Nach sechs Tagen: 378 Tote und 3.575 Verletzte

Foto: The Nation
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THAILAND: Nach dem sechsten Tag der sogenannten sieben gefährlichen Tage zu Songkran meldet das Road Safety Centre 3.418 Verkehrsunfälle mit 378 Toten und 3.575 Verletzten.

Gegenüber den sechs Tagen beim thailändischen Neujahrsfest des Vorjahres waren es 8 Prozent mehr Todesopfer, 2,6 Prozent mehr Verletzte und ein Prozent mehr Zwischenfälle. Am sechsten Tag, dem Montag, ereigneten sich 425 Unfälle mit 49 Toten und 464 Verletzten. An 82 Prozent der Zwischenfälle waren Motorradfahrer beteiligt. Hauptunfallursache war am Montag überhöhte Geschwindigkeit mit 28 Prozent vor Trunkenheit am Steuer mit 27 Prozent. Insgesamt wurden bisher 856.446 Fahrzeuge kontrolliert und 176.415 Frauen und Männer vorübergehend festgenommen. Davon trugen 49.866 keinen Schutzhelm auf dem Motorrad, und 46.067 konnten keinen Führerschein vorweisen. Die meisten Todesopfer meldet die Provinz Nakhon Ratchasima mit 19 an den sechs Tagen, die meisten Unfälle (126) und die meisten Verletzten (136) hatte Chiang Mai. Aus dem Verkehr gezogen wurden 10.139 Motorräder und 3.825 Autos, weil die Fahrer unter Alkoholeinfluss standen.

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Peter Drescher 19/04/2018 15:34
Statistik
Ja, Herr Marc La Marca, ich gebe Ihnen da völlig recht. Die erhoete Unfallzahl an diesen Tagen kommt ja auch sicher davon das Millionen mehr Menschen mit allen möglichen Fahrzeugen auf den Strassen unterwegs sind. Insofern kann ich persönlich gar nicht einschätzen in wie fern die genannten Zahlen überhaupt von der "normalität" abweichen. Ja Herr Franke, der Respekt der Bevölkerung gegenüber der Obrigkeit (Polizei) hält sich sehr in Grenzen. Ist ja auch verständlich da diese ja auch nicht gerade als Vorbilder einer guten Gesellschaft agieren und genau die selben Dinge tun, für die sie Ihre Mitmenschen zur Kasse bitten. Denselben Polizisten der gestern Helmkontrolle durchgefuehrt hat, sehe ich heute mit seinen beiden Kindern auf einem Moped zur Schule Fahren, alle ohne Helm. Rote Ampel ist auch egal. Helm oder nicht Helm ist nicht die Frage. Es stellt sich eher die Frage ob bestehenden Gesetze und / oder Regeln generell durchgesetzt werden oder nicht. Und das ist offensichtlich nicht der Fall. Nur sporadisch, mal so mal so, so wie die Befehlshaber gerade lustig sind oder bestimmte Interesse zu bestimmten Zeiten vorliegen. Und das trifft nicht nur auf Regeln oder Gesetze im Verkehr zu, sondern auf wohl alle Lebensbereiche. Ob das nun der Definition einer Rechtsstaatlichkeit entspricht muss jeder für sich selbst beantworten.
Norbert Kurt Leupi 18/04/2018 22:50
Es fällt übrigens auf / Herr Jürgen Franke
Nein , lieber Jürgen ! Das ist auch in Europa nicht mehr so , wie es einmal war ! Die heutige Jugend (aber auch Erwachsene ) wollen nicht mehr ,das die Respektlosen den grössten Respekt geniessen ! " Es war einmal..."!
Jürgen Franke 18/04/2018 17:28
Es fällt übrigens in Thailand sehr auf,
dass das Patroulieren auf den Straßen bei der Polizisten nicht sehr beliebt ist, aber auch die Achtung der Thais zu ihrer Obrigkeit, nicht die Ausprägung genießt, wie das in Europa der Fall ist.
Uli 18/04/2018 14:57
Hauptsache Sanuk....... :-(
Gerade in FB ein Video gesehen live von der Nakluaroad in Pattaya.....mich wundern die Zahl der Unfälle nicht....die Personen mit Schutzhelm auf den Motorrädern sind verschwindet gering und gerade heute wo dort "Großkampftag" ist und ständig mit Wasserkübeln und Spritzgewehren gespritz wird, fahren die Thai's wie gewöhnlich mit bis zu 4 Personen mit dem Motorrad die Hauptstraße hoch und runter. Eben nur etwas gebremst durch den schleichenden Verkehr. Wo ist den da die Polizei zum kontrollieren ? Sonst stehn sie doch auch immer am Kreisel und verteilen "Knöllchen" ? Ach ja, ich vergaß, iss ja Songkran da gelten andere Gesetze und da stirbt's sich wahrscheinlich auch nicht so schnell :-(
Walter Pfau 18/04/2018 12:32
Thailand, einsame Spitze mit seinen Verkehrstoten
Hallo Marc La Marca, das mit den Statistiken ist so eine Sache, für 2016 hat mal in der NATION gestanden, dass es da insgesamt 29.000 Verkehrstote in Thailand gab, geteilt durch 365 sind das dann 80 Tote täglich. Mitgezählt wurden da auch noch die armen Seelen, die innerhalb 30 Tage nach den Unfällen im Krankenhaus verstarben. Demnach waren es an den ersten 6 Tagen mit durchschnittlich "nur" 63 Toten täglich "unterdurchschnittlich" wenig. Aber jeder Tote war einer zu viel! Wahrscheinlich gibt es an dem einen Tag sogar 150 Tote, an einem anderen nur 30, mit dem Durchschnitt kann man also auch nicht viel anfangen. Also nur der Statistik trauen über die man auch weiß, wie die Zahlen zustande kamen...RIP