Pakistan fürchtet ungewöhnlich starken Monsun

Nach Hitzewelle  

Ein Opferstock, der auf einem Markt vor dem muslimischen Fest Eid Al-Adha in Karachi verkauft wird. Foto: epa/Shahzaib Akber
Ein Opferstock, der auf einem Markt vor dem muslimischen Fest Eid Al-Adha in Karachi verkauft wird. Foto: epa/Shahzaib Akber

ISLAMABAD: Nach einer starken Hitzewelle fürchtet Pakistan nun besonders heftige Regenfälle. Das teilte die meteorologische Behörde des Landes der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit. Die meteorologischen Faktoren seien vergleichbar mit denen im Jahr 2022, als das südasiatische Land von Rekordfluten getroffen worden sei, hieß es weiter. Pakistan erlebt in der Monsunzeit im Sommer für gewöhnlich starke Niederschläge, dieses Jahr könnten diese insbesondere in den Provinzen Sindh und Punjab jedoch überdurchschnittlich ausfallen.

In den vergangenen Wochen hatte Pakistan vielerorts mit Rekordhitze zu kämpfen, teilweise wurden Temperaturen von über 50 Grad gemessen. Auch sei der vergangene Monat ungewöhnlich trocken gewesen - die meteorologische Behörde spricht vom zweittrockensten Mai in 60 Jahren.

Das benachbarte Afghanistan leidet hingegen noch unter den Auswirkungen schwerer Überschwemmungen im vergangenen Monat. Nach Angaben der Hilfsorganisation Unicef sind im Norden des Landes viele Dörfer weitgehend zerstört.

Extreme Wetterereignisse wie Fluten und Dürren nehmen in Pakistan und Afghanistan zu. Experten machen die Klimakrise dafür verantwortlich. Im Sommer 2022 erlebte Pakistan eine schwere Flutkatastrophe, die zwischenzeitlich ein Drittel des Landes unter Wasser setzte und 1700 Menschen das Leben kostete.

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