Nachrichten aus der Sportwelt am Dienstag

Der Deutsche Cédric-Marcel Foto: epa/Peter Schneider
Der Deutsche Cédric-Marcel Foto: epa/Peter Schneider

Tennisprofis Stebe und Brown mit Chance auf Australian-Open-Start

DOHA: Den Tennisprofis Cedrik-Marcel Stebe und Dustin Brown fehlt jeweils noch ein Sieg für das Erreichen des Hauptfelds der Australian Open. Stebe setzte sich am Dienstag in Doha gegen den Australier Rinky Hijikata 6:4, 6:2 durch und trifft nun in seinem abschließenden Qualifikationsspiel am Mittwoch auf den Serben Viktor Troicki. Brown behauptete sich in seinem zweiten Spiel mit 6:3, 7:5 gegen den Spanier Carlos Taberner und bekommt es im entscheidenden Duell mit dem US-Amerikaner Maxime Cressy zu tun. Ausgeschieden ist dagegen Yannick Maden, der 6:2, 3:6, 4:6 gegen Cressy verlor. Auch Julian Lenz und Maximilian Marterer scheiterten. Bei den Damen in Dubai verabschiedeten sich Antonia Lottner und Katharina Gerlach.


Augsburg überrascht München bei Jackson-Jubiläum - Mannheim verliert

MÜNCHEN: Die Augsburger Panther haben das Jubiläumsspiel von Münchens Trainer Don Jackson vermiest. In seinem 900. Spiel als Coach in der Deutschen Eishockey Liga unterlag Jackson mit dem EHC Red Bull am Dienstag im Bayern-Derby mit 5:6 (2:1, 1:5, 2:0) und fiel in der Südgruppe auf Rang drei zurück. Augsburg feierte dagegen den zweiten Erfolg. Der 64 Jahre alte Jackson ist mit insgesamt acht Meistertiteln (5x mit den Eisbären Berlin und 3x mit München) der erfolgreichste Coach der DEL-Historie. Spitzenreiter Adler Mannheim hat erstmals in der neuen Saison verloren. Der zuvor in sechs Spielen ungeschlagene Spitzenreiter der Südgruppe unterlag den Schwenninger Wild Wings mit 1:3 (1:2, 0:0, 0:1).


Magdeburg verliert gegen Saarbrücken - Verl nach 1:3 noch 4:3

MAGDEBURG: Der 1. FC Magdeburg bleibt in der 3. Fußball-Liga in Abstiegsgefahr. Im Nachholspiel verlor die Mannschaft von Trainer Thomas Hoßmang am Dienstag im eigenen Stadion gegen den 1. FC Saarbrücken mit 1:2 (1:1). Sebastian Jacob (3./Foulelfmeter, 56.) erzielte beide Treffer für die Gäste, die auf dem fünften Tabellenplatz rangieren. Saliou Sané (45./Foulelfmeter) traf für die Magdeburger, die nur aufgrund der knapp besseren Tordifferenz vor dem punktgleichen Tabellenletzten MSV Duisburg bleiben. Dagegen verschaffte sich Vorjahresmeister FC Bayern München II durch ein 2:0 (0:0) gegen den SV Meppen etwas Luft zur Abstiegszone. In einem dritten Nachholspiel verwandelte der SC Verl einen 1:3-Rückstand noch in einem 4:3 (1:1)-Erfolg gegen die SpVgg Unterhaching.


Real-Stürmer Luka Jovic vor Rückkehr zu Eintracht Frankfurt

FRANKFURT/MAIN: Eintracht Frankfurt darf sich auf die Rückkehr von Torjäger Luka Jovic freuen. Der Wechsel des serbischen Stürmers von Real Madrid an den Main sei «fast in trockenen Tüchern», sagte Sportvorstand Fredi Bobic am Dienstagabend vor dem DFB-Pokalspiel des hessischen Fußball-Bundesligisten bei Bayer Leverkusen im Sky-Interview. «Luka Jovic steht vor einer Leihe zu uns bis zum Sommer. Wir müssen noch ein paar Themen bearbeiten, den Medizincheck zum Beispiel. Wenn alles passt, ist er bald wieder bei uns», sagte Bobic. Der 23 Jahre alte Angreifer war 2019 vom Main für eine Ablöse von etwa 60 Millionen Euro zu den Königlichen nach Spanien gewechselt, spielte aber bei Trainer Zinedine Zidane nie eine große Rolle. Jovic' Vertrag bei Real läuft bis 2025, wegen seines hohen Gehalts in Madrid galt eine Verpflichtung bislang als schwierig.


Weiteres NBA-Spiel abgesagt - Liga verschärft Anti-Corona-Regeln

BOSTON: Die NBA hat wegen der Corona-Situation ein drittes Spiel der Boston Celtics um Nationalspieler Daniel Theis abgesagt. Das für Mittwoch angesetzte Duell mit den Orlando Magic könne nicht stattfinden, weil die Celtics durch Corona-Tests und die Kontaktverfolgung nicht auf das Minimum von acht einsatzfähigen Spielern kämen, teilte die Liga am Dienstag mit. Am Sonntag war bereits die Partie der Celtics gegen die Miami Heat abgesagt worden, auch das ursprünglich für Dienstag geplante Spiel gegen die Chicago Bulls war schon tags zuvor abgesagt worden. Im Zuge der zunehmenden positiven Corona-Tests hat sich die NBA mit der Spielergewerkschaft NBAPA auch auf strengere Regeln im Umgang mit der Pandemie geeinigt.


Leverkusen nach Sieg gegen Frankfurt im DFB-Pokal-Achtelfinale

LEVERKUSEN: Bayer Leverkusen hat durch einen Sieg im Bundesliga-Duell mit Eintracht Frankfurt das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Peter Bosz gewann am Dienstag mit 4:1 (1:1) und trifft im Achtelfinale Anfang Februar auf Rot-Weiss Essen, den letzten verbliebenen Regionalligisten im Wettbewerb. In der vom Dezember verlegten Partie schossen Lucas Alario per Handelfmeter (27.), Edmond Tapsoba (49.) und Moussa Diaby (67./87.) die Tore für die Werkself, die nach einem Treffer von Ex-Nationalspieler Amin Younes (7.) mit 0:1 in Rückstand geraten war. Leverkusens Nationalspieler Jonathan Tah sah wegen einer Notbremse die Rote Karte (73.). Bayer hatte im vergangenen Jahr das Endspiel gegen den FC Bayern München erreicht (2:4). Die Eintracht hatte 2017 im Endspiel gestanden und 2018 den Pokal-Wettbewerb gewonnen.


Slalomfahrerin Dürr verpasst Top Ten in Flachau - Sieg an Shiffrin

FLACHAU: Die deutsche Skirennfahrerin Lena Dürr hat im Slalom von Flachau keine Top-Ten-Platzierung erreicht. Die Sportlerin aus Germering wurde beim Erfolg von US-Star Mikaela Shiffrin am Dienstagabend Elfte und konnte ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen nicht fortsetzen. Beim letzten Torlauf vor der WM im Februar feierte Shiffrin ihren 68. Sieg und das 100. Podest im Weltcup. Sie verwies Katharina Liensberger aus Österreich (+0,19 Sekunden) und die Schweizerin Wendy Holdener (+0,43) auf die weiteren Podestplätze. Dürr hatte fast drei Sekunden Rückstand auf Weltmeisterin Shiffrin.


Zwei Podestplätze für Snowboarderinnen: Loch Zweite, Jörg Dritte

BAD GASTEIN: Die deutschen Snowboarderinnen haben beim Weltcup von Bad Gastein mit zwei Podestplätzen überzeugt. Cheyenne Loch wurde im Parallel-Slalom am Dienstagabend Zweite und feierte ihr bestes Ergebnis überhaupt. Die 26 Jahre alte Sportlerin vom Tegernsee raste erstmals in ein großes Finale und wurde dort von der Russin Sofia Nadirschina geschlagen. Selina Jörg aus Sonthofen sicherte sich Rang drei durch einen Erfolg über die Schweizer Weltmeisterin Julie Zogg. Bei den Herren scheiterte der WM-Dritte Stefan Baumeister (Rosenheim) im Achtelfinale. Es gewann der Italiener Aaron March, weil der Lauf von Final-Gewinner Dimitri Loginow aus Russland nachträglich nicht mehr gewertet wurde.


Gericht: Keine Akteneinsicht für FIFA bei Verfahren gegen Infantino

BELLINZONA: Der Fußball-Weltverband FIFA ist vor dem Schweizer Bundesstrafgericht mit Anträgen auf Akteneinsicht in einem Verfahren gegen seinen Präsidenten Gianni Infantino und andere gescheitert. Auch das Ansinnen, Sonderstaatsanwalt Stefan Keller abzusetzen, wurde abgelehnt, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Entscheidung der Beschwerdekammer des Gerichts vom 17. Dezember 2020 hervorgeht.

Bei dem Verfahren gegen Infantino sowie den früheren Bundesanwalt Michael Lauber und eine dritte Person geht es um dubiose Treffen. Die drei trafen zusammen, während Lauber gegen die FIFA wegen Korruption ermittelte. Der Inhalt der Gespräche wurde aber nicht protokolliert.

Die FIFA hatte jetzt geltend gemacht, ihr Ruf werde durch die Anzeigen gegen Infantino und Lauber potenziell auch geschädigt, und verlangte deshalb Akteneinsicht. Keller lehnte das ab, weil der Weltverband in dem Verfahren nicht angeklagt sei. Die Beschwerdekammer stützte diese Auffassung.

Die FIFA und Keller waren im Dezember öffentlich aneinandergeraten. Keller teilte damals mit, Infantino habe sich bei der Nutzung eines Privatjets womöglich strafbar gemacht und empfahl der Bundesanwaltschaft die Prüfung von Ermittlungen. Er sei dafür nicht zuständig. Die FIFA und Infantino warfen Keller Böswilligkeit und Diffamierung vor. Der Vorstoß zeige, dass Keller voreingenommen sei.


Man-City-Inhaber machen bolivianischen Fußballverein zum Partnerclub

MANCHESTER: Die Inhaber des englischen Premier-League-Clubs Manchester City haben die Partnerschaft mit einem bolivianischen Fußballverein verkündet. Club Bolivar aus La Paz sei der Familie der City Football Group als erster Partnerclub beigetreten, teilte die CFG am Dienstag mit. Club Bolivar wurde 1925 gegründet und ist mit 29 Meisterschaften in Bolivien Rekordmeister. Als Partnerclub habe Bolivar Zugriff auf die Expertise, Technologie und strategische Erfahrung der City Football Group, hieß es. Die Inhabergesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten besitzt bereits zehn Fußballvereine.


Friseur-Verband kritisiert frischfrisierte Profifußballer

DÜSSELDORF: Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks hat in einem offenen Brief an den Deutschen Fußball-Bund seinen Unmut über frischfrisierte Fußballprofis geäußert. Wie die «Bild»-Zeitung zunächst berichtete, heißt es in dem an DFB-Präsident Fritz Keller gerichteten Schreiben: «Mit großer Verwunderung mussten wir daher an den vergangenen Spieltagen feststellen, dass ein Großteil der Fußballprofis sich mit frischgeschnittenen Haaren auf dem Platz präsentierte: Einrasierte Scheitel, auf wenige Millimeter getrimmtes Nacken- und Schläfenhaar, saubere Konturen. Frisuren, die nur professionelle Friseurinnen und Friseure mit Profi-Equipment schneiden können.»


FC Bayern im Pokalspiel gegen Kiel ohne Coman und Choupo-Moting

MÜNCHEN: Der FC Bayern München muss sein Nachholspiel im DFB-Pokal beim Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel ohne die angeschlagenen Offensivspieler Kingsley Coman und Eric Maxim Choupo-Moting bestreiten. Flügelstürmer Coman hat erneut muskuläre Probleme. Entsprechend werde man bei ihm «kein Risiko» eingehen, sagte Trainer Hansi Flick am Dienstag. Mittelstürmer Choupo-Moting fällt für die Zweitrundenpartie am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD/Sky) in Kiel wegen Rückenproblemen aus. Dafür kann Flick wieder mit Nationalspieler Serge Gnabry planen, der nach einer Schienbeinprellung wieder voll mit dem Team trainieren konnte.


Medien: Valencia hat Interesse an Schalkes Omar Mascarell

GELSENKIRCHEN: Der spanische Spitzenclub FC Valencia hat Medienberichten zufolge Interesse an einer Verpflichtung von Omar Mascarell. Der 27 Jahre alte Kapitän des FC Schalke 04 spielte bis 2018 für Eintracht Frankfurt und war danach von Real Madrid ins Revier gewechselt. Beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten hat Mascarell noch einen Vertrag bis 2022. Dem Vernehmen nach ist eine Ablösesumme von rund acht Millionen Euro für den Spanier im Gespräch, die Schalke in neue Spieler investieren könnte.


Mehrkampf-Meisterschaften der Leichtathleten in Halle abgesagt

HALLE/SAALE: Die für den 30. und 31. Januar in Halle/Saale geplanten deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Leichtathleten fallen aus. Grund dafür sei die dynamische Entwicklung in der Corona-Pandemie, wie der Deutsche Leichtathletik-Verband am Dienstag mitteilte. Der Inzidenzwert in Halle liegt aktuell über 300. «Bei den derzeit hohen Inzidenzzahlen können wir keinerlei Veranstaltungen in der Stadt zulassen», erklärte Oberbürgermeister Bernd Wiegand bei einer Pressekonferenz. Der DLV plant mit einem Hygienekonzept und eingeschränkten Teilnehmerfeldern aber weiterhin die Durchführung der deutschen Hallenmeisterschaften am 20./21. Februar in Dortmund.


Blutdoping: Ex-Radsportler Denifl zu zwei Jahren Haft verurteilt

INNSBRUCK: Der ehemalige österreichische Radprofi Stefan Denifl ist am Dienstag wegen gewerbsmäßigen schweren Sportbetrugs zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. 16 Monate davon wurden Denifl, der vor dem Landgericht Innsbruck Blutdoping ohne Betrugsabsicht gestanden hatte, zur Bewährung ausgesetzt. Der 33-Jährige soll laut Anklage zwischen 2014 und 2018 Blutdoping betrieben haben. Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig.


Ringer Stäbler nach Corona-Infektion «wieder fast bei 100 Prozent»

STUTTGART: Ringer-Weltmeister Frank Stäbler wähnt sich drei Monate nach seiner Corona-Infektion auf bestem Wege zurück zur alten Form. «Ich bin wieder fast bei 100 Prozent meiner Leistungsstärke, also wieder fast komplett hergestellt», sagte der 31-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Der Schwabe absolvierte am vergangenen Freitag einen weiteren Leistungstest im Olympiastützpunkt Heidelberg. Seine Lungenfunktionswerte seien wieder gut, sagte Stäbler, der im Herbst 2018 in Budapest zum dritten Mal Weltmeister wurde.


Eisschnellläufer wehren sich gegen Aus für Sprint-Bundestrainer

BERLIN: Angeführt vom WM-Achten Joel Dufter haben sich vier deutsche Eisschnellläufer öffentlich gegen die Ausbootung von Sprint-Bundestrainer Danny Leger gewehrt. Vier Tage vor den Europameisterschaften in Heerenveen kritisierten Dufter, Stefan Emele (Erfurt), Jeremias Marx (Erfurt) und Hendrik Dombek (München) vor allem die mangelnde Kommunikation im Verband. «Viele Athleten der DESG sind momentan sehr unzufrieden mit der Situation, in der sie sich individuell befinden. Kommuniziert wird mit den Sportlern so gut wie gar nicht», heißt es in dem Brief.


Schalkes Lizenzspielerchef: «Trauen uns zu, eine Serie zu starten»

BERLIN: Der befreiende Erfolg des FC Schalke 04 nach 30 sieglosen Spielen in der Fußball-Bundesliga soll nur der Anfang gewesen sein. «Wir müssen schleunigst Siege einfahren - egal wie. Wir trauen uns zu, eine Serie zu starten», sagte Lizenzspielerchef Sascha Riether in einem Interview bei «Sport1». Die Schalker hatten am vergangenen Spieltag mit 4:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim gewonnen und damit auch die Einstellung des Negativrekords von 31 Spielen in der Bundesliga nacheinander ohne Sieg vermieden, den Tasmania Berlin inne hat.


Nach Sturz: Fußball-Idol Horst Eckel hofft auf baldige Heimkehr

FRANKFURT/MAIN: Horst Eckel, der letzte noch lebende Fußball-Weltmeister von 1954, soll nach seinem schweren Sturz bald aus der Reha-Klinik entlassen werden. «Ich hoffe, dass er am 18. Januar heim kommt», sagte seine Tochter Dagmar am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der 88-Jährige war am 22. Dezember im pfälzischen Vogelbach, wo er mit seiner Frau Hannelore lebt, schwer gestürzt. Eckel zog sich dabei unter anderem Rippenbrüche, eine Gehirnerschütterung sowie einen Nasen- und Kieferbruch zu.


Athletensprecher: Stehen schwere Entscheidungen für Sportler an

BERLIN: Athletensprecher Max Hartung fürchtet auf dem Weg zu den Olympischen Spielen im Sommer in Tokio mehr Infektionen unter Sportlerinnen und Sportlern mit dem Coronavirus. «Inmitten der derzeitigen Pandemie-Lage werden nun überall auf der Welt Wettbewerbe abgehalten, die mit Blick auf den Corona-Schutz wohl nicht mit der Effizienz und dem organisatorischen Geschick ausgerichtet werden, wie man es den Organisatoren von Tokio zutraut», sagte der 31 Jahre alte Säbelfechter in einem Interview den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag).


Japans Olympia-Organisatoren wollen Zweifel ausräumen

TOKIO: Der Präsident des japanischen Organisationskomitees für die Olympischen Spiele in Tokio hat in einer Neujahrsansprache Zweifel an der Ausrichtung wegen der Corona-Pandemie zurückgewiesen. «Wenn ich in Gedanken gefangen bin, zurückschrecke oder irgendwelche Zweifel im Kopf habe, würde das alles beeinflussen», sagte Yoshiro Mori am Dienstag in einer an 3500 Mitarbeiter gerichteten Ansprache zum neuen Jahr. Man werde die Vorbereitungen für die Spiele auch wie geplant fortsetzen.


Regierung: Strengste Quarantäneauflagen der Welt bei Australian Open

SYDNEY: Die Quarantäneauflagen bei den Australian Open zur Eindämmung des Coronavirus gehören laut der Regierung des Bundesstaates Victoria zu den strengsten der Welt. Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne mit Tennis-Stars wie Novak Djokovic, Rafael Nadal und Serena Williams startet am 8. Februar, drei Wochen später als geplant. «Wir gehen davon aus, dass jeder einzelne Tennisspieler, der ankommt, potenziell positiv sein könnte», sagte die örtliche Polizeiministerin Lisa Neville am Dienstag.


Wegen Corona: USA und Tschechien nicht bei Handball-WM

BASEL/KAIRO: Die Handball-Weltmeisterschaft der Männer in Ägypten findet kurzfristig ohne die USA und Tschechien statt. Wie der Weltverband IHF am Dienstagabend mitteilte, haben beide Nationalverbände wegen zahlreicher positiver Corona-Tests im Vorfeld der WM ihre Mannschaften einen Tag vor dem Turnierstart zurückgezogen. Als Nachrücker nimmt Nordmazedonien den Platz des tschechischen Teams ein. Für das US-Team rückt die Schweiz nach und trifft bei der WM vom 13. bis 31. Januar in der Gruppe E auf Frankreich, Österreich und Norwegen. Die Nordmazedonier spielen anstelle Tschechiens in der Gruppe G gegen Gastgeber Ägypten, Chile und Schweden.


Bericht: Teams einig über Formel-1-Testfahrten in Bahrain

LONDON: Die Formel 1 wird einem Bericht zufolge auch ihre Testfahrten verlegen und zwei Wochen vor dem neuen Saisonauftakttermin in Bahrain für drei Tage die Autos abstimmen. Die Teams der Motorsport-Königsklasse hätten dem Plan formal zugestimmt, am 12., 13. und 14. März in der Wüste von Sakhir die wichtigen Übungsrunden zu drehen, berichtete das Portal «motorsport.com» am Dienstag. Eigentlich sollten die Tests unter anderem mit Debütant Mick Schumacher vom 2. bis 4. März in Barcelona stattfinden. Durch die Corona-Pandemie wurde der Saisonauftakt in Melbourne am 21. März aber gestrichen, die zweite Station des ursprünglichen Kalenders wird nun am 28. März der Startpunkt für die Rennsaison.


BERLIN:

Datum Land Ort 28. März Bahrain Sakhir 18. April* Italien Imola 2. Mai** - - 9. Mai Spanien Barcelona 23. Mai Monaco Monte Carlo 6. Juni Aserbaidschan Baku 13. Juni Kanada Montreal 27. Juni Frankreich Le Castellet 4. Juli Österreich Spielberg 18. Juli Großbritannien Silverstone 1. August Ungarn Budapest 29. August Belgien Spa-Francorchamps 5. September Niederlande Zandvoort 12. September Italien Monza 26. September Russland Sotschi 3. Oktober Singapur Singapur 10. Oktober Japan Suzuka 24. Oktober USA Austin 31. Oktober Mexiko Mexiko-Stadt 7. November Brasilien Sao Paulo 21. November* Australien Melbourne 5. Dezember Saudi-Arabien Dschidda 12. Dezember Vereinigte Arabische Abu Dhabi Emirate

* Bedarf noch der Zustimmung des Weltrates ** Ein Datum steht fest, der Kurs aber noch nicht


Formel 1 startet nicht in Melbourne - Auftakt Ende März in Bahrain

LONDON: Die Formel 1 startet erst Ende März in Bahrain in die neue Saison. Wegen der Corona-Pandemie musste die Motorsport-Serie den geplanten Auftakt in Melbourne absagen und das Rennen auf November verschieben. Zudem wurde der Grand Prix in China vorerst abgesagt, wie die Formel 1 am Dienstag mitteilte. Mick Schumacher wird sein Königsklassen-Debüt also in der Wüste feiern. Der Trip nach Melbourne soll am 21. November nachgeholt werden, ehe die Motorsport-Königsklasse ihren Notkalender erstmals in Saudi-Arabien und schließlich nach insgesamt 259 Tagen erst am 12. Dezember traditionell in Abu Dhabi beschließen will.

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