Leute kompakt

Foto: epa/Manuel De Almeida
Foto: epa/Manuel De Almeida

Alternde Rockstars: Kiss werden die Kostüme zu schwer 

LOS ANGELES (dpa) - Die Rockband Kiss («I Was Made For Loving You») startet im Januar ihre letzte große Welttour. Der Grund für das angekündigte Karriereende? Ihre berühmten Kostüme werden den gealterten Musikern zu schwer.

«Wir können das nicht ewig machen, das ist körperlich unmöglich», sagte Sänger und Gitarrist Paul Stanley - inzwischen 66 Jahre alt - der Deutschen Presse-Agentur. «Wenn wir in Turnschuhen und Jeans auf der Bühne stehen würden, könnten wir auch mit 90 noch Rock'n'Roll spielen. Aber versuch mal, ein 50 Pfund schweres Kostüm anzulegen, damit rumzurennen und es einfach aussehen zu lassen.» Verbindlich darauf festlegen, dass Kiss nach der «End Of The Road»-Tour wirklich komplett aufhören, wollte sich Stanley, der die Band in den 70er Jahren mit Gene Simmons (69) gegründet hatte, trotzdem nicht. «Wir blicken hier auf etwas, was bestimmt drei Jahre dauern kann», sagte er. «Es ist schwer zu sagen, was am Ende passiert.»

Sternekoch Schuhbeck will auf die Wiesn 

MÜNCHEN (dpa) - Fernseh- und Sternekoch Alfons Schuhbeck hofft auf ein Zelt auf dem Münchner Oktoberfest.

«Ja, ich will auf die Wiesn», sagte der 69-Jährige der Münchner Tageszeitung «tz». «Ich habe mich brav beworben und warte nun, was passiert.» Ihm sei klar, dass der Wunsch nur in Erfüllung gehen kann, wenn auf der Wiesn ein Platz frei wird, sagte der Gastronom. «Das wäre die Krönung meiner Arbeit und ein echtes Schmankerl.» Gerne würde Schuhbeck dem Bericht zufolge eines der 14 großen Zelte auf der Theresienwiese leiten. «Aber es ist egal, ob groß oder klein. Ich würde nehmen, was ich bekomme.»

Sängerin Rita Ora geht für Dates lieber in die Kneipe 

BERLIN (dpa) - Ein erstes Kennenlernen bei Kerzenschein? Die britische Sängerin Rita Ora (28) hält davon nicht viel.

«Ich liebe Dates, aber nicht Abendessen oder so etwas. Das finde ich immer sehr peinlich», sagte Ora («Let You Love Me») der Deutschen Presse-Agentur. «Dann lieber in eine Bar gehen und etwas trinken. Das nimmt den Druck etwas raus, den mag ich nämlich nicht.» Die Musikerin, die mit ihrem Album «Phoenix» im Frühjahr auf Tournee geht, ist in Liebesdingen eigenen Angaben zufolge ohnehin ein wenig ungelenk - nicht erst seit ihrem Erfolg. Ora: «Schon vor diesem Job habe ich in Sachen Liebe versagt. Ich war überhaupt nicht locker.»

Til Schweiger sieht US-Kinoflop als Tiefpunkt seiner Karriere

BERLIN (dpa) - Til Schweiger (55) sieht in dem «missratenen» Kinostart der US-Version von «Honig im Kopf» seinen bislang größten Karriere-Flop.

«Das war der Tiefpunkt meines bisherigen künstlerischen Schaffens», sagte der Schauspieler und Regisseur der «Bild»-Zeitung. Das Alzheimer-Drama «Head Full of Honey» mit Nick Nolte (77) wurde vor einem Monat von mehreren US-Medien zerrissen. Es soll im März in die deutschen Kinos kommen. Für den 55-Jährigen ist 2018 dennoch positiv verlaufen. Mit der britischen Schauspielerin Francesca Dutton (32) hat Schweiger eine neue Frau an seiner Seite. «Wir wollen auf jeden Fall auch einen Film zusammen machen. Sie lernt gerade sogar mit einer App Deutsch.» An gemeinsame Kinder denke er aber noch nicht. «Das wäre ja auch ein bisschen schnell.» Für das neue Jahr plant der Filmemacher einen neuen «Tatort» aus Hamburg, der wohl 2020 ausgestrahlt werden soll.

Nicht nur Moderatorin: Nosbusch freut sich über «Bad Banks»-Glück 

MÜNCHEN (dpa) - Für Schauspielerin Désirée Nosbusch (53) war die Top-Rolle in der viel gelobten ZDF/Arte-Serie «Bad Banks» wie «ein Sechser im Lotto».

«Ich hatte schon seit einigen Jahren eine Sehnsucht nach einer Rolle, die mich als Schauspielerin ernst nimmt», sagte sie der Münchner Tageszeitung «tz» (Montag). Eine Rolle also, bei der nicht jeder «nur» die Moderatorin vor der Kamera sehe. «Diese war es!» Die Luxemburgerin Nosbusch spielt in der Serie die Investmentbankerin Christelle Leblanc, die vor allem hinter den Kulissen die Fäden zieht.

Rosberg besorgt um Mick Schumacher: «Nicht zuviel Druck aufbauen» 

BERLIN (dpa) - Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg hat vor einem übergroßen Hype um die Rennfahrer-Karriere von Michael Schumachers Sohn Mick gewarnt.

«Wir sollten aber auch alle aufpassen, dass wir nicht zuviel Druck aufbauen und nicht zu viele Erwartungen an ihn stellen», sagte Rosberg der Deutschen Presse-Agentur vor Michael Schumachers 50. Geburtstag am 3. Januar. Mick Schumacher war im Vorjahr Europameister in der Formel 3 geworden und startet in der neuen Saison in der höchsten Nachwuchsklasse Formel 2. Deren Rennen werden im Rahmenprogramm der Formel 1 gefahren. Die mediale Aufmerksamkeit für den 19 Jahre alten Schumacher-Sohn dürfte daher noch weiter wachsen. «Es ist schon schwierig, wenn ganz Deutschland auf ihn schaut. Es ist wichtig für ihn, dass er nicht die Freude am Fahren verliert.»

Beach-Olympiasiegerin Ludwig: Wunsch nach weiterem Kind 

BERLIN (dpa) - Olympiasiegerin Laura Ludwig wünscht sich mit ihrem Partner Imornefe Bowes ein Geschwisterchen für ihren sechs Monate alten Sohn Teo.

Bis zu den nächsten Sommerspielen will die 32-Jährige ihre Karriere aber mindestens fortsetzen. «Meine sportliche Planung geht bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio, danach entscheiden wir nach Gefühl», sagte die Beachvolleyballerin der «Berliner Morgenpost» und dem «Hamburger Abendblatt». «Bis dahin wird es definitiv keinen geplanten Nachwuchs geben. Wir wünschen uns aber beide auf jeden Fall noch Familienzuwachs.»

Thailands König soll Anfang Mai gekrönt werden 

BANGKOK (dpa) - Nach langer Verzögerung hat Thailand nun ein Datum für die Krönung seines Königs Maha Vajiralongkorn: Die Zeremonie soll vom 4. bis 6. Mai 2019 stattfinden, wie der Königspalast am Dienstag bekanntgab. Der 66-Jährige hatte bereits im Dezember 2016, zwei Monate nach dem Tod seines Vaters, Langzeitkönig Bhumibol Adulyadej, den Thron bestiegen.

Damals hatte Vajiralongkorn die Trauer um seinen Vater als Grund angegeben, sich nicht umgehend krönen zu lassen. Das nun feststehende Datum ist historisch bedeutsam: Der 5. Mai ist der Jahrestag der Krönung seines Vaters 1950. Vajiralongkorn ist Vater von fünf Söhnen und zwei Töchtern. Den Thron bestieg der dreifach Geschiedene unverheiratet. Mit einem vom «Business Insider» auf 30 Milliarden Dollar (26 Mrd Euro) geschätzten Vermögen gilt Thailands König als reichster Monarch der Welt.

Dänische Königin bittet um stärkeren Blick für andere

KOPENHAGEN (dpa) - Dänemarks Königin Margrethe II. hat von ihren Landsleuten mehr Aufmerksamkeit für ihre Mitmenschen gefordert.

Im Streben nach Fortschritt werde anderen Menschen heute häufig weniger Beachtung geschenkt, sagte die 78-Jährige am Montagabend in ihrer Neujahrsansprache. Sie fürchte, dass das Nachdenken vergessen werde. Der technische Fortschritt erlaube es, dass man auch dann noch mit seinen Kindern und Enkeln sprechen könne, wenn sie sich am anderen Ende der Welt befänden, sagte Margrethe. Mancher Kontakt werde aber auch unpersönlicher. «Man ist die ganze Zeit online, aber man vergisst, dass da ein Mensch am anderen Ende ist.» Kinder und Jugendliche bat sie darum, die Folgen zu überdenken, wenn beleidigende Fotos und Nachrichten ins Netz gestellt werden. Gleichzeitig porträtierte sie die Minderjährigen als diejenigen, die an vorderster Front für Klima und Umwelt kämpften.

Herthas Preetz: Silvester-Feuerwerk «ist nicht meine Welt» 

BERLIN (dpa) - Michael Preetz ist kein Fan von Feuerwerk - weder an Silvester noch während des restlichen Jahres.

«Da konnte ich mich noch nie für begeistern. Ich habe als Kind Leute gesehen, denen der halbe Arm weggeflogen ist, und Briefkästen, die vor meinen Augen explodiert sind. Das ist nicht meine Welt», sagte der Geschäftsführer von Fußball-Bundesligist Hertha BSC der «Berliner Zeitung» und dem «Berliner Kurier». Er habe bislang keine einzige Rakete in seinem Leben abgeschossen, berichtete der frühere Nationalstürmer. «Und ich bin auch keiner, der sich an einem Feuerwerk erfreuen kann. Es gibt Leute, die stehen ewig davor und machen uh und oh. Ich schaue kurz hin und gehe dann weiter.» Es gebe auch sonst zum Jahreswechsel keinen traditionellen Ablauf in seiner Familie. «Wenn wir zu Hause sind mit der Familie, ist es eher ruhig», sagte der 51-Jährige.

Rockband Walk off the Earth trauert um Keyboarder Mike Taylor

TORONTO (dpa) - Die kanadische Rockband Walk off the Earth, die Anfang 2012 mit ihrem Coversong «Somebody That I Used to Know» einen Internethit landete, trauert um ihren Keyboarder und Sänger Mike Taylor.

Der Musiker sei in der Nacht zu Sonntag im Schlaf eines natürlichen Todes gestorben, teilte die Gruppe am Montag auf ihren sozialen Kanälen mit. «Mike hatte eine unvergleichliche Liebe zum Leben», hieß es in dem Statement über den zweifachen Familienvater. Die Kanadier hatten kürzlich eine Welttournee für 2019 mit mehreren Terminen in Deutschland angekündigt. Die fünf Musiker hatten vor rund sieben Jahren den Song des belgisch-australischen Songwriters Goyte, «Somebody That I Used to Know», neu interpretiert und ins Internet gestellt. Dabei spielten sie das Lied zusammen auf nur einer Gitarre. Sängerin Sarah Blackwood übernahm den Hauptteil, die anderen zupften mal am Hals oder klopften auf dem Körper den Takt. Der YouTube-Clip erzielte mittlerweile mehr als 185 Millionen Aufrufe.

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