Masterplan ein Schub für den Tourismus

Strand auf Koh Khang Khao in der Provinz Ranong. Foto: The Nation
Strand auf Koh Khang Khao in der Provinz Ranong. Foto: The Nation

HUA HIN: Ein weitreichender Masterplan des Ministeriums für Tourismus und Sport will die Provinzen Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan, Chumphon und Ranong als „Thailand-Riviera“ aufwerten, um ihr volles Potenzial für einen umweltverträglichen, kulturellen, historischen, gastronomischen und Sport-Tourismus zu entfalten.

Laut der staatlichen Tourismusbehörde (TAT) soll der Fokus auf die Generierung von Einnahmen aus dem Tourismus für die Bewohner von Gemeinden und lokalen Unternehmen in den vier Küstenprovinzen liegen. Regierung und ihre Behörden werden eng in alle Aspekte des Tourismusmanagements, der Erhaltung und Restaurierung der Regionen im Einklang mit der Politik des Nationalen Tourismusentwicklungsplans einbezogen, heißt es bei der „Nation“.

Der Masterplan zählt die Attraktionen der vier Provinzen auf:

• 25 Nationalparks und Wasserparks.

• 528 km Küstenlinie.

• 37 Strände, 10 Buchten und 25 Inseln.

• 70 königliche Projekte und königliche Initiativen.

• 6 gemeindebasierte Tourismusprojekte.

Weitere Attraktionen umfassen mehrere Golfplätze, Themenparks, zahlreiche Gemeinschaftsmärkte und eine Vielzahl von Sporteinrichtungen, die für Triathlons, Marathons, Schwimmen, Radfahren, Bergsteigen und Kanufahren geeignet sind. Der Badeort Hua Hin veranstaltet jedes Jahr ein Jazzfestival, zusammen mit einer schier grenzenlosen Auswahl an gastronomischen Köstlichkeiten.

Es gibt bereits ausreichende Verkehrsanbindung:

• Land: Highway Nr. 4 (Phetchkasem Road).

• Zur See: Fährverbindung zwischen dem Khao Takiap Pier in Hua Hin und dem Pier Bali Hai in Pattaya.

• Luftfahrt: Flughafen Hua Hin, Flughafen Chumphon und Flughafen Ranong.

• Eisenbahn: Südliche Route. Die Plattform des Bahnhofs von Hua Hin, ein lokales Kulturerbe, das aus der Zeit stammt, als Mitglieder der königlichen Familie den Sommerpalast Mrigadayavan von König Vajiravudh (Rama VI) besuchten, soll mit einem einzigartigen Design ausgebaut werden.

Im Jahr 2017 urlaubten in den vier Provinzen 14.023.347 Besucher aus Thailand und aus dem Ausland, ein Anstieg von 4,52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Reise und Person beliefen sich auf täglich 5.141 Baht. Die Einnahmen aus dem Tourismus lagen bei über 72 Milliarden Baht (ein Plus von 8,85 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

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Leserkommentare

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Volker Picard 09.07.18 10:40
Wer z.B. in Cha Am lebt,
genießt diese "Kleinstadt" mit einer traumhaften Umgebung. Sie ist noch nicht so überlaufen wie Hua Hin und viele Besucher (Bekannte von uns) bevorzugen sie inzwischen, ob es nun die Umgebung, bezahlbare Hotels, gute Restaurant´s oder einfach nur die Märkte sind. Auch immobilieneigentum ist noch zu finanzieren und bis auf die Wochenenden ist es im Strandbereich richtig ruhig. Ich kann nur jedem Besucher aus Europa raten (kommen ja in erster Linie nach Hua Hin), mal einen Ausflug nach Cha Am zu machen. Übrigens: Auch die Umwelt-Müllrate ist verbessert worden, weil sich die Stadtverordneten darum kümmern.
Peter Maerz 03.07.18 11:06
Umweltschutz in Thailand ?
"... „Thailand-Riviera“ aufwerten, um ihr volles Potenzial für einen umweltverträglichen ....." "Umweltvertraeglich" steht in diesem Statement an 1 Stelle , was ist damit gemeint ? Noch mehr Beton ? Noch mehr Hoteltuerme ? Oder vielleicht doch eine funktionierende Muellverbrennungsanlage ? Oder vielleicht Roboter, die Plastikabfaelle sammeln ? Der Flaechenverbrauch fuer leerstehende Apartement-Grossprjekte, die von aussen wie Schloesser aussehen von innen aber eher Kasernen aehneln, ist schon jetzt erschreckend ...
Thomas Thoenes 02.07.18 11:41
Masterplan.
Ganz hervorragend aber leider seit Trump's und Merkel's Masterplan Unwort des Jahres. :-)
Dieter Strathe 01.07.18 15:27
Masterplan
Weniger Müll = mehr Touristen.
Prof. Dr. Dr. Ulm 29.06.18 17:57
Aber in diesem Masterplan, fehlt doch was ???