen Spiele. In dem Trailer zum Film «Rising Phoenix» (dt. «Phoenix aus der Asche») sagt der Herzog von Sussex: «Es gibt nichts anderes auf der Welt, das einen von den dunkelsten Orten zurückbringen kann als Sport.»

Harry sei stolz darauf, an dem Film beteiligt gewesen zu sein, sagte ein Sprecher des Royals auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Es handle sich um einen einzigartigen und aussagekräftigen Dokumentarfilm, «der die Art und Weise, wie Menschen Behinderung sehen, verändern und die unglaubliche Geschichte der Paralympics erzählen soll», so der Sprecher. Die Dokumentation erscheint am 26. August bei Netflix.

Menschen mit Behinderung zu unterstützen, ist eine Herzensangelegenheit für Prinz Harry, der inzwischen mit seiner Frau Meghan (39) und seinem einjährigen Sohn Archie im kalifornischen Santa Barbara lebt. Deswegen gründete er 2014 die Invictus Games, eine Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten. Die Spiele hätten in diesem Jahr eigentlich in Düsseldorf stattfinden sollen, wurden wegen der Corona-Pandemie aber auf 2023 verschoben.


Wehrlein wird Formel-E-Fahrer bei Porsche

STUTTGART: Der ehemalige Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein wird in der kommenden Saison für das Formel-E-Team von Porsche starten. Wie der Stuttgarter Autobauer am Freitag mitteilte, bildet der 25-Jährige künftig zusammen mit André Lotterer die Fahrerpaarung. Wehrlein ersetzt für die Saison 2020/21 Neel Jani aus der Schweiz.

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