Nachrichten aus der Sportwelt

Bayerns Cheftrainer Jupp Heynckes. Foto: epa/Ronald Wittek
Bayerns Cheftrainer Jupp Heynckes. Foto: epa/Ronald Wittek

Heynckes rechnet bald mit Neuer-Comeback

München (dpa) - Trainer Jupp Heynckes rechnet damit, dass Kapitän Manuel Neuer noch in dieser Saison ein Comeback im Tor des FC Bayern München feiern wird.

Der Mittelfußbruch sei vollständig ausgeheilt und der Fußball-Nationaltorhüter könne das Torwarttraining und die Belastung nun «forcieren», berichtete Heynckes am Dienstag. Der 72 Jahre alte Trainer wollte kein Zeitfenster für ein Comeback von Neuer geben. «Aber ich bin seit einiger Zeit zuversichtlich, dass das noch in dieser Saison sein wird.»

Kirchner wird Biathlon-Cheftrainer - Hönig neuer Schieß-Coach

Bad Hindelang (dpa) - Der bisherige Männer-Bundestrainer Mark Kirchner wird zum neuen Chefcoach der deutschen Biathleten befördert.

Der 48-Jährige wird künftig erstmals die Gesamtverantwortung für beide Weltcup-Mannschaften übernehmen. Der bisherige Damen-Coach Gerald Hönig bleibt dem Deutschen Skiverband erhalten und als neuer Schießtrainer des gesamten Teams in verantwortlicher Position. Das gab der DSV am Dienstag nach der jährlichen Cheftrainer-Klausur in Bad Hindelang-Oberjoch bekannt.

Liverpool-Trainer Klopp: Saison-Aus für Nationalspieler Emre Can

Liverpool (dpa) - Fußball-Nationalspieler Emre Can wird wegen seiner Rückenprobleme in dieser Spielzeit nicht mehr für den FC Liverpool auflaufen.

Das sagte sein Trainer Jürgen Klopp im Interview des TV-Senders Sky. Auf die Frage, ob Can bis zum Saisonende ausfallen werde, lautete Klopps klare Antwort: «Ja.» Ob ein Einsatz bei der am 14. Juni beginnende WM gefährdet ist, blieb offen. Der Vertrag des 24 Jahre alten Can mit dem Premier-League-Club läuft zum Saisonende aus. Mehrere europäische Top-Clubs sollen an dem Mittelfeldspieler, der bereits für Bayern München und Bayer Leverkusen gespielt hat, interessiert sein.

Deutsches Alpin-Team tauscht Technik-Trainer der Männer aus

München (dpa) - Die Techniker im deutschen Alpin-Team um Routinier Felix Neureuther werden künftig vom Österreicher Bernd Brunner trainiert.

Das gab der Deutsche Skiverband am Dienstag nach der Cheftrainer-Klausur bekannt. Brunner beerbt Albert Doppelhofer, der die Leitung des Technik-Perspektivkaders übernimmt. Der DSV erhoffe sich dadurch «eine optimale Förderung und Betreuung unserer Athleten in allen Kadern», sagte Sportdirektor Wolfgang Maier. Chefcoaches bleiben Mathias Berthold bei den Herren und Jürgen Graller bei den Damen.

Chemnitzer FC meldet als zweiter Fußball-Drittligist Insolvenz an

Chemnitz (dpa) - Nach dem FC Rot-Weiß Erfurt hat auch Fußball-Drittligist Chemnitzer FC einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Das berichten am Dienstag übereinstimmend die Online-Portale von «Tag 24» und «Freie Presse». Der sächsische Club informierte darüber am Dienstagmittag die Mitglieder in einer E-Mail. Am Nachmittag will sich der Club öffentlich äußern. Der Chemnitzer FC habe Verbindlichkeiten aufgebaut, die vom Vereinsvermögen nicht gedeckt sind. Das führte nach intensiven Verhandlungen, Prüfungen und Beratungen von Vorstand und Aufsichtsrat jeweils zu einstimmigen Beschlüssen, die Insolvenz anzumelden, heißt es in der Mail.

Fünfkampf-Olympiasiegerin Lena Schöneborn beendet Karriere

Hannover (dpa) - Die Moderne Fünfkämpferin Lena Schöneborn beendet ihre Karriere. Das teilte die Olympiasiegerin von 2008 am Dienstag mit.

«Der Moderne Fünfkampf hat mich über eine lange Zeit geprägt. Ich bin unendlich dankbar für die tollen Erfahrungen, Begegnungen und Erfolge, die mir der Sport gegeben hat. Dennoch habe ich nach längerer Bedenkzeit entschieden, dass nun der Zeitpunkt für den nächsten Lebensabschnitt gekommen ist. Jetzt freue ich mich auf neue Herausforderungen außerhalb des Leistungssports», sagte die 31-Jährige, die bereits bei den ersten beiden Weltcups in dieser Saison nicht mehr an den Start gegangen war.

Chinas Fußballfrauen als erstes Team für WM 2019 qualifiziert

Amman (dpa) - Die Fußballfrauen aus China haben sich als erstes Team für die Weltmeisterschaft vom 7. Juni bis 7. Juli 2019 in Frankreich qualifiziert.

Durch das Erreichen des Halbfinales beim asiatischen Turnier in der jordanischen Hauptstadt Amman stehen die Chinesinnen als WM-Endrundenteilnehmer fest. Nach dem 4:0 gegen Thailand gewann China am Montag (Ortszeit) auch gegen die Philippinen mit 3:0. Nach diesem Erfolg stehen die Chinesinnen in der Vorschlussrunde und machten damit ihre sechste WM-Teilnahme vorzeitig perfekt. Gastgeber Frankreich ist automatisch qualifiziert.

Munir El Haddadi zieht gegen Fußball-Weltverband FIFA vor den CAS

Lausanne (dpa) - Fußballprofi Munir El Haddadi zieht gemeinsam mit dem marokkanischen Verband aufgrund seines vom Weltverband FIFA untersagten Nationenwechsels vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS.

Der 22-Jährige möchte im Sommer mit Marokko an der WM in Russland teilnehmen. Allerdings absolvierte der Angreifer am 8. September 2014 bereits ein A-Länderspiel für Spanien. El Haddadi ist in Spanien geboren und steht beim FC Barcelona unter Vertrag, ist jedoch in dieser Saison an Deportivo Alavés ausgeliehen. Laut FIFA-Reglement ist ein Nationenwechsel nach dem Einsatz für Spanien nicht mehr möglich, El Haddadi hätte von Anfang an für Marokko, das Heimatland seines Vaters, auflaufen müssen. Am 13. März 2018 stimmte die FIFA dem beantragen Wechsel deswegen nicht zu. Laut CAS-Mitteilung wollen El Haddadi und Marokko diese Entscheidung kippen und ein Urteil vor Mitte Mai erwirken, da bis zum 14. Mai die vorläufigen WM-Aufgebote benannt werden müssen. Einen Termin für eine Anhörung vor dem CAS gibt es noch nicht. Marokko und Spanien treffen in der Vorrunde der WM am 25. Juni in Kaliningrad in Gruppe B aufeinander.

Biathlon-Trainer Ricco Groß: Russland oder Österreich

Moskau (dpa) - Die Zukunft von Biathlon-Trainer Ricco Groß ist noch immer nicht geklärt. Der Vertrag des viermaligen Olympiasiegers als Cheftrainer der russischen Männer läuft noch bis Ende des Monats, eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen.

Momentan befindet sich der 47-Jährige in Moskau, um mit dem russischen Biathlon-Verband RBU die Olympia-Saison zu analysieren. «Sicherlich wird es auch Gespräche geben, wie es weitergehen kann», sagte Groß der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Der neunmalige Weltmeister ist seit 2015 für das Männer-Team um Russlands Top-Skijäger Anton Schipulin verantwortlich. Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang waren die Russen wegen des Staatsdoping-Skandals nur mit einem Mini-Aufgebot am Start gewesen. Zuletzt hatte es auch Spekulationen gegeben, dass Groß in Österreich Nachfolger von Coach Reinhard Gösweiner werden soll. «Es gab Gespräche, aber es sind noch längst nicht alle Details geklärt», sagte Groß, der als Topfavorit für den Posten als Cheftrainer der österreichischen Männer gilt.

Schiri-Boss Fröhlich begrüßt Gelbe Karten für Trainer

Berlin (dpa) - Der deutsche Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat die Tests des Fußball-Weltverbandes FIFA mit Gelben Karten für Trainer begrüßt.

«Seitens der Schiedsrichter sind wir immer offen für sinnvolle Neuerungen. Die Schiedsrichter hätten durch die Gelbe Karte die Möglichkeit, den Trainern für jedermann im Stadion klar erkennbar den Hinweis zu geben, dass eine Grenze überschritten wurde und beim nächsten Vergehen der Verweis auf die Tribüne erfolgen wird», sagte Fröhlich der «Sport Bild» (Mittwoch) und fragte: «Also warum diese Idee nicht zumindest einmal testen?» Die FIFA testet die Verwarnungen für Coaches derzeit bei Jugendturnieren. «Durch die Gelbe Karte bekommt der Trainer die Information, dass er sich zusammennehmen muss, sonst ist er beim nächsten Mal fällig», hatte FIFA-Vize-Generalsekretär Zvonimir Boban die Testphase erklärt.

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