Nachrichten aus der Sportwelt

Nachrichten aus der Sportwelt

Serie-A-Profis sollen bei Saison-Aus auf Teil des Gehalts verzichten

ROM: Die Fußballspieler der italienischen Serie A sollen in der Corona-Krise auf ein Drittel ihres Einkommens verzichten, falls die Saison komplett ausfällt. Darauf hätten sich die Clubs einstimmig geeinigt, teilte die Lega Serie A am Montag mit. Nur Rekordmeister Juventus Turin hätte unabhängig davon ein eigenes, ähnliches Abkommen mit seinen Spielern ausgehandelt. Der Deal gilt auch für Trainer, die Clubs würden den Plan eigenständig umsetzen. Sollte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, sollten die Einkommen um zwei Monatsgehälter reduziert werden. Die Serie A war am 9. März mit zwölf verbleibenden Spieltagen unterbrochen worden.


Neue Termine für Masters der Golfprofis, US Open und Championship

AUGUSTA: Das traditionsreiche Masters der Golfprofis in Augusta hat nach der Verschiebung wegen der Corona-Krise nun einen neuen vorläufigen Termin. Das Turnier im US-Bundesstaat Georgia soll jetzt vom 12. bis 15. November ausgetragen werden, teilte der Augusta National Golf Club am Montag mit. Wegen der Coronavirus-Pandemie war am gleichen Tag die British Open ersatzlos gestrichen worden. Danach verkündeten die Veranstalter der US Open in New York die Verschiebung des Turniers von Mitte Juni auf den Zeitraum vom 17. bis 20. September. Die PGA Championship in San Francisco - das vierte der sogenannten Major-Turniere - soll nach der Absage für Mai nun vom 6. bis 9. August stattfinden.


FC Liverpool schickt seine Mitarbeiter doch nicht in Zwangsurlaub

LIVERPOOL: Der FC Liverpool hat seine Entscheidung revidiert und schickt zahlreiche Mitarbeiter während der Coronavirus-Krise doch nicht in den Zwangsurlaub. Das teilte der Vorsitzende Peter Moore am Montagabend in einer Mitteilung auf der Website mit. Moore entschuldigte sich auch bei den Fans, die die Maßnahmen zuvor scharf kritisiert hatten. «Wir glauben, dass wir letzte Woche zum falschen Schluss gekommen sind», schrieb Moore, «das tut uns wirklich leid.» Erst am Samstag hatten die Reds angekündigt, ein Programm der Regierung zur Rettung von Arbeitsplätzen nutzen, indem 80 Prozent der Löhne vom Staat übernommen werden.


Wegen Corona: Ironman-EM im Triathlon in Frankfurt verschoben

FRANKFURT/MAIN: Die Ironman-EM der Triathleten in Frankfurt findet wegen der Corona-Krise nicht am 28. Juni statt. Das Top-Event in der hessischen Mainmetropole wurde am Montag wie 13 weitere im Juni geplante Wettbewerbe in Europa und Südafrika - darunter die deutschen Rennen im Kraichgau und in Hamburg - auf unbestimmte Zeit verschoben. Die EM-Veranstalter prüfen nun die Möglichkeit einer späteren Austragung des Traditionsrennens über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und den Marathonlauf. Als Ausweichtermin soll der 27. September im Gespräch sein.


NFL-Draft aus dem Home Office: Football-Liga trifft Entscheidung

NEW YORK: Die Spielerverteilung beim NFL-Draft wird wegen der Coronavirus-Pandemie nun sicher eine aus dem Home Office durchgeführte Veranstaltung. Wie US-Medien am Montag berichteten, teilte der Chef der amerikanischen Football-Liga, Roger Goodell, den Teams eine entsprechende Entscheidung mit. Mitarbeiter der NFL-Clubs müssen demnach von zu Hause arbeiten und dürfen nur via Internet oder Telefon miteinander kommunizieren. Der Draft-Termin bleibt aber vom 23. bis 25. April - dann wählen die NFL-Teams neue Profis aus einem Pool von Nachwuchsspielern aus.


British Open der Golfer wegen Coronavirus abgesagt - nun 2021

SANDWICH: Nach dem Tennis-Klassiker in Wimbledon ist auch die British Open der Golfer wegen der Coronavirus-Pandemie ersatzlos gestrichen worden. Die 149. Ausgabe des traditionsreichen Turniers wird in diesem Jahr an keinem anderen Termin nachgeholt, sondern soll nun im Juli 2021 stattfinden, teilten die Organisatoren am Montag mit. Ursprünglich sollte das Major vom 16. bis 19. Juli im Südosten Englands ausgetragen werden. Es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass die Open Championship nicht stattfindet.


Genehmigung mit Auflagen: Auch Werder darf in Kleingruppen trainieren

BREMEN: Auch Werder Bremen darf ab sofort wieder ein Training in Kleingruppen aufnehmen. Das Ordnungsamt der Stadt Bremen erteilte dem Fußball-Bundesligisten am Montag eine entsprechende Genehmigung - allerdings unter strengen Auflagen. Statt der von Werder beantragten zehn Spieler dürfen jeder Kleingruppe auf dem Trainingsplatz nur maximal vier Profis angehören. Vor allem vor jeder Einheit müssen sich die Profis von den Mannschaftsärzten «einem präventiven Eingangsscreening» unterziehen, wie es in der Mitteilung hieß.


Pep Guardiolas Mutter stirbt nach Coronavirus-Erkrankung

MANCHESTER: Die Mutter des spanischen Fußball-Startrainers Pep Guardiola vom Premier-League-Club Manchester City ist nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das verkündete Guardiolas Verein am Montag auf Twitter. Dolors Sala Carrió sei in Manresa in der Nähe von Barcelona im Alter von 82 Jahren gestorben, teilte Man City mit.


Deutscher Skiverband meldet Kurzarbeit an - Sportler nicht betroffen

PLANEGG: Der Deutsche Skiverband (DSV) hat bei der Agentur für Arbeit für alle 154 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet. Wie der DSV am Montag mitteilte, ist diese Regelung in der anhaltenden Coronavirus-Pandemie zunächst auf drei Monate befristet und gilt demnach unter anderem auch für die Trainer im alpinen und nordischen Skisport sowie im Biathlon. Die etwa 400 Kader-Athletinnen und Athleten sind hingegen nicht betroffen, da sie kein Gehalt vom DSV beziehen. Sie sind zum Großteil über die Spitzensportförderung der Behörden abgesichert.


FIFA ebnet Weg für Verlängerung von Fußball-Saison

ZÜRICH: Der Weltverband FIFA will den Weg für eine mögliche Verlängerung der Fußball-Saison über den 30. Juni hinaus ebnen. Es soll eine Empfehlung abgegeben werden, dass Spieler trotz auslaufenden Vertrags weiter für ihren Club auflaufen können, sollte die Spielzeit zum ursprünglich geplanten Termin noch nicht beendet sein. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag.


Deutscher Turner-Bund sagt Wettbewerbe bis zur Sommerpause ab

DÜSSELDORF: Der Deutsche Turner-Bund (DTB) hat alle nationalen Wettbewerbe und Veranstaltungen bis zur Sommerpause wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt. Den Präsidiumsbeschluss auf einer Videokonferenz am Freitag teilte der DTB am Montag offiziell mit. Der Dach-Verband will laut Mitteilung die abgesagten Wettkämpfe und Veranstaltungen nicht vor Mitte Oktober neu ansetzen und bei der Terminierung prüfen, ob diese mit bereits bestehenden Terminen zusammengelegt oder kombiniert werden können.


Klose macht Lehrgang zum Fußball-Lehrer

München (dpa) - Der ehemalige Nationalspieler Miroslav Klose nimmt am nächsten DFB-Lehrgang für den Fußball-Lehrer teil. Der 67. Lehrgang soll abhängig von den Auswirkungen der Corona-Pandemie im Juni 2020 starten. Klose (41) ist DFB-Rekordtorschütze und aktuell Trainer der U17 des FC Bayern München. Der Fußball-Lehrer-Lehrgang ist die höchste Lizenzstufe im deutschen Trainerwesen. Nach der elfmonatigen Ausbildung dürfen die Absolventen in den höchsten Spielklassen aller UEFA-Mitgliedstaaten tätig sein.


Bis Ende Juni keine Sportveranstaltungen vor Publikum in Österreich

WIEN: In Österreich dürfen aufgrund der Coronavirus-Krise bis Ende Juni keine Sportveranstaltungen vor Publikum stattfinden. Die österreichische Bundesregierung verkündete am Montag ein allgemeines Verbot für öffentliche Veranstaltungen bis Ende Juni - Sportveranstaltungen sind dabei inbegriffen. Ob es Geisterspiele in Österreichs Fußball-Bundesliga geben könne, sei noch nicht klar, teilte eine Sprecherin des Sportministeriums der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit.


Oranje-Spieler und Verband schnüren Millionen-Hilfspaket für Vereine

ZEIST: Der niederländische Fußball-Bund KNVB und die Nationalspieler haben gemeinsam mit ihrem Hauptsponsor (ING Bank) ein Hilfspaket von rund elf Millionen Euro für die von der Corona-Krise getroffenen Vereine geschnürt. Damit solle Clubs geholfen werden, die durch die Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind, teilte der KNVB am Montag mit. Das Hilfspaket umfasst Geldspenden und Maßnahmen, um die finanziellen Lasten der Clubs zu senken. Die Mittel sollen Amateur- und Proficlubs zu gleichen Teilen zugute kommen.


England-Trainer Southgate verzichtet auf 30 Prozent seines Gehalts

LONDON: Der englische Fußball-Nationaltrainer Gareth Southgate und andere Topverdiener des englischen Fußballverbands haben einer Gehaltskürzung zugestimmt. Das teilte der FA-Geschäftsführer Mark Bullingham am Montag mit. Unter dem Gesichtspunkt, dass «die mit den höheren Gehältern die größere Verantwortung tragen», hätten die leitenden Angestellten sich bereit erklärt, während der Coronavirus-Krise auf 15 Prozent ihres Lohns zu verzichten. Die Topverdiener hätten einer Senkung um 30 Prozent zugestimmt.


Schwimm-Verband verschiebt wegen Coronavirus weitere Wettkämpfe

BERLIN: Der Deutsche Schwimm-Verband hat wegen der Coronavirus-Pandemie weitere Veranstaltungen verschoben. Unter den Wettbewerben, die nun neu terminiert werden sollen, befinden sich unter anderen die nationalen Titelkämpfe der Wasserspringer und die deutschen Meisterschaften der Synchronschwimmerinnen. Komplett abgesagt wurden die nationalen Titelkämpfe der Freiwasserschwimmer.


Einschnitte bei Formel-1-Team Williams wegen Corona-Krise

GROVE: Das Formel-1-Team Williams schickt eine Reihe seiner Mitarbeiter wegen der wirtschaftlichen Corona-Folgen bis Ende Mai in den Zwangsurlaub. Dies sei Teil von weitreichenden Sparmaßnahmen, teilte der britische Rennstall am Montag mit. Die Chefetage des Teams und die Williams-Rennfahrer George Russell und Nicholas Latifi verzichten auf 20 Prozent ihres Gehalts. Die Formel 1 hat wegen der Coronavirus-Pandemie den Rennbetrieb bis mindestens Juni eingestellt.


Bis Ende Juni keine Sportveranstaltungen vor Publikum in Österreich

WIEN: In Österreich dürfen aufgrund der Coronavirus-Krise bis Ende Juni keine Sportveranstaltungen vor Publikum stattfinden. Die österreichische Bundesregierung verkündete am Montag ein allgemeines Verbot für öffentliche Veranstaltungen bis Ende Juni - Sportveranstaltungen sind dabei inbegriffen. Ob es Geisterspiele in Österreichs Fußball-Bundesliga geben könne, sei noch nicht klar, teilte eine Sprecherin des Sportministeriums der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Zunächst werde es Ausnahmeregelungen wie etwa Trainingsmöglichkeiten für Profisportler geben. Diese hatte Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler (Grüne) «in den nächsten Wochen» in Aussicht gestellt. Österreich will ab dem 14. April kleine Schritte in Richtung Normalität gehen. Kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte dürfen dann wieder öffnen. Im Gegenzug sind aber Veranstaltungen länger nicht erlaubt, zudem wird das Tragen eines Mundschutzes nicht nur in Supermärkten sondern auch im öffentlichen Nahverkehr zur Pflicht.


Bayern-Profis in Corona-Krise wieder im Training - Lewandowski dabei

MÜNCHEN: Der FC Bayern hat in der Corona-Krise erstmals wieder ein Teamtraining abgehalten. Nach drei Wochen individueller Arbeit daheim durften die Fußballer am Montag an der Säbener Straße auf den Platz. Ein normales Training ist aber weiterhin nicht möglich, weil die Spieler nach Behördenanweisungen so wenig Kontakt wie möglich haben sollen. Deshalb wurden die Sportler in mehrere Kleingruppen und auf unterschiedliche Trainingsplätze aufgeteilt. Zunächst standen unter anderem Fitnessübungen oder Torschusstraining auf dem Programm. Nach seiner Knieverletzung aus dem Champions-League-Spiel beim FC Chelsea im Februar gab auch Torjäger Robert Lewandowski ein Comeback auf dem Platz und machte die Einheiten regulär mit.


Noch kein Training in Gruppen: Werder fürchtet Wettbewerbsnachteil

BREMEN: Werder Bremen darf im Gegensatz zu anderen Clubs der Fußball-Bundesliga an diesem Montag noch nicht wieder mit dem Training in Kleingruppen beginnen und fürchtet deshalb Nachteile gegenüber der Konkurrenz. «Wir werden weiterhin die Vorgaben der Behörden in allen Bereichen vollumfänglich umsetzen, befinden uns aber weiterhin in dem Spannungsfeld, dass Mitkonkurrenten an anderen Standorten bereits seit längerem im Gruppentraining arbeiten», sagte Trainer Florian Kohfeldt einer Mitteilung des Vereins. «Wir hoffen hierbei keinen Wettbewerbsnachteil zu erleiden, sondern würden eine bundesweit einheitliche Lösung begrüßen.»


BVB-Coach Favre: Probleme relativieren sich aktuell

DORTMUND: Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre hält die aktuellen Probleme des Fußballs in der Coronavirus-Pandemie für relativ harmlos. «Wenn ich die Probleme der Italiener, Spanier und Amerikaner sehe, wenn ich an Indien denke, dann relativiert sich sehr viel», sagte Favre der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der 62 Jahre alte Schweizer habe größten Respekt vor den Angestellten der Krankenhäuser, «die sich Tag und Nacht für uns alle aufopfern». Favre erinnerte zudem an das Leid der Flüchtlinge, das angesichts der Krise ein wenig in Vergessenheit geraten sei.


Heldt stellt klar: 1. FC Köln nicht von der Insolvenz bedroht

KÖLN: Sportchef Horst Heldt hat klargestellt, dass der 1.FC Köln selbst bei einem möglichen Saison-Abbruch der Fußball-Bundesliga nicht in seiner Existenz bedroht sei. «Der 1.FC Köln gehört nicht zu den insolvenzgefährdeten Vereinen», sagte Heldt am Montag. Der «Kicker» hatte zuletzt berichtet, dass 13 von 36 Proficlubs bereits im Mai oder Juni die Insolvenz drohe, sollte die Saison nicht wie geplant im Mai fortgesetzt werden können. «Das würde ich auch mal infrage stellen, ob es wirklich 13 Clubs sind», sagte Heldt und befand: «Aktuelle Horrorszenarien sind deplatziert.»


VfB-Sportdirektor Mislintat erwartet Umdenken im Transfer-Geschäft

STUTTGART: Sportdirektor Sven Mislintat vom VfB Stuttgart erwartet im Zuge der Coronavirus-Krise ein Umdenken im Fußball-Geschäft. Die Zeit der Transfers im dreistelligen Millionen-Bereich müsse ein Ende nehmen, sagte der 47-Jährige vom schwäbischen Fußball-Zweitligisten. «Wenn nicht, müsste man die Beteiligten fragen, ob sie nur annähernd verstanden haben, was gerade passiert», sagte der VfB-Sportdirektor. «Wenn der Fußball sich jetzt immer noch nicht hinterfragt, wann dann? Ich hoffe daher ja.» Er erwarte «im Schnitt viel geringere Ablösesummen.»


Bericht: VfL Bochum gehört zu bedrohten Clubs in der Corona-Krise

BOCHUM: Der Fußball-Zweitligist VfL Bochum gehört zu den in der Corona-Krise stark gefährdeten Clubs. Bereits im Mai drohe dem ehemaligen Bundesligisten im schlimmsten Fall die Insolvenz, berichtet die «Westdeutsche Allgemeine Zeitung» (Montag). «Die Insolvenz wäre ein Szenario, wenn keine der Maßnahmen von Vereins- oder Ligaseite greifen würde, quasi ein Worst-Worst-Case-Szenario. Wir tun derzeit und zukünftig alles dafür, dass dieses Szenario nicht eintreten wird», sagte VfL-Geschäftsführer Ilja Kaenzig der «WAZ». Kaenzig rechnet indes ausdrücklich nicht mit einer Insolvenz.


Eishockey-Bundestrainer Söderholm: Top vier der Welt als Ziel

BERLIN: Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm hat die Ziele für die kommenden Großereignisse hochgesetzt. «Für mich ist wichtig, dass die Jungs verstehen, dass für sie alles möglich ist. Sie sollten immer Top-4-Platzierungen als Ziel haben», sagte Söderholm dem «Sportbuzzer» (Montag). «Es gibt einen Gegner - und es ist egal, ob er groß oder klein ist. Du hast immer eine Möglichkeit zu gewinnen. Immer.» Deutschland hatte unter Söderholms Vorgänger Marco Sturm bei Olympia in Pyeongchang 2018 die Silbermedaille gewonnen. Bei einer WM war Deutschland zuletzt 2010 ins Halbfinale gekommen.


McLaren-Boss: Formel-1-Teams streiten um weitere Kostensenkungen

LONDON: Die Formel-1-Teams wollen wegen der Corona-Pandemie die bereits beschlossene Ausgabengrenze offenbar weiter senken. Strittig sei unter den Rennställen aber noch die Höhe der Reduzierung, sagte McLaren-Geschäftsführer Zak Brown der BBC. «Alle sind für 150 Millionen Dollar, und eine große Mehrheit - einschließlich eines der Top-Teams - ist bereit, noch deutlich unter 150 Millionen Dollar zu gehen», sagte der US-Amerikaner. Das Budgetlimit soll von der nächsten Saison an greifen und für mehr Wettbewerb sorgen. Bislang waren 175 Millionen US-Dollar (161 Millionen Euro) als jährliches Kostenlimit für jedes Team vereinbart.


Basketballer fürchten Einschnitte: «Gehälter gehen runter»

OLDENBURG: Der Coronavirus wird für die Profis der Basketball-Bundesligisten finanzielle Auswirkungen haben. Auch wenn die vorerst bis zum 30. April pausierende Saison fortgesetzt werden kann, dürften die Folgen der Pandemie vor allem die Sportarten neben dem Fußball mit voller Wucht treffen. «Jeder, der bis drei zählen kann, weiß, was eine Wirtschaftskrise ganz besonders auch für uns Sportler bedeutet. Die Gehälter werden mit Sicherheit runtergehen», sagte Ex-Nationalspieler Philipp Schwethelm von den EWE Baskets Oldenburg der Deutschen Presse-Agentur.


Profi-Golfer Langer kritisiert Olympia-Qualifikationsmodus

BERLIN: Profi-Golfer Bernhard Langer hat seinen Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen abgehakt. «Ich würde sehr gerne bei den Olympischen Spielen antreten, aber das wird nicht klappen», sagte der 62-Jährige dem «Kicker» (Montag). Trotz seines Alters gilt Langer immer noch als bester deutscher Golfspieler. Langer kritisiert den Qualifikationsmodus. Der in Florida lebende Langer kann auf der Senior-Major-Tour keine Weltranglistenpunkte sammeln, um sich für die Spiele im kommenden Jahr in Tokio zu qualifizieren.


Skispringer Kasai denkt nicht ans Aufhören: «Wenn man ein Ziel hat»

FRANKFURT/MAIN: Japans Skisprung-Methusalem Noriaki Kasai denkt auch mit 47 Jahren nicht ans Aufhören und plant seine nächste Olympia-Teilnahme 2022 in Peking. Dies sagte der ehemalige Skiflug-Weltmeister dem japanischen Portal «hochi.news». «Ich will meine Leistungsfähigkeit zeigen und in den Weltcup zurückkehren im Hinblick auf die Teilnahme an meinen neunten Olympischen Spielen in Peking», führte der Routinier aus. Kasai war im immer stärkeren japanischen Team zuletzt nicht mehr wirklich konkurrenzfähig und verpasste im vergangenen Winter zum ersten Mal in diesem Jahrtausend auch eine Teilnahme an der Vierschanzentournee.


Radsprinter Mark Cavendish: «Habe hart mit Depressionen gekämpft»

FRANKFURT/MAIN: Der frühere Weltklasse-Sprinter Mark Cavendish hatte in den vergangenen Jahren nicht nur mit körperlichen, sondern auch mit psychischen Problemen zu kämpfen. Dies sagte der 34 Jahre alte Radprofi in einem Interview der britischen Zeitung «The Times». «Es war nicht nur meine körperliche Gesundheit, die in den letzten Jahren einen Schlag erlitten hat. Ich habe in dieser Zeit ziemlich hart mit Depressionen gekämpft. Im August 2018 wurde bei mir eine klinische Depression diagnostiziert», sagte Cavendish, der unter anderem 30 Etappen bei der Tour de France für sich entschieden hat.


Schach: Meisterschaftsgipfel auf August verschoben

MAGDEBURG/BERLIN: Der für Anfang Mai in Magdeburg geplante Meisterschaftsgipfel des Deutschen Schachbunds (DSB) ist wegen der Coronavirus-Pandemie auf August verschoben worden. «Ich bin froh, dass wir jetzt endlich Klarheit und einen neuen Termin haben. Auch für die Internet-Meisterschaften werden wir zeitnah einen neuen Austragungstag finden», sagte DSB-Präsident Ullrich Krause am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

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