Mindestens acht Tote bei Erdbeben im Osten der Türkei

Foto: earthquake.usgs.gov
Foto: earthquake.usgs.gov

ISTANBUL/TEHERAN (dpa) - Bei einem starken Erdbeben im Osten der Türkei im Grenzgebiet zum Iran sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Die amerikanische Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens mit 5,7 an. 21 Menschen seien verletzt worden, sagte der türkische Innenminister Suleyman Soylu am Sonntag der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Am stärksten betroffen sei die Stadt Van, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. In weiteren vier Dörfern der Region suchten Rettungsmannschaften mit Suchhunden noch nach möglichen Verschütteten, sagte Soylu weiter. Der staatliche TV-Sender TRT zeigte Bilder eingestürzter Gebäude in dem Ort Ozpinar.

Die Region liegt etwa 250 Kilometer von der Grenze zum Iran entfernt. Auch dort bebte die Erde. In der Provinz West-Aserbaidschan wurden in dem Dorf Ghatur etwa 30 Menschen verletzt, wie das iranische Fernsehen berichtete. Von Todesopfern war dort jedoch zunächst nichts bekannt.

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