Bares Geld sparen bei der Autoversicherung

Ein Autoversicherungs-Vergleich lohnt sich✅ Tipps für einen günstigen Tarif ► Jährlicher Beitrag✓ Fahrerkreis einschränken✓ Bonität✅

Foto: pexels/Antoni Shkraba
Foto: pexels/Antoni Shkraba

Bares Geld sparen mit einem Autoversicherungs-Vergleich Wer ein Auto besitzt, muss es – zumindest in den meisten Ländern – auch versichern.

Das kann ganz schön teuer sein. Vergleicht man allerdings die einzelnen Versicherungsanbieter, wird schnell klar, dass es große Unterschiede gibt. Deshalb lohnt sich ein Autoversicherungs-Vergleich. Wie man die richtige Autoversicherung findet und welche Punkte man beachten muss, um einen möglichst günstigen Tarif zu ergattern, verraten wir in diesem Artikel.

Den richtigen Leistungsumfang bei einer Versicherung wählen

Versicherungsgesellschaften genießen nicht gerade den besten Ruf. Das liegt oft gar nicht an der Gesellschaft selbst: Manchmal hat der Versicherungsnehmer schlicht den falschen Tarif gewählt, um einerseits optimal abgesichert zu sein und andererseits nicht zu viel Geld für die Versicherung zahlen zu müssen.

Daher sollte man die Autoversicherung immer vergleichen, um das beste Angebot ausfindig zu machen. Dank Vergleichsportalen im Internet ist die Recherche heute nicht mehr so zeitaufwendig wie früher.

Wie erhält man den günstigsten Tarif bei der Autoversicherung?

Was muss man nun eigentlich genau beachten, um einen möglichst günstigen Tarif zu bekommen?

Den Beitrag jährlich zahlen

Weil Gesellschaften mit Zahlungen, die als ganze Summen pro Jahr geleistet werden, besser wirtschaften können, bieten die meisten Versicherungen bei einer jährlichen Beitragsleistung günstigere Konditionen an. Zwar ist für den Verbraucher eine monatliche Zahlung unter Umständen bequemer, weil die Summe nicht auf einmal geleistet werden muss. Rechnet man jedoch die Kosten unter dem Strich zusammen, lohnt sich der Aufwand:

Autobesitzer, die monatlich oder vierteljährlich zahlen, müssen durchschnittlich zwischen 5,5 und 10 Prozent mehr löhnen als Versicherungsnehmer, die jährlich zahlen. Selbst Autofahrer, die halbjährlich zahlen, bezahlen im durchschnittlich 3,2 Prozent mehr.

Den Fahrerkreis einschränken

Sind mehrere Fahrer bei der Versicherung eingetragen, wird der Beitrag teurer. Dabei spielt das Alter eine große Rolle: Vor allem, wenn Fahranfänger mitversichert werden, können die Versicherungsbeiträge in die Höhe schnellen. Versicherungsnehmer müssen mit einem Aufschlag von 93 Prozent rechnen. Dagegen sind die Aufschläge relativ gering, wenn der Ehemann, die Ehefrau oder der Lebenspartner mitversichert wird.

Kleine Schäden selbst übernehmen

Langfristig gesehen ist es oft günstiger, die Reparatur kleinerer Schäden am Auto selbst zu übernehmen. Wenn eine Kfz-Versicherung einen Schaden regulieren muss, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Versicherungsbeitrag in der Folge steigt. In der Regel wird der Versicherungsnehmer anschließend in eine andere Versicherungsklasse eingestuft.

Es kann also von Vorteil sein, kleinere Bagatellschäden selbst zu bezahlen. Allerdings gilt immer: Wenn man einen Schaden an einem anderen Fahrzeug verursacht hat, zum Beispiel bei einem Unfall mit einem Dritten, muss man die Versicherung darüber informieren.

Die eigene Bonität einsetzen

Vor Abschluss einer Versicherung führen Kfz-Versicherer eine Bonitätsprüfung des Kunden durch. So gibt die Bonität Auskunft darüber, ob Zahlungsausfälle wahrscheinlich sind. Wenn man eine gute Bonität besitzt, lässt sich diese also einsetzen, um bei einer Autoversicherung Geld zu sparen. Das Versicherungsunternehmen wird dann wahrscheinlich gute Vertragskonditionen zu geringen Beitragssätzen anbieten.

Eine Werkstattbindung abschließen

Bis zu 20 Prozent kann man bei der Prämie sparen, wenn man einen Kfz-Tarif mit Werkstattbindung abschließt. Jedoch sollte man zuvor genau prüfen, ob eine Werkstattbindung tatsächlich sinnvoll ist. Fahranfänger profitieren aufgrund der hohen Schadenfreiheitsklasse in der Regel nicht von Rabatten.

Auch Neuwagenbesitzer sollten bei einer Werkstattbindung genau hinschauen: Die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung des Verkäufers umfasst zwei Jahre. In dieser Zeit spielt es keine Rolle, in welcher Werkstatt der Wagen repariert wird.

Wer sich für eine Kfz-Versicherung mit Werkstattbindung entscheidet, sollte vorher auch unbedingt prüfen, wie das Netz der Partnerwerkstätten aufgestellt ist. Wenn sich in der Nähe des Wohnortes keine Partnerwerkstatt befindet, ist eine Werkstattbindung nicht unbedingt lohnend.

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