Magen einer Schildkröte voller Müll

Foto: The Nation
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PATTAYA: Eine am Jomtien-Strand angespülte Hawksbill-Meeresschildkröte, scheint das neueste Opfer des verschmutzten Meeres zu sein.

Laut dem Sea Turtle Conservation Center der Royal Thai Navy wurde am Sonntag der Kadaver am Na Jomtien Beach gefunden. Eine Autopsie ergab, dass der Magen der Schildkröte voller Plastikmüll und Fischernetzstücke war. Kornkamol Kitimala, ein Tierarzt des Naturschutzzentrums, sagte, die im Magen der etwa ein Jahr alten Schildkröte gefundenen Rückstände seien die Todesursache gewesen. Nach Angaben des Meeresbiologen Thon Thamrongnawasawat wurden am vergangenen Wochenende im Golf von Thailand mindestens drei Meeresschildkröten tot aufgefunden. Viele Schildkröten würden sterben, weil sie in Fischernetzen gefangen oder von Booten getroffen werden. Die Behörden müssten sich dringend mit dem Problem der Meeresverschmutzung befassen sowie den Seetransport und die Fischerei besser regulieren.

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Juergen Bongard 04/07/2019 03:13
Wieder so ein
hochintelligenter Beitrag Herr Schiffer. Was haben korrupte Spendeneintreiber - wenns dann stimmt- mit der Situation von Meerestieren und Fischern zu tun? Daneben werden Gangster hoch gelobt weil sie..ja was dafür tun??
Siam Fan 03/07/2019 11:35
Todesursache
Ich denke das ist nicht wissenschaftlich erwiesen! Es steht auch nicht eindeutig (bis jetzt) im Bericht, dieses Tier, wäre an dem Plastik im Magen verstorben. Trotzdem sollte das ein Warnsignal sein. Jeder der mit Plastik zu tun hat, muß ganz einfach mit Wiegescheinen den Verbleib nachweisen! Die Sammelaktionen am Strand, bei schönem Wetter, sind nur ein Tropfen auf einen heißen Vulkan! Auch halten die "Fallen" keinen "Plastik-Plankton" auf. Jeder der Plastik vertreibt (auch China) muß belegen, wieviel davon recycelt wurde. Auch Händler (BigC, 7/11, ... ) müssen Sammelbehälter aufstellen und die Kunden sollen den Verpackungsmüll beim nächsten Einkauf in Einkaufstüten (Stofftaschen geht schlecht) einwerfen. Wer seine Quoten nicht erfüllt, muß zahlen. So ähnlich steht es im deutschen Gesetz. Das hat man aber ruhen lassen, solange über das DualeSystem Grüner Punkt ausreichend recycelt wird.
Thomas Schiffer 03/07/2019 03:05
Müsste , hätte, das sind unsere Führungskräfte Weltweit. Warum nicht einfach mal machen? Weil jeder nur Geld im Kopf hat. Es geht nicht darum, was es kosten wird, es geht darum, was man davon für sich abzweigen kann. Und wenn man nix abzweigen kann, wird nix passieren. Am besten eine Stiftung gründen und Spendengelder sammeln. Davon lässt sich gut abgreifen. Erfahrungsgemäß werden von Spenden höchstens 5% für das Thema verwendet, der Rest wird an die Denker und Redner verteilt. Der Gründer des Tierschutzvereins EV lebt ja jetzt auch in Thailand. Hat sich mit 20 Millionen abgesetzt. Was gabs für die Tiere? Nix. Vielleicht mal ein Hunni für ein Tierheim in Rumänien, um den Schein zu wahren. Da lob ich mir die "Harten Hunde". Alles Jungs aus dem Millieu oder Knast, die selber anpacken und schwitzen, anstatt zu labern.
Norbert Kurt Leupi 02/07/2019 13:42
Wen wundert`s...
Kurz und bündig : an manchen Tagen läuft alles schief in gewissen Ländern , aber dafür klappt an anderen Tagen gar nichts !