Nachrichten aus der Sportwelt am Dienstag

Der Deutsche Felix Neureuther in Aktion. Foto: epa/Guillaume Horcajuelo
Der Deutsche Felix Neureuther in Aktion. Foto: epa/Guillaume Horcajuelo

Neureuther gegen Schließung von Sportstätten: «Bitte nicht»

MÜNCHEN: Der ehemalige Ski-Star Felix Neureuther hat im Zuge der Energiekrise vor der Schließung von Sportstätten gewarnt. «Bitte nicht wieder die Zukunft unserer Kinder auf's Spiel setzen. Das kann unsere Gesellschaft und auch der Klimawandel schon aushalten, dass wir die Sportstätten offenlassen», sagte der 38-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Vielmehr müssten die Kinder verstärkt zum Sport gebracht werden, um die in der Pandemie entstandenen Defizite zu kompensieren.

Der Deutsche Städtetag hatte zuletzt vorgeschlagen, angesichts der steigenden Energiepreise durch die Aussetzung des Betriebs von Hallenbädern Geld einzusparen. Um so etwas zu verhindern, rief der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) seine rund 90.000 Sportvereine in Deutschland nun auf, in den kommenden Monaten mindestens 20 Prozent Energie einzusparen.

«Natürlich soll und muss auch rund um Sportangebote der Energieaufwand reduziert werden, dafür gibt es genügend einfache Möglichkeiten, ohne aber den Bewegungsumfang reduzieren zu müssen», sagte Neureuther und schlug vor, die Beleuchtung von Gebäuden runterzufahren. «Wenn es aber um das Essentiellste, um unsere Kinder, geht - dann müssen erst recht die Sportstätten offen bleiben.»


Tennis: WTA-Finals 2022 in Fort Worth

NEW YORK: Die Damentennis-Profiorganisation hat die WTA-Finals 2022 nach Fort Worth im US-Bundesstaat Texas vergeben. Das Saisonfinale mit den besten acht Spielerinnen findet vom 31. Oktober bis 7. November in der Dickies Arena statt, wie die WTA am Dienstag bekanntgab. Danach kehre das Event ins chinesische Shenzhen zurück, das die Rechte an der Veranstaltung bis 2028 besitzt, teilte die Organisation mit.


Knöchelbruch: Handball-Nationalspieler Kühn fällt wochenlang aus

MELSUNGEN: Hiobsbotschaft für den Handball-Bundesligisten MT Melsungen: Nationalspieler Julius Kühn hat sich einen Knöchelbruch zugezogen und fällt zwei bis drei Monate lang aus. Damit fehlt der 27 Jahre alte Rückraumspieler auch in den Länderspielen der DHB-Auswahl Mitte Oktober gegen Europameister Schweden und gegen Spanien.


Nach Fiba-Entscheid wollen Türkeis Basketballer vor Cas ziehen

ISTANBUL: Der türkische Basketballverband TFB will wegen der Entscheidung nach einem Protest beim EM-Spiel gegen Georgien vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas ziehen. Der TFB verurteile die Entscheidung des Verbands Fiba, teilte der türkische Verband am Dienstag auf seiner Website mit. Der Protest des türkischen Teams gegen die Wertung des EM-Spiels gegen den Gastgeber war von der Fiba zuvor abgelehnt worden.


Ackermann Zweiter auf 16. Vuelta-Etappe

TOMARES: Radprofi Pascal Ackermann hat nach einem packenden Finale einen Tagessieg bei der 77. Spanien-Rundfahrt erneut nur knapp verpasst. Der 28 Jahre alte Pfälzer musste sich am Dienstag auf der 16. Etappe nach 189,4 Kilometern von Sanlúcar de Barrameda nach Tomares im Sprint nur dem dänischen Ex-Weltmeister Mads Pedersen geschlagen geben.


Deutsche Fußball-Frauen besiegen Bulgarien mit 8:0

PLOWDIW: Deutschlands Fußball-Frauen haben zum Abschluss der erfolgreich absolvierten WM-Qualifikation einen überzeugenden 8:0 (3:0)-Sieg gegen Bulgarien gefeiert. Lea Schüller (35./45.+1/52. Minute), Laura Freigang (45./64./87.), Sydney Lohmann (54.) und Svenja Huth (81.) per Foulelfmeter trafen am Dienstag in Plowdiw für die DFB-Auswahl. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hatte sich schon zuvor das Ticket für die WM-Endrunde 2023 in Australien und Neuseeland gesichert. Mit 27 Punkten schloss der EM-Zweite die Gruppe H als souveräner Sieger ab.


Tuchels Chelsea patzt zum Start der Champions League

BERLIN: Trainer Thomas Tuchel hat mit dem FC Chelsea einen Fehlstart in die Champions League hingelegt. Der vom deutschen Fußball-Lehrer trainierte Club der englischen Premier League unterlag am Dienstag bei Dinamo Zagreb überraschend 0:1 (0:1). Das Tor für Zagreb erzielte Mislav Orsic, der gleich die erste Chance von Dinamo in der 13. Minute nutzte.


Erste EM-Niederlage für Basketballer: 80:88 gegen Slowenien

KÖLN: Deutschlands Basketballer haben bei der Heim-EM in Köln die erste Niederlage hinnehmen müssen. Das Team um Kapitän Dennis Schröder verlor am Dienstagabend mit 80:88 (36:44) gegen Titelverteidiger Slowenien und verpasste die vorzeitige Entscheidung im Kampf um den Gruppensieg. Sloweniens NBA-Star Luka Doncic war vor 18.017 Zuschauern mit 36 Zählern der alles überragende Mann. Auf Seiten der Gastgeber war Schröder mit 19 Punkten der beste Werfer. Vor gut einer Woche hatten die Deutschen das direkte Duell in der WM-Qualifikation noch mit 90:71 für sich entschieden.


BVB feiert 3:0 gegen Kopenhagen zum Start in die Champions League

DORTMUND: Borussia Dortmund ist der Start in die neue Saison der Champions League gelungen. Der BVB gewann am Dienstagabend gegen den FC Kopenhagen mit 3:0 (2:0). Kapitän Marco Reus (35. Minute) sowie Raphaël Guerreiro (42.) trafen in der ersten Halbzeit für den Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga, Jude Bellingham (83.) legte nach. Weitere Gegner in der Gruppe G der Königsklasse sind der englische Meister Manchester City sowie der FC Sevilla.


Leipzig verpatzt Champions-League-Start

LEIPZIG: Mit dem nächsten desolaten Auftritt hat RB Leipzig einen Fehlstart in die Champions League hingelegt. Der Pokalsieger verlor zum Auftakt der Fußball-Königsklasse am Dienstag mit 1:4 (0:1) gegen den ukrainischen Meister Schachtjor Donezk und verpasste den fest eingeplanten Sieg. Die Tore von Marian Schwed (16. Minute/59.), Mychajlo Mudryk (76.) und Lassina Traoré (85.) schockten den Großteil der 41.591 Fans. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Mohamed Simakan (57.) hielt nicht einmal zwei Minuten. Schon die Leipziger Generalprobe beim 0:4 in Frankfurt war ordentlich misslungen.


Im zweiten Versuch: Boris Herrmanns «Seaexplorer» in Hamburg getauft

HAMBURG: Hochseesegler Boris Herrmann hat am Dienstag in Hamburg sein neues Boot getauft. Es bedurfte aber zwei Versuche, bis die Champagner-Flasche tatsächlich am Bug der «Malizia - Seaexplorer», die im Traditionsschiffhafen in der Hafencity festgemacht hatte, zerschellte. «Dieses Boot ist wirklich ein Biest. Es will nach vorne jagen», sagte der 41-Jährige, dessen Fernziel mit der «Malizia - Seaexplorer» die erneute Teilnahme an der Einhand-Weltumseglung Vendée Globe 2024/25 ist.


Frankreichs Basketballer holen nächsten Sieg bei EM in Köln

KÖLN: Der Olympia-Zweite Frankreich hat bei der Basketball-EM in Köln den nächsten Sieg eingefahren. Das Team um NBA-Center Rudy Gobert besiegte Bosnien-Herzegowina am Dienstag nach einem starken letzten Viertel klar mit 81:68 (44:34) und holte sich damit den dritten aufeinanderfolgenden Erfolg. Die einzige Niederlage setzte es für die bereits fürs Achtelfinale qualifizierten Franzosen beim 63:76 zum Auftakt gegen Gastgeber Deutschland.


Italiens Fußballverband: Plätze wegen hoher Energiekosten in Gefahr

ROM: Der Präsident des italienischen Fußballverbands FIGC hat vor Schließungen von Sporteinrichtungen aufgrund der kriegsbedingt gestiegenen Energiekosten gewarnt. Das Trainingsgelände der Nationalmannschaft im Florentiner Stadtteil Coverciano habe im Mai noch eine Stromrechnung in Höhe von 26.000 Euro bekommen, im Juli habe sie bei 79.000 Euro gelegen, erklärte Gabriele Gravina im Interview der Zeitung «Il Messaggero» (Dienstag). «Sie verstehen, dass wir bei dem, was wir riskieren, jeden Monat aufzubringen, nicht offen bleiben können», sagte der 68-Jährige.


Norweger Normann fliegt wegen Russland-Wechsel aus Nationalteam

OSLO: Der norwegische Fußball-Profi Mathias Normann wird wegen eines angekündigten Wechsels nach Russland zunächst nicht mehr für die Nationalmannschaft auflaufen. Nationaltrainer Ståle Solbakken hat den 26-Jährigen nach Angaben des norwegischen Fußballverbandes NFF am Montagnachmittag darüber informiert, dass er nicht für die nächsten Spiele der Landesauswahl berücksichtigt wird. Grund dafür sei, dass er erklärt habe, bereit zu sein, bei einem neuen russischen Verein zu unterschreiben. Die Nationalelf um Stürmerstar Erling Haaland trifft Ende September in der Nations League auf Slowenien und Serbien.


Schulter-Operation bei Bynoe-Gittens - BVB-Talent fehlt monatelang

DORTMUND: Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund droht der nächste langfristige Ausfall. Jamie Bynoe-Gittens will sich nach übereinstimmenden Medienberichten nun doch an der Schulter operieren lassen. Dies hätte eine monatelange Pause zur Folge. Der 18-Jährige hatte sich beim 1:0 am Freitag gegen 1899 Hoffenheim die Schulter ausgekugelt und stand am Dienstag nicht im Kader für das Champions-League-Spiel des BVB am Abend gegen den FC Kopenhagen.


Augsburg hat einen neuen Präsidenten: Markus Krapf folgt auf Hofmann

AUGSBURG: Der FC Augsburg hat einen Nachfolger für Klaus Hofmann gefunden. Wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag mitteilte, bestellte der Aufsichtsrat Markus Krapf zum neuen Präsidenten. Der 50-Jährige kennt den Verein wie kaum ein anderer - war unter anderem von 2002 bis 2006 als Geschäftsführer der Fuggerstädter tätig und ist Mitglied im Ehrenrat des FCA.


Eintracht fast in Bestbesetzung gegen Sporting Lissabon

FRANKFURT/MAIN: Mit Ausnahme des verletzten Kapitäns Sebastian Rode kann Eintracht Frankfurt das erste Champions-League-Spiel der Vereinsgeschichte in Bestbesetzung bestreiten. Für das Heimspiel gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) drohen keine weiteren Ausfälle, teilte Eintracht-Trainer Oliver Glasner am Dienstag mit. «Alle anderen Spieler sind fit und in guter Verfassung», sagte der 48 Jahre alte Fußball-Lehrer. Personell kann Glasner im Duell mit dem portugiesischen Vizemeister also aus dem Vollen schöpfen.


Salihamidzic selbstbewusst vor Inter-Spiel: «Modus Champions-League»

MÜNCHEN: Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic ist trotz zwei siegloser Spiele in der Fußball-Bundesliga mit einem guten Gefühl zum Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand gereist. «Jetzt schalten wir um auf Modus Champions League. Jetzt geht es von Null los», sagte der 45-Jährige vor dem Abflug nach Mailand am Dienstagabend. Der deutsche Fußball-Rekordmeister eröffnet mit einem Gastspiel bei den Italienerin am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) seine Gruppenphase in der Königsklasse.


Harry und Meghan machen Schifffahrt mit Invictus-Games-Teilnehmern

DÜSSELDORF: Der britische Prinz Harry (37) und seine Frau Meghan (41) haben ihren Besuch am Dienstag in Düsseldorf auch für eine einstündige Schifffahrt auf dem Rhein genutzt. Im Vordergrund standen dabei Gespräche mit Invictus-Games-Teilnehmern und freiwilligen Helfern der Spiele. Die paralympischen Wettkämpfe von Kriegsveteranen finden im September 2023 in Düsseldorf statt. Harry rührt für die von ihm mit initiierten Spiele die Werbetrommel.

Mit an Bord waren sowohl deutsche Teilnehmer der diesjährigen Invictus Games in Den Haag als auch Bundeswehrsoldaten, die für die Teilnahme 2023 in Düsseldorf infrage kommen. Die Athleten sind Soldatinnen und Soldaten, die im Dienst verwundet wurden, oft geht es dabei um posttraumatische Belastungsstörungen. Laut Bundeswehrvertretern war es Harry wichtig, auch Angehörige der Soldaten einzuladen und zu würdigen.

Für deutsche Promifans und Monarchie-Begeisterte waren der Besuch in Düsseldorf und die Schifffahrt mit der «RheinGalaxie» eine seltene Gelegenheit, einen Blick auf Harry und Meghan zu erhaschen. Dass die beiden auf dem Rhein vorbeischippern, hatte sich bei so einigen Schaulustigen an der Uferpromenade herumgesprochen. Die Gespräche fanden wegen der Hitze aber im klimatisierten Innenbereich des 85 Meter langen, von einem Polizeiboot begleiteten Schiffs statt.


Strack-Zimmermann zu Harry und Meghan: Erfreut - aber nicht aufgeregt

DÜSSELDORF: Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hat sich sehr über den Besuch des britischen Prinzen Harry und seiner Frau Meghan in Düsseldorf gefreut. Die FDP-Politikerin war am Dienstag im Rathaus beim Empfang für den Herzog und die Herzogin dabei. «Ich bin nicht aufgeregt, ich bin erfreut, weil der Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages unter unserer Federführung erreicht hat, dass die Invictus Games nach Deutschland kommen.» Das sei ein langer Prozess gewesen. Und es sei eine große Freude, dass ihre Heimatstadt Düsseldorf die Wettkämpfe im kommenden Jahr ausrichten könne.

«Dass der Prinz Harry Schirmherr ist, ist für die Soldatinnen und Soldaten superwichtig. Dass er jetzt kommt, ist natürlich erfreulich», ergänzte Strack-Zimmermann.

Die Herzogin und der Herzog, die sich 2020 aus dem engeren Kreis der Königsfamilie losgesagt hatten, sind in Deutschland, um für die in einem Jahr stattfindenden Invictus Games zu werben. Die paralympischen Wettkämpfe von Kriegsveteranen sind eine Herzensangelegenheit des Prinzen. Harry war als junger Mann selbst in einem Krisengebiet in Afghanistan eingesetzt.


Herzogin Meghan im legeren Sommerlook im sonnigen Düsseldorf

DÜSSELDORF: Herzogin Meghan, Frau des britischen Prinzen Harry, hat sich zu ihrem Besuch in Düsseldorf in einem legeren Sommer-Outfit gezeigt. Die 41-Jährige, die sich seit ihrem Abschied aus dem Königshaus öffentlich sehr rar gemacht hat, trug am Dienstag ein weißes, geripptes und schulterfreies Top und eine beige weite Hose. Harry (37) trug einen klassischen grauen Anzug - verzichtete allerdings auf eine Krawatte.

Meghan fiel schon früher öfter auf, weil sie ungewöhnlich gedeckte Farben wie Beige trägt. Die Mitglieder der Königsfamilie tragen traditionell eher knallige bunte Farben - man sagt, damit das Volk sie immer direkt sieht.

Die Herzogin und der Herzog, die sich 2020 aus dem engeren Kreis der Königsfamilie losgesagt hatten, sind in Deutschland, um für die in einem Jahr stattfindenden Invictus Games zu werben. Die paralympischen Wettkämpfe von Kriegsveteranen sind eine Herzensangelegenheit des Prinzen.


Prinz Harry in Düsseldorf: «Auf ewig dankbar»

DÜSSELDORF: Der britische Prinz Harry hat sich bei der Stadt Düsseldorf und der Bundeswehr für ihre Bereitschaft zur Ausrichtung der Invictus Games 2023 bedankt.

Er sei ihnen «auf ewig dankbar» für ihr großes Engagement, sagte Harry am Dienstag in einer kurzen Rede im Düsseldorfer Rathaus. Er könne aus seiner Erfahrung versichern, dass die Begegnung mit den Teilnehmern des paralympischen Sportfestivals außerordentlich intensiv sei. «Wir können so viel von ihnen lernen und auch daran wachsen.» In ihren Geschichten könne man sich häufig aber auch selbst wiedererkennen. Er lade alle deutschen Bürgerinnen und Bürger ein, im kommenden Jahr an den Wettkämpfen für Kriegsveteranen teilzuhaben.


Sieg gegen Malta: Deutsche Wasserballer beenden EM auf Rang 13

SPLIT: Die deutschen Wasserballer haben die Europameisterschaft im kroatischen Split mit einem Sieg und auf Rang 13 abgeschlossen. Das ist das schwächste Resultat einer deutschen Auswahl in der EM-Geschichte. Im finalen Platzierungsspiel setzte sich die Vertretung des Deutschen Schwimm-Verbands nach einer zerfahrenen Partie mit 14:11 (3:3, 3:1, 3:5, 5:2) gegen Malta durch und beendete das Turnier mit zwei Siegen und drei Niederlagen.


Corona-Regeln bei Basketball-EM in Köln werden gelockert

KÖLN: Die Organisatoren der Basketball-Europameisterschaft haben während der Vorrunde die Corona-Regeln gelockert. Für die letzten beiden Spieltage in Köln am Dienstag und am Mittwoch gilt demnach keinerlei Maskenpflicht mehr, auch nicht in Interviewzonen oder Pressekonferenzen. Diese Änderung teilte der Weltverband Fiba in Köln mit und begründete die Entscheidung mit der epidemiologischen Lage in Europa. Eine Maske werde aber weiter «sehr empfohlen».


Muskelverletzung: Bielefeld mehrere Wochen ohne Fabian Klos

BIELEFELD: Arminia Bielefeld muss mehrere Wochen auf Mittelstürmer Fabian Klos verzichten. Beim 34-Jährigen wurde eine schwere Muskelverletzung im rechten Oberschenkel diagnostiziert, wie der Fußball-Zweitligist aus Ostwestfalen am Dienstag mitteilte.


Tennis: Norweger Ruud erster Halbfinalist der US Open

NEW YORK: Der Norweger Casper Ruud hat als erster Tennisspieler das Halbfinale der diesjährigen US Open in New York erreicht. Der an Nummer Fünf gesetzte Ruud (23) bezwang am Dienstag den Italiener Matteo Berrettini (26) glatt in drei Sätzen mit 6:1, 6:4, 7:6 (7:4) und qualifizierte sich als erster Norweger der Turniergeschichte für die Runde der besten vier Spieler.


Politik kritisiert PSG für Kurzreise mit Flugzeug - Mbappé lacht

PARIS: Eine kurze Flugreise des Teams von Paris Saint-Germain und der Umgang mit der Kritik daran hat Frankreichs Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra erbost. PSG-Trainer Christophe Galtier hatte am Montagabend auf der Pressekonferenz zum Champions-League-Auftakt gegen Juventus Turin ironisch auf die Frage reagiert, warum der französische Meister zum Spiel nach Nantes geflogen sei statt mit der Bahn zu reisen. «Herr Galtier, wir sind von Ihnen sachdienlichere und verantwortungsvollere Antworten gewohnt - sollen wir darüber reden?», schrieb die französische Sportministerin daraufhin bei Twitter. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo forderte PSG zum «Aufwachen» auf und verlangte einen seriöseren Umgang mit der Frage.


DOSB-Aufruf: Sportvereine sollen 20 Prozent Energie einsparen

BERLIN: Die rund 90.000 Sportvereine in Deutschland sollen in den kommenden Monaten mindestens 20 Prozent Energie einsparen. Mit diesem Aufruf an seine Mitglieder will der Deutsche Olympische Sportbund die Schließung von Schwimmbädern und Sportstätten im Zuge der Energiekrise verhindern. Beim Energiesparen will der DOSB den Vereinen mit einem detaillierten Stufenplan helfen. «Der organisierte Sport leistet seinen Beitrag in dieser schwierigen Situation und übernimmt einmal mehr gesellschaftliche Verantwortung», sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert.


«Tages-Anzeiger»: Deutscher Staat hat doppelt versagt

ZÜRICH: Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat die Angehörigen der Opfer des Olympia-Attentats im Namen der Bundesrepublik um Vergebung gebeten. Dazu schreibt der Schweizer «Tages-Anzeiger» am Dienstag:

«Das Versagen des deutschen Staates von 1972 wiegt auch deshalb so schwer, weil es ein doppeltes war: Erst scheiterte der Staat beim Schutz der Sportler vor den Terroristen, danach bei der Aufarbeitung und beim Umgang mit den Opfern. (...)

Statt sich zu entschuldigen, sich um die Opferfamilien zu kümmern und das Versagen aufzuarbeiten, vertuschten die Bundesregierung von Kanzler Willy Brandt und Bayerns Landesregierung die Fehler und sprachen sich von jeder Verantwortung frei. Die drei überlebenden Attentäter ließ Deutschland nach der Entführung einer Lufthansa-Maschine schon wenige Wochen später frei.

Akten zum Anschlag wurden manipuliert oder vernichtet, den Angehörigen der Opfer Auskünfte über Jahrzehnte vorenthalten. Bis im Münchner Olympiapark eine kleine Gedenkstätte namentlich an die Opfer erinnerte, dauerte es beschämende 45 Jahre.»


Formel-1-Spekulationen um Mick Schumacher und Williams

ZANDVOORT: In der Formel 1 wird auch über Williams als möglichen neuen Rennstall für Mick Schumacher spekuliert. Das Traditionsteam aus England hat ein Cockpit für mehrere Jahre an Alexander Albon (26) aus Thailand vergeben. Der Kanadier Nicholas Latifi (27) ist trotz üppiger Mitgift dagegen ein Streichkandidat für 2023. «Das Problem ist: Wenn ich dazu eine Meinung äußere, machen die genau das Gegenteil. Also sage ich am Besten gar nichts», sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff lachend zu den Spekulationen über Williams und Schumacher. Mercedes beliefert Williams mit Motoren. Mick Schumachers Vater, Rekordweltmeister Michael Schumacher, fuhr vor seinem Karriereende für die Silberpfeile.

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