Motorradfahrer verfängt sich in Kabeln und stirbt

Foto: Channel 3
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BANGKOK: Erneut ist ein Motorradfahrer von herunterhängenden Kabeln stranguliert und getötet worden.

Der 30-Jährige befuhr am frühen Morgen die Issaraphap Road zum Markt, in dem er als Händler Waren verkaufte. Er war einem Lastzug mit einem Baggerlader gefolgt, der offenbar Drähte berührte. Der Thai verfing sich in den Kabeln, stürzte vom Motorrad, wurde stranguliert und erlitt eine rund 15 Zentimeter lange Schnittwunde am Hals. Er starb wenig später im Krankenhaus Sirirat an dem hohen Blutverlust. Der Fahrer des Lastzuges entschuldigte sich und bot eine erste Entschädigung von 20.000 Baht an. Zudem wollte er den Tempel Yai Sri Sawab aufsuchen, um sich bei der Leiche zu entschuldigen – eine bei Thais übliche Tradition nach einem solchen Unfall.

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Siam Fan 20.07.19 15:58
Elektrifizierung?
Es handelt sich hier wohl um Fernmeldekabel im weitesten Sinne. Durch Modernisierung werden da auch viele nicht mehr genutzt. Eine Abbauverpflichtung des Kabelsalates könnte vieles verhindern.
Ingo Kerp 20.07.19 13:34
Das sind die "Kollateralschäden" der thail. Elktrifizierung. Nicht entschuldbar, das dadurch Menschen getoetet werden.