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Nachrichten aus der Sportwelt am Donnerstag

Symbolfoto: Freepik/yokaew
Symbolfoto: Freepik/yokaew

Volleyballerinnen aus Schwerin und Potsdam im Pokal-Finale

SCHWERIN/STUTTGART: Die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin und SC Potsdam haben das Pokal-Finale erreicht. Die Mecklenburgerinnen besiegten am Donnerstag in eigener Halle Titelverteidiger Dresdner SC mit 3:1 (25:22, 25:22, 22:25, 25:16). Im zweiten Halbfinale setzte sich überraschend der SC Potsdam durch. Die Mannschaft von Trainer Guillermo Hernandez bezwang Allianz MTV Stuttgart in der Neckar-Metropole ebenfalls mit 3:1 (25:20, 25:19, 23:25, 25:13). Das Finale soll wie gewohnt am 28. Februar in der SAP Arena in Mannheim stattfinden.


Bayerns Basketballer kassieren dritte Euroleague-Niederlage

MÜNCHEN: Die Basketballer des FC Bayern München haben den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze der Euroleague verpasst. Das Team von Andrea Trinchieri zog am Donnerstagabend gegen ZSKA Moskau mit 81:89 (39:36) den Kürzeren. «Wir haben zu viele kleine Fehler gemacht, die von so einem starken Gegner eben ausgenutzt werden», sagte Bayerns Paul Zipser nach der dritten Niederlage im zehnten Spiel des höchsten europäischen Wettbewerbs. Die Bayern mussten auf Leistungsträger Nihad Djedovic verzichten.


Kiels Handballer unterliegen dem FC Barcelona 26:32

KIEL: Die Handballer des THW Kiel haben die zweite Heimniederlage in der Vorrunde der Champions League kassiert. Im Duell der nationalen Rekordmeister gab es am Donnerstag in der Kieler Arena ein 26:32 (15:16) gegen den FC Barcelona. Für Barça war es der sechste Sieg im sechsten Spiel. Beste Werfer waren Niclas Ekberg und Domagoj Duvnjak mit je fünf Toren für die Norddeutschen sowie Dika Mem mit sechs Treffern für die Katalanen. Schon am kommenden Donnerstag steht für beide Teams das Rückspiel auf dem Programm.


Italienische Fußball-Liga hofft auf Finanzhilfen in Corona-Krise

ROM: Mit einer Geldspritze soll der von der Corona-Krise schwer getroffenen italienischen Serie A finanziell geholfen werden. Dafür stimmten die Vereine der Fußball-Liga am Donnerstag in Rom. «Heute haben wir eine Einigung gefunden und über Finanzierungsvorschläge verhandelt, aber es ist noch nichts beendet», sagte Serie-A-Präsident Paolo Dal Pino. Er bedankte sich bei den Geldgebern, bestehend aus Private Equity Funds, die rund 1,7 Milliarden Euro investieren wollten. Im Gegenzug erhielten sie zehn Prozent der Gesellschaft, die die Verkaufsrechte der Liga vertreibt.


Tennis-Doppel Krawietz/Mies verpasst Halbfinale bei ATP Finals

LONDON: Das deutsche Davis-Cup-Doppel Kevin Krawietz und Andreas Mies hat bei den ATP Finals den Einzug ins Halbfinale knapp verpasst. Die beiden French-Open-Sieger mussten sich in London am Donnerstagabend gegen Rajeev Ram aus den USA und den Briten Joe Salisbury im Match Tiebreak mit 6:7 (5:7), 7:6 (7:4), 4:10 geschlagen geben und schieden damit in der Vorrunde aus. Im ersten Durchgang vergaben Krawietz und Mies sogar zwei Satzbälle, am Ende war das Aus für das deutsche Tennis-Duo nach 2:05 Stunden besiegelt.


Britische Regierung schnürt 300-Millionen-Hilfspaket für den Sport

LONDON: Die britische Regierung unterstützt die schwer von der Corona-Krise getroffenen Sportarten mit einem Hilfspaket im Umfang von 300 Millionen Pfund (336 Millionen Euro). Vor allem Rugby, dem Pferdesport und im kleinen Rahmen auch dem Fußball soll mit dem Rettungspaket geholfen werden, wie das Ministerium für Digital, Kultur, Medien und Sport am Donnerstag mitteilte. Die finanzielle Unterstützung wird größtenteils in Form von Darlehen erfolgen. Den größten Einzelbetrag erhalten die Rugby-Verbände mit 135 Millionen Pfund. Aber auch der Frauenfußball und die Clubs von der fünfthöchsten Spielklasse an werden unterstützt.


Shiffrin vor Ski-Comeback nach 300 Tagen: «Erwartungen tief halten»

LEVI: Die Ausnahme-Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin will sich bei ihrem Weltcup-Comeback nach 300 Tagen Rennpause nicht unter Erfolgsdruck setzen. Das sagte die beste Alpin-Sportlerin der vergangenen Jahren vor den beiden Slaloms am Samstag und Sonntag in Levi. «Ich versuche, die Erwartungen tief zu halten», meinte Shiffrin am Donnerstag.

Die Amerikanerin hatte seit Januar wegen des Todes ihres Vaters, dann aufgrund des coronabedingten Saisonabbruchs und im Oktober in Sölden wegen einer Rückenverletzung kein Rennen mehr bestritten. «Ich werde probieren, mein skifahrerisches Level hochzuhalten. Es fühlt sich gut an, wieder Ski zu fahren», sagte sie.

Eine Prognose wollte die 25-Jährige, die im finnischen Lappland bei bislang sieben Starts viermal gewonnen hatte und zwei zusätzliche Male das Podest erreichte, nicht abgeben. «Ich weiß, dass ich gute Schwünge fahren kann, das habe in zuletzt im Training gesehen», sagte sie. Shiffrin trainierte bis zur vorigen Woche in Copper Mountain im US-Bundesstaat Colorado, am Montag flog sie nach Europa.


Rund 50.000 Stadionbesucher sehen australisches Rugby-Spiel

BERLIN/BRISBANE: Während in etlichen Ländern volle Stadien wegen der Corona-Pandemie undenkbar sind, haben in Australien fast 50.000 Menschen ein Rugby-Spiel in der Hafenstadt Brisbane besucht. Zum entscheidenden Spiel der Finalserie «State of Origin» strömten am Mittwochabend (Ortszeit) 49.155 Fans ins Suncorp Stadium und sahen den 20:14-Heimsieg von Queensland gegen New South Wales. Das Stadion war somit fast ausverkauft, auf Bildern waren nur wenige Menschen mit Masken zu sehen. Nach Angaben der Veranstalter war es das weltweit größte Sportevent seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie.


Judokas Menz und Stoll holen am ersten EM-Tag Bronze

PRAG: Katharina Menz und Theresa Stoll haben dem Deutschen Judo-Bund gleich am ersten Tag der Europameisterschaft in Prag zwei Medaillen beschert. Beide holten in der tschechischen Hauptstadt am Donnerstag Bronze. Menz löste nach einem Sieg und einer Niederlage in den Poolkämpfen in der Hoffnungsrunde gegen die Spanierin Mireia Lapuerta Comas noch das Ticket für eines der beiden kleinen Finals der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm und besiegte dort deren Landsfrau Laura Martinez Abelenda. Stoll bezwang in der 57-Kilo-Klasse die Serbin Marica Perisic.


Rodel-Bundestrainer Loch: «Wir brauchen die mediale Präsenz»

DÜSSELDORF: Mit großen Vorsichtsmaßnahmen haben die deutschen Rennrodler die Vorbereitung auf die am Sonntag mit der deutschen Meisterschaft beginnende Saison abgeschlossen. «Nach dem Corona-Fall in unserer Mannschaft sind wir sensibler geworden. Es war natürlich eine spezielle, viel aufwendigere Vorbereitung, aber insgesamt ist die Stimmung gut», sagte Bundestrainer Norbert Loch dem Internetportal «sportschau.de». Das Team wurde in zwei getrennte Trainingsgruppen aufgeteilt. «Das ist zwar ein Mehraufwand, aber wir wollen in jedem Weltcup starten», sagte Loch.


Union Berlins Becker könnte künftig für Suriname spielen

BERLIN: Sheraldo Becker (25) vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin könnte im kommenden Jahr erstmals für die Nationalmannschaft von Suriname auflaufen. «Vor kurzem erhielt ich einen Anruf von Surinames Trainer Dean Gorré, der mir mitteilte, dass sie mich haben wollen. Sie werden 2021 den Gold Cup spielen und danach die Qualifikation für die WM 2022. Das klingt gut», sagte der gebürtige Niederländer, der surinamische Eltern hat, in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem Internetportal «transfermarkt.de».


Erste Niederlage für Tennisprofi Dominic Thiem bei ATP Finals

LONDON: US-Open-Champion Dominic Thiem hat bei den ATP Finals der Tennisprofis die erste Niederlage kassiert. Der 27 Jahre alte Österreicher verlor am Donnerstag in London gegen den Russen Andrej Rubljow mit 2:6, 5:7. Thiem stand allerdings bereits vor der Partie als Halbfinalist fest, Rubljow hatte keine Chance mehr auf ein Weiterkommen.


Guardiola verlängert bei Man City bis 2023

LONDON: Fußball-Startrainer Pep Guardiola hat seinen auslaufenden Vertrag bei Manchester City um zwei Jahre bis 2023 verlängert. Das teilte der Club am Donnerstag mit. Der frühere Coach des FC Bayern und FC Barcelona hatte den Job bei Manchester City im Sommer 2016 übernommen. Mit dem Verein gewann der 49-Jährige 2018 und 2019 zwei englische Meisterschaften in Serie, den FA Cup und dreimal den Ligapokal. In der Champions League kam das Team unter Guardiola allerdings nie über das Viertelfinale hinaus.


Nach Abbruch im März: Deutsche Eishockey Liga startet im Dezember

DÜSSELDORF: Nach mehr als neunmonatiger Zwangspause startet die Deutsche Eishockey Liga eine Woche vor Heiligabend doch noch in eine neue Spielzeit. Darauf einigten sich die 14 Clubs am Donnerstag, nachdem sie den Saisonstart wegen der Corona-Krise zuvor bereits zweimal verschoben hatten. Als Starttermin legte die Liga den 17. Dezember fest. Alle 14 Erstligisten werden teilnehmen. Die DEL plant für diese Saison vorerst ohne Zuschauer. «Alles was kommt, ist Bonus», sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke am Donnerstag in Düsseldorf. Momentan müssten die Clubs «kaufmännisch vorsichtig» mit dem Worst-Case planen.


Levi-Slaloms ohne Schwedinnen - Gesamtes Team in Corona-Quarantäne

LEVI: Das zweite Wochenende im alpinen Skiweltcup in Levi wird wegen eines Corona-Falls ohne das schwedische Team ausgetragen. Die gesamte Mannschaft der Skandinavierinnen wurde von den finnischen Behörden in Quarantäne geschickt, wie ein Sprecher des schwedischen Verbandes der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag sagte. Zuvor war ein Trainer des Teams bei der Ankunft in Finnland positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt in dem Skiort in Lappland entschied daraufhin, alle Teammitglieder zu isolieren.


Ukrainische Nationalmannschaft nach Ankunft in Kiew negativ getestet

KIEW: Nach der Absage des Nation League Spiels der Schweiz gegen die Ukraine wegen positiver Coronatests sind alle ukrainischen Spieler bei der Ankunft in Kiew negativ getestet worden. Darunter waren auch die zuvor positiv getesteten Sergej Kriwzow und Junior Moraes, teilte der ukrainische Verband am Donnerstag mit. Die neuen Tests seien unmittelbar auf dem Flughafen von Mitarbeitern eines UEFA-zertifizierten Labors vorgenommen worden. In der Schweiz sei dem Team ein Wiederholungstest verweigert worden. Das gesamte Team musste in Quarantäne. Der Verband betonte, dass die Spielabsage unnötig war.


Formel-1-Weltmeister Hamilton will künftig mehr Heimarbeit

BRACKLEY: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton will in der Debatte um seine Vertragsverlängerung bei Mercedes künftig mehr von zuhause aus arbeiten. Der 35-Jährige sagte der BBC am Donnerstag mit einem verschmitzten Lachen, dass mehr Zeit für sich «immer Teil der Gespräche» sei. «Ich brauche mehr Zeit. Dieses Jahr hat gezeigt, dass man zum Beispiel von zuhause aus arbeiten kann. Ich bin mir sicher, dass da eine Menge mehr Zoom-Dates im Vertrag stehen werden als derzeit, was heißt, dass ich weniger fliegen muss.»


Wegen Corona: Ski-Weltverband setzt Mindestzahl an Teilnehmern herab

WISLA: Um coronabedingte Absagen zu vermeiden, hat der Ski-Weltverband Fis die Mindestzahl an Teilnehmern für den kommenden Skisprung-Winter herabgesetzt. Dies sagte der neue Rennleiter Sandro Pertile beim Forum Nordicum. Bei Teamspringen müssten nun nicht mehr mindestens acht, sondern nur noch sechs Nationen am Start sein, damit der Wettbewerb regulär stattfinden kann. Damit sorgt die Fis vor, falls Nationen wegen positiver Corona-Tests auf Weltcup-Wochenenden verzichten müssen.


Dritte Absage: Auch Meppen gegen Türkgücü München fällt aus

MEPPEN: Wegen der Corona-Fälle im eigenen Team ist auch das für diesen Samstag geplante Drittligaspiel des SV Meppen gegen Türkgücü München verlegt worden. Das teilten die Meppener am Donnerstag mit. Zuvor waren in der 3. Fußball-Liga bereits die Meppener Partien gegen den SV Waldhof Mannheim und beim FC Bayern München II abgesagt worden.


Corona-Verdacht: SC Magdeburg sagt Spiel gegen Tusem Essen ab

MAGDEBURG: Der SC Magdeburg hat das Spiel gegen Tusem Essen in der Handball-Bundesliga wegen eines Corona-Verdachts kurzfristig abgesagt. Die Partie war für den (heutigen) Donnerstag (19.00 Uhr) angesetzt. Wie der Club mitteilte, ergab sich bei einer am Mittwoch durchgeführten Testung des Kaders ein unklares Ergebnis.


«Gütliche Einigung» im Rechtsstreit zwischen Saibou und Bonn

BONN: Basketball-Bundesligist Telekom Baskets Bonn und Profi Joshiko Saibou haben in ihrem Rechtsstreit eine «gütliche Einigung» erzielt. Das bestätigte das Arbeitsgericht Bonn auf dpa-Anfrage. Über die Details der Einigung wollen sich beide Seiten nicht äußern. Die Baskets teilten am Donnerstag mit, es gebe einen «Vergleich», über dessen Inhalt Stillschweigen vereinbart worden sei. Die Baskets hatten den 30 Jahre alten Saibou wegen «Verstößen gegen Vorgaben des laufenden Arbeitsvertrags als Profisportler» fristlos gekündigt, nachdem dieser an einer Demonstration gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Berlin teilgenommen hatte.


Nagelsmann kritisiert Experten und wirbt für Geduld mit Löw

LEIPZIG: Julian Nagelsmann hat im Umgang mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Bundestrainer Joachim Löw für mehr Geduld plädiert. «Ich glaube, das letzte positive Wort über die Nationalmannschaft habe ich 2014 gelesen», sagte der Trainer von RB Leipzig am Donnerstag. «Wir sollten mit dem Prunkstück des deutschen Fußballs menschlicher umgehen. Man sollte alles neutraler und fußballspezifischer äußern und nicht mit der abwertenden Wortwahl von Experten und auch den Medien.» Man tue gut daran, der jungen Mannschaft mehr Ruhe und Zeit zu lassen.


Nationalspieler Klostermann und Laimer fehlen Leipzig bis 2021

LEIPZIG: Fußball-Bundesligist RB Leipzig muss bis ins kommende Jahr auf Lukas Klostermann und Konrad Laimer verzichten. Das sagte Trainer Julian Nagelsmann am Donnerstag in Leipzig. Während Nationalspieler Klostermann nach seiner Knieoperation Mitte Dezember wieder ins Training einsteigen soll, gibt es bei Laimer keine Prognose. «Seine Problematik im Knie ist nach der OP nicht hundertprozentig besser geworden. Ich will keinen Druck aufbauen. Es ist nicht klar, wann er zurückkommt», sagte Nagelsmann.


Boateng rechnet weiter nicht mit DFB-Comeback bei Löw

MÜNCHEN: Jérôme Boateng hat augenscheinlich wenig Hoffnung auf ein Comeback in der Fußball-Nationalmannschaft unter Joachim Löw. Nach dem 0:6-Debakel gegen Spanien forderten einige Experten, dass der Bundestrainer den Bayern-Profi, dessen Teamkollegen Thomas Müller und auch Mats Hummels als drei Weltmeister von 2014 zurück in die Auswahl holen müsse - Löw aber wiegelte umgehend ab. «Das wurde im vergangenen Jahr bereits klar kommuniziert. Der DFB hat sich für diesen Weg entschieden, das muss man respektieren - und das tue ich», sagte Boateng in einem Interview von Spox und Goal vom Donnerstag.


Rose bestätigt: Plea positiv getestet

MÖNCHENGLADBACH: Bei dem positiv auf das Coronavirus getesteten Profi von Borussia Mönchengladbach handelt es sich um Alassane Plea. Trainer Marco Rose bestätigte am Donnerstag, dass der französische Stürmerstar der Borussia aus diesem Grund am Samstag gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky) nicht zur Verfügung steht. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt musste kein weiterer Profi und kein Mitglied des Trainer- und Betreuerstabs in Quarantäne. Weitere positive Coronatests gab es bislang nicht.


DFL lehnt Hoffenheims Antrag auf Verschiebung des VfB-Spiels ab

ZUZENHAUSEN: Die TSG 1899 Hoffenheim hat einen Antrag, die Bundesliga-Partie gegen den VfB Stuttgart von Samstag auf Sonntag zu verschieben, nicht bei der Deutschen Fußball Liga durchbekommen. «Wir wussten, dass es laut Satzung keine Möglichkeit gab, das Spiel abzusagen», erklärte Sportchef Alexander Rosen am Donnerstag. «Wir haben dann diesen Antrag gestellt. Er wurde abgelehnt. Das finde ich sehr schade, aber das akzeptieren wir.» Den Kraichgauer haben gleich sieben Profis, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.


Lakers-Wechsel perfekt: Schröder wird Team-Kollege von LeBron James

LOS ANGELES: Der Wechsel von Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder zum NBA-Champion Los Angeles Lakers und Superstar LeBron James ist offiziell. Den seit Wochenbeginn erwarteten Transfer gab der Titelverteidiger am Mittwochabend (Ortszeit) nach dem Ende des Drafts bekannt. Der 27-Jährige kommt von den Oklahoma City Thunder, die sich von den Lakers im Gegenzug die Transferrechte an Danny Green sicherten und den Zugriff auf das Auswahlrecht an Position 28 der Talentevergabe. Jaden McDaniels, den die Lakers auswählten, spielt daher zukünftig für das Team aus Oklahoma, für das Schröder in den vergangenen zwei Jahren spielte.


Ex-Weltmeister Felix Sturm boxt bei Comeback gegen Timo Rost

HAMBURG: Der frühere Boxweltmeister Felix Sturm kämpft bei seinem Comeback am 19. Dezember gegen den Düsseldorfer Timo Rost. Beide Athleten haben sich auf eine Gewichtsobergrenze von 77,5 Kilogramm geeinigt, teilte der Hamburger Universum-Boxstall am Donnerstag mit. Für den 41-jährigen Sturm ist es ein Comeback nach fast fünfjähriger Ringabstinenz. Sturm war im April dieses Jahres wegen Steuerhinterziehung und Dopings zu drei Jahren Haft verurteilt worden.


Boxerin Scheurich: Strukturen begünstigen sexualisierte Gewalt

STUTTGART: Nach Meinung von Nationalmannschafts-Boxerin Sarah Scheurich begünstigen die Strukturen in ihrer Sportart sexualisierte Gewalt. «Ich weiß aus persönlichen Gesprächen, dass es natürlich auch in anderen Sportarten derartige Probleme gibt. Allerdings begünstigen die Strukturen im stark männerdominierten Boxen sexualisierte Gewalt ganz offensichtlich», sagte die Athletin vom BC Traktor Schwerin einem Interview der «Stuttgarter Zeitung» und der «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstag).

Die jüngsten Vorwürfe sexueller Übergriffe durch Boxtrainer in Baden-Württemberg haben auch Sarah Scheurich betroffen gemacht. «Es spielt sich viel in alten Denkmustern ab, im Boxen sind Frauen immer noch das schwache Geschlecht, deshalb würde ich schon sagen, dass Chauvinismus und Sexismus im Boxen weiter verbreitet sind als im Rest der Gesellschaft», betonte die 27-Jährige. «In vielen Trainingshallen ist es unmöglich, sich als emanzipierte Frau wohlzufühlen.»

Scheurich, die sich für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio qualifizieren möchte, forderte von den Boxverbänden: «Wir brauchen klare Regeln, die dafür sorgen, dass Täter auch mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen haben. Die Strafen müssen abschreckend sein.» Die EM-Zweite von 2014 war vor zwei Jahren eine der Initiatorinnen der Kampagne «Coach don't touch me!» («Fass mich nicht an, Trainer!»), die sich gegen sexualisierte Gewalt im Boxen richtete.

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