Luftqualität erreicht bedenkliche Werte

Foto: The Nation
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BANGKOK: Das Centre for Air Pollution Mitigation (CAPM) warnt, dass die Luftqualität in Bangkok und in den umliegenden Gebieten von Montag bis Donnerstag voraussichtlich bedenkliche Werte erreichen wird.

Am Montag (6. Dezember 2021) lagen die PM2,5-Werte (Feinstaubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer) im Bereich von 24 bis 52 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m3), während die Luftqualität im Bangkoker Bezirk Lat Krabang mit 52 μg/m3 ein unsicheres Niveau erreichte.

In Thailand gilt ein PM2,5-Zielwert in Höhe von 50 μg/m3 oder darunter. Zum Vergleich: In Deutschland gilt seit 2015 gilt ein Grenzwert für PM2,5 in Höhe von 25 µg/m³.

„Den Menschen wird geraten, keinen Müll oder Unkraut im Freien zu verbrennen, Fahrzeuge nur bei Bedarf zu nutzen, auf ihre Gesundheit zu achten sowie die PM2,5-Konzentration zu überprüfen, bevor sie ins Freie gehen“, sagte das CAPM.

„In der Zwischenzeit raten wir den Menschen in Gebieten mit hoher PM2,5-Belastung, die Zeit für Aktivitäten im Freien zu reduzieren und einen Mundschutz zu tragen. Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn sie Atemwegssymptome haben“, fügte das CAPM hinzu.

Die aktuellen PM2,5-Werte können auf den beiden Webseiten Air4Thai.com und bangkokairquality.com sowie auf der Facebook-Seite des CAPM oder über die Smartphone-Anwendungen Air4Thai (Google Play / App Store) und AirBKK (Google Play / App Store) abgerufen werden.

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Norbert Kurt Leupi 10.12.21 15:20
Wenn die Luft greifbar wird !
Die Menschheit geht lieber zu grunde , als dass sie ihre schlechten Gewohnheiten ändert !
Jürgen Franke 10.12.21 10:50
Thailand ist nun mal ein anderer
Kulturkreis, wo Ordnung und Sauberkeit offensichtlich nicht diese Rolle spielen, die von einigen Gästen erwartet wird. Die Gründe liegen möglicherweise in der Erziehung und dem Schulsystem. An den turbulenten Straßenverkehr sollte man sich schnell gewöhnen
Chris Hubert 07.12.21 21:16
Gerne teile ich erneut eine/ die detailierte Webseite zum Thema Luftverschmutzung Weltweit zum x-ten mal hier, gelangt aber auch nach Jahren nicht in die Auswahl der besten Webseite für PM & Co.
https://aqicn.org/city/thailand/nonthaburi/sukhothai-thammathirat-open-university/
Der Farang ist hier genau so resistent wie öffentliche Regierungsstellen der Thais die uns selbst in auszufertigenden Unterlagen immer noch als Aliens bezeichnen.
Die Erfahrung zeigt das manche Menschen, selbst Regierungs Organisationen leider keinen Willen haben Dinge zu verbessern, selbst bestehende Gesetze gegen das Abbrennen von Feldern endlich durchzusetzen, abzustrafen und einzufordern wird ignoriert.
Das ist hier alles Hausgemacht und keiner will seine Hausaufgaben machen, lieber sterben sie an ihrem eigenen Müll, vergiften die Lebensmittel in ungeahnten Maße und besser an der Luftverpestung zu ersticken als endlich mal die Dinge anzugehen und zu entschärfen.
Bevor hier einer sein Gesicht verliert ist wohl das gelindere Mittel zu sterben, traurige Gesellschaft.
Jürgen Franke 07.12.21 15:50
Möglicherweise wird an der Erhöhung der
Luftqualität nicht so viel Geld verdient, wie an einer Pandemie. Auf die Idee, dass die Qualität der Luft auch Menschenleben gefährden könnte, ist offensichtlich völlig unbekannt.
Urs Widmer 07.12.21 14:30
Leider ist seit Jahren nicht der geringste Wille ersichtlich, an dieser Situation grundsätzlich etwas zu ändern. Das ist unpopulär und niemand will sich damit die Finger verbrennen.
Andy 07.12.21 14:20
Norbert
Vielleicht hat jemand einen Kachelofen im Wohnzimmer,der die Fussbodenheizung betreibt.
Dann könnte man immer wieder ein bisschen Abfall beim Feuermachen beigefügten.
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Dieter Goller 07.12.21 14:10
Festival
Nachdem derzeit allenthalben Festivals zu allen erdenklichen Anlaessen veranstaltet werden waere doch ein "Muellverbrennungsfestival" sicher der Renner. Jeder kann mitbringen, was er gerne loswerden und verfeuern moechte. Und um das ganze noch lukrativer zu gestalten, koennte man die Teilnehmer, deren Fahrzeuge die hoechsten Emissionswerte erzielen, noch zusaetzlich praemieren.
Marcel Edouard Petter 07.12.21 13:50
Müll verbrennen
Was soll ich denn sonst mit meinem Müll machen, hier im Dorf gibt es nach wie vor keine Müllabfuhr.
Zudem ist fraglich, was mit dem Müll geschehen würde, wenn er von der Gemeinde entsorgt wird. Eine moderne Müllverbrennungsanlage mit guten Filtern und Energiegewinnung gibt es wohl nur in weiter Ferne, liebe Grüsse aus Phitsanulok.
Ingo Kerp 07.12.21 13:20
Ein Luftkurort sieht anders aus. Bitte keinen Müll verbrennen und moeglichst das Auto stehen lassen. Ein frommer Wunsch, dem der Stau auf den Straßen widerspricht. Wenn mit dem gleichen poliz. Elan an die Rußstinkerautos und Müllverbrenner herangegangen würde, wie an die Menschen die verbotener Weise Bier trinken und den Razzien zum Opfer fallen, koennte man auch wieder frei atmen.
Daniel Unsel 07.12.21 01:01
Alle Jahre wieder
Gruesse aus Kambodscha. Hier hat der Monsun Regen vor 5 Tagen aufgehoert und jetzt geht das Verbrennen von Muell, abbrennen von gerodeten Flaechen wieder richtig los. Wer es tagesaktuell sehen will kann sich das ganze auf iqair.com anschauen. Gegen Ignoranz scheint kein Kraut gewachsen. Das gilt fuer die Menschen und offensichtlich auch bei den Gesetzgebern. Wer sich lange genug vergiftet kommt letztendlich dadurch ums Leben.
Phi Nott 06.12.21 19:10
die gleiche Geschichte: Luftverschmutzung, dass es der Sau graust. Und das, wo die Atemwege durch den Virus eh schon gefährdet sind. Hauptsache, dass Alkoholverbot wird strikt und eifrig kontrolliert, die Müllverbrenner und Stinkediesel sind ja egal. Traurig, traurig!