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Foto: epa/Clemens Bilan
Foto: epa/Clemens Bilan

Thomanerchor begeistert Prinz Charles und Herzogin Camilla

Leipzig (dpa/sn) - Der britische Prinz Charles (70) und seine Frau Camilla (71) zeigten sich zum Beginn ihres Besuches in Leipzig begeistert von einem Konzert des Thomanerchores.

Das Thronfolgerpaar hörte zusammen mit Gemeindemitgliedern mehrere Musikstücke, darunter eine Bach-Motette, und bedankte sich mit Beifall. Anschließend besuchten es bei einem Rundgang durch die Kirche das Grab des Barockkomponisten und sprach mit Sängern. «Die Kirche ist wundervoll, die Musik war fantastisch», sagte Herzogin Camilla. Leipzig ist nach Berlin die zweite Station des mehrtägigen Deutschlandbesuchs der Mitglieder des britischen Königshauses.


Erster Blick auf «Baby Sussex» 

LONDON (dpa) - Prinz Harry (34) und Herzogin Meghan (37) haben am Mittwoch erstmals stolz ihren kleinen Sohn öffentlich präsentiert. «Er ist wirklich ruhig», sagte Meghan über ihren tief schlafenden Sohn. «Es ist magisch, es ist total toll.

Ich habe die zwei besten Jungs auf der Welt, ich bin wirklich glücklich», schwärmte Meghan im Schloss Windsor vor Journalisten. Sie trug ein ärmelloses cremefarbenes Kleid, er einen grauen Anzug mit Krawatte. Auch beim Fototermin bewiesen die beiden, dass sie ein modernes Paar sein wollen: Denn nicht Meghan, sondern Harry hielt den schlummernden Sohn liebevoll im Arm. Die 37-Jährige streichelte dabei immer wieder ihrem Kind, das ein Mützchen trug, über den Kopf und ihrem Mann über den Arm. Am 19. Mai haben die beiden ihren ersten Hochzeitstag. Die kleine Familie zeigte sich bestens gelaunt. Meghan schwärmte vom süßen Wesen ihres Sohnes. Harry witzelte: Er wisse nicht, von wem das Kind das habe. Auf die Frage, nach wem der Kleine komme, antwortete Meghan: «Wir versuchen, das noch herauszubekommen.» Welchen Namen der Kleine hat, verriet das Paar nicht.


George Clooney: Das «Royal Baby» stiehlt mir die Show 

LOS ANGELES (dpa) - Hollywood-Star George Clooney (58) sieht die Geburt des «Royal Baby» - ausgerechnet am Tag seines Geburtstags - mit gemischten Gefühlen.

«Ich war etwas irritiert, weil das Kind mir wirklich die Show stiehlt», scherzte Clooney am Dienstagabend (Ortszeit) bei der Premiere seines Films «Catch-22» in Los Angeles. «Ich musste meinen Geburtstag schon mit Orson Welles und Sigmund Freud teilen.» Im Gespräch mit «Entertainment Tonight» zeigte sich der US-Schauspieler, der mit Prinz Harry und Herzogin Meghan befreundet ist und auf ihrer Hochzeit zu Gast war, hocherfreut. «Ich bin sehr glücklich. Sie sind ein schönes Paar, und es ist sehr aufregend.» Auf die Frage in der Talkshow «Jimmy Kimmel Live», ob er Pate des Babys werde, antwortete Clooney: «Das wäre eine schlechte Idee. Ich sollte kein Pate werden. Ich bin Vater von Zwillingen und kann schon das kaum schaffen.»


Söder schenkt «Baby Sussex» eine Lederhose 

MÜNCHEN (dpa) - Eine Lederhose für «Baby Sussex»: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schenkt dem jüngsten Spross der britischen Königsfamilie eine bayerische Tracht.

«Herzliche Glückwünsche zur Geburt des jüngsten Enkels v Prinz Charles u Herzogin Camilla», schrieb Söder am Mittwoch auf Twitter. «Eine echte Lederhose, damit das bayerische Lebensgefühl den Kleinen v Beginn an begleitet.» Charles und Camilla werden nach ihrem Besuch in Berlin an diesem Donnerstag in München erwartet. Sie kommen als stolze Großeltern. Am Montag kam Charles' vierter Enkel zur Welt. Das erste Kind von Prinz Harry und seiner Frau Meghan wird bislang noch «Baby Sussex» genannt und steht auf Platz sieben der britischen Thronfolge. «Unser Geschenk: typisch bayerisch u steht sicherlich auch einem britischen Thronfolger», twitterte Söder.


Franz Beckenbauer: Ich bin nicht mehr der Alte

MÜNCHEN (dpa) - Franz Beckenbauer (73) hat eigenen Angaben zufolge seinem früheren Kollegen Günter Netzer (74) indirekt sein Leben zu verdanken.

«Als ich von seiner Not-OP am Herzen gehört habe, bin ich nach zehn Jahren erstmals wieder zum Kardiologen gegangen. Der Arzt sagte mit klipp und klar: «Das hält das Herz nur noch ein halbes Jahr aus, dann bist du weg»», sagte Beckenbauer der Illustrierten «Bunte». Der ehemalige Fußball-Profi, Trainer und Funktionär Beckenbauer wurde 2016 und 2017 zwei Mal am Herzen operiert und bekam im vergangenen Jahr eine künstliche Hüfte. Netzer wurden 2016 sechs Bypässe gelegt. Beckenbauer, der sich erst seit einigen Monaten wieder regelmäßig in der Öffentlichkeit zeigt, kann heute nach eigenen Angaben ein Fußballspiel nicht mehr so intensiv verfolgen wie in jüngeren Jahren. «Früher konnte ich dir hinterher jeden einzelnen Spielzug beschreiben. Heute rauscht das Spiel einfach so an mir vorbei.» Beckenbauer bekennt freimütig: «Ich bin nicht mehr der Alte.»


Böhmermann: Mit Rechten wird nicht geredet 

WIEN (dpa) - Satiriker Jan Böhmermann (38) will mit Rechten nicht in den Dialog eintreten. «Mit Rechten wird nicht geredet. Aus.», sagte Böhmermann der österreichischen Wochenzeitung «Falter».

«Rassismus oder der Wunsch, Menschen die Gleichheit abzuerkennen, sind keine Meinung. Das ist schlicht Unrecht, das spricht Menschen die Würde ab», erklärte der 38-Jährige, der in Graz vor wenigen Tagen eine Ausstellung eröffnet und am Montag bereits im ORF zu einem Rundumschlag gegen Österreich ausgeholt hatte. Böhmermann hält es für sehr problematisch, dass in der Alpenrepublik die konservative ÖVP von Kanzler Sebastian Kurz mit der rechten FPÖ von Vizekanzler Heinz-Christian Strache in der Regierung zusammenarbeitet. «Ihr Kanzler hat das Reden mit Faschisten zum Grundprinzip seiner Regierungsarbeit gemacht, aber das schwächt die Rechten nicht», sagte Böhmermann. Das Gegenteil sei stattdessen wahr. «Rechte werden kleiner, wenn man ihnen das Forum entzieht.»


Nicole: ESC muss auf jeden Fall stattfinden 

NOHFELDEN (dpa) - Der Eurovision Song Contest (ESC) in Israel kann nach Ansicht von Sängerin Nicole eine Friedensbotschaft aussenden.

«Das geschieht allein schon dadurch, dass man dieses Zeichen setzt, dass er stattfindet», sagte die Saarländerin der Deutschen Presse-Agentur in Nohfelden vor dem Hintergrund jüngster Gewalt im Nahost-Konflikt. «Die Musiker demonstrieren damit ihren Willen, für die Musik da zu sein. Und Musik verbindet grenzüberschreitend.» Nicole (54) hatte 1982 den Wettbewerb mit dem Lied «Ein bisschen Frieden» gewonnen. Zu den Spannungen in Israel sagte sie: «Die Sicherheitsvorkehrungen werden schon sehr verstärkt sein.» Sie fühle sich sehr wohl dort («Das ist ein tolles Land») - und würde auch jetzt «sofort mitfliegen».


Salziges Popcorn? Nichts für Ulrich Matthes

BERLIN (dpa) - Bei Kinobesuchen gibt es eine grundsätzliche Frage: Nimmt man lieber salziges oder zuckriges Popcorn? Für den neuen Präsidenten der Deutschen Filmakademie, den Schauspieler Ulrich Matthes, eine leichte Entscheidung.

«Ich liebe Popcorn - und zwar Süßes. Es ist mir unvorstellbar, wie man salziges Popcorn essen kann», sagte Matthes der Deutschen Presse-Agentur lachend. «Wenn ich die Wahl hätte zwischen einer Gewürzgurke und einer Shwarzwälder-Kirsch-Torte, würde ich mich immer für die Gewürzgurke entscheiden. Nur bei Popcorn muss es süß sein», sagte Matthes in Berlin.


US-Schauspielerin Hilary Duff spricht über das Abstillen

LOS ANGELES (dpa) - US-Schauspielerin Hilary Duff (31) hat ihren Fans ausführlich erklärt, warum sie ihr Baby nach sechs Monaten nicht mehr stillt.

«Bei der Arbeit abzupumpen, ist scheiße», schrieb sie am Mittwoch auf Instagram. Sie nutze die Milchpumpe meist am Set in einem Wohnwagen, während mehrere Leute ihre Haare und ihr Make-up in Ordnung brächten. Das sei nicht das passende Umfeld. Sie habe sich lange Gedanken gemacht, ob sie das Stillen tatsächlich einstellen solle. «Ich habe den ganzen Tag, und zwar täglich, daran gedacht. Es war ein ständiger Kreislauf in meinem Kopf, ich habe die Vor- und Nachteile abgewogen.» Sie habe oft geweint, fühle sich jetzt aber wohl damit. Auch Töchterchen Banks gehe es gut. «Daddy übernimmt jetzt öfters das Füttern. Und Mommy bekommt etwas mehr Schlaf.» Für Duff und den Musiker Matthew Koma ist es der erste gemeinsame Nachwuchs.


Autorin Sophie Passmann: Influencer teilen nicht ihr wahres Leben 

BERLIN (dpa) - Die Autorin Sophie Passmann hat davor gewarnt, bei Instagram zu viel Privates zu veröffentlichen.

Früher habe es die Regel gegeben, dass man seine Handynummer nicht irgendwem geben sollte. «Was ich für viel dramatischer halte, ist, seinen Instagram-Account jemandem zu nennen, den man nicht kennt», sagte Passmann am Mittwoch auf der Digitalkonferenz re:publica in Berlin. Titel ihres Vortrags auf dem Jugendkongress Tincon: «Ich war ein Jahr ohne Pause im Internet und das habe ich gelernt». Wenn sie ein Ziel habe in den 20 Minuten, dann dass man anschließend darüber nachdenke, seinen Instagram-Account privat zu stellen.


Isabelle Huppert will keine Tipps geben

BERLIN (dpa) - Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert (66) hält nichts davon, jüngeren Filmkolleginnen Tipps zu geben.

«Wo denken Sie hin! Absolut nicht», sagte Huppert den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwoch) im Interview. Die Schauspielerin Chloë Grace Moretz etwa, mit der sie demnächst im Thriller «Greta» zu sehen ist, sei so versiert, dass sie keinen Rat von niemandem brauche. «Man muss die Dinge, die einem wichtig sind, schon selbst herausfinden», sagte Huppert. «Nur das, was man sich selbst erarbeitet hat, gehört einem auch.» Der Film «Greta» kommt am 16. Mai ins Kino.


Roland Emmerich geht Sci-Fi-Katastrophenfilm «Moonfall» an 

LOS ANGELES (dpa) - Hollywood-Regisseur Roland Emmerich (63, «Independence Day: Wiederkehr») will als nächstes Projekt den Sci-Fi-Katastrophenfilm «Moonfall» angehen.

Den auf 150 Millionen Dollar geschätzten Dreh werde der gebürtige Stuttgarter mit seiner Firma Centropolis Entertainment und den Unternehmen AGC Studios und CAA Media Finance realisieren, wie die Filmblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Dienstag berichteten. In «Moonfall» wird der Mond durch mysteriöse Kräfte aus seiner Umlaufbahn befördert und rast auf die Erde zu. Ein bunt zusammengewürfeltes Retter-Team wird in den Weltraum geschickt, um die Katastrophe abzuwenden. Der Drehstart ist für Anfang 2020 geplant, über die Besetzung wurde noch nichts bekannt.

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