Mehrere Motorboote auf Zürichsee in Brand

​Drei Verletzte

Brand mehrerer Motorboote in einem Hafen in Meilen Quelle: Kantonspolizei Zürich
Brand mehrerer Motorboote in einem Hafen in Meilen Quelle: Kantonspolizei Zürich

ZÜRICH: Auf dem Zürichsee in der Schweiz sind am Samstag mehrere Motorboote in Brand geraten. Ein 10-jähriges Kind wurde verletzt und es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Millionen Euro, wie aus den Angaben der Kantonspolizei Zürich hervorgeht. Zwei weitere Personen wurden verletzt.

Anwohner meldeten demnach am Nachmittag Feuer auf einem Boot am Seeufer von Meilen, rund 15 Kilometer südlich von Zürich. Als die Polizei eintraf, hätten bereits mehrere Motorboote, der Bootssteg und das Bootshaus in Flammen gestanden. Meterhohe Rauchsäulen stiegen auf. Die Feuerwehr löschte die Brände und legte auf dem Wasser Ölsperren aus, um eine Verschmutzung des Sees zu verhindern. Die Brandursache war am Abend noch unklar. «Nach ersten Ermittlung kann eine Brandstiftung ausgeschlossen werden», teilte die Polizei aber mit.

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Beat Sigrist 12.06.22 08:50
Ist doch schön für
die Bootseigner dieser Entscheid. Bevor die Untersuchungen angelaufen oder beendet sind, kann Brandstiftung bereits ausgeschlossen werden! Weniger erfreut über diesen Entscheid werden wohl die Versicherungen damit haben. Welcher Bootseigner hat zurzeit eventuell finanzielle Probleme, welche man mit dem Geld der Versicherung lösen könnte? Welche Boote waren zuletzt unterwegs und nicht im Hafen stationiert usw. Es gäbe viele Ansätze, welche man in Betracht ziehen sollte, bevor man jedem Eigner einen Persilschein ausstellt.