Mae Hong Son: Smog verhindert US-Botschafter-Besuch

Foto: The Nation
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MAE HONG SON: Aufgrund schlechter Sicht über dem Flughafen Mae Hong Son wegen des saisonalen Smog-Problems im Norden Thailands musste ein Flugzeug mit dem amtierenden US-Botschafter an Bord am Mittwochmorgen die Landung abbrechen und zum internationalen Flughafen Chiang Mai zurückkehren.

Die neunsitzige Beechcraft King Air 200 mit dem amtierenden US-Botschafter Michael Heath an Bord wollte um 9.05 Uhr auf dem Flughafen Mae Hong Song landen, doch der Pilot konnte wegen des dichten Smogs die Landebahn nicht sehen, weshalb er die Landung abbrechen musste.

Seine Exzellenz sollte gemeinsam mit dem stellvertretenden Gouverneur von Mae Hong Song den Vorsitz für eine Zeremonie zum Erhalt antiker Särge in einer Höhle im Bezirk Pang Ma Pha führen.

Das Konservierungsprojekt der Fakultät für Archäologie der Silpakorn Universität hatte zuvor einen Zuschuss in Höhe von 220.000 US-Dollar (7,17 Mio. Baht) vom US Ambassador's Fund for Cultural Preservation erhalten. Michael Heath sollte den Zuschuss offiziell an Prof. Dr. Rasamee Chusongdej, einen Archäologen der Fakultät, überreichen. Wegen des anhaltenden Smogs sah sich der US-amerikanische Botschafter in Thailand jedoch dazu gezwungen, seine geplante Mae-Hong-Son-Reise abzubrechen und besuchte stattdessen das Erdbebenüberwachungszentrum der Königlich Thailändischen Marine auf dem Doi Suthep.

Die Station zur Überwachung der Luftverschmutzung im Tambon Jong Kham, Bezirk Muaeng Mae Hong Son (Mae-Hong-Son-Stadt) meldete am Mittwoch in den Morgenstunden, dass PM2,5-Partikel mit 98 Mikrogramm pro Quadratkubikmeter Luft gemessen wurden, was über der in Thailand geltenden Sicherheitsnorm lag.

Das Meteorologische Amt berichtete zwischenzeitlich, dass in den nördlichen Provinzen mehrere Glutnester festgestellt wurden, die offenbar durch das Verbrennen von Unkraut und durch Waldbrände in Myanmar entstanden sind, was zu einer schlechten Sicht sowie zu einer Erhöhung der PM2,5-Feinstaubwerte geführt hat.

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