Medikamente: Preise auf Verpackung drucken

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Gegen hohe oder stark überhöhte Preise für Medikamente glaubt das Internal Trade Department (ITD) eine Lösung gefunden zu haben: Die Hersteller sollen einen Verkaufspreis auf alle Verpackungen drucken. Krankenhäuser, Kliniken und Apotheken würden sodann unter Strafandrohung verpflichtet, nur diesen Preis zu verlangen.

Der Vorschlag des ITD ist die Reaktion auf eine Klage von Aktivisten. Sie hatten vor Tagen dem Handelsministerium vorgeworfen, Preise für Medikamente nicht über das im Jahr 1999 in Kraft getretene Gesetz „Prices of Goods and Services“ kontrolliert zu haben. Es sind vor allem private Krankenhäuser, die von ihren Patienten für Pillen, Cremes, Tropfen oder Sprays das Vielfache des Preises verlangen, den Apotheken berechnen. Deshalb appelliert das ITD an die Hospitäler, ihren Patienten den Kauf von Medikamenten in Apotheken zu genehmigen. 

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Wolfgang Neher 20.06.15 14:19
so ein Scchwachsinn
Das können ja nur die UVPs sein uund täuschen meist einen unrealistisch hohen Preis vvor. Das ist ungefähr dasselbe wie die Liegestühle in der Hochsaison zu entfernen, so ein Schwachsinn gibt es nur in Thailand