Nachrichten aus der Sportwelt am Donnerstag

Bundestrainer Vital Heynen reagiert während der Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen 2022 in der Gruppe C. Foto: epa/Roman Zawistowski
Bundestrainer Vital Heynen reagiert während der Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen 2022 in der Gruppe C. Foto: epa/Roman Zawistowski

Gute Leistung, keine Punkte: Volleyballerinnen verlieren gegen Serbien

LODZ: Die deutschen Volleyballerinnen haben trotz einer starken Leistung ihre erste Niederlage bei der Weltmeisterschaft in den Niederlanden und Polen kassiert. Das Team von Bundestrainer Vital Heynen musste sich am Donnerstag in Lodz den Titelverteidigerinnen aus Serbien mit 0:3 (23:25, 22:25, 23:25) geschlagen geben. Im vorletzten Gruppenspiel am Freitag (19.00 Uhr/Sportdeutschland.tv) trifft die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes auf Olympiasieger USA, das Duell gegen Kanada am Samstag (16.00 Uhr) bildet den Abschluss der Vorrunde. Die besten vier Teams der Sechsergruppe ziehen in die zweite Runde des Turniers ein.


Deutsche Spring-Equipe im großen Nationenpreis-Finale

BARCELONA: Die deutschen Springreiter haben sich beim Nationenpreis-Finale in Barcelona für die Endrunde der besten acht Teams qualifiziert. Mit insgesamt acht Strafpunkten belegte die Equipe am Donnerstag nach der ersten Runde den fünften Platz, punktgleich mit den Teams aus den Niederlanden und der Schweiz. Das beste Ergebnis aller 14 Teams gelang der Mannschaft aus Frankreich, in der alle vier Reiter fehlerfrei blieben. Es folgten Irland mit vier Strafpunkten auf Platz zwei sowie Belgien und Spanien mit jeweils fünf Strafpunkten auf Rang drei. Europameister André Thieme (Plau am See) gelang mit seiner Stute Chakaria die einzige fehlerfreie Runde für das deutsche Team. Das Finale findet am Sonntag statt.


Turbine-Kapitänin Gentile fällt mit Kreuzbandriss lange aus

POTSDAM: Der 1. FFC Turbine Potsdam muss monatelang auf Kapitänin Noemi Gentile verzichten. Die 22 Jahre alte ehemalige Junioren-Nationalspielerin erlitt einen Kreuzbandriss, wie der Verein aus der Frauen-Fußball-Bundesliga am Donnerstag bekannt gab. Gentile hatte sich die schwere Knieverletzung am Sonntag beim 0:3 zu Hause gegen Aufsteiger MSV Duisburg ohne gegnerische Einwirkung zugezogen. Mittelfeldspielerin Gentile war erst im vergangenen Sommer vom SC Sand nach Potsdam gewechselt.


Nach Betrugsvorwürfen: Schach-Weltverband will Ermittlungen einleiten

BERLIN: Im Fall der Betrugsvorwürfe des norwegischen Weltmeisters Magnus Carlsen gegen seinen amerikanischen Kontrahenten Hans Niemann setzt der Schach-Weltverband Fide eine Untersuchungskommission ein. Das berichtete das Portal «t-online» am Donnerstag unter Berufung auf den deutschen Funktionär Klaus Deventer. Demnach soll in den kommenden Tagen ein dreiköpfiges Gremium aus der Fairplay-Kommission des Verbandes Ermittlungen aufnehmen. Carlsen wirft seinem US-Kontrahenten Betrug vor: «Ich glaube, dass Niemann - auch in letzter Zeit - mehr betrogen hat, als er öffentlich zugegeben hat.»


Kiels Handballer feiern 34:29-Heimsieg über Pick Szeged

KIEL: Der THW Kiel ist in der Handball-Champions-League in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Am dritten Vorrundenspieltag feierten die Norddeutschen am Donnerstag mit dem 34:29 (15:14)-Heimsieg über den ungarischen Meister Pick Szeged den zweiten Sieg. Bester Kieler Torschütze vor den 5316 Zuschauern war Niclas Ekberg mit sechs Treffern. Für Szeged war Miklos Rosta fünfmal erfolgreich.


Rhein-Neckar Löwen Handball-Spitzenreiter - Erster Sieg für Stuttgart

DÜSSELDORF: Die Rhein-Neckar Löwen haben sich an die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga geworfen. Die Mannheimer feierten am Donnerstag mit dem 27:26 (13:11) beim Bergischen HC den sechsten Sieg im sechsten Spiel. Einen Einstand nach Maß feierte Interimstrainer Michael Schweikardt beim TVB Stuttgart. Im ersten Spiel nach der Trennung von Roi Sanchez setzten sich die Schwaben 32:28 (13:12) gegen den TBV Lemgo Lippe durch und feierten den ersten Saisonsieg. Weiter auf die ersten Punkte warten dagegen der TSV GWD Minden nach dem 34:35 (16:17) gegen die TSV Hannover-Burgdorf und Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen, der sein Heimspiel gegen die HSG Wetzlar mit 23:29 (10:12) verlor. Wegen der schlechteren Tordifferenz bleiben die Mindener Tabellenletzter.


Bayern-Frauen erreichen Gruppenphase der Champions League

MÜNCHEN: Linda Dallmann hat die Fußballerinnen des FC Bayern München in die Gruppenphase der Champions League geführt. Die Vize-Europameisterin erzielte beim 3:1 (3:1) gegen Real Sociedad San Sebastián im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde die beiden ersten Tore bereits in der 18. und 22. Minute. Vor 1652 Zuschauern auf dem Bayern-Campus traf am Donnerstagabend zudem Lea Schüller (43.) für den deutschen Vize-Meister. Das Hinspiel hatte das Team von Trainer Alexander Straus schon mit 1:0 gewonnen. Der VfL Wolfsburg ist als deutscher Meister für die lukrativen Gruppenspiele gesetzt. Die Auslosung steht am kommenden Montag in Nyon an.


IOC-Präsident Bach trifft Italiens Wahlgewinnerin Meloni

ROM: Die voraussichtlich neue italienische Regierungschefin Giorgia Meloni hat IOC-Präsident Thomas Bach die volle Unterstützung ihres künftigen Kabinetts bei der Vorbereitung für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo versprochen. Der deutsche Chef des Internationalen Olympischen Komitees traf sich am Donnerstag mit der Wahlgewinnerin, die in wenigen Wochen die Regierung in Rom übernehmen dürfte. «Diese Spiele sind sehr wichtig für uns», sagte sie Bach nach Angaben des Nationalen Olympischen Komitees CONI. Meloni von der rechtsradikalen Partei Fratelli d'Italia hatte am Wochenende die Parlamentswahl deutlich gewonnen und kann künftig mit einer rechten Mehrheit regieren.


Kaiserslauterns Trainer Dirk Schuster vor Braunschweig-Spiel erkrankt

KAISERSLAUTERN: Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern muss in der Vorbereitung auf das Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Braunschweig auf seinen Cheftrainer Dirk Schuster verzichten. Der 54-Jährige ist an einem grippalen Infekt erkrankt und konnte in dieser Woche noch keine Trainingseinheit leiten. Wie FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf der Deutschen Presse-Agentur sagte, wurde Schuster am Donnerstag noch einmal von den Ärzten untersucht, erhielt aber noch keine Freigabe, um auf den Trainingsplatz zurückzukehren. Sollte es sein Gesundheitszustand erlauben, wird Schuster von Freitag an wieder bei der Mannschaft des Tabellensiebten sein.


Tennis-Turnier in Sofia: Struff erreicht Viertelfinale, Otte verliert

SOFIA: Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist beim ATP-Turnier im bulgarischen Sofia ins Viertelfinale eingezogen. Der 32 Jahre alte Warsteiner setzte sich am Donnerstag gegen den Franzosen Ugo Humbert nach nur 61 Minuten mit 6:3, 6:1 durch. In der Runde der besten acht Spieler trifft Struff auf den an Nummer vier gesetzten Italiener Lorenzo Musetti. Für den an Nummer acht gesetzten Oscar Otte war dagegen im Achtelfinale Endstation. Der 29 Jahre alte Kölner musste sich nach hartem Kampf dem Polen Kamil Majchrzak mit 6:4, 2:6, 4:6 geschlagen geben.


Reus vor Rückkehr ins BVB-Teamtraining - Kobel noch nicht fit

DORTMUND: Fußball-Nationalspieler Marco Reus soll bereits in der kommenden Woche ins Mannschaftstraining bei Borussia Dortmund zurückkehren. «Bei Marco Reus ist es nicht so schlimm wie am Anfang befürchtet. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, so dass er ab nächster Woche wieder aufgebaut wird und für die kommenden Aufgaben wieder zur Verfügung steht», sagte BVB-Trainer Edin Terzic am Donnerstag. Demnach wäre sogar ein Champions-League-Einsatz des Dortmunder Kapitäns am kommenden Mittwoch beim FC Sevilla denkbar. Am Samstag beim 1. FC Köln fällt Reus aber ebenso wie Torhüter Gregor Kobel und auch Giovanni Reyna aus. Der 19 Jahre alte US-Nationalspieler hatte sich am Dienstag im Länderspiel der USA gegen Saudi-Arabien verletzt. Für Stammkeeper Kobel, der an einem Muskelfaserriss und Rückenproblemen laboriert, kommt das Spiel in Köln noch zu früh. Mick Schumachers Zukunft in der Formel 1 weiter ungeklärt

SINGAPUR: Die Formel-1-Zukunft von Mick Schumacher bleibt offen. Eine Einigung über einen neuen Vertrag mit seinem Haas-Rennstall über das Saisonende hinaus ist weiterhin nicht in Sicht. «Wir haben keinen Druck. Wir wollen die richtige Entscheidung treffen und nehmen uns die Zeit», sagte Haas-Teamchef Günther Steiner am Donnerstag im Fahrerlager von Singapur. Im Moment würde man sich noch die Dinge ansehen, sagte er vor dem Grand Prix am Sonntag (14.00 Uhr/Sky) in Asien. Der 23 Jahre alte Schumacher absolviert aktuell seine zweite Formel-1-Saison, danach läuft sein Vertrag bei den Amerikanern aus. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher ist nach 16 von 22 Saisonläufen 15. der WM-Wertung.


Mick Schumachers Zukunft in der Formel 1 weiter ungeklärt

SINGAPUR: Die Formel-1-Zukunft von Mick Schumacher bleibt offen. Eine Einigung über einen neuen Vertrag mit seinem Haas-Rennstall über das Saisonende hinaus ist weiterhin nicht in Sicht. «Wir haben keinen Druck. Wir wollen die richtige Entscheidung treffen und nehmen uns die Zeit», sagte Haas-Teamchef Günther Steiner am Donnerstag im Fahrerlager von Singapur: «Wenn man Zeit hat, darüber nachzudenken, kommt man normalerweise zu einer besseren Lösung.» Ewig lässt sich die Wahl des zweiten Fahrers für 2023 neben Kevin Magnussen aber nicht mehr aufschieben. «Wenn es keinen Erkenntnisgewinn mehr gibt, sind wir bereit, die Entscheidung zu treffen. Aber im Moment sehen wir uns noch die Dinge an», sagte der Südtiroler Steiner vor dem Grand Prix am Sonntag (14.00 Uhr/Sky) in Asien.

Der 23 Jahre alte Schumacher absolviert aktuell seine zweite Formel-1-Saison, danach läuft sein Vertrag bei den Amerikanern aus. «Wir möchten nicht die falsche Entscheidung treffen», betonte Steiner in einer Medienrunde gleich mehrfach und gab einen kleinen Einblick in die Gründe für das Zögern: «Wir wollen eine klare Vision, was wir in Zukunft vorhaben. Ist Erfahrung die wichtigste Sache? Ist es die Geschwindigkeit? Was ist wichtig?»

Steiner wollte keinen zeitlichen Rahmen nennen, lobte Schumacher aber immerhin für seinen letzten Auftritt in Monza, als er Zwölfter wurde. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher ist nach 16 von 22 Saisonläufen allerdings nur 15. der WM-Wertung. «Wir wollen sehen, wie Mick die nächsten Rennen fährt», sagte Steiner. Sechs Große Preise bleiben Schumacher noch, um sich für eine Vertragsverlängerung anzubieten. Viele andere Optionen in der Rennserie gibt es nicht, nur beim Renault-Nachfolgeteam Alpine und bei Williams ist jeweils noch ein Cockpit frei. Die Konkurrenz um diese Plätze ist groß.


Verstappen: Keine große Party zum 25. Geburtstag

SINGAPUR: Formel-1-Weltmeister Max Verstappen steht vor einem eher tristen 25. Geburtstag. «Vielleicht ist ein schnelles gemeinsames Essen drin», sagte der Niederländer am Donnerstag im Fahrerlager von Singapur. Am Freitag hat der Red-Bull-Pilot Geburtstag, im Rennen am Sonntag (14.00 Uhr/Sky) kann er schon zum zweiten Mal Weltmeister werden. Dazu ist neben einem eigenen Sieg aber kräftige Schützenhilfe der Konkurrenz nötig. Der Titelgewinn ist jedoch nur noch eine Frage der Zeit, die Konkurrenz ist zu weit im Rückstand.


Russische NHL-Spieler dürfen nach Tschechien einreisen

PRAG: Der Streit um die Teilnahme russischer Eishockey-Profis am NHL-Auftakt zwischen den Nashville Predators und den San Jose Sharks am 7. und 8. Oktober in Prag scheint beigelegt. «Sie haben Visa und aus Sicht des Staates gibt es keinen Grund, sie nicht einreisen zu lassen», sagte der Sicherheitsberater der tschechischen Regierung, Tomas Pojar, am Donnerstag dem Nachrichtenportal «Seznamzpravy.cz». Zuvor hatte Außenminister Jan Lipavsky betont, Tschechien werde den russischen Profis der nordamerikanischen Eishockey-Liga keine Visa ausstellen. Er schloss indes nicht aus, dass sie von einem anderen EU-Mitgliedstaat Einreisepapiere erhalten, die für den gesamten Schengen-Raum gelten.


«Wie ein Eiterpickel»: Rad-Star Ullrich will Fehler eingestehen

MERDINGEN: Jan Ullrich hat eine umfassende Aufarbeitung seiner Vergangenheit noch einmal bekräftigt. «Es ist wie ein Eiterpickel, den man ausdrücken muss, und dann geht es erst besser», sagte der einzige deutsche Tour-de-France-Sieger im Podcast «Alle Wege führen nach Ruhm». Über den nach seiner Karriere durch zahlreiche Eskapaden auffällig gewordenen 48-Jährigen dreht der Streamingdienst «Amazon Prime Video» gerade eine vierteilige Dokumentation, die im kommenden Jahr veröffentlicht werden soll. Darin will Ullrich offenbar auch über Doping reden: «Da ist natürlich Ehrlichkeit und diese ganzen Sachen, wie es wirklich war. Dass man da wirklich auch die Hose runterlässt.»


SC Paderborn verlängert mit Trainer Kwasniok

PADERBORN: Fußball-Zweitligist SC Paderborn hat den Vertrag mit Trainer Lukas Kwasniok bis zum Sommer 2025 verlängert. Das teilte der Tabellenzweite am Donnerstag mit. Kwasniok hatte den SCP in der vergangenen Spielzeit übernommen. Die Ostwestfalen sind vor allem auch mit der spielerischen Entwicklung zufrieden.


Sara Däbritz fällt für Frankreich-Spiel verletzt aus

FRANKFURT/MAIN: Mittelfeldspielerin Sara Däbritz fehlt wegen einer Sprunggelenksverletzung im Länderspiel der deutschen Fußballerinnen gegen Frankreich. Für die 27-Jährige von Olympique Lyon wird Chantal Hagel von der TSG 1899 Hoffenheim nachnominiert, wie der DFB am Donnerstag mitteilte. Die Vize-Europameisterinnen von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg treffen am 7. Oktober (20.30 Uhr/ARD) in Dresden auf Frankreich. Dabei kommt es zu einer Neuauflage des EM-Halbfinals von England, das die DFB-Frauen im Juli gewonnen hatten. Torhüterin Ann-Katrin Berger vom FC Chelsea ist nach dem Ausfall von Däbritz nun die einzige Spielerin aus dem Ausland im Kader.


Erhöhte Temperatur: VfB Stuttgart droht Ausfall von Borna Sosa

STUTTGART: Borna Sosas Einsatz für den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart ist fraglich. Der Linksverteidiger kehrte mit erhöhter Temperatur von seiner Reise zur kroatischen Nationalmannschaft zurück, teilte Trainer Pellegrino Matarazzo am Donnerstag mit. «Wir müssen schauen, ob er rechtzeitig wieder ins Training einsteigen kann», sagte der Coach des 16. der Tabelle vor dem Auswärtsspiel beim direkten Verfolger VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky).


Finanzchef Dreesen verlässt FC Bayern - Diederich Nachfolger

MÜNCHEN: Finanzchef Jan-Christian Dreesen verlässt den FC Bayern im kommenden Sommer. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Donnerstag mitteilte, folgt der derzeitige Sprecher der Unicredit Bank AG, Michael Diederich, als neuer Finanzvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Dreesen, der seinen zum 30. Juni 2023 auslaufenden Vertrag laut Mitteilung auf eigenen Wunsch nicht verlängern wird, gehört seit Februar 2013 dem Vorstand der FC Bayern AG an. Der 57-jährige Diederich ist bereits seit 2018 Aufsichtsratsmitglied bei den Münchnern.


UEFA bestätigt: DFB-Testspiele gegen England und Frankreich möglich

BERLIN: Bundestrainer Hansi Flick darf im kommenden Jahr trotz des Verpassens der Nations-League-Endrunde mit starken Länderspielgegnern für die deutsche Nationalmannschaft rechnen. Wie die Europäische Fußball-Union am Donnerstag bestätigte, ist das schnelle Wiedersehen mit dem alten Rivalen England ebenso möglich wie ein Test gegen den 2018er-Weltmeister Frankreich. Voraussetzung dafür ist, dass diese Teams am 9. Oktober bei der Auslosung der Qualifikation für die EM 2024 in Deutschland nicht in eine der drei Sechsergruppen gelost werden. Es liege am Deutschen Fußball-Bund, «von Spieltag zu Spieltag mit den verfügbaren Teams ein Freundschaftsspiel zu vereinbaren», teilte die UEFA auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.


Vettel: Erleichterung seit Rücktritts-Ankündigung

SINGAPUR: Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel fühlt sich seit seiner Rücktrittsankündigung zum Saisonende erleichtert. «Vorher habe ich viel nachgedacht. Viele Gedanken gehen dir durch den Kopf, wenn du versuchst einzuschlafen. Das ist weg», sagte Vettel am Donnerstag vor dem Großen Preis in Singapur: «Ab und zu frage ich mich, ob es die richtige Entscheidung war, aber das ist auch normal.»


Mega-Kampf nicht vom Tisch: Fury gibt Joshua letzte Chance

LONDON: Der Mega-Boxkampf zwischen Weltmeister Tyson Fury und Anthony Joshua könnte doch noch stattfinden. Schwergewichtschampion Fury gab am Donnerstag auf Twitter bekannt, dass die Probleme mit den übertragenden Sendern BT, ESPN und DAZN gelöst seien und forderte seinen britischen Landsmann auf, sich dem Kampf zu stellen. «Alles ist sauber und fair. Der Ball liegt auf deiner Seite. Wenn du einen Funken Würde und Stolz in dir hast, unterschreibst du diesen Vertrag», sagte Fury. «Oder du zeigst der Öffentlichkeit, dass du ein Feigling bist und unterschreibst nicht. Für mich macht das keinen Unterschied. Du bist ein geschlagener Mann, ich bin Weltmeister. Ich habe dir einen großen Knochen hingeworfen.»

Ex-Weltmeister Joshua hatte eine erste Frist von Fury am Montag ohne Zusage verstreichen lassen. Daraufhin war ein Kampf am 3. Dezember gegen den Kölner Mahmoud Charr ins Gespräch gebracht worden. Der Kampf soll in Manchester oder Cardiff stattfinden. Nach Furys jüngsten Äußerungen wollte der 34-Jährige damit offenbar nur Joshua unter Druck setzen. Fury ist Weltmeister des Verbandes WBC und hatte seine Karriere eigentlich beendet. Joshua war von Oleksandr Usyk als vierfacher Weltmeister entthront worden und hatte auch den zweiten Kampf gegen den Ukrainer verloren.


IOC schreibt Olympia-TV-Rechte ohne Russland und Belarus aus

BERLIN: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Medien-Rechte für die Spiele 2026 und 2028 ausgeschrieben. «Wir sind in Gesprächen über die Rechte auf dem europäischen Markt», bestätigte IOC-Präsident Thomas Bach der Deutschen Presse-Agentur. Ausgeschlossen von den Verhandlungen sind nach Bachs Angaben Russland und Belarus. Ausgeschrieben sind derzeit die Winterspiele in vier Jahren in Mailand und Cortina d'Ampezzo sowie die Sommerspiele in sechs Jahren in Los Angeles. Möglich ist es nach Angaben des IOC aber auch, noch Rechte für weitere Spiele zu kaufen. Zuletzt hatte sich das US-Unternehmen Discovery die europäischen TV-Rechte für vier Spiele bis 2024 gesichert.

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