Nachrichten aus der Sportwelt am Dienstag

Schweizer Sprinter Alex Wilson in Zürich. Foto: epa/Walter Bieri
Schweizer Sprinter Alex Wilson in Zürich. Foto: epa/Walter Bieri

Schweizer Sprinter Wilson: Keine Zweifel am Europarekord

BERN: Der Schweizer Leichtathlet Alex Wilson hat mittlerweile keine Zweifel mehr an seinem Europarekord über 100 Meter. Der Sprinter war zunächst selbst unsicher, ob er die Distanz bei einem kleinen Meeting in den USA am vergangenen Sonntag in 9,84 Sekunden absolviert hatte.

«Am Anfang war ich geschockt. Ich brauchte einen Moment, um es zu glauben. Aber es ist, wie es ist. Warum sollte ich die Zeitmessung hinterfragen», sagte Wilson dem Schweizer Fernsehsender SRF nach seiner Rückkehr aus Atlanta am Dienstag. «Ich wusste, dass die Bedingungen perfekt sind und der Schweizer Rekord fallen könnte. Ich fühlte mich so gut wie noch nie in einem Rennen.»

Neben den günstigen Bedingungen mit einem gerade noch zulässigen Rückenwind von 1,9 Metern pro Sekunde nannte Wilson die schnelle Bahn und seine neuen Schuhe als Gründe für die kontinentale Bestleistung. Die Schuhe haben Spikes aus Carbon. «Das ist meine Geheimwaffe in dieser Saison», sagte der 30-Jährige. Dennoch sieht sich der gebürtige Jamaikaner bei den anstehenden Olympischen Spielen über die 100 Meter als Außenseiter und will sich in Tokio auf die 200 Meter konzentrieren.


VfB Stuttgart trotzt bei Blitz-Test dem FC Liverpool ein 1:1 ab

KUFSTEIN: Der VfB Stuttgart hat in einem halbstündigen Testspiel gegen den FC Liverpool in Kufstein 1:1 gespielt. Die Führung für die Schwaben gegen den Champions-League-Gewinner von 2019 und englischen Meister von 2020 mit Trainer Jürgen Klopp erzielte Philipp Förster in der sechsten Minute. Sadio Mané glich am Dienstagabend in der 20. Minute aus abseitsverdächtiger Position aus.

Die Partie fand im Rahmen eines Blitzturniers statt. Das schwäbische Bundesliga-Team von Chefcoach Pellegrino Matarazzo befindet sich bis zum 24. Juli im Trainingslager in Kitzbühel. Liverpool trat mit einigen Stars wie Mané, Mohamed Salah und Nabi Keita an, wurde aber nach wenigen Minuten erstmal ausgespielt: Der österreichische Nationalspieler Sasa Kalajdzic legte gekonnt mit der Hacke auf Förster ab, der aus kurzer Entfernung ins Netz traf.

Im zweiten Spiel über 30 Minuten gewannen die Schwaben danach 1:0 gegen den FC Wacker Innsbruck. Den Siegtreffer erzielte Pascal Stenzel schon in der dritten Minute.


Top-Kampf im Schwergewicht: Joshua gegen Usyk am 25. September

LONDON: Das nächste Top-Duell im Schwergewichtsboxen ist fix. Dreifach-Weltmeister Anthony Joshua aus Großbritannien verteidigt am 25. September im Fußballstadion von Tottenham Hotspur in London seine Titel gegen den Ukrainer Alexander Usyk. Das berichtete die BBC am Dienstag. Dabei setzt Joshua die Gürtel von IBF, WBO und WBA aufs Spiel. Der 31-jährige Brite ist seit Dezember 2019 wieder Champion, nachdem er den Amerikaner Andy Ruiz im Rückkampf besiegt hatte. Im ersten Duell sechs Monate zuvor hatte Ruiz den Briten überraschend entthront.

Joshuas Rivale Usyk ist ein herausragender Techniker. Im Cruisergewicht, eine Klasse unter dem Schwergewicht, war er in allen vier Top-Verbänden Weltmeister und damit unumstrittener Champion. Durch den Wechsel ins nächsthöhere Limit hat er allerdings an Schnelligkeit eingebüßt. Seit seinem Wechsel in die Königsklasse hat der 34-Jährige erst zwei Kämpfe bestritten und gewonnen.

«Wir sind zwei olympische Goldmedaillengewinner, die sich an die Spitze gekämpft haben und Herausforderungen nie aus dem Weg gegangen sind», sagte Joshua. «Das Stadion ist außergewöhnlich, die Atmosphäre wird elektrisierend sein.»

In einem weiteren großen Kampf im Schwergewicht stehen sich der britische WBC-Weltmeister Tyson Fury und Herausforderer Deontay Wilder aus den USA am 9. Oktober in Las Vegas gegenüber. Ursprünglich sollte der Kampf an diesem Samstag stattfinden. Fury musste das Duell aber verschieben, weil er sich mit dem Coronavirus infiziert hatte.


Brisbane vor Kür zum Olympia-Gastgeber 2032

TOKIO: Mit der Wahl von Brisbane zum Gastgeber der Sommerspiele 2032 will das IOC am Mittwoch frühzeitig die Weichen für die olympische Zukunft stellen. Am zweiten und letzten Tag seiner 138. Session (ab 02.00 Uhr) will das Internationale Olympische Komitee die Vergabe-Entscheidung fällen. Die Metropole im australischen Queensland ist im Rahmen eines neuen Verfahrens der bevorzugte und einzige Bewerber für die Spiele in elf Jahren. Andere Interessenten wie die Rhein-Ruhr-Region hatte das IOC vorerst nicht berücksichtigt. Mit der überraschend frühen Vorauswahl von Brisbane hatte der Ringe-Zirkel bei anderen Bewerbern Kritik ausgelöst.

Die Session dient dem IOC auch als letzte Einstimmung auf die umstrittenen Sommerspiele in Japans Hauptstadt, die am Freitag offiziell eröffnet werden sollen. Schon am Mittwoch stehen die ersten Wettbewerbe an. Das Team der Gastgeberinnen spielt zum Auftakt des Softball-Turniers (02.00 Uhr) gegen Australien. Auch beim Frauenfußball werden die ersten Gruppenspiele absolviert.


Hansa Rostock verpflichtet Probespieler Malone

ROSTOCK: Fußball-Zweitligist FC Hansa Rostock hat wenige Tage vor Saisonstart den Probespieler Ryan Malone unter Vertrag genommen. Der 28 Jahre alte Innenverteidiger unterschrieb einen Einjahresvertrag bis zum 30. Juni 2022, teilte der Verein am Dienstag mit. Der US-Amerikaner kommt vom Viertligisten VfB Lübeck.


Paderborn verpflichtet früheren Junioren-Nationalspieler Yalcin

PADERBORN: Der SC Paderborn hat den früheren deutschen Junioren-Nationalspieler Robin Yalcin verpflichtet. Wie der Fußball-Zweitligist am Dienstag mitteilte, unterschrieb der 27 Jahre alte Defensiv-Allrounder vom türkischen Club Sivasspor einen Einjahresvertrag.


Rhein-Neckar Löwen holen slowenischen Handball-Nationalspieler

MANNHEIM: Die Rhein-Neckar Löwen haben den slowenischen Handball-Nationalspieler Kristjan Horzen verpflichtet. Der 21 Jahre alte Kreisläufer soll spätestens im Sommer 2022 von Sloweniens Rekordmeister RK Celje zu den Mannheimern wechseln, wie der Club am Dienstag mitteilte. Horzen hat bereits einen Zweijahresvertrag bei den Löwen ab 2022 unterschrieben. Ob er möglicherweise schon in diesem Jahr nach Deutschland wechselt, dürfte nun auch von weiteren Verhandlungen mit Celje abhängen.


Bayern verleiht Basketballer Flaccadori - Reynolds-Weggang bestätigt

MÜNCHEN: Die Basketballer des FC Bayern haben Aufbauspieler Diego Flaccadori verliehen. Der Italiener kehrt in seine Heimat zu Aquila Basket Trento zurück und wird in der kommenden Saison für den EuroCup-Teilnehmer auflaufen. Das teilten die Münchner am Dienstag mit. Der 25-Jährige hat bei den Bayern noch einen Vertrag bis 2023. Zudem bestätigten die Bayern den Transfer von Jalen Reynolds zu Maccabi Tel Aviv.


Union Berlin holt Mittelstürmer Awoniyi vom FC Liverpool zurück

BERLIN: Angreifer Taiwo Awoniyi ist zurück beim 1. FC Union Berlin. Der Fußball-Bundesligist bestätigte am Dienstag die Verpflichtung des 24 Jahre alten Nigerianers vom FC Liverpool. Awoniyi hatte in der vergangenen Saison bereits für den Club aus Köpenick gespielt, als die Unioner den Mittelstürmer von Liverpool ausgeliehen hatten.


Neuer DOSB-Präsident: Vetter schlägt Olympiasieger Harting vor

BERLIN: Speerwerfer Johannes Vetter hat Diskus-Olympiasieger Robert Harting als künftigen Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes ins Spiel gebracht. «Robert Harting wäre auf alle Fälle der Richtige dafür. Einer, der Strahlkraft hat, der gewisse Sachen anspricht», sagte der 28-Jährige der «Berliner Zeitung» (Mittwoch). Amtsinhaber Alfons Hörmann (60), der das deutsche Team bei den Olympischen Spielen in Tokio begleitet, wird sich nach schweren Vorwürfen an seinem Führungsstil bei der nächsten ordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung im Dezember nicht mehr zur Wahl stellen.


Hochwasser-Katastrophe: Konzertierte Aktion der Landessportbünde

LEIPZIG: Der organisierte deutsche Sport beteiligt sich an der Hilfe für die von der Hochwasser-Katastrophe schwer betroffenen Vereine. Darauf haben sich die 16 Landessportbünde auf ihrer Tagung am Montagabend verständigt. Dabei gab es einen einstimmigen Beschluss, sich am bundesweiten Spendenaufruf des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) zu beteiligen. Der DOSB hatte dafür bereits 100.000 Euro als Basishilfe bereitgestellt.


BVB-Stadion wird zum Impfzentrum: Anreize für die Fans

DORTMUND: Borussia Dortmund macht seinen Fans ein besonderes Impfangebot. Zur Förderung des Impftempos in Deutschland bietet der Fußball-Bundesligist einen zusätzlichen Anreiz. «Als besonderes Highlight könnt Ihr im Anschluss an den kleinen Piks einen Spaziergang im Stadion machen und Euren Impftermin durch ein Foto mit dem DFB-Pokal abrunden», teilte der Verein am Dienstag mit.


Macron fährt zur Olympia-Eröffnungsfeier nach Tokio

PARIS: Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron wird am Freitag im Rahmen eines zweitägigen Japan-Besuches an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio teilnehmen. Wie Kreise des Pariser Präsidialamtes am Dienstag berichteten, wolle der 43-Jährige die französische Olympia-Mannschaft und das örtliche Organisationskomitee unterstützen.


Heike Henkel über Olympia in Tokio: «Wird immer Beigeschmack haben»

WIESBADEN: Hochsprung-Olympiasiegerin Heike Henkel befürchtet eine Abwertung der Sommerspiele in Tokio angesichts der widrigen Umstände. «Es wird immer diesen Beigeschmack haben: Waren das jetzt richtige Olympische Spiele?», sagte die 57 Jahre alte Leverkusenerin am Dienstag bei einer Pressekonferenz des Verbandes der Osteopathen Deutschland, dessen neue Botschafterin Henkel ist.

Die Leichtathletin war 1991 in Tokio Weltmeisterin und ist mit dem früheren Spitzen-Zehnkämpfer Paul Meier verheiratet. Bei ihr und ihrem Mann seien bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften meist jene Momente in Erinnerung geblieben, die man zwischen den Wettkämpfen hatte - vor allem die Begegnungen mit anderen Sportlern. «Man wird ja komplett isoliert. Das ist kein schönes Gefühl. Für mich wäre das komisch», sagte Henkel über die Restriktionen in Japan in der Corona-Pandemie.

Grundsätzlich stellt sich Deutschlands «Sportlerin des Jahres» von 1992 die Situation für die Athleten auch angesichts von leeren Stadien als «sehr schwierig» vor: «Die ganz fokussierten Sportler werden das vielleicht hinkriegen.» Sie sei unsicher, ob die Olympia-Teilnehmer damit umgehen werden können.


Alaba wird am Mittwoch bei Real vorgestellt

MADRID: Der österreichische Fußball-Nationalspieler David Alaba wird nach seinem Wechsel vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München an diesem Mittwoch (ab 12.30 Uhr) bei Real Madrid vorgestellt.

Das gab der spanische Spitzenclub am Dienstag bekannt. Der 29 Jahre alte Abwehrspieler hatte die Bayern in diesem Sommer nach über einem Jahrzehnt und zahlreichen Titelgewinnen verlassen. Bei Real hatte er einen Fünfjahresvertrag unterschrieben.


Bielefeld verleiht Niemann an österreichischen Erstligisten

BIELEFELD: Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld hat Offensivspieler Noel Niemann zum österreichischen Erstligisten TSV Hartberg verliehen. Der 22-Jährige, der bei den Ostwestfalen noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 hat, soll in der kommenden Saison Spielpraxis in Hartberg sammeln, wie der Club am Dienstag mitteilte.


Fußballer besuchen olympisches Dorf - «Wir sind schon auch Team D»

TOKIO: Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes hat am Dienstag ihre freien Stunden genutzt, um das olympische Dorf in Tokio zu besuchen. «Wir wollten nicht da draußen in unserem Hotel ewig bleiben», sagte Trainer Stefan Kuntz am Abend (Ortszeit). Und auf der anderen Seite habe das Team zeigen wollen: «Ey pass auf, wir sind schon auch Team D». Neben dem Besuch des deutschen Hauses stand unter anderem auch ein gemeinsames Essen in der Mensa auf dem Programm.

Routinier Max Kruse schwärmte nach dem Mannschaftstraining am Dienstagabend (Ortszeit) von dem Ausflug. «Man spürt einfach diese Spannung und diese Vorfreude, die auch da ist auf die Spiele, die jetzt stattfinden», sagte der Union-Spieler. Vor allem für den Kopf sei es wichtig gewesen, mal rauszukommen und sich mit anderen deutschen Athleten auszutauschen, sagte Kruse, der unter anderem Beachvolleyballerin Laura Ludwig traf.

Das deutsche Team würde erst nach überstandener Gruppenphase zu den anderen Athleten ins olympische Dorf ziehen. Als Motivationsspritze sah Kruse den Kurzausflug trotzdem nicht. «Ich glaube persönlich nicht, dass irgendjemand noch eine Motivationsspritze nötig hat, aber trotzdem war es nochmal dieses gewisse Etwas.»

Die DFB-Auswahl startet als Silbermedaillengewinner von Rio am Donnerstag (13.30 Uhr/ARD und Eurosport) gegen Olympiasieger Brasilien ins Turnier. Die weiteren Gruppen-Gegner sind am Sonntag Saudi-Arabien und drei Tage später die Elfenbeinküste. Die jeweils ersten beiden Teams der vier Vierergruppen erreichen das Viertelfinale.


Olympische Test-Programm der Leichtathleten: 3800 Doping-Proben

TOKIO: Die unabhängige Integritätskommission des Leichtathletik-Weltverbandes (Aiu) hat in den vergangenen sechs Monaten vor den Olympischen Spielen in Tokio 3800 Dopingproben von Top-Athleten gesammelt. Wie die Aiu am Dienstag mitteilte, sind davon 2700 Tests im Training vorgenommen worden. Das Kontrollprogramm nahm 782 Spitzen-Leichtathleten aus 77 Ländern ins Visier. Darunter waren 315 Straßenläufer. Gerade in diesem Bereich waren in der Pandemiezeit zahlreiche Weltrekorde aufgestellt worden.

Der Schwerpunkt habe auf der Qualität der Tests und der Entwicklung individueller Kontrollpläne gelegen, was für ein umfassendes Programm in einer globalen Sportart wie der Leichtathletik erforderlich sei, hieß es in der Mitteilung. «Die Covid-Pandemie hat uns vor noch nie dagewesene Herausforderungen gestellt, aber sie hat die Entschlossenheit der Aiu, die Integrität der Leichtathletik zu schützen, nicht beeinträchtigt», sagte der Vorsitzende David Howman.

Geplant sei zudem, vor Beginn der olympischen Leichtathletik-Wettbewerbe in Tokio am 30. Juli auch noch rund 300 Tests im olympischen Dorf zu veranlassen. Dazu seien während der Wettkämpfe an den beiden Austragungsorten in Tokio und Sapporo, wo die Medaillenkämpfe im Marathon und im Gehen ausgetragen werden, weitere 500 Kontrollen der Aiu vorgesehen.


Weitere japanische Wirtschaftsvertreter gehen auf Distanz zu Olympia

TOKIO: Nach dem Autoriesen Toyota gehen auch andere führende Vertreter der japanischen Wirtschaft auf Distanz zu den Olympischen Spielen in Tokio. Der Elektronikriese Panasonic, wie Toyota ein Top-Sponsor der Spiele, gab am Dienstag bekannt, Konzernchef Yuki Kusumi werde der Eröffnungszeremonie am Freitag fernbleiben. Auch der Vorsitzende des mächtigen Wirtschaftsdachverbandes Keidanren, Masakazu Tokura, will sich die Zeremonie von zu Hause aus anschauen. Die Chefs des Unternehmerverbandes und der Industrie- und Handelskammer nehmen nicht an der Eröffnungsfeier im Olympia-Stadion teil. Am Vortag hatte bereits Toyota mitgeteilt, dass vorbereitete Werbespots mit Bezug zu den Spielen nicht ausgestrahlt würden.


Liverpool leiht Ex-Herthaner Grujic wieder an FC Porto aus

BERLIN: Der FC Liverpool verleiht den serbischen Fußball-Nationalspieler Marko Grujic für eine weitere Saison an den FC Porto. Grujic spielte bereits in der Vorsaison auf Leihbasis für die Portugiesen, die nun aber eine Kaufoption für den Mittelfeldspieler haben. Das teilte Porto am Dienstag mit. Von 2018 bis 2020 war Grujic an Hertha BSC verliehen worden.


BVB verpflichtet weiteres Talent: Langfristiger Vertrag für Kamara

DORTMUND: Borussia Dortmund wird seinem Ruf als Tummelplatz für Fußball-Talente erneut gerecht. Der erst 16 Jahre alte Abdoulaye Kamara wechselt ablösefrei von Paris Saint-Germain zum Fußball-Bundesligisten. Wie der BVB am Dienstrag mitteilte, unterschrieb der Franzose «einen langfristigen Vertrag».


Felix Kroos beendet Fußball-Karriere: «Bin sehr glücklich damit»

BERLIN: Felix Kroos beendet seine Laufbahn als Fußball-Profi. «Ich kann voller Überzeugung sagen, meine Karriere ist vorbei und ich bin sehr glücklich damit», verkündete der 30-jährige Bruder von Ex-Weltmeister Toni Kroos am Dienstag im gemeinsamen Podcast «Einfach mal Luppen». Zuletzt hatte Felix Kroos für Eintracht Braunschweig gespielt. Mit dem Club stieg er aus der 2. Bundesliga ab.


RB Leipzig trennt sich von Leihspieler Justin Kluivert

LEIPZIG: Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat am Dienstag seinen Leihspieler Justin Kluivert offiziell verabschiedet. Die Sachsen ziehen die Kaufoption für den bei der AS Rom angestellten Flügelspieler nicht, teilte RB am Dienstag mit.


Premier-League-Spieler wegen polizeilicher Untersuchung suspendiert

LIVERPOOL: Der englische Fußball-Club FC Everton hat einen seiner Profispieler wegen laufender polizeilicher Ermittlungen suspendiert. «Der Verein wird die Behörden weiterhin bei deren Anfragen unterstützen und zum jetzigen Zeitpunkt keine weitere Angaben machen», teilte der Verein aus Liverpool am Montag (Ortszeit) mit. Um welchen Spieler es sich handelt, gab der Tabellenzehnte der vergangenen Saison nicht bekannt. Der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge war der Spieler am vergangenen Freitag festgenommen und von der Polizei befragt worden, bevor er gegen Kaution zunächst wieder freigelassen wurde. Die Polizei in Manchester erklärte in einem Statement, man habe am Freitag einen Mann wegen des Verdachts auf Sexualdelikte an Kindern festgenommen.


Schalke geht in Quarantäne-Trainingslager: Corona-Fall bestätigt

GELSENKIRCHEN: Der FC Schalke 04 hat sich wenige Tage vor dem Start in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga nach einem Corona-Fall im Kader in ein freiwilliges Quarantäne-Trainingslager in Billerbeck begeben. Wie der Bundesliga-Absteiger am Dienstag mitteilte, ist Ralf Fährmann der betroffene Spieler. Die Auswertung des PCR-Tests beim Torhüter bestätigte den positiven Befund des Schnelltestes am Vortag. Fährmann bleibt deshalb in häuslicher Isolation.


Deutsche Beachvolleyballerinnen mit erstem Training in Tokio

TOKIO: Die beiden deutschen Beachvolleyball-Duos Laura Ludwig/Margareta Kozuch und Karla Borger/Julia Sude haben nach ihrer Ankunft in Tokio erstmals auf Sand trainiert. «Vom Venue, das ist das erste Mal, dass wir hier trainieren, sind wir auch begeistert», sagte Olympiasiegerin Ludwig der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag, die ebenso die Gastfreundlichkeit der Japaner lobte. «Es ist alles besser, als ich gedacht habe.» Kozuch meinte: «Es fühlt sich alles leichter an, als vorher gedacht.»

Die beiden deutschen Damen-Teams hatten je 45 Minuten auf einem der Aufwärmplätze hinter dem Stadion im Shiokaze Park. Borger, die mit ihrer Partnerin Sude bislang gute Erfahrungen mit Turnieren in Asien gemacht hat, sagte zur großen Hitze: «Das ist schon krass. Man pumpt da sehr schnell.» Selbst bei der Einheit nach 18.00 Uhr Ortszeit hatte es noch 28 Grad Celcius.

Für beide Teams geht es zum Start am Samstag gegen Gegnerinnen aus der Schweiz. Ludwig, die 2016 in Rio mit Kira Walkenhorst die Goldmedaille holte, und Kozuch treffen auf Tanja Hüberli/Nina Betschart. Für Sude/Borger sind Anouk Vergé-Dépré und Joana Heidrich die Auftakthürde.


Olympia-Turnerin Seitz über Motivations-Loch: «Ein Kampf ohne Ziel»

TOKIO: Olympia-Turnerin Elisabeth Seitz hat in der Corona-Krise im vergangenen Jahr mit Motivations-Problemen zu kämpfen gehabt. «Mich hat es extrem überrascht. Ich war ehrlich gesagt auch enttäuscht von mir selbst», sagte die 27-Jährige in einem Interview «Mediengruppe Münchner Merkur tz». (Mittwoch). «Es war ein Kampf ohne Ziel, ich bin nicht damit zurecht gekommen.» Die Ungewissheit habe sie belastet und traurig gestimmt. «Umso mehr freut es mich, dass die Leidenschaft längst wieder da ist und ich wieder für meinen Sport brenne.»

Die Stuttgarterin gilt bei den Olympischen Spielen in Tokio als eine Medaillen-Kandidatin am Stufenbarren. Vor fünf Jahren in Rio hatte sie als Vierte Bronze knapp verpasst. Damit wolle sie sich aber nicht beschäftigen. «Ich möchte mir nicht noch zusätzlich Druck machen und mir gewisse Vorgaben setzen, sondern meine Gelassenheit bewahren», sagte Seitz. Natürlich wolle sie nach 2016 noch einen draufsetzen. «Zu viel Verbissenheit führt aber auch nicht zum Erfolg.» Die Turn-Wettkämpfe in Tokio beginnen am Samstag.

Zuletzt hatten Seitz und einige andere deutschen Turnerinnen mit dem Tragen der schon seit 2009 zugelassenen Ganzkörperanzüge im Wettkampf für Aufsehen erregt. Damit wollten sie deutlich machen, dass sich viele Turnerinnen in den üblichen knappen Outfits nicht wohlfühlen. «Alles Neue ist für die Leute erst mal interessant», kommentierte Seitz. «Aber dass sich die Botschaft nicht nur in der Turnwelt, sondern weltweit über alle Grenzen hinaus verbreitet, damit hatte ich nie gerechnet.»


In Japan geflohener Olympia-Athlet aus Uganda gefunden

TOKIO: Ein aus seinem Olympia-Trainingslager geflohener Athlet aus Uganda ist gefunden worden. Wie die Polizei in der Präfektur Mie am Dienstag bekanntgab, befand sich der 20-jährige Gewichtheber Julius Ssekitoleko in der Stadt Yokkaichi, rund 170 Kilometer östlich seines Trainingslagers in Izumisano in der Präfektur Osaka. Er werde von der Polizei verhört. Der Athlet war vergangene Woche verschwunden, nachdem er die Olympia-Qualifikation verpasst hatte. Er sollte eigentlich nach Hause fliegen. Doch er hinterließ einen Zettel in seinem Hotelzimmer, wonach er in Japan leben und arbeiten wolle.


Rio-Olympiasieger Hambüchen: Niemand applaudiert - das ist traurig

TOKIO: Fabian Hambüchen bedauert, dass bei den Olympischen Spielen in Tokio wegen der Corona-Pandemie keine Zuschauer dabei sind. Die Maßnahme kann der Turn-Olympiasieger aber nachvollziehen. «Nach der Übung, wenn du eine großartige Leistung gebracht hast und niemand applaudiert - das ist schon ein bisschen traurig», sagte der 33-Jährige am Dienstag. Für einige Turnerinnen und Turner, die keine Chance auf eine Medaille oder auf ein Finale haben, seien Olympische Spiele normalerweise eine große Erfahrung. «Sie lieben die großartige Atmosphäre.» Für sie sei es wirklich schade, dass niemand da sei.

Der Zuschauer-Ausschluss sei aber «die richtige Entscheidung», sagte er. «Wir können dabei natürlich auch darüber sprechen, warum es möglich ist, bei der Fußball-EM 60.000 Zuschauer in England zu haben, und warum wir keine Zuschauer in Tokio haben können», fügte der einstige Reck-Spezialist hinzu. Aber das sei eine riesige Diskussion, «über die wir nicht reden sollten». Das Wichtigste für Tokio sei, «so gesund zu bleiben wie möglich».

Aus dem deutschen Turn-Team traut Hambüchen am ehesten dem EM-Zweiten Lukas Dauser aus Unterhaching am Barren und Elisabeth Seitz aus Stuttgart am Stufenbarren Medaillen zu. «Beide haben Chancen auf die Finals», sagte er. «Und wenn du im Finale bist, ist alles möglich.» Bei die Herren- und für die Damen-Riege werde es hingegen schwer, die Finals zu erreichen. Die Turn-Wettkämpfe beginnen am Samstag.


Suche nach fingerlosem Bergsteiger in Pakistan

ISLAMABAD: Armeehubschrauber und Bergsteiger suchen im Norden Pakistans nach dem südkoreanischen Bergsteiger Kim Hong Bin. Der 57-Jährige, dem alle zehn Finger fehlen, sei am Sonntag vermutlich in eine Gletscherspalte gestürzt, nachdem er den Gipfel des 8047 Meter hohen Broad Peak im südasiatischen Karakorum-Gebirge erklommen hatte, sagte Karrar Haidri, der Sekretär des Pakistanischen Alpenvereins am Dienstag. Die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete unter Berufung auf die Union der Asiatischen Alpin-Verbände (UAAA), der Kontakt zu Kim habe sich beim Abstieg auf 7900 Meter über Meereshöhe verloren.

«Wir versuchen unser Bestes, um ihn zu finden», sagte Haidri, dessen Club Expeditionen für Bergsteiger in Pakistan organisiert. Südkoreanischen Medienberichten vom Montag zufolge hat Kim mit dem Broad Peak die 14 höchsten Berge der Erde bestiegen und sei der erste Mensch mit Behinderung, von dem bekannt sei, dies geschafft zu haben.

Kim hatte seine Finger vor 30 Jahren aufgrund von Erfrierungen verloren, die er sich während eines Solo-Aufstiegs am 6190 Meter hohen Denali (früher Mount McKinley) in Alaska zuzog. Dem Alpinverband zufolge ist Kim der 44. Mensch und der siebte Südkoreaner, der bisher die 14 höchsten Berge erklommen hat.

In Pakistan kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen von Bergsteigern, die versuchen, die Achttausender im Land zu besteigen. Ein irischer, ein chilenischer und ein pakistanischer Bergsteiger wurden dieses Jahr vermisst, als sie im Winter einen waghalsigen Versuch unternahmen, den K2 zu besteigen. Sie wurden für tot erklärt und ihre Leichen nie gefunden. Auch ein Bulgare und zwei weitere Bergsteiger starben dieses Jahr während einer Winterexpedition am K2.


Nach Olympia-Abreise von Polens Schwimmern: Minister will Aufklärung

WARSCHAU: Nachdem sechs Schwimmer des polnischen Olympia-Teams wegen fehlender Startberechtigung aus Tokio abreisen mussten, hat Polens Sportminister Piotr Glinski Aufklärung vom Schwimmverband des Landes gefordert. «So eine Situation darf sich in einem professionell geführten Sportverband nicht ereignen», hieß es in einer Erklärung des Ministeriums. Für die Vorbereitung und Akkreditierung der Olympia-Teilnehmer seien die nationalen Verbände zuständig, hieß es aus dem Ministerium weiter.

Jan Holub, Aleksandra Polanska, Dominika Kossakowska, Alicja Tchorz, Bartosz Piszczorowicz und Mateusz Chowaniec gehörten dem 23-köpfigen Schwimm-Team Polens an. Sie waren bereits in Tokio angekommen, als das Nationale Olympische Komitee am Samstag bekannt gab, dass der polnische Schwimmverband zu viele Athleten für den Start nominiert hatte - und nicht alle überhaupt die nötige Startberechtigung hatten. Am Sonntag landeten die sechs Schwimmer wieder in Warschau.

Um sicher für die Olympischen Spiele zugelassen zu werden, müssen Schwimmerinnen und Schwimmer die sogenannte A-Norm unterbieten. Athletinnen und Athleten mit B-Norm müssen zunächst vom Weltverband als Olympia-Teilnehmer bestätigt werden. Diese Bestätigung aber lag nicht vor.

In einem offenen Brief forderten 22 der 23 Mitglieder des Schwimmkaders den Rücktritt von Schwimmverbandschef Pawel Slominski. Dieser hat sich in einer Erklärung für das Organisationschaos entschuldigt, ist aber bislang weiter im Amt.


Früherer Top-Schwimmer Rupprath traut Wellbrock zweimal Gold zu

TOKIO: Der frühere Weltklasse-Schwimmer Thomas Rupprath traut Langstreckenspezialist Florian Wellbrock bei den Olympischen Spielen einen ganz großen Coup zu. «Ich glaube, dass er mindestens Doppel-Olympiasieger wird», sagte der 44-Jährige in einer Medienrunde am Dienstag. «Für mich ist Florian Wellbrock über 1500 Meter Kraul und vielleicht auch über 800 Meter Kraul der absolute Topfavorit.» Wellbrock tritt in Tokio über diese beiden Strecken im Becken sowie über zehn Kilometer im Freiwasser an. 2019 wurde er Weltmeister über 1500 Meter und über die olympische Distanz im Outdoor-Wettbewerb.

Neben Wellbrock sieht Rupprath auch dessen Verlobte Sarah Köhler als aussichtsreiche Medaillenkandidatin auf den langen Freistildistanzen. Lagenspezialist Philip Heintz und Brustschwimmer Marco Koch haben aus seiner Sicht Außenseiterchancen.

Rupprath gewann 2004 in Athen mit der deutschen 4 x 100 Meter Lagenstaffel Silber. Vier Jahre zuvor holte er mit der Staffel Bronze. Rupprath analysiert die Schwimm-Wettbewerbe der Sommerspiele in Tokio für Eurosport.


Japans Kaiser Naruhito nimmt an Eröffnungszeremonie für Olympia teil

TOKIO: Japans Kaiser Naruhito wird der Eröffnungszeremonie für die Olympischen Spiele in Tokio beiwohnen. Das gab das Kaiserliche Haushoftamt am Dienstag bekannt. Es würden derzeit Vorbereitungen getroffen, damit der 61-jährige Monarch als offizieller Schutzherr die Spiele auch offiziell für eröffnet erklärt, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung Quellen berichtete, die Kenntnis von der Planung haben.

Seine Frau, Kaiserin Masako, werde jedoch der Zeremonie fernbleiben aus Rücksicht auf die Bemühungen der Organisatoren, eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Die Eröffnungsfeier findet bis auf einige Offizielle und Würdenträger ohne Zuschauer statt. Auch bei nahezu allen Wettkämpfen wurden Zuschauer ausgeschlossen. Kaiser Naruhito werde am Donnerstag IOC-Präsident Thomas Bach in seinem Palast in Tokio empfangen, hieß es.

Der Großhofmeister des Kaiserlichen Hofamtes hatte kürzlich für Wirbel gesorgt, als er der Öffentlichkeit mitteilte, dass Kaiser Naruhito nach seinem Eindruck die Angst vieler Untertanen vor einer Ausbreitung des Coronavirus durch die Spiele teile. Ein Regierungssprecher spielte die Äußerungen daraufhin herunter, indem er sagte, es handele sich lediglich um die Ansicht des Amtsleiters.

Japans Kaiser ist laut Nachkriegsverfassung auf die Rolle als Symbol des Staates beschränkt. Zu politischen Fragen darf er sich nicht äußern. Seine Ära trägt den Devisenamen «Reiwa» (schöne Harmonie). Eine Mehrheit der Japaner hatte sich in Umfragen immer wieder für eine erneute Verschiebung oder eine Absage der Spiele ausgesprochen. Dennoch halten Japan und das Internationale Olympische Komitee unbeirrt an den Austragungsplänen fest.


Rolle als Olympia-Fahnenträger wäre für Ovtcharov «die größte Ehre»

TOKIO: Für Tischtennis-Star Dimitrij Ovtcharov wäre der Job als einer der Fahnenträger der deutschen Olympia-Mannschaft bei der Eröffnungsfeier in Tokio eine ganz besondere Auszeichnung. «Ich war wirklich baff, als ich gehört habe, dass ich zum engeren Kreis der Kandidaten gehöre», sagte der 32-Jährige am Dienstag vor seinem Training in der japanischen Hauptstadt: «Es wäre die größte Ehre, die einem als Sportler widerfahren kann, wenn man die Fahne für sein Land bei den Olympischen Spielen tragen darf.»

Vorgestellt werden soll ein gewähltes deutsches Duo aus einer Frau und einem Mann am Donnerstag. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte im März 2020 den Weg für das gemischte Fahnenträger-Doppel frei gemacht. Mit der Regeländerung soll ein Zeichen für größere Geschlechtergerechtigkeit gesetzt werden.

Der gebürtige Ukrainer Ovtcharov schränkte nur ein: «Sicherlich ist es anders, ob bei einer Eröffnungsfeier 80.000 Fans oder niemand da ist.» Aufgrund der Corona-Pandemie sind am Freitag im Nationalstadion direkt gegenüber der Tischtennishalle in Tokio so wie bei den gesamten Sommerspielen keine Zuschauer zugelassen. Trotzdem freut er sich auf die Wettkämpfe: «Ich bin heilfroh, dass wir die Spiele haben. Ich habe mich sehr lange darauf vorbereitet.»

Bei der Olympia-Eröffnungsfeier 2016 in Rio de Janeiro hatte Teamkollege Timo Boll die deutsche Fahne getragen. «Timo war ganz aufgeregt, wie ein kleiner Junge. Es war ein ganz besonderes Erlebnis für ihn», sagte Ovtcharov: «Ich kann mich noch an das Strahlen in seinem Gesicht erinnern.» Selbst war der Routinier in Brasilien bei dem Event nicht mit dabei, «weil die Wettkämpfe so nah dran waren».


Skibergsteigen wird in Mailand 2026 olympisch

TOKIO: Skibergsteigen wird 2026 olympisch. Das Internationale Olympische Komitee beschloss am Dienstag in Tokio die Aufnahme der auch als Ski Mountaineering bekannten Sportart ins Programm der Winterspiele in Mailand und Cortina. Zunächst gilt die Zulassung nur für die Spiele in Italien.


IOC ändert olympisches Motto und fügt «gemeinsam» hinzu

TOKIO: Das olympische Motto hat Zuwachs bekommen. Künftig heißt es nicht mehr nur «schneller, höher, stärker», sondern «schneller, höher, stärker - gemeinsam». Diese ursprünglich von IOC-Präsident Thomas Bach vorgeschlagene Erweiterung beschloss die 138. Session des Internationalen Olympischen Komitees am Dienstag in Tokio. Die olympische Charta wird nun entsprechend geändert. Das bisherige Motto (Latein: «citius, altius, fortius» - neu: «citius, altius, fortius - communiter») geht auf einen Vorschlag von Pierre de Coubertin, dem Gründervater der modernen Olympischen Spiele zurück.

Bachs begründete seine Idee zur Änderung des Mottos mit einer stärkeren Verpflichtung zu mehr Solidarität. Niemand könne die Herausforderungen der modernen Welt mehr allein bewältigen, hatte der 67-Jährige erklärt.


Alpine-Chef: Alonso empfiehlt sich für Vertragsverlängerung

BERLIN: Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso hat gute Chancen, auch im kommenden Jahr für das Alpine-Team in der Motorsport-Königsklasse zu fahren. «Er tut alles dafür, dass ich erwäge, diese vertragliche Option zu ziehen», sagte Geschäftsführer Laurent Rossi bei BBC-Sport. Der 39 Jahre alte Spanier hat derzeit einen Einjahresvertrag, der Rennstall kann aber eine Verlängerungsoption ziehen.

Rossi ist mit der Performance Alonsos in dieser Saison bisher sehr zufrieden. «Er ist so schnell wie eh und je. Er holt sicherlich das Beste aus dem Auto heraus. Das Auto ist nicht unglaublich schnell und er schafft es immer noch, einige superheiße Runden zu fahren», sagte Rossi.

Alonso kehrte in dieser Saison nach zwei Jahren Formel-1-Auszeit zurück. Alonso, der am 29. Juli 40 Jahre alt wird, belegt mit 26 Punkten derzeit den elften Platz in der WM-Wertung, sein Teamkollege Esteban Ocon ist mit 14 Zählern auf Platz 13 einsortiert.


«La Repubblica»: Pandemie macht Olympia in Tokio zu mühsamen Spielen

ROM: Zu den am Freitag beginnenden Olympischen Spielen in Tokio schreibt die italienische Zeitung «La Repubblica»:

«Es stimmt nicht, dass die Olympischen Spiele der größte Traum eines Sportlers sind. Es kommt auf den Sportler und vor allem auf die Sportart an (...) Und jetzt gibt es auch noch die Variante Tokio. Dies sind sehr schwierige Spiele. (...). Die Pandemie hat die Logistik und den Geist der mühsamsten Ausgabe des modernen Zeitalters durcheinandergebracht. (...) Einschränkungen, Kontrollen, (Kontakt-Nach-)Verfolgung, Tests, ein genau auf den Zeitpunkt der (sportlichen) Performance begrenzter Aufenthalt, um das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Die Öffentlichkeit ist nicht da und wird es auch nicht sein (außer bei einigen Radsportveranstaltungen). Für manche lohnt es sich nicht.»


Prognose mit Corona-Aber: Deutschland holt weniger Medaillen

TOKIO: So ganz sicher sind sich die Analysten ihrer Sache selbst nicht bei der Vorhersage für die erfolgreichsten Olympia-Nationen in Tokio - tritt die Prognose aber ein, schneidet Deutschland deutlich schlechter ab als noch 2016 in Rio de Janeiro. Der amerikanische Daten- und Analysedienst Gracenote sagte vor dem Start in die Olympischen Spiele für das deutsche Team insgesamt 35 Medaillen voraus und damit sieben Plaketten weniger als bei der Rio-Ausgabe. Der Haken: Corona. «Wegen des Einflusses der globalen Covid-19-Pandemie sind die Olympischen Spiele in Tokio potenziell unvorhersagbarer als normal», heißt es ganz oben in der Mitteilung.

China ist für den Anbieter deswegen der ganz große Unbekannte, weil viele Athletinnen und Athleten aus dem Reich der Mitte seit Beginn der Pandemie an gar keinen gewerteten Wettkämpfen mehr teilgenommen haben. Ob das Land daher auf die prognostizierten 66 Podestplätze und Rang drei des Medaillenspiegels kommt oder doch viel mehr gewinnt und die Sportlerinnen und Sportler aus Russland von Rang zwei hinter den USA verdrängt, ist auch für Gracenote eine offene Frage. Den Amerikanern trauen die Analysten deutlich weniger Medaillen zu als noch vor fünf Jahren, mit 96 Auszeichnungen aber noch immer mehr als allen anderen. In Rio hatten die USA 121 Medaillen geholt.

Vielversprechend ist die Vorhersage für alle Fans niederländischer Sportlerinnen und Sportler: Nach 19 Medaillen in Rio soll es dieses Mal sprunghaft zu 48 Podestplätzen kommen. Wenn das doch nur sicher wäre.


Wellbrock vor Olympia: «Besser aufgestellt als vor ein paar Jahren»

TOKIO: Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock ist zuversichtlich, dass die Serie von zwei Olympischen Spielen ohne Medaille für die deutschen Beckenschwimmer in Tokio zu Ende geht. «Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Durststrecke jetzt enden kann», sagte der 23-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Wir haben ganz gut gearbeitet im Verband und sind da meiner Meinung nach jetzt besser aufgestellt als vor ein paar Jahren. Deswegen wird das Ganze jetzt auch wieder erfolgreicher werden.»

Langstreckenspezialist Wellbrock zählt gleich in mehreren Rennen zu den Medaillenkandidaten. Der gebürtige Bremer, der in Magdeburg trainiert, gewann bei der WM in Südkorea 2019 Gold über 1500 Meter Freistil im Becken und zehn Kilometer im Freiwasser. Zudem hat Wellbrock auch über 800 Meter gute Aussichten.


Zukunft von Basketball-Bundestrainer Rödl nach Olympia offen

TOKIO: Unmittelbar vor den Olympischen Spielen in Tokio hat sich Henrik Rödl sehr zurückhaltend über seine Zukunft als Basketball-Bundestrainer geäußert. «Wir werden uns nach den Olympischen Spielen zusammensetzen und dann sehen, ob und wie man weiter zusammenarbeiten kann. Mehr steht im Moment nicht fest. Ich gehe davon aus, dass dieses Gespräch stattfindet», sagte der 52-Jährige der «Süddeutschen Zeitung» (Dienstag). In Japan trifft sein Team in der Vorrunde auf Italien, Australien und Nigeria.

Rödls Vertrag endet nach dem olympischen Basketball-Turnier. «Ob es danach weitergeht oder nicht, war aus meiner Sicht immer offen», sagte der Chefcoach. In Gespräche mit einem möglichen Nachfolger John Patrick sei er nicht involviert gewesen, er habe die Spekulationen aber zur Kenntnis genommen. «In dem Augenblick ist das nicht schön, aber noch mal: Wir werden uns zu gegebener Zeit zusammensetzen und darüber reden, wie es weitergeht», sagte Rödl. Aktuell widme er sich voll und ganz der Mannschaft.


Bahnrad-Coach Uibel warnt vor heftigen Bedingungen - «Sehr belastend»

FRANKFURT/ODER: Bahnrad-Bundestrainer Detlef Uibel stellt seine Athleten wenige Tage vor dem Abflug zu den Olympischen Spielen auf komplizierte Verhältnisse in Japan ein. «Die Bedingungen vor Ort schrecken schon ab und werden für alle sehr belastend werden. Da müssen alle mental sehr stark sein. Andererseits kommt mit den Olympischen Spielen nach zwei Jahren der Qualifikation und einem Jahr Warten endlich der Olympia-Zyklus zu einem Ende, deshalb freue ich mich mit den Sportlerinnen und Sportlern auf das große Ziel», sagte der 62-Jährige im Trainingslager in Frankfurt/Oder.

Sportlich sei seine Mannschaft gerüstet für die Wettkämpfe, die ab 2. August im etwa 120 Kilometer von Tokio entfernten Izu stattfinden. «Es geht peu á peu in die richtige Richtung, alle sind sehr fokussiert», sagte Uibel, der vor allem bei den Frauen mit der Dreifach-Weltmeisterin Emma Hinze aus Cottbus und Doppel-Weltmeisterin Lea Sophie Friedrich aus Dassow zwei Medaillenanwärterinnen im Team hat. «Im Teamsprint der Frauen haben wir große Ziele. Als amtierende Weltmeister wollen wir natürlich um die Goldmedaille fahren», sagte Uibel, der von seinen sechsten Olympischen Spielen «gern zwei bis drei Medaillen» mit nach Hause bringen würde.

Die zuletzt nicht mehr so erfolgsverwöhnten deutschen Teamsprint-Männer mit Timo Bichler (Dudenhofen), Stefan Bötticher (Chemnitz) und Maximilian Levy (Cottbus) zeigen sich nach Platz fünf bei den Spielen in Rio de Janeiro und Rang sechs bei der Heim-WM 2020 in Berlin vorsichtig optimistisch. «Wir haben eine ganz gute Ausgangsposition. Wir sind nicht in der Favoritenrolle, wie zum Beispiel 2012 in London. Wir können eigentlich nur dazugewinnen - darin liegt schon eine Chance. Ich lasse mir die Hoffnung nicht nehmen, dass in Tokio was gehen könnte», sagte Maximilian Levy. Der 34-Jährige erlebt seine vierten Spiele und hat neben Silber 2012 im Keirin bereits 2008 und 2012 Bronze im Teamsprint gewonnen.


Weiterer Corona-Fall im tschechischen Olympia-Team

PRAG/TOKIO: Im tschechischen Olympia-Team hat es nach der Ankunft in Japan einen weiteren Coronavirus-Fall gegeben. Nach Beachvolleyball-Spieler Ondrej Perusic wurde nun auch Simon Nausch, Trainer der tschechischen Beachvolleyballerinnen, positiv getestet. Der Österreicher habe sich in Quarantäne begeben, teilte das Nationale Olympische Komitee am Dienstag in Prag mit.


DOSB-Sportchef Schimmelpfennig: «Schwächeres Abschneiden» als 2016

TOKIO: Dem Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig fällt es schwer, eine Vorhersage zum sportlichen Abscheiden des deutschen Teams bei den Olympischen Spielen in Tokio zu machen. «Das ist offen, auch wegen der nicht abzuschätzenden Auswirkungen der Pandemie», sagte er im Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Die internationalen Prognosen weisen eher auf ein schwächeres Abschneiden als in Rio hin.» Deutschland hatte vor vier Jahren in Rio 42 Medaillen gewonnen.

Abgesehen davon ist seine allgemeine Erwartungshaltung vor der olympischen Eröffnungsfeier am Freitag durch die massiven Corona-Einschränkungen getrübt. «Es wird deutlich steriler und weniger stimmungsreich sein», sagte Schimmelpfennig. «Das bedeutendste Sportfest der Welt wird viel von seinem Reiz vermissen lassen.»


Basketballer Voigtmann: Team-Vorbereitung «die reinste Katastrophe»

MÜNCHEN: Für Basketball-Nationalspieler Johannes Voigtmann war die Zeit vor Olympia für das deutsche Team nach dem Wirbel um Joshiko Saibou und dem Fehlen von NBA-Star Dennis Schröder alles andere als optimal. «Das war die reinste Katastrophe, was da alles gegen uns gelaufen ist. Zum Teil selbstverschuldet, zum Teil unverschuldet. Aber wir haben das einzig mögliche getan und uns auf unser Ding konzentriert», sagte der Center der DBB-Auswahl in einem Interview der «Mediengruppe Münchner Merkur tz».

«Aber ich glaube auch, dass diese Mannschaft ein guter Mix aus neuen Leuten und Leuten mit Erfahrung ist», betonte Voigtmann. «Und in der vor allem jeder seine Rolle gefunden und angenommen hat. Wenn das der Fall ist, passiert meistens etwas Gutes. Wenn dir ein Fehler passiert, bügeln ihn andere aus.»

Was der DBB im Fall Saibou gemacht habe, wolle er «eigentlich nicht kommentieren. Das ist nicht meine Aufgabe. Aber hätte es eine klare Aussage gegeben, dann wäre mein Statement vielleicht gar nicht notwendig gewesen», meinte der bei ZSKA Moskau spielende Voigtmann. Mitte Juni hatte er deutlich gemacht, dass er auf eine weitere öffentliche Distanzierung des Rückkehrers setze und auch seine Zukunft im Nationalteam vom weiteren Verlauf abhängig mache.

Der 31 Jahre alte Saibou hatte im vergangenen Jahr an Demonstrationen gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie teilgenommen. Bei den Veranstaltungen waren auch Anhänger von Verschwörungstheorien und rechte Gruppierungen dabei. In der Vorbereitung auf das olympische Qualifikationsturnier vom 28. Juni bis 4. Juli in Split war Saibou dann aber von Bundestrainer Henrik Rödl für das Nationalteam nominiert worden. Die Mannschaft hatte sich dort mit dem Turniersieg für die am 23. Juli beginnenden Sommerspiele in Tokio qualifiziert.


US-Turnerin Eaker positiv auf Coronavirus getestet

TOKIO: Bei der im Olympia-Trainingslager der US-Mannschaft positiv auf das Coronavirus getesteten Turnerin handelt es sich um Kara Eaker.

Das bestätigte ihr Trainer Al Fong der Nachrichtenagentur AP. Der amerikanische Turnverband hatte zuvor am Montag keinen Namen genannt. Die 18 Jahre alte Eaker befand sich noch nicht in Tokio, sondern zunächst nur zur Vorbereitung in der japanischen Stadt Inzai. Eaker ist bei den Amerikanerinnen um Superstar Simone Biles als Reserve-Athletin vorgesehen und musste sich in Isolation begeben. Die Turnerin, die vor zwei Monaten bereits geimpft wurde, ist der erste positive Corona-Fall in der US-Mannschaft in Japan.


Rückschläge für US-Basketballteams: LaVine fraglich, Samuelson raus

LAS VEGAS: Der US-Basketballverband muss in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele weitere Corona-Rückschläge hinnehmen und zumindest vorerst auf NBA-Profi Zach LaVine verzichten. Für WNBA-Profi Katie Lou Samuelson aus dem 3x3-Basketballteam des Landes ist die Reise nach Japan schon endgültig hinfällig, weil sie noch in Las Vegas positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. LaVine sei «aus Vorsicht» im Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll. Der 26-Jährige konnte am Montag (Ortszeit) nicht mit dem Team aufbrechen. LaVine wäre der dritte prominente Ausfall im Männer-Team.


Auch ohne Olympia-Feeling: Schachmann hofft auf Medaillen-Chance

TOKIO: Der deutsche Straßenradmeister Maximilian Schachmann hat sich damit abgefunden, dass bei den olympischen Rennen keine Zuschauer an der Strecke stehen werden. «Es wird sicher nicht möglich sein, dass so Olympia-Feeling aufkommt», sagt Deutschlands Medaillenhoffnung im Interview der Deutschen Presse-Agentur, betont aber zugleich: «Aber sind wir doch einfach froh, dass wir überhaupt Olympische Spiele erleben. Ich denke, das ist derzeit nicht selbstverständlich. Deshalb sehe ich das fehlende Feeling als einen Preis, den wir sicher gerne bezahlen.»

Schachmann ist bereits seit über einer Woche in Tokio und hat sich explizit auf Olympia vorbereitet. Dafür verzichtete er auch auf einen Start bei der Tour de France. Dem 27-jährigen Berliner werden aus deutscher Sicht die größten Chancen eingeräumt. «Ich bin ganz sicher nicht der Topfavorit, aber auch nicht völlig chancenlos. Ich gehe ambitioniert in das Rennen und werde alles geben», sagt der Paris-Nizza-Gewinner.

Schachmann hat sich in den letzten Wochen im Höhentrainingslager in der Sierra Nevada auf den schweren Olympia-Kurs mit fast 5000 Höhenmetern vorbereitet. «Wenn man den Zahlen und dem Körpergefühl vertrauen kann, sollte die Form ganz okay sein», sagt der Olympia-Debütant.


Bach: Olympia in Tokio gibt «Menschen Vertrauen in die Zukunft»

TOKIO: IOC-Chef Thomas Bach hält die Olympischen Spiele in Tokio für ein wichtiges Signal in der Corona-Pandemie. Olympia werde «den Menschen Vertrauen in die Zukunft geben», sagte der 67-Jährige am Dienstag in Japans Hauptstadt zum Auftakt der 138. Session des Internationalen Olympischen Komitees. Die um ein Jahr verschobenen Sommerspiele werden trotz anhaltender Corona-Sorgen in Tokio ausgetragen. «Wir hatten jeden Tag Zweifel», bekannte Bach und berichtete von «schlaflosen Nächten».

Zu Beginn der Session hielten die IOC-Mitglieder eine Schweigeminute für die Opfer der Corona-Pandemie ab. Sich nach langen Monaten wieder persönlich wiederzusehen, sei «ein sehr spezielles und emotionales Gefühl», sagte Bach. Nun sei die olympische Bühne für die Athleten bereitet, «um zu strahlen und die Welt zu inspirieren».

Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga, der wegen seiner Corona-Politik in der Kritik steht, sprach in seinem Grußwort von einem «Ausgang nach einem langen Tunnel». Die Bedeutung der Spiele von Tokio werde durch die schwierigen Umstände «weder belastet noch verringert», beteuerte Suga. Man werde die Gesundheit und Sicherheit der japanischen Bevölkerung ebenso schützen wie die der Olympia-Gäste aus dem Ausland.

Auch Tokios Gouverneurin Yuriko Koike versprach, Olympia und die danach folgenden Paralympics zu einem Erfolg machen zu wollen. Wegen der besorgniserregenden Corona-Lage in Japan und vielen anderen Ländern stehen die Olympia-Macher von Tokio seit langem in der Kritik. Für den gesamten Zeitraum der Sommerspiele gilt in der Metropole der Corona-Notstand, Zuschauer sind in den Arenen nicht zugelassen.


Union Berlin verpflichtet dänischen Keeper Rönnow

OBERLÄNGENFELD: Der 1. FC Union Berlin hat den dänischen Fußball-Nationaltorwart Torwart Frederik Rönnow verpflichtet. Der 28-jährige kommt vom Bundesligarivalen Eintracht Frankfurt, wie der Verein am Dienstag bekanntgab. Derweil fehlen Leon Dajaku und Neuzugang Tymoteusz Puchacz. Dajaku musste sich kurzfristig einer Blinddarm-Operation unterziehen. Puchacz sei am Montagabend aufgrund eines akuten Infekts vorsorglich aus dem Trainingslager in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht worden.

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