Merkel sagt Mali weitere Unterstützung zu

Foto: epa/Hayoung Jeon
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BERLIN (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Mali weitere Unterstützung zugesichert. Das afrikanische Land stehe vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Es sei daher wichtig, dass es mehr von der Wertschöpfungskette seiner Produkte habe, sagte Merkel am Freitag in Berlin während eines Besuches des Präsidenten von Mali, Ibrahim Boubacar Keita. So sollte Mali nicht nur Baumwolle anbauen und verkaufen, sondern mehr von der Verwertung des Produktes abbekommen. Die Unterstützung für Mali solle auch helfen, illegale Migration einzudämmen, machte Merkel deutlich.

Malis Präsident unterstrich, die Herausforderungen durch den Terrorismus seien für sein Land und die ganze Subsahara-Region groß. Sein Land würde aber den Kampf nicht nur für sich führen, sondern auch für die ganze Welt. Mali brauche daher die Unterstützung anderer Staaten.

Merkel wies darauf hin, dass der Präsident nach ihrer Einschätzung mit dem Einsatz der deutschen Soldaten in Mali zufrieden sei. Die Bundeswehr ist dort etwa im Rahmen der UN-Stabilisierungsmission MINUSMA vertreten.

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