Machbarkeitsstudie für Elektrobusse

Foto: epa
Foto: epa

BANGKOK: Transportminister Prajin Juntong hat die Durchführung einer Machbarkeitsstudie vorgeschlagen, um in Erfahrung zu bringen, ob man die erdgas- und dieselbetriebenen Linienbusse der Bangkok Mass Transit Authority (BMTA) durch Elektrobusse ersetzen könnte.

Khun Prajin argumentierte, dass mit einem weiteren Preisanstieg für Erdgas zu rechnen sei und zu wenige Erdgastankstellen im Stadtgebiet vorhanden sind, um die 2.600 Erdgasbusse zu betanken, mit denen die BMTA ihre Flotte aufrüsten will. Die Studie soll die ökologische Tragfähigkeit von Elektrobussen mit einer Reichweite von 250 bis 300 Kilometern in Erfahrung bringen. Der Transportminister betonte, dass Busse mit Elektroantrieb umweltfreundlicher seien als erdgasbetriebene und mit den Fahrzeugen der Schadstoffausstoß auf den Straßen der Hauptstadt verringert werden kann.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Peter Siebrasse 30.03.15 12:18
Gasbetriebene Busse der BMTA
Die Einwohner Bangkoks werden auf rund 10 Millionen geschätzt. Thailands Transportminister sollte sich gern einmal nach Stockholm begeben und sich dort unterrichten, mit welchem Ergebnis diese Stadt ihre biogasbetriebenen Busse betreibt. Die Voraussetzungen dafür (Sammeln der Biomasse) bestehen bereits. Keine Jahre würde es brauchen, ein solch zukunftsgerichtetes Vorhaben in Realität umzusetzen und sich ein wenig von einer Gasabhängigkeit freizumachen. Diese Energiegewinnung bleibt nachhaltig angesichts der Zahl ihrer Einwohner. Dann kann die BMTA in Ruhe abwarten, bis es der Industrie und Forschung gelingt, ein ausgeglichenes Verhältnis für einen optimalen Elektroantrieb zu finden. Peter Siebrasse, Stockholm und Huahin