Nachrichten aus der Sportwelt am Freitag

Die Deutsche Anna-Lena Friedsam. Foto: epa/Philipp Guelland
Die Deutsche Anna-Lena Friedsam. Foto: epa/Philipp Guelland

Tennis: Friedsam zieht ins Halbfinale in Portoroz ein

PORTOROZ: Tennisspielerin Anna-Lena Friedsam hat beim WTA-Turnier im slowenischen Portoroz das Halbfinale erreicht. Die 28-Jährige setzte sich im Viertelfinale am Freitag gegen die Französin Diane Parry nach schwachem Start mit 1:6, 7:6 (7:4) und 6:3 durch. Friedsam, die in der Runde zuvor überraschend die an Nummer eins gesetzte Britin Emma Raducanu aus dem Wettbewerb geworfen hatte, spielt nun entweder gegen die Tschechin Katerina Siniakova oder Jasmine Paolini aus Italien um den Finaleinzug. Das Turnier ist mit insgesamt 251.750 US-Dollar dotiert.


Fünf Tore bei doppeltem VAR-Einsatz: Hannover jubelt in Sandhausen

SANDHAUSEN: Hannover 96 ist dank eines Sieges beim SV Sandhausen zumindest vorübergehend auf den Aufstiegsrelegationsplatz der 2. Fußball-Bundesliga geklettert. Die Niedersachsen setzten sich am Freitag in einer Partie, in der zwei Mal der Videoschiedsrichter eingriff, mit 3:2 (1:0) durch.


Vor 23.200 Fans: 0:0 zum Start der Frauen-Bundesliga in Frankfurt

FRANKFURT/MAIN: Vor der Rekordkulisse von 23.200 Zuschauern und mit einem 0:0 zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München ist die Fußball-Bundesliga der Frauen in ihre 33. Saison gestartet. 47 Tage nach dem EM-Finale von England erlebte auch Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Freitagabend einen stimmungsvollen Auftakt im Deutsche Bank Park, wo sonst die Eintracht-Männer spielen.

Doppelpack von Ujah: Braunschweig schlägt Karlsruher SC

Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat zum ersten Mal in dieser Saison die letzten drei Plätze der 2. Fußball-Bundesliga verlassen. Durch zwei Tore des überragenden Anthony Ujah besiegten die Niedersachsen den Karlsruher SC mit 2:1 (1:0). Der Stürmer aus Nigeria traf am Freitagabend jeweils nach Vorarbeit von Immanuel Pherai in der 44. und 72. Minute. Marvin Wanitzek glich für den KSC zum zwischenzeitlichen 1:1 aus (54.).


2:1 gegen Belgien: Davis-Cup-Team erreicht Finalturnier

HAMBURG: Die deutschen Tennis-Herren haben vorzeitig das Finalturnier im Davis Cup erreicht. Durch das 2:1 gegen Belgien am Freitag in Hamburg, ist die deutsche Mannschaft in der Gruppe C mit zwei Siegen nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. Im letzten Spiel am Sonntag gegen die ebenfalls für das Final 8 Ende November in Malaga qualifizierten Australier geht es nur noch um den Gruppensieg. Wie schon beim Sieg gegen Frankreich holte das Doppel Kevin Krawietz/Tim Pütz den entscheidenden Punkt. Das Duo setzte sich 4:6, 6:2, 7:6 (7:5) gegen Sander Gille/Joran Vliegen durch.


Deutsche Basketballer im EM-Halbfinale gegen Spanien ausgeschieden

BERLIN: Deutschlands Basketballer sind bei der EM in Berlin im Halbfinale ausgeschieden. Das Team um Kapitän Dennis Schröder verlor am Freitagabend mit 91:96 (51:46) gegen Weltmeister Spanien und verpasste damit den ersten Finaleinzug seit 17 Jahren. Vor 14.073 Zuschauern - darunter Außenministerin Annalena Baerbock - in der ausverkauften Arena war Schröder (30 Punkte) der beste Werfer im Team von Bundestrainer Gordon Herbert. Doch gegen die abgezockten Spanier mit Topscorer Lorenzo Brown reichte dies nicht.

Hertha verpasst Sieg in Mainz durch Ausgleich in Nachspielzeit

Hertha BSC hat seinen Aufwärtstrend in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Der Berliner Hauptstadtclub erkämpfte sich am Freitagabend beim 1. FSV Mainz 05 ein 1:1 (1:0). Der Franzose Lucas Tousart hatte die Berliner zum Auftakt des 7. Spieltages per Kopf in der 30. Minute in Führung gebracht. Der eingewechselte Mainzer Anthony Caci (90.+4) verhinderte mit seinem späten Treffer den zweiten Saisonsieg der Berliner.


Nach 17 Profi-Jahren: Gonzalo Castro beendet seine Karriere

HAMBURG: Der frühere Fußball-Nationalspieler Gonzalo Castro hat seine Karriere beendet. «Mit großer Freude, Stolz und Wehmut ist es nun auch für mich an der Zeit, auf 17 Jahre Profifußball zurück zu blicken», schrieb der 35-Jährige am Freitag auf seinem Instagram-Profil. Castro spielte für Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, den VfB Stuttgart und zuletzt für Arminia Bielefeld. Er absolvierte 421 Bundesliga-Spiele, 30 Partien in der Champions League und 28 Begegnungen in der 2. Liga. Dazu kommen fünf Einsätze im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.


Auch Lehr draußen: Deutsche Ringer steuern auf medaillenlose WM zu

BELGRAD: Die Serie an Enttäuschungen für die deutschen Ringer bei den Weltmeisterschaften in Belgrad hält an. Am Freitag schied auch Hoffnungsträger Horst Lehr in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm aus. Der U23-Europameister und letztjährige WM-Dritte verlor seinen Auftaktkampf gegen den Kasachen Rachat Kalschan mit 3:4. Auch Johannes Mayer in der Gewichtsklasse bis 92 Kilogramm scheiterte frühzeitig, Kevin Henkel in der 70-Kilo-Klasse in der Hoffnungsrunde. Damit drohen nach den Griechisch-römisch-Athleten und den Frauen auch die Freistil-Männer des Deutschen Ringerbunds (DRB), die WM ohne Medaille zu beenden.


Vielseitigkeit: Jung übernimmt bei WM die Führung

ROCCA DI PAPA: Der dreimalige Olympiasieger Michael Jung hat bei der Reit-WM in Italien die Führung übernommen. Der 40 Jahre alte Vielseitigkeits-Reiter aus Horb zeigte mit Chipmunk am Freitag eine starke Dressur, erhielt nur 18,8 Strafpunkte und liegt nach dem Ende der ersten Teilprüfung als Erster vor der Britin Laura Collett mit London. Das deutsche Team verbesserte sich dank Jung und Julia Krajewski mit Amande von Platz sieben am ersten Tag auf Rang zwei hinter Großbritannien und vor den USA.


DFL führt Vorgespräche mit Investoren über Medienrechte

BERLIN: Die Deutsche Fußball Liga hat für den möglichen Teil-Verkauf von Medienrechten erste Vorgespräche mit Investoren geführt. Nach Angaben des «Kicker» am Freitag haben sich acht Konzerne einer DFL-Arbeitsgruppe vorgestellt. Dies ist Teil eines «strukturierten Zeitplans», den DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen Mitte August bei der Generalversammlung angekündigt hatte. Einem Bericht des «Handelsblatt» zufolge geht es um ein Volumen von vier Milliarden Euro. Die DFL hatte «die Prüfung der Option einer strategischen Partnerschaft, die für Liga und Clubs Wachstumskapital und Know-how auf Zukunftsfeldern bringt», angekündigt. Ziel ist es, eine «Vorlage zu erarbeiten, über die die 36 Proficlubs entscheiden».


Struff bringt deutsches Davis-Cup-Team gegen Belgien in Führung

HAMBURG: Das deutsche Davis-Cup-Team benötigt nur noch einen Sieg für die Teilnahme am Finalturnier. Jan-Lennard Struff gewann am Freitag in Hamburg sein Auftaktmatch gegen den Belgier Zizou Bergs 6:4, 7:6 (11:9). Bezwingt Oscar Otte in der zweiten Partie Belgiens Top-Star David Goffin, sind Deutschland und Australien nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze der Gruppe C zu verdrängen. Das Finalturnier der besten acht Mannschaft findet Ende November in Malaga statt.


Kein WM-Ausschluss von Ecuador - FIFA weist Einspruch ab

ZÜRICH: Ecuador muss einen Ausschluss von der Fußball-WM in Katar vorerst nicht befürchten. Die FIFA-Berufungskommission hat den Einspruch der Fußball-Verbände von Chile und Peru abgewiesen. Die beiden Verbände hatten moniert, dass Außenverteidiger Byron Castillo mit falschen Ausweispapieren in der WM-Qualifikation eingesetzt worden und daher nicht spielberechtigt gewesen sei. Dies wies der Fußball-Weltverband zurück und bestätigte die Entscheidung der Disziplinarkommission. Damit kann Ecuador wie vorgesehen am 20. November das Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Katar bestreiten.


Basketball-Profi Moritz Wagner nach Verletzung wieder im Training

BERLIN: Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner ist nach seinem verletzungsbedingten Ausfall bei der EM wieder im Training bei seinem NBA-Club Orlando Magic. «Mir geht es gut in dem Sinne, dass es meinem Fuß besser geht. Ich kann wieder den Sport betreiben, den ich gerne betreibe. Ich kann laufen ohne Schmerzen und normal trainieren», sagte der 25-Jährige im Podcast «GotNexxt», der am Freitag veröffentlicht wurde. «Das dauert immer länger, als man denkt. Aber es geht in die richtige Richtung.» Wagner musste die Heim-EM wegen einer Knöchelverletzung absagen, war in der Vorrunde in Köln aber noch als Begleiter des Teams von Bundestrainer Gordon Herbert dabei.


Heim-WM in Gefahr: Giro-Sieger Hindley mit positivem Coronatest

WOLLONGONG: Kurz vor Beginn der Straßenrad-Weltmeisterschaften in seiner australischen Heimat bangt Giro-Sieger Jai Hindley um seine Teilnahme. Der Rundfahrt-Spezialist vom deutschen Team Bora-hansgrohe wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte der Rennstall am Freitag mit. Die finale Entscheidung über eine WM-Teilnahme werde das australische Nationalteam treffen. Die WM in Wollongong beginnt am Sonntag mit den Einzelzeitfahren und endet am 25. September mit dem Straßenrennen.


Vielseitigkeit: Starker WM-Ritt von Olympiasiegerin Krajewski

ROCCA DI PAPA: Olympiasiegerin Julia Krajewski ist mit einem starken Dressur-Ritt in die Vielseitigkeits-Weltmeisterschaft in Italien gestartet. Die 33-Jährige aus Warendorf zeigte am Freitagmorgen mit Amande eine gute Vorstellung und erhielt umgerechnet nur 26,0 Strafpunkte. Letzter Starter der deutschen Mannschaft ist am Freitagnachmittag der dreimalige Olympiasieger Michael Jung mit Chipmunk. Nach der ersten Hälfte des Dressurfeldes hatte das Team nur auf Platz sieben gelegen.


Ex-PSG-Spielerin nach Angriff auf Mitspielerin erneut in Gewahrsam

PARIS: Die frühere PSG-Spielerin Aminata Diallo ist gut ein Dreivierteljahr nach einem brutalen Angriff auf ihre damalige Teamkollegin Kheira Hamraoui erneut festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Versailles der Deutschen Presse-Agentur am Freitag bestätigte, kam sie in Polizeigewahrsam und soll am Nachmittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Bereits kurz nach dem Angriff im November war Diallo festgenommen und von der Polizei befragt worden. Diallos Anwalt erklärte, die Spielerin habe nichts mit der Sache zu tun. Hamraoui gibt an, im November von zwei vermummten Männern aus ihrem Auto gezerrt und mit einer Metallstange attackiert worden zu sein.


Ex-Kapitän Effenberg kehrt als Botschafter zum FC Bayern zurück

MÜNCHEN: Der frühere Kapitän Stefan Effenberg kehrt zum FC Bayern zurück. Rund 20 Jahre nach seinem Abschied läuft Effenberg künftig für die «Legenden»-Mannschaft des deutschen Fußball-Rekordmeisters auf. «Es ist ein schönes Gefühl, als Botschafter zum FC Bayern zurückzukehren. Der FC Bayern wird immer als eine Familie bezeichnet - und genau so fühlt es sich an, auch heute noch. Wer mich kennt, weiß: Bei mir gibt es keine halben Sachen», sagte Effenberg laut Club-Mitteilung vom Freitag. Der 54-Jährige gewann mit den Münchnern dreimal die Meisterschaft, einmal den DFB-Pokal sowie den Weltpokal und als Krönung im Jahr 2001 die Champions League.


Pyrotechnik und brennende Sitzschalen: Union droht ein Nachspiel

BRAGA: Das Gastspiel des 1. FC Union in der Fußball-Europa-League bei Sporting Braga könnte für die Berliner ein Nachspiel haben. Bereits während der Begegnung im Estadio Municipal von Braga am Donnerstagabend hatten so genannte Anhänger mehrfach Pyrotechnik gezündet, obwohl sehr strenge Kontrollen an den Eingängen durchgeführt worden waren. Die UEFA belegt solche Vergehen für gewöhnlich mit Geldstrafen. Nach der 0:1-Niederlage der Köpenicker sollten die Fans noch eine Stunde in ihren Stadionblöcken ausharren. Nachdem einige Plastik-Sitzschalen angezündet worden waren, wurden die rund 3000 Personen vorzeitig aus dem Stadion geleitet, um mögliche Rauchvergiftungen zu verhindern, berichteten mitgereiste Berliner.


Weltmeister Ganna will sich Stundenweltrekord holen

BERLIN: Der italienische Zeitfahr-Weltmeister Filippo Ganna will sich den Stundenweltrekord holen. Wie sein Ineos-Team am Freitag mitteilte, wird der 26-Jährige am 8. Oktober auf der Bahn im Schweizer Grenchen den Versuch unternehmen, die Bestmarke des Briten Dan Bigham von 55,548 Kilometern zu übertreffen. Bigham hatte erst am 19. August dieses Jahres in Grenchen die aktuelle Bestmarke aufgestellt. Ganna gilt derzeit als bester Zeitfahrer der Welt.


Biathlon-Weltverband verlängert Ausschluss von Russland und Belarus

SALZBURG: Russland und Belarus sowie Sportler und Offizielle beider Länder bleiben als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine von allen internationalen Biathlon-Wettbewerben ausgeschlossen. Das beschloss der Weltverband IBU am Freitag auf seinem Kongress in Salzburg. Die Mitgliedsverbände folgten mit großer Mehrheit dem Antrag der Verbandsführung, die seit 1. März 2022 geltenden Sanktionen zu verlängern. Der Ausschluss gelte bis auf weiteres, teilte der Verband mit.


Mentor, Kapitän, Turnierdirektor: Wie sieht Federers Zukunft aus?

HAMBURG: Die Botschaft von Roger Federer nach seiner Rücktrittsankündigung am Donnerstag war klar. Er werde den Sport, den er liebt, nie verlassen, kündigte der 41 Jahre alte Tennisstar an. Doch was sind die Möglichkeiten, die sich dem Schweizer, der am übernächsten Wochenende beim Laver Cup in London seine Abschied geben wird, bieten?

Ein zeitintensiver Job als Trainer, der seinen Schützling zu den Turnieren rund um den Erdball begleitet, scheint eher unwahrscheinlich, da Federer sich nach seiner Karriere mehr seiner Familie widmen will. Eher infrage kommen die Rollen als Kapitän des europäischen Laver-Cup- oder des Schweizer Davis-Cup-Teams. Als weitere Möglichkeiten stehen die Tätigkeit als TV-Experte, eine Mentoren-Rolle für junge Spieler aus der Alpenrepublik oder das Amt des Turnierdirektors in Basel, wo der 20-fache Grand-Slam-Turniersieger einst als Balljunge aktiv war, im Raum. Es bleibt spannend zu sehen, für welchen Weg sich der langjährige Weltranglistenerste entscheiden wird.


Ex-Eintracht-Profi Hinteregger neuer Präsident bei Drittliga-Club

WIEN: Rund drei Monate nach seinem Karriereende beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat Martin Hinteregger einen neuen Job. Der Österreicher ist neuer Präsident des Drittligisten SC Wiener Viktoria. Das gab der Verein am Donnerstag auf Facebook bekannt. «Heute dürfen wir euch offiziell den neuen Präsidenten von SC Wiener Viktoria Vorstellen», schrieb der Verein zu einem gemeinsamen Foto der Vereinsspitze mit dem 30-Jährigen.

Hinteregger hatte mit 29 Jahren überraschend im Sommer seine Profi-Karriere trotz eines bis 2024 laufenden Vertrages in Frankfurt beendet. Seither spielt der Defensivspieler nur noch auf Amateur-Ebene bei SGA Sirnitz.


Federers Karriereende: Bedauern über die Tennis-Welt hinaus

BERLIN: Das bevorstehende Karriereende von Roger Federer hat über das Tennis hinaus Bedauern ausgelöst. «Mit Roger Federer verliert die Schweiz ihren besten Sportler der Vergangenheit und wohl auch der Zukunft - das Attribut 'aller Zeiten' wäre an dieser Stelle möglicherweise sogar für einmal gerechtfertigt», schrieb die Zeitung «Tages-Anzeiger» aus Zürich. Und die «Neue Zürcher Zeitung» befand: «Federer ist im internationalen Kontext ein Superstar, der auf Augenhöhe mit dem Basketballer Michael Jordan, dem Fussballer Lionel Messi oder dem Golfer Tiger Woods steht.»

Auch die Zeitung «Blick» hob die weltweite Bedeutung Federers hervor. Mit Millionen Fans rund um den Erdball sei der 41-Jährige «der wohl beliebteste Tennis-Spieler der Welt. Sie alle werden ihn und seine unvergleichlichen Tennis-Künste schmerzlich vermissen.»

Für Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), ist der Schweizer «ein Gentleman auf und neben dem Platz - und ein wahrer Olympiasieger». Der ehemalige Fußball-Weltmeister Jerome Boateng bedankte sich auf Twitter für all die Momente und Erinnerungen und alles, was er für das Tennis getan habe in den letzten zwei Jahrzehnten und mehr. «Eine weitere Definition von GOAT», schrieb der Abwehrspieler von Olympique Lyon mit Bezug auf «Greatest of all times» (Größter aller Zeiten).

Besonders groß aber war das Bedauern in der Tennis-Welt. Stan Wawrinka, mit dem Federer 2008 in Peking Doppel-Olympiasieger geworden war, urteilte: «Ohne dich wird Tennis nie mehr dasselbe sein.» Billie Jean King nannte Federer den «Champion unter Champions». «Danke für alles Roger. Wir sehen uns bald», meinte der frühere australische Top-Spieler Rod Laver. Bei dem nach ihm benannten Wettbewerb zwischen Europa und einer Welt-Auswahl vom 23. bis 25. September in London will Roger Federer sein letztes offizielles Spiel bestreiten.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.