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Foto: epa/Sascha Steinbach
Foto: epa/Sascha Steinbach

Chance statt Risiko: Sebastian Fitzek stellt Sinnfragen 

BERLIN (dpa) - Sinnfragen statt Serienmorde: Thriller-Autor Sebastian Fitzek (47) beschäftigt sich in seinem Sachbuch «Fische, die auf Bäume klettern» erstmals mit Werten, Glück und Lebensträumen.

«Ich habe dieses Buch nicht geschrieben, um geliebt zu werden oder einen Mega-Bestseller zu landen. Sondern, um meinen Standpunkt zu definieren», sagte der Schriftsteller der Deutschen Presse-Agentur. Das Buch beschreibt Fitzek als persönliches Vermächtnis an seine drei Kinder (fünf, sieben und acht Jahre alt). Mögliche Kritik an seinen Thesen sehe er gelassen. «Natürlich ist das Risiko des Scheiterns hoch, auch weil der Erfolg die absolute Ausnahme ist. Aber wir denken zu häufig in Risiken und zu wenig in Chancen.» Er probiere lieber Neues aus.


Erste «Gottschalk liest?»-Ausgabe im Bayerischen Fernsehen 

AUGSBURG (dpa) - Moderator Thomas Gottschalk (68) hat seine neue Karriere als Literaturexperte gestartet.

Am späten Dienstagabend zeigte das Bayerische Fernsehen die erste Episode der Büchersendung «Gottschalk liest?». Gottschalk hatte zuvor fleißig die Werbetrommel gerührt - wenn auch wohl nicht ganz freiwillig. Am Vortag war bekannt geworden, dass er sich nach 47 gemeinsamen Jahren von seiner Ehefrau Thea getrennt hat. Anmerken ließ er sich davon bei der Sendung, die bereits Anfang des Monats in Augsburg aufgezeichnet worden war, allerdings nichts. In Augsburg schließe sich der Kreis, sagte Gottschalk zu Beginn. Denn in Augsburg habe Frank Elstner ihm einst «Wetten, dass..?» übertragen. Ein Sofa gab es zwar auch bei «Gottschalk liest?» - dort nahmen die Literatur-Stars Sarah Kuttner, Ferdinand von Schirach und Vea Kaiser Platz sowie der Fotograf Daniel Biskup Platz.


Chance statt Risiko: Sebastian Fitzek stellt Sinnfragen 

BERLIN (dpa) - Sinnfragen statt Serienmorde: Thriller-Autor Sebastian Fitzek (47) beschäftigt sich in seinem Sachbuch «Fische, die auf Bäume klettern» erstmals mit Werten, Glück und Lebensträumen.

«Ich habe dieses Buch nicht geschrieben, um geliebt zu werden oder einen Mega-Bestseller zu landen. Sondern, um meinen Standpunkt zu definieren», sagte der Schriftsteller der Deutschen Presse-Agentur. Das Buch beschreibt Fitzek als persönliches Vermächtnis an seine drei Kinder (fünf, sieben und acht Jahre alt). Mögliche Kritik an seinen Thesen sehe er gelassen. «Natürlich ist das Risiko des Scheiterns hoch, auch weil der Erfolg die absolute Ausnahme ist. Aber wir denken zu häufig in Risiken und zu wenig in Chancen.» Er probiere lieber Neues aus.


Iris Berben hält sich als Schauspielerin für «gutes Mittelmaß»

WIEN (dpa) - Iris Berben (68, «Rosa Roth», «Krupp - Eine deutsche Familie») hält sich selbst für eine mittelmäßige Schauspielerin. «Ich bin gutes Mittelmaß.

Aber ich bemühe mich - weil ich hasse Mittelmaß - deshalb bemühe ich mich, immer weiter zu kommen», sagte Berben am Dienstagabend in der Late-Night-Show «Willkommen Österreich» im ORF. Für sie sei es normal, dass Schauspieler manchmal an ihren Fähigkeiten zweifelten - das sei auch das Spannende an ihrem Beruf. «Bei mir war es ja auch wirklich «Learning by doing», weil ich auf keiner Schauspielschule war», sagte Berben. Die 68-Jährige hat in ihrer Karriere vor allem in Fernseh- und Kinofilmen mitgespielt, im Theater war sie nur sehr selten zu sehen. «Ich habe so einen Schiss davor», bekannte Berben.


Schauspieler Fritz Wepper vermisst seine kürzlich gestorbene Frau 

MÜNCHEN (dpa) - Der Tod seiner Frau hat TV-Schauspieler Fritz Wepper («Um Himmels Willen», «Der Kommissar») schwer getroffen.

Der Zeitschrift «Bunte» sagte der 77-Jährige: «Ich vermisse meine Frau sehr. Es wird nie mehr dieses Alltägliche, Normale geben, das miteinander Reden, sich in die Augen sehen.» Jeder, der einen geliebten Menschen verloren hat, wisse, wovon er rede. Den Angaben zufolge starb Angela Wepper vor zwei Monaten an den Folgen einer Hirnblutung. Sie wurde 76 Jahre alt. Fast 40 Jahre seien die beiden verheiratet gewesen. Wepper habe das Grab seiner verstorbenen Frau schon mehrmals besucht, schreibt die «Bunte». «Das ist für mich jedes Mal ein sehr schwerer Gang, weil mir die Endgültigkeit dieses Abschieds dort ganz besonders bewusst wird.»


Sänger Sasha: Promi-Koch Mälzer wird Patenonkel meines Sohnes 

BERLIN (dpa) - Popmusiker Sasha (47) hat für seinen neugeborenen Sohn einen prominenten Paten ausgesucht. Patenonkel werde Fernsehkoch Tim Mälzer (48), sagte der Sänger der Zeitschrift «Gala».

«Er hat sich mit am meisten gefreut, dass wir ein Baby bekommen.» Sasha («If You Believe») und seine Frau Julia waren im November Eltern geworden. Beide sind vom Nachwuchs völlig hin und weg: «Manchmal sitzen wir wie zwei Idioten stundenlang vor diesem Kind und gucken es an», sagte der Musiker. Die beiden teilten sich die Aufgaben: «Ich kann super wickeln! Er beschwert sich da nie.»


Peter Maffay will 2020 auf Jubiläumstour gehen 

KIEL (dpa) - Sänger Peter Maffay (69) will im kommenden Jahr für eine Jubiläumstour auf die Bühne zurückkehren.

Der Tourauftakt soll am 26. Februar 2020 in der Kieler Sparkassen-Arena erfolgen, wie sein Management am Mittwoch mitteilte. Auf dem Programm stehen 22 Städte, darunter auch Berlin, Köln und München. Der Kartenvorverkauf soll am 27. März starten. Der Musiker feiert in diesem Jahr sein 50. Bühnenjubiläum und seinen 70. Geburtstag. Gemeinsam mit seiner Band hat er ein neues Album aufgenommen. «Wir blicken nicht zurück, wir konzentrieren uns auf das, was uns heute beschäftigt», wurde der Musiker in einer Pressemitteilung zitiert. Er wolle das Jubiläum «ausgiebig mit einem Album und einer Tour feiern».


Josefine Preuß und Jannis Niewöhner bekommen Jupiter Award 

BERLIN (dpa) - Die Schauspieler Jannis Niewöhner (26) und Josefine Preuß (33) werden mit dem Jupiter Award 2019 als beste TV Darsteller national geehrt.

Der Fernseh- und Filmpreis der Zeitschriften «TV Spielfilm» und «Cinema» wird am 27. März in Berlin verliehen. Preuß bekommt den Preis für die ZDFneo-Serie «Nix Festes», Niewöhner für die Amazon-Serie «Beat». Zur besten deutschen Serie wurde die Krimiverfilmung «Babylon Berlin» (Das Erste/Sky) gekürt. «Wenn's nen Superlativ von Serie gäbe, müsste der «Babylon Berlin» lauten. Budget, Handwerk, Personal und Kreation auf allen Ebenen absolute Oberklasse», sagte der «TV Spielfilm»-Chefredakteur Lutz Carstens. International setzte sich die US-Sitcom «A Good Place» bei dem vom Publikum gewählten Preis durch.


Nacktfoto auf Instagram - Miley Cyrus freut sich auf Woodstock 

BERLIN (dpa) - Im Sommer wird in den USA «50 Jahre Woodstock» gefeiert - Popsängerin Miley Cyrus («Wrecking Ball») scheint sich ganz besonders auf ihren Headliner-Auftritt bei der Jubiläumsveranstaltung des legendären Festivals zu freuen.

Frei nach dem Hippie-Motto «Love & Peace» postete die 26-Jährige am Dienstag (Ortszeit) ein Foto, auf dem sie mit gelb-kariertem Sonnenhut und ansonsten unbekleidet auf einem Liegestuhl posiert. Darunter die Zeile: «Die Festival-Saison hat begonnen.» Sie sei bereit für die Party, schrieb Cyrus, die einst als «Hannah Montana» ein braves Image hatte. Unter ein weiteres Foto, auf dem sie auf der überlebensgroßen Nachbildung eines Hahns sitzt, setzte sie die Worte «Woodstock, ich komme!».


«Vogue»-Chefin Anna Wintour bewundert Merkel für ihren Stil 

BERLIN (dpa) - Die für ihre harte Kritik bekannte und gefürchtete «Vogue»-Chefin Anna Wintour (69) mag den Stil von Bundeskanzlerin Angela Merkel (64).

Die für Merkel typischen Hosenanzüge seien «sehr authentisch», sagte Wintour dem «Zeit-Magazin». «Ich bin froh, dass sie diesen wiedererkennbaren Stil hat. Sie wirkt auf mich wie jemand, die weiß, wer sie ist. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie versucht, sich zu verstellen. Dafür bewundere ich sie», lobte die Chefredakteurin der US-Ausgabe der Modezeitschrift «Vogue». Außerdem erzählte die 69-Jährige, sie habe große Lust, die Bundeskanzlerin einmal kennenzulernen.


Moby veröffentlich seine neuen Songs exklusiv über Meditations-App 

BERLIN (dpa) - US-Musiker Moby (53) hat sein neues Album exklusiv über die Meditations-App Calm veröffentlicht. «Long Ambient 2» gibt es seit einigen Tagen in der App zu hören.

Erst ab Mitte April sollen die Songs dann auch auf gängigen Streaming-Plattformen wie Spotify oder Apple Music verfügbar sein, wie es auf der Homepage des Künstlers heißt. «Ursprünglich habe ich die Lieder für mich selbst produziert, denn ich konnte diese Art von Musik nirgendwo finden», erklärte Moby. Das Album sei entstanden, «um mich beim Schlafen zu unterstützen und um anderen Menschen zu helfen, Ruhe zu finden». Es sei das erste Mal, dass ein prominenter Musiker seine Lieder exklusiv über eine Meditations-App veröffentliche.


Ariana Grande verdient nur einen Bruchteil mit «7 Rings» 

BERLIN (dpa) - Der Song «7 Rings» von Ariana Grande (25) bricht Rekorde - verdienen werden an der Hitsingle der Popsängerin jedoch andere.

Wie die «New York Times» berichtete, gehen 90 Prozent der Tantiemen an zwei Songschreiber, die schon lange tot sind: Richard Rodgers (1902-1979) und Oscar Hammerstein II (1895-1960). «7 Rings» ist demnach eine Neuinterpretation des Stücks «My Favorite Things», das Rodgers/Hammerstein für das 1959 uraufgeführte Musical «The Sound of Music» komponiert hatten. Zehn Autoren werden als Urheber des Stücks angeführt. Dennoch gehen 90 Prozent der Tantiemen an den Verlag Concord, der den Katalog des Songwriter-Teams Rodgers und Hammerstein den Angaben zufolge seit 2017 besitzt. Das Stück «7 Rings» kletterte diese Woche zurück auf Platz 1 der US-Billboard-Charts. Auf Spotify war der Song im Januar innerhalb der ersten 24 Stunden über 14 Millionen Mal gestreamt worden.


Berlusconi im Krankenhaus - Leistenbruch-Operation 

ROM (dpa) - Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist wegen eines Leistenbruchs operiert worden.

Der «kleine chirurgische Eingriff» sei gut verlaufen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstagabend unter Berufung auf Berlusconis Partei Forza Italia. Der 82-Jährige werde ein paar Tage benötigen, um sich von der Operation zu erholen und könne nicht an Wahlkampfveranstaltungen in Basilikata teilnehmen, hieß es. «Ich habe mit Silvio Berlusconi gesprochen und ihm gute Besserung gewünscht», erklärte Italiens Innenminister Matteo Salvini.


Wolf Biermann: Ausschreitungen in Chemnitz «Orgie des Fremdenhasses» 

CHEMNITZ (dpa) - Der Liedermacher Wolf Biermann (82) hat die rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz nach dem Tod eines Deutschen im August als «Orgie des Fremdenhasses» bezeichnet.

Er habe das Geschehen im Fernsehen verfolgt und nicht auf der Straße, «zum Glück nicht Aug' in Aug' mit den zusammengerotteten Heil-Hitler-Athleten aus der Muckibude», sagte er der Chemnitzer Freien Presse (Mittwoch/online). «Solche Hass-Hysterie gegen Flüchtlinge ist im Osten bei einigen noch wutblinder als im Westen, weil es dort weniger normale Lebenserfahrungen mit Ausländern gibt.»

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