Millionenbudget für Hochwasserbrennpunkte

Foto: Thaivisa
Foto: Thaivisa

PATTAYA: Die Stadtverwaltung lässt ihren Worten Taten folgen und hat einen dreistelligen Millionenbetrag genehmigt, um den regelmäßigen Überflutungen während der Regenzeit entgegenzuwirken, beziehungsweise bauliche Maßnahmen durchzuführen, damit die Wassermassen gezielt abgeleitet werden können.

Nach starken Regenfällen kommt es begünstigt durch das hügelige Terrain immer wieder zu stadtweiten Überschwemmungen, wenn die Fluten durch die Stadt in Richtung Meer fließen. Dichte Bebauung und mangelhafte Wartung des städtischen Drainagesystems sind weitere Gründe, weshalb nach jedem größeren Wolkenbruch die halbe Touristenmetropole unter Wasser steht. Bürgermeister Sontaya Khunpluem, der bei seinem Amtsantritt im September letzten Jahres der Bevölkerung versprach, das leidige Hochwasserproblem anpacken zu wollen, steht nun vor der Sisyphusaufgabe, die Versäumnisse seiner Vorgänger zu beheben.

Mit einem Budget von 218 Millionen Baht sollen in den nächsten Monaten insgesamt 10 Projekte in den am schlimmsten von den Überschwemmungen betroffenen Gebieten umgesetzt werden:

  1. Bau eines Entwässerungssys­tems in der Soi Na Chom Thian und der Sukhumvit Road nach Soi Chaiyapruek.
  2. Bau eines Abwasser- und Pumpsystems entlang der Sukhumvit Road Soi 93 (Pattaya), nahe dem Schwimmenden Markt.
  3. Bau eines Abwasser- und Pump­systems entlang der Railway Road im Bereich Huay Yai, Moo
  4. Bau eines Rückhaltebeckens mit Pumpsystem in der Thepprasit Road Soi 7 (vor dem Stadion, Jugendzentrum).
  5. Bau eines Sandfangteichs in Süd-Pattaya im Gebiet Sukhumvit.
  6. Bau eines Entwässerungssystems in der Soi Khao Talo 3/ 3-4.
  7. Bau eines Entwässerungssystems zwischen der Second Road Soi 4 und der Soi Phettrakul.
  8. Bau eines Entwässerungssystems im Gebiet Pratumnak-Hügel.
  9. Bau eines Brunnens mit Pump- und Drainagesystems in der Sukhumvit Road Soi 46/4, die zur South Pattaya Road führt.
  10. Bereitstellung von Werkzeugen zur Problemlösung in häufig von Überschwemmungen betroffenen Gebieten. 
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Norbert Kurt Leupi 11.06.19 15:10
Mal was Neues
Zuerst Sand in die Augen gestreut und jetzt den Kopf aus dem Sand gezogen und gemerkt , dass sie den Sand auf Sand gesetzt haben !
Thomas Thoenes 11.06.19 14:52
Im Ansatz nicht schlecht aaaaber...
1. Wie viel der 218 MIO gehen tatsächlich in die Projekte? 2. Welche KOMPETENTEN Firmen führen diese durch? 3. Wurde eine fundierte Studie über den Erfolg durchgeführt oder sind das alles nur Versuche die Möglicherweise helfen? 4. Sind die Arbeiten koordiniert und wer ist zuständig? 5. Wir bei Nichterfolg wieder mal nur dumm aus der Wäsche geguckt oder gibt es Verantwortliche für diese Projekte? 6. Warum hat man diese Projekte nicht vor dem teuren Sandkauf gestartet? 7. ... 8. .... mir geht die Tinte aus 555
THOMAS S 11.06.19 12:00
Hoffnung
Die Hoffnung stirbt nie aus . Abwarten und Beobachten,ob es zum Erfolg führt. Wenn es funktionieren sollte,dann werden die Sand Verkäufer traurig sein.555
Ingo Kerp 11.06.19 11:44
Hoffentlich ist kein "Experte" daran beiteiligt, der für die Strandaufschüttung zuständig war.