Makaken wurden offenbar vergiftet

Foto: Thaivisa
Foto: Thaivisa

RAYONG: Einwohner von Baan Yaang Ngam haben im Bezirk Klaeng mindestens 17 tote Makaken gefunden, die offenbar vergiftet wurden.

Sommhai Wanthong von der Polizei in Klaeng sagte, Affen würden fast ausschließlich Obst fressen. Die Ermittler hätten Wassermelonenschalen mit Abdrücken von Affenzähnen gefunden. Eine Autopsie toter Makaken soll jetzt die Todesursache bestätigen, zudem würden Proben von Wassermelonen überprüft. Am Donnerstag suchten Beamte weiter und fanden mehr tote Affen, die von Bäumen gefallen waren. Der Chef der Kommune, Sathit Kleawkla, schätzt, dass es in dem Gebiet bis zu 300 Makaken gibt, die mit Menschen in Konflikt geraten, wenn die Tiere auf Nahrungssuche sind. Seit der mutmaßlichen Vergiftung sollen Hunderte Affen aus dem Gebiet geflohen sein. "Ich nehme an, die Affen haben landwirtschaftliche Kulturen gefressen, also haben einige verärgerte Bauern Wassermelonen vergiftet“, glaubt Sathit. Tierquälerei wird mit zwei Jahren Gefängnis und/oder einer Geldstrafe von 40.000 Baht geahndet..

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.