MEA entschädigt Sampheng-Brandopfer

Foto: epa/Diego Azubel
Foto: epa/Diego Azubel

BANGKOK: Die Metropolitan Electricity Authority (MEA) hat erklärt, dass sie intensiv an der Unterstützung der Betroffenen eines Brandes arbeitet, der angeblich durch einen Stromtransformator auf dem Sampheng-Markt in Bangkok am Sonntag ausgelöst wurde (mehr!).

Nach Angaben von Zeugen ging am Sonntagmorgen ein Transformator vor einem dreistöckigen Geschäftshaus in Flammen auf. Das Feuer griff auf eine Reihe von Geschäftshäusern über. Die Feuerwehr brauchte mehr als zwei Stunden, um den Brand unter Kontrolle zu bringen, bei dem zwei Menschen starben und 11 weitere verletzt wurden. Berichten zufolge wurden durch das Feuer auch vier Autos und drei Motorräder in der Nähe beschädigt.

Die MEA erklärte in einem Facebook-Beitrag am Montag, dass man zunächst die Ergebnisse der Spurensicherung abwarten müsse, um die Brandursache zu ermitteln. Die Behörde fügte hinzu, dass die Angehörigen der Verstorbenen und Verletzten eine Entschädigung erhalten werden. Beamte der MEA werden auch die Verletzten besuchen.

„Die MEA wird auch diejenigen entschädigen, deren Eigentum beschädigt wurde“, hieß es. Und weiter: „Die MEA arbeitet auch mit dem Police General Hospital zusammen, um Beerdigungen zu organisieren.“

Die Behörde versprach weiter, dass sie sicherstellen werde, dass alle Transformatoren in gutem Zustand seien, dass diejenigen, die kurz vor dem Ende ihrer Lebensdauer stünden, ausgetauscht würden und dass sie ein Benachrichtigungssystem für Transformatoren, die derzeit in Betrieb seien, anwenden werde.

„Die MEA wird auch Richtlinien zur Überprüfung des Stromnetzes und zur Umverlegung von Kabeln diskutieren, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten“, so die Behörde.

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