Mehrere Verletzte durch russische Angriffe auf Charkiw

Ukrainischen Rettungskräfte und Polizisten arbeiten am Ort eines Raketeneinschlags auf ein Erholungszentrum am Ufer eines Stausees in der Region Charkiw. Foto: epa/Sergey Kozlov
Ukrainischen Rettungskräfte und Polizisten arbeiten am Ort eines Raketeneinschlags auf ein Erholungszentrum am Ufer eines Stausees in der Region Charkiw. Foto: epa/Sergey Kozlov

CHARKIW: Die ostukrainische Großstadt Charkiw ist derzeit besonders schlimm vom russischen Angriffskrieg betroffen. Auch in der Nacht zum Dienstag wurden wieder Bewohner durch Drohnenbeschuss verletzt.

Infolge neuer russischer Angriffe sind in der ostukrainischen Großstadt Charkiw offiziellen Angaben zufolge mindestens sieben Menschen verletzt worden. «Der Feind hat Charkiw die ganze Nacht über angegriffen», teilte der Militärgouverneur der Region, Oleh Synjehubow, am Dienstagmorgen auf Telegram mit. Trümmerteile von Kampfdrohnen, die die ukrainische Luftverteidigung abschoss, seien dabei in mehreren Stadtteilen herabgestürzt und hätten Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen angerichtet. Unter den Verletzten sind laut Synjehubow ein 61-jähriger Mann sowie zwei Frauen im Alter von 69 und 72 Jahren.

Auch andere ukrainische Regionen wurden in der Nacht von Russland mit Kampfdrohnen beschossen - darunter Odessa, Mykolajiw und Dnipropetrowsk. Von insgesamt 29 Drohnen hätten landesweit 28 abgeschossen werden können, teilte die ukrainische Luftwaffe mit.

Das Gebiet Charkiw in der Grenzregion ist derzeit besonders von Russlands Angriffskrieg betroffen. Vor knapp zwei Wochen startete Russlands Armee in dem Gebiet eine neue Bodenoffensive und besetzte mehrere ukrainische Grenzdörfer. Mittlerweile hat sich die Offensive Beobachtern zufolge verlangsamt, ist aber nicht völlig zum Stillstand gekommen.

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