Masterplan gegen Stau in der Hauptstadt

Foto: epa/Diego zubel
Foto: epa/Diego zubel

BANGKOK: Mit dem Bau von Über- und unterführungen sowie der Lancierung neuer Expressbootlinien auf Kanälen soll den täglichen Verkehrsstaus auf Bangkoks chronisch verstopften Straßen entgegengewirkt werden.

Die drei Maßnahmen sind Teil eines neuen Masterplanes des Amts für Verkehrspolitik und -planung (OTP), der Ende März beim Verkehrsministerium eingereicht wurde. Die Anweisung zur Ausarbeitung des Planes kam gemäß OTP-Direktor Sarawut Songsivilai von oberster Stelle, von Premierminister Prayut Chan-o-cha. Er umfasst staumindernde Maßnahmen für neun Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen wie die Ratchadaphisek Ring Road, Ratchaphruek Road oder Taksin Bridge und drei weitere, auf denen der Verkehr wegen den Baustellen für die neuen Stadtbahn-Linien zum Erliegen kommt. Mit effektiveren Ampelschaltungen und höheren Strafen bei Verkehrsverstößen soll dem Chaos auf den Straßen der Hauptstadt Einhalt geboten werden. Berufspendler würden zudem von neuen Bootsverbindungen auf Kanälen profitieren, auf denen bisher noch kein Linienbetrieb angeboten wird, unter anderem zwischen Lat Phrao und Mahasawat. Zwischen Anlegestellen und Bahnstationen ist der Bau von Skywalks und Fußwegen geplant, um den Umstieg vom Wasser auf die Schiene zu vereinfachen.

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Siam Fan 19.04.19 16:04
Pausenklingel+Flaggenparade kontra Stau
Hier sind 2000 und mehr Kinder in einer Schule, weit über die Hälfte wird von der Familie gebracht und geholt. Nachmittags stehen die Autos in Dreierreihen auf der Highway. Manche stehen da 30 min und mehr, weil die Lehrkraft nicht fertig wird. Da entstehen Staus, das muß man gesehen haben!!! Die ziehen sich in beide Richtungen in die nächsten Ampelkreuzungen, fängt es noch an zu regnen und alle steigen aufs Auto um, "verbinden" sich die Staus von einer Schule zur anderen. Die Wartezeit auf den Parkplätzen könnten erheblich veringert werden, wenn due Lehrkräfte pünktlich wären. Eine Entzerrung des Schulbeginns und Endes scheitert an der Tradition, daß die Kinder an der morgendlichen Flaggenparade teilnehmen müssen. Bei etwas "traditioneller" Beweglichkeit, könnte man überall das Verkehrs-und Stauaufkommen erheblich verringern. Eine echte (!!!) Fußgängerampel und ich hätte meine Kinder seit 3 Jahren zu Fuß zur Schule geschickt. Dazu muß ich aber erwähnen meine Frau hat Angst, unsere 11jährige Tochter alleine auf dem Bürgersteig laufen zu lassen. Da ich selbst schon mit 6Jahren durch die Kleinstadt zurSchule gelaufen bin, habe ich da grundsätzlich wenigerBedenken, aber meine Beobachtungen über das Anmachverhalten, meist recher Söhne, bestätigen die Bedenken meinerFrau. Als nächsteskäme für mich eine Verkehrsbefragung, dieAnpassung der Ampelschaltungen darauf, ...und immer wieder die grüneWelle!!!!Kleinkrafträder mit stabilemRegendach, würden auch noch viel bringen