Müllverbrennung zur Energiegewinnung

Müllwagen warten vor einer Müllkippe in Bangkok, um Abfälle abzuladen. Foto: epa/Rungroj Yongrit
Müllwagen warten vor einer Müllkippe in Bangkok, um Abfälle abzuladen. Foto: epa/Rungroj Yongrit

THAILAND: Im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) soll in Bangkoks Nachbarprovinz eine Müllverbrennungsanlage zur Energiegewinnung errichtet werden.

Gemäß der stellvertretenden Regierungssprecherin Traisulee Traisoranakul hat das Kabinett bereits einen privaten Betreiber ausgewählt und ein Budget in Höhe von 4,12 Milliarden Baht für einen Zeitraum von 22 Jahren genehmigt. Den Zuschlag soll das Unternehmen Super Earth Energy Co., Ltd. erhalten haben. Das Projekt wurde bereits im Jahr 2016 genehmigt, um das steigende Abfallaufkommen für effiziente und saubere Energieerzeugung zu nutzen. Der stellvertretenden Regierungssprecherin folgend ist die Nonthaburi Provincial Administration Organization dafür verantwortlich, ein 57 Rai umfassendes Grundstück sowie die finanziellen Mittel für die Errichtung bereitzustellen. Zudem muss die Provinzverwaltung sicherstellen, dass die Anlage täglich mit mindestens 1.000 Tonnen Abfall beliefert wird.

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Siam Fan 23.11.19 00:24
Dann kann es noch keine UVP geben.
Wofür braucht es das viele Geld, solche Anlagen sollen sich doch angeblich selbst finanzieren!?
Walter Pfau 21.11.19 15:07
Das Projekt wurde bereits im Jahr 2016 genehmigt..
..also vor knapp 4 Jahren. Und jetzt erst "soll" ein Grundstück sowie die finanziellen Mittel für die Errichtung bereitgestellt werden? Dann hoffe ich mal, dass die finanzeillen Mittel bald zur Verfügung stehen und das Kraftwerk bis 2025 gebaut- und 2030 in Betrieb genommen werden kann.