Morde in der Weltgeschichte

Foto: epa/Khaled Elfiqi
Foto: epa/Khaled Elfiqi

HALLE (dpa) - Die Weltgeschichte kennt viele Morde. Der älteste bekannte Mordfall der Menschheitsgeschichte geschah vor 430.000 Jahren.

Im nordspanischen Atapuerca fanden Forscher den eingeschlagenen Schädel eines Urmenschen. Auch Ötzi kam vor 5.200 Jahren gewaltsam ums Leben: Das Röntgenbild zeigt die Pfeilspitze, die in seiner Schulter steckt. Aber keiner von beiden war ein Fürst. Im Ägypten der Pharaonen soll bereits vor 3.965 der Herrscher Amenemhet I. ermordet worden sein. Ägyptologen sind sich aber nicht sicher, zumal die sterblichen Überreste fehlen.

Der Fürstenmord von Helmsdorf vor 3.846 Jahren ist der erste nachweisbare Herrschermord der Weltgeschichte. Der Älteste, in dem das Mordopfer tatsächlich untersucht wurde.

Wissenschaftler des Instituts für Mumienforschung in Bozen kamen nach der Untersuchung der Mumie Ramses III. (1221 bis 1156 v. Chr.) zu dem Fazit: Dem Pharao wurde die Kehle durchgeschnitten.

Ein Herrscher-Mord mit furchtbaren Folgen war das Attentat am 28. Juni 1914, auf Erzherzog Franz Ferdinand, designierter Kaiser von Österreich und König von Ungarn sowie seiner Frau Sophie in Sarajewo. Der Mord gilt als Auslöser des I. Weltkrieges.

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