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Archivbild: epa/Andrew Gombert
Archivbild: epa/Andrew Gombert

US-Komiker Kevin Hart sagt nach Kritik Oscar-Moderation ab 

LOS ANGELES (dpa) - Der US-amerikanische Schauspieler und Komiker Kevin Hart (39) will die Verleihung der Oscar-Filmpreise im Februar nicht mehr moderieren.

Das teilte Hart am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter mit. Hintergrund ist Kritik an Harts als schwulenfeindlich empfundenen Tweets und Witzen aus den Jahren 2009 bis 2011. Zugleich entschuldigte sich der Komiker bei der schwul-lesbischen Gemeinde «für meine unsensiblen Worte aus der Vergangenheit». Er habe sich für einen Rückzug als Gastgeber der Oscar-Gala entschieden, «weil ich keine Ablenkung sein will in einer Nacht, die von so vielen großartigen, talentierten Künstler gefeiert werden sollte».

Carolin Kebekus rechnet mit mehr Frauen in der deutschen Comedy 

BERLIN (dpa) - Die Komikerin Carolin Kebekus rechnet in Zukunft mit mehr Frauen in der deutschen Comedy.

«Die ganzen Mädels stehen ja schon in den Startlöchern», sagte die 38-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Es gibt schon so viele, die auch schon lange auf der Bühne stehen und ihre Hallen auch voll machen.» Ein Problem sei aber, dass talentierte Frauen zu wenig im TV zu sehen seien. Besonders den Komikerinnen Tahnee (26) und Lisa Feller (42) traut sie in der Zukunft noch mehr zu. Tahnee gewann in diesem Jahr den Satire-Preis «Prix Pantheon».

Ariana Grande: Es war das schlimmste Jahr meines Lebens

NEW YORK (dpa) - Nummer-Eins-Album und Preise, aber auch Trennungen und Trauer: Für US-Popsängerin Ariana Grande (25) war das zu Ende gehende Jahr sehr widersprüchlich.

«Ich finde es interessant, dass dies eines der besten Jahre meiner Karriere war und das schlimmste meines Lebens», sagte Grande am Donnerstagabend (Ortszeit) bei einer Preisverleihung in New York. Die Musikerin («No Tears Left To Cry»), die im August mit ihrem Album «Sweetener» auf dem ersten Platz der US-Charts landete, wurde vom US-Magazin «Billboard» als Frau des Jahres ausgezeichnet. Wochen zuvor war bekanntgeworden, dass sie sich von ihrem Verlobten, dem Komiker Pete Davidson, getrennt hatte. Im September starb zudem ihr früherer Freund, der Rapper Mac Miller, im Alter von 26 Jahren.

Katrin Sass macht der Rechtsradikalismus in Deutschland Angst 

BERLIN (dpa) - In der neuen Netflix-Serie «Dogs of Berlin» spielt Katrin Sass (62, «Weissensee») eine Frau aus der rechtsradikalen Szene.

Ihr selbst mache das Thema Rechtsradikalismus Angst, sagte sie am Rande der Serienpremiere am Donnerstagabend in Berlin. «Dass jemand vor laufender Kamera mit ausgestrecktem Arm durch die Stadt läuft, ist für mich ein echter Horror. Mir wird auch ziemlich schlecht, wenn ich daran denke, wie jung diese Leute sind. Wir haben es selbst nicht erlebt, und unsere Eltern haben kaum darüber geredet.»

Schauspieler Fahri Yardim kennt Gefühl der Ausgrenzung

BERLIN (dpa) - Schauspieler Fahri Yardim (38) hat in seinem Leben schon häufiger das Gefühl der Ausgrenzung erlebt.

«Ich kenne den Versuch, der bei einigen kulturell verankert zu sein scheint, mich verdrängen zu wollen, mir mitteilen zu müssen: Du gehörst hier nicht hin. Du gehörst nicht zu uns», sagte der in Hamburg geborene Schauspieler mit türkischen Wurzeln der Deutschen Presse-Agentur. «Gleichzeitig kenne ich die anderen, die einen ganz bewusst reinholen oder sich wie selbstverständlich solidarisieren.»

Zurück auf die Bühne: «Dittsche» geht bundesweit auf Tour

HAMBURG (dpa) - Komiker Olli Dittrich will mit seiner Kultfigur «Dittsche» erstmals auf bundesweite Bühnentour gehen.

Nach 27 Staffeln im Fernsehen verlegt der 62-Jährige seine Paraderolle dorthin zurück, wo sie 1991 im «Quatsch Comedy Club» begann - auf die Bühne, wie Konzertveranstalter Karsten Jahnke am Freitag in Hamburg mitteilte. «Dittsche - live & solo» startet am 26. Oktober 2019 in Flensburg, danach folgen bis zum 22. November 18 weitere Termine unter anderem in Hamburg, München, Düsseldorf, Dresden und Berlin. Zuvor hatte das «Hamburger Abendblatt» über die Tourpläne berichtet. Im Original-Bademantel und Jogginghose will es «Dittsche» mit der Bierflasche in der Hand deutschlandweit «perlen» lassen.

Michael Krüger: «Der ganze Goethe fällt mir auf den Kopf» 

MÜNCHEN (dpa) - Der frühere Hanser-Verleger Michael Krüger hat so viele Bücher, dass sie seinem Haus zum Verhängnis werden könnten.

«Ich habe Probleme mit der Statik», sagte er kurz vor seinem 75. Geburtstag (9. Dezember) im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München. «Wenn ich noch mehr Bücher staple, kann es sein, dass mir der ganze Goethe auf den Kopf fällt. Also muss ich alle Bücher in den Keller bringen - aber die Bücher wachsen von dort wieder nach oben.» Er wisse einfach nicht mehr, wohin damit. «Ich weiß, ich brauche in Zukunft nicht drei Goethe-Ausgaben. Eine reicht. Aber wohin mit den anderen beiden?» Wegwerfen wolle er sie nicht, Antiquariate hätten kein Interesse. «Und so ist es ein ständiger Kampf mit diesen Büchern.»

Popmusiker O'Sullivan erzürnte anfangs mit Gesang seine Nachbarn

MANNHEIM (dpa) - Der irische Popmusiker Gilbert O'Sullivan («Clair», «Get Down») ist mit ersten Singversuchen in seiner Jugend im britischen Swindon auf wenig Gegenliebe gestoßen.

«Als ich nachts im Gartenhäuschen «Masters Of War» von Bob Dylan spielte, warfen die Nachbarn Schuhe und Steine gegen die Wand, damit ich aufhöre», sagte der 72-Jährige in der SWR-Sendung «Hits & Storys». Der Sänger und Pianist hat dieses Jahr ein neues, selbstbetiteltes Album veröffentlicht. Nachdem er seit Anfang der 70er große internationale Erfolge gefeiert hatte, sah er vor einigen Jahren seine damaligen Nachbarn wieder. «Sie waren nett», sagte O'Sullivan bei der Aufzeichnung im Mannheimer Club «Schatzkistl». «Aber ich war etwas überrascht, als sie sagten, dass ich ja schon immer singen konnte.»

Kunstfigur «Hyäne Fischer» will für Österreich beim ESC starten 

WIEN (dpa) - Der Name klingt vertraut und falsch zugleich: «Hyäne Fischer» will 2019 für Österreich beim Eurovision Song Contest (ESC) in Israel an den Start gehen.

Die Bewerbung sei eingegangen, teilte der Österreichische Rundfunk (ORF) mit. «Wir schauen uns das genau an, wie alle anderen Bewerbungen auch», hieß es. Dabei ist nicht ganz klar, um wen es sich bei der jungen Frau handelt, deren Name sich an den von Schlagerstar Helene Fischer anlehnt. Nach Darstellung des Wiener Stadtmagazins «Falter» ist «Hyäne» eine Kunstfigur aus dem feministischen Umfeld. Dahinter stecke eine eher weniger bekannte Wiener Schauspielerin, die Stimme erinnere an eine Sängerin mit dem Künstlernamen «Gustav».

Golden-Globe-Nominierung: Daniel Brühl ist «sprachlos» 

LOS ANGELES (dpa) - Für den deutschen Schauspieler Daniel Brühl ist die Nominierung für einen Golden Globe eine große Ehre.

«Ich bin sprachlos, fühle mich sehr geehrt und bin so stolz auf unsere Show», erklärte der 40-Jährige am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur dpa. «Ein Riesen-Dankeschön an die gesamte «The Alienist»-Familie, besonders an meine lieben Freunde Dakota Fanning und Luke Evans.» Er könne es kaum erwarten, mit dem ganzen Team wieder für «The Angel Of Darkness» zusammenzuarbeiten. «The Angel Of Darkness» ist die geplante Fortsetzung der Krimiserie «The Alienist», für die Brühl am Donnerstag für einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Serie nominiert wurde. In der Serie jagt er im New York des Jahres 1896 als Kriminalpsychologe einen pädophilen Serienmörder.

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