Junta unterstützt Russlands Einmarsch in die Ukraine

Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte Myanmars, Senior General Min Aung Hlaing, nimmt an der IX. Moskauer Konferenz über internationale Sicherheit in Moskau teil. Foto: epa/Alexander Zemlianichenko
Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte Myanmars, Senior General Min Aung Hlaing, nimmt an der IX. Moskauer Konferenz über internationale Sicherheit in Moskau teil. Foto: epa/Alexander Zemlianichenko

NAYPYIDAW: Die Militärjunta im Krisenland Myanmar unterstützt nach eigenen Angaben den Angriff Russlands auf die Ukraine. Anders als die meisten Staaten der Welt zeigen die Generäle im früheren Birma Verständnis für das Vorgehen des russischen Präsidenten Wladimir Putin: «Der erste Grund ist, dass Russland daran arbeitet, seine Souveränität zu festigen, und ich glaube, dass sie das tun sollten. Der zweite Grund ist, dass das Land der Welt zeigen will, dass es eine Weltmacht ist», sagte Zaw Min Tun, ein Sprecher der Junta, am Freitag dem Sender Voice of America (VOA).

Das Militär hatte im Februar 2021 gegen Regierungschefin Aung San Suu Kyi geputscht und die Macht an sich gerissen. Seither versinkt das südostasiatische Land in Chaos und Gewalt.

Der neue Machthaber Min Aung Hlaing hatte Russland im vergangenen Juni besucht. Beide Länder präsentierten sich dabei als enge Freunde, auch gibt es starke Verbindungen zwischen den russischen und den myanmarischen Streitkräften. Erst vor wenigen Tagen hat UN-Sonderberichterstatter Tom Andrews Russland und China vorgeworfen, der Armee in Myanmar seit dem Putsch Waffen von der Art geliefert zu haben, die dort gegen Zivilisten eingesetzt wird.

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Hartmut Wirth 26.02.22 17:10
@Erwin Gasser
Hurra etwas haben Sie also doch verstanden. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Dann besteht also noch Hoffnung. Gratuliere.
Erwin Gasser 26.02.22 14:10
@H.Wirth
Verstehen kommt von Verstand !
Hartmut Wirth 26.02.22 14:00
@Erein Gasser
DSS habe ICH gelesen UND verstanden. ICH bezog mich auf den Artikel! Und daraus resultiert meine Meinung. Dass Myanmar so denkt, wie Sie schreiben, kann sein, ich weiß es nicht. Aber eine Diktatur hackt der anderen nicht die Augen aus. Schnell kann man Unterstützung gebrauchen. Und danach "lechzt" die Militärjunta in Myanmar ja geradezu. Also ist Anbiederung an Russland, das vermeintliche Stärke zeigt, doch logisch.
Ich dachte, Sie hätten das verstanden. Da habe ich mich wohl geirrt. Naja, sei's drum
Erwin Gasser 26.02.22 13:30
@ H.Wirth
Wer hat denn was von Rußland oder China geschrieben ?? Ich habe meine Meinung zu Myanmar kundgetan ! Erst mal alles richtig lesen !
Ingo Kerp 26.02.22 13:20
Damit dürfte eindeutig klar sein, wohin das ASEAN Mitglied Myanmar tendiert. Der ASEAN Verbund sollte sich die Frage stllen, ob man so ein Land noch als Mitglied haben moechte.
Hartmut Wirth 26.02.22 13:10
@Erwin Gasser
Der demokratische Westen hat doch gezeigt, was er in einer solchen Krise kann: reden, drohen, reden, drohen, ...
Vor knapp 83 Jahren hatten wir das doch schon einmal.
Russland handelt klar nach dem Motto: "was juckt es eine (...) Eiche, wenn sich ein Wildschwein daran schabt"
Und ansonsten passiert nichts weiteres. Es bleibt abzuwarten, was Russland sich als nächstes einverleibt und wann China loslegt. Die warten jetzt ruhig ab und dann...

Da brauchen Sie nicht k...., das war doch alles voraussehbar. Nachdem sich der Westen verweigerte, die um militärische Hilfe ersuchene Ukraine zu unterstützen. (Halt: Deutschland hat Stahlhelme geliefert!)
Erwin Gasser 26.02.22 13:00
Myanmar
Das war ja klar: Der Feind meines Feindes (die westliche Welt) ist mein Freund ! Ich könnte schon wieder kotzen !