Mutmaßliche Islamisten ermorden Heilsarmee-Angehörige

Foto: epa/Made Nagi
Foto: epa/Made Nagi

JAKARTA: Mutmaßliche Islamisten haben in Indonesien vier Angehörige der Heilsarmee ermordet. Die Leichen seien am Freitag in dem Dorf Lemban Tongoa im Bezirk Sigi auf der Insel Sulawesi nahe ihrer niedergebrannten Häuser gefunden worden, teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Zwei waren bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und eine der Leichen geköpft worden. Die Heilsarmee in Indonesien bestätigte, dass es sich um Angehörige dieser evangelischen Freikirche handelte.

Der Polizeisprecher sagte, dass die Ostindonesischen Mudschaheddin (MIT), die der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Treue geschworen haben, vermutlich hinter der Tat steckten. «Der Angriff trägt ihre Handschrift. Es ist möglich, dass sie die Opfer nicht kannten. Sie wollten bloß Terror verbreiten», sagte er.

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