Mindestens vier Tote bei Unwettern in Texas

Nach einem Sturm sind in der Nähe des Grand Parkway und der West Road Stromleitungen umgeknickt. Foto: Melissa Phillip/Houston Chronicle/ap/dpa
Nach einem Sturm sind in der Nähe des Grand Parkway und der West Road Stromleitungen umgeknickt. Foto: Melissa Phillip/Houston Chronicle/ap/dpa

HOUSTON: Extreme Wetterphänomene in den USA häufen sich. Im Süden des Landes kamen mehrere Menschen bei Sturm und Regen ums Leben.

Schwere Unwetter haben in der texanischen Großstadt Houston und Umgebung mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Zwei von ihnen seien von umstürzenden Bäumen erschlagen worden, teilte Feuerwehrchef Samuel Peña laut Medienberichten von Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Eine weitere Person starb demnach, als ein Kran umkippte. Zu dem vierten Opfer gab es zunächst keine näheren Angaben.

Ein heftiger Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde sei durch die Millionenmetropole im Süden der USA gezogen, sagte Bürgermeister John Whitmire. In der Innenstadt gebe es schwere Schäden. «Überall auf den Straßen liegt Glas, die Ampeln sind ausgefallen», ergänzte er. Er rief die Einwohner auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Die Schulen sollten am Freitag geschlossen bleiben.

Den Berichten zufolge gingen wegen des starken Windes Hunderte Fenster in Hochhäusern zu Bruch. Zudem seien Strommasten umgestürzt und Oberleitungen beschädigt worden. Laut der Seite Poweroutage.us waren in der Nacht zu Freitag noch fast eine Million Haushalte in Texas ohne Elektrizität. Im benachbarten Louisiana, das ebenfalls von den Unwettern getroffen wurde, waren etwa 100.000 Haushalte ohne Strom.

In beiden Bundesstaaten sei in den vergangenen zwei Wochen 600 Prozent mehr Regen gefallen als üblich, teilte der Wetterdienst laut dem Sender CNN mit. Dies habe auch mit dem Klimawandel zu tun. Bereits in den vergangenen Tagen waren im Süden der USA vier Menschen bei heftigen Unwettern getötet worden.

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