Luftverschmutzung in 14 Provinzen zu hoch

Foto: The Nation
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THAILAND: In 14 Provinzen des Landes ist die Luftverschmutzung stärker als der von der Weltgesundheitsbehörde WHO genannte Grenzwert.

Greenpeace hat die Werte im ersten Halbjahr 2017 ermittelt. Danach zählen Chiang Mai, Tak, Khon Kaen, Bangkok und Saraburi zu den Regionen mit der höchsten Belastung an Feinstaub (PM2.5). Von diesen Provinzen liegt Khon Kaen vor Saraburi und Chiang Mai an der Spitze. Greenpeace hatte bereits im Jahr 2015 die Luftverschmutzung gemessen, schon damals war der Feinstaubanteil in diesen Provinzen am höchsten.

Chiang Mai und Tak sind Talgebiete, die besonders unter den jährlichen Brandrodungen auf den Feldern leiden, während Bangkok, Khon Kaen und Saraburi zu Stadtgebieten mit sehr hohem Verkehrsaufkommen zählen.

Feinstaub kann beim Menschen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen.

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Leserkommentare

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Thomas MONSCH 10.08.17 09:14
Standlauf
Vielleicht kann mir mal jemand erklähren, warum die Thai ihr Auto nach dem parkieren immer bis 10 min od. mehr laufen lassen? Nur wegen dem Aircon. HIER sollte man zuerst ansetzten
Khun Wilfried Stevens 09.08.17 18:44
Diesel stinkt
...@Matthias Boerner...auch deutsch montierte Autos in Asien sind etwas minderwertiger als in D zugelassene...interessant dürfte vielleicht sein, das z.b. in Japan bald fast nur Hybridautos fahren und in China mehr Hybridfahrzeuge zugelassen werden als in D. Und Diesel für PKW's abzuschaffen wäre doch sinnvoll als erster Schritt und nur noch Hybridfahrzeuge in D zuzulassen...
Ruediger Boeger 09.08.17 15:15
Grenzwerte, ...
... die wer genau und aus welchem Grund so festgelegt hat? So ist in Deutschland am Arbeitsplatz ein vielfach höherer NOx-Wert zulässig, als die EU das für die Straße vorgibt. Die Luft, die aus EURO6-Dieseln kommt, ist unter bestimmten Bedingungen sauberer als die Ansaugluft. Aber darum geht es wohl kaum, wenn Messstationen direkt neben Bushaltestellen errichtet werden. Es geht den Protagonisten um den Kampf gegen die Industrie per se als Protagonist der Marktwirtschaft. Dazu braucht man sich nur die dunkelrote Vergangenheit von Trittin und Konsorten anzusehen. In Thailand sind es eben nahezu ausschließlich die Brandrodungen, die den Feinstaub produzieren. Die extrem hohe Luftfeuchtigkeit sollte übrigens einen Einfluss auf dessen Absorption durch den Atemapparat haben, weswegen sich die dortigen Werte nicht 1 zu 1 so auswirken können wie in Nord- und Mitteleuropa. Ansonsten gilt wo Greenpeace draufsteht, ist Ideologie drin.
Hansruedi Bütler 09.08.17 12:21
"...Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen..."
Neben diesen Erkrankungen ist bei den Betroffenen auch das Atemsystem in Mitleidenschaft gezogen. Bei vielen Leidgeplagten ist neben den erwähnten Erkrankungen leider auch das Atemsystem involviert. Speziell Kleinkinder und Säuglinge, sowie alte Menschen "überschwemmen" in der Hochsaison die Kliniken. Zieht man eine Le(e)hre daraus? Ja selbstverständlich: man stellt mehr Atemmasken zur Verfügung.
Khun Wilfried Stevens 09.08.17 12:20
Sicher sind die...
Werte flächenmässig höher wie in D, aber sonst wie auch in Gelsenkirchen, Berlin, Hagen, München, Stuttgart etc.etc...lassen wir die Kirche im Dorf...während sich in Japan immer mehr die Hybridfahrzeuge ohne Diesel durchsetzen, gibt es in der Bananenrepublik D das Paradox der allernativen Energien gegenüber der Verweigerung, den Ausstieg aus der Diesel-Produktion kurzfristig zu beschliessen.