Mann rast mit Auto in Fußgänger

sieben Tote

Foto: Twitter
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PEKING (dpa) - Ein Mann in Zentralchina ist nach einem Medienbericht mit einem Auto in eine Gruppe von Fußgängern gefahren und hat dabei sechs Menschen getötet. Der Fahrer wurde später von der Polizei erschossen, wie der chinesische Staatssender CCTV am Freitag berichtete. Die Tat ereignete sich demnach in der Stadt Zaoyang (Provinz Hubei). Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor.

Nach einer ähnlichen Attacke mit 15 Todesopfern war in Dezember ein Mann in China zum Tode verurteilt worden. Der Verurteilte war laut Staatsmedien in der Stadt Hengyang zunächst mit einem SUV-Geländewagen auf einem öffentlichen Platz in eine Menschenmenge gerast. Dann setzte er seinen Angriff, bei dem es auch 43 Verletzte gab, mit einer Schaufel und einem Messer fort.

Ebenfalls im Dezember hatte im Südosten Chinas ein Mann einen Bus entführt und war in eine Menschenmenge gefahren. Dabei wurden acht Menschen getötet und 22 weitere verletzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Chinas Städte gelten im internationalen Vergleich als sicher. Dennoch gibt es immer wieder Berichte über Gewalttaten wie Bombenanschläge, Brandstiftungen und Messerangriffe. Oft werden persönliche Fehden oder psychische Probleme der Täter als Grund für Angriffe genannt. Gelegentlich wurden Attacken auch militanten Separatisten zugeschrieben.

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Wilfried Stevens 23.03.19 16:26
Gute Arbeit der Polizei
Soviele Polizisten im kurzfristigen Einsatz wäre auch wünschenswert im Langnasenland DE. Wir kennen nicht das Ausmaß und die Probleme mit kriminellen Taten in China, daher sollte man auch nicht die Urteile kritisieren.
Norbert Kurt Leupi 23.03.19 15:45
Kurzer Prozess
Richtig so, wer sechs Menschen tot fährt muss umgehend auch ins Jenseits befördert werden ! Keine langen Kuschelprozesse mehr und anfassen der Mörder mit Samthandschuhen ! Bei uns würde so einer noch 15 Jahre auf Steuerzahlerkosten im 5 - Sterne-Gefängnis durchgefüttert und dann wieder auf die Menschheit losgelassen !
Andy 23.03.19 14:41
Kurzer Prozeß in China?
Das riecht nach einer illegitimen Hinrichtung. Bei der Festnahme des Täters ( siehe Foto), lebte er zumindest noch und war handlungsunfähig.