Fehlalarm: Missgeschick im Cockpit

Foto: Twitter/@russian_market
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AMSTERDAM/MADRID (dpa) - Der folgenreiche Fehlalarm auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol ist offenbar durch ein Missgeschick im Cockpit ausgelöst worden.

Der folgenreiche Fehlalarm auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol am Mittwochabend ist offenbar durch ein Missgeschick im Cockpit ausgelöst worden. Eine Sprecherin der spanischen Fluggesellschaft Air Europa sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag: «Der Fehler ist passiert, als der Kapitän der Maschine einem Piloten in der Ausbildung die Funktion der einzelnen Knöpfe erklärte.» Dabei übermittelte er offenbar versehentlich den Code «7500» an die Flugaufsicht. Der Code steht im internationalen Flugverkehr für «Entführung».

Der Alarm löste auf Schiphol - einem der größten Flughäfen Europas - einen massiven Polizeieinsatz aus. Dutzende Flüge verzögerten sich, weil ein Teil des Flughafens gesperrt werden musste. Nach rund zwei Stunden teilte Air Europa dann mit, alles sei ein Irrtum, man bitte um Entschuldigung. Passagiere und Besatzung waren zu diesem Zeitpunkt nach Polizeiangaben schon aus dem Flugzeug gebracht worden.

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