Leute kompakt

Foto: epa/Clemens Bilan
Foto: epa/Clemens Bilan

Barenboim: Ich bin glücklich in Deutschland

BERLIN (dpa) - Der argentinisch-israelische Pianist und Dirigent Daniel Barenboim (77) hat sich trotz der deutschen Verbrechen im Nationalsozialismus ganz bewusst für ein Leben in Deutschland entschieden. Vor dem Umzug habe er oft in Deutschland gespielt, darunter auch 18 Jahre in Bayreuth, sagte der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Als mir später angeboten wurde, Generalmusikdirektor der Staatsoper und Chefdirigent der Staatskapelle Berlin zu werden, habe ich lange überlegt und mich entschieden, nicht nur hier zu dirigieren, sondern meine Familie nach Berlin zu bringen.»


Düster-Rocker Mono Inc. mit neuem Album

HAMBURG (dpa) - Mit ihren düsteren Mittelalterklamotten, den schwarz umrandeten Augen und ebenso dunklen Songs sind Mono Inc. eine feste Größe der Dark-Rock-Szene. Nun bringen Martin Engler und seine Bandkollegen ihr elftes Album heraus. Auf «The Book Of Fire», das am Freitag erschien, beschäftigen sich die Hamburger mit einem besonders grausamen Kapitel der Geschichte: mit der Inquisition. «Die Geschichte Hamburgs ist spannend», sagte Frontmann Engler der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Drehte sich beim letzten Album noch alles um die Pest, die in der Hansestadt wütete, geht es diesmal um ein Mädchen, das im Mittelalter ein mystisches «Buch des Feuers» findet und von da an von den Inquisitoren verfolgt wird.


Bahn-Mitarbeiter erhalten neue Kleidung - Abschied vom Signalrot

FRANKFURT/MAIN (dpa) - Mehr Auswahl und andere Farben: Die Deutsche Bahn kleidet derzeit ihre Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt neu ein. Nach zwei Testläufen steht insgesamt 43.000 Zugbegleitern, Servicemitarbeitern, Lokführern und Busfahrern eine Auswahl an bis zu 80 Teilen in Blau und Weinrot zur Verfügung, wie das Unternehmen mitteilte. Bisher war das Bahnpersonal an blauen Uniformen mit knallroten Details zu erkennen. Der Entwurf stammt von Designer Guido Maria Kretschmer. Die Mitarbeiter können die neue Kleidung seit Januar anprobieren und bestellen, dann beginnt die Produktion und Auslieferung. Insgesamt werden rund 900 000 einzelne Kleidungsstücke verteilt.


Elton John und Idina Menzel singen bei der Oscar-Gala

LOS ANGELES (dpa) - Die britische Pop-Ikone Elton John und die amerikanische Musical-Darstellerin Idina Menzel werden am 9. Februar auf der Oscar-Bühne stehen. Nach Mitteilung der Filmakademie am Donnerstag wird John seinen Oscar-nominierten Song «I'm Gonna Love Me Again» aus dem Film «Rocketman» präsentieren. Menzel trägt den Hit «Into The Unknown» aus «Frozen - Die Eiskönigin 2» vor. Die Oscar-Verleiher kündigten auch Auftritte von Rapper Questlove und der irischen Dirigentin Eímear Noone an. Die Trophäen werden am 9. Februar in Los Angeles zum 92. Mal vergeben.


Sundance Festival mit Taylor-Swift-Doku eröffnet

PARK CITY (dpa) - Hollywood-Star Robert Redford (83) hat am Donnerstagabend (Ortszeit) das von ihm gegründete 36. Sundance Film Festival im US-Wintersportort Park City (Utah) eröffnet. Es ist das größte Festival für unabhängige, außerhalb Hollywoods produzierte Filme. Bis zum 2. Februar werden 118 Spielfilme und Dokumentationen sowie Kurzfilme aus 27 Ländern gezeigt. 56 Filme treten in vier Wettbewerbskategorien gegeneinander an. Fast die Hälfte davon seien von Frauen gedreht worden, teilten die Veranstalter mit. Zum Auftakt standen zwei Dokumentationen auf dem Programm: Die von Michelle und Barack Obama mitproduzierte Doku «Crip Camp» über ein Sommercamp für Jugendliche mit Behinderungen und «Americana» über das Leben von Taylor Swift.


Sänger Rea Garvey neues Kuratoriumsmitglied der Herberger-Stiftung

FRANKFURT/MAIN (dpa) - Der irische Sänger Rea Garvey ist vom Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in das Kuratorium der Stiftung Sepp Herberger berufen worden. Dies teilte der DFB am Freitag nach seiner Präsidiumssitzung mit. «Rea erreicht mit seiner Musik Menschen aller Generationen und passt auch sonst perfekt ins Team. Fußball und Musik sind ein starkes Stück Leben», sagte Generalsekretär Friedrich Curtius laut Mitteilung. Für den 46 Jahre alten Garvey ist die Berufung «eine Ehre». Die gemeinnützige Stiftung setzt sich unter anderem für die Resozialisierung von Strafgefangenen sowie für den Behindertenfußball ein.


Ex-Astronautin glaubt nicht an Umsiedlung auf anderen Planeten

MÜNCHEN (dpa) - Die frühere Nasa-Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper glaubt nicht, dass die Menschheit auf einem anderen Planeten ein neues Zuhause finden wird. «In den Weltraum zu fliegen, ist schwer. Und wenn dann Leute darüber nachdenken, irgendwann die gesamte Menschheit auf einen anderen Planeten umzusiedeln... Das wird nicht passieren», sagte die 56-jährige Amerikanerin der «Süddeutschen Zeitung» (Freitag). Sie rechne damit, die Landung eines Menschen auf dem Mars noch zu erleben. Der nächste Schritt sei allerdings, wieder zum Mond zu fliegen. «Vielleicht schaffen wir das 2024, wie die Nasa es plant. Vielleicht», betonte Stefanyshyn-Piper. «Nennen Sie mich Skeptikerin oder Realistin, aber vier Jahre sind wirklich nicht viel, gerade wenn man weiß, in welchem Tempo sich die Nasa bewegt.»


Schwarzenegger sammelt in Kitzbühel eine Million Euro fürs Klima

KITZBÜHEL (dpa) - Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger (72) hat bei einer Charity-Auktion im österreichischen Kitzbühel nach Angaben der Organisatoren rund eine Million Euro für Klimaschutz-Projekte gesammelt. Das Geld geht an die «Schwarzenegger Climate Initiative», die weltweit Klimaprojekte wie die «Grüne Lunge Ugandas» des Jane Goodall Instituts oder «Solar Skills and Environmental Education» in Äthiopien von «Jugend eine Welt» unterstützt. Bei der Versteigerung waren unter anderem eine Terminator-Büste, eine Lederjacke und ein Conan-Schwert im Angebot. Auch einen Tag am Set seines nächsten Films samt Komparsenrolle sowie ein Workout mit Schwarzenegger konnten die 150 Gäste des Gala-Dinners am Donnerstagabend ersteigern.


Ascacibar-Familie schwärmt von Klinsmann: «Er macht dich besser»

BERLIN (dpa) - Auch die Familie von Hertha-Neuzugang Santiago Ascacibar ist von Jürgen Klinsmann begeistert. «Alle sagen: Du musst von diesem großen Spieler lernen, hör ihm immer zu. Er macht dich besser», sagte der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler aus Argentinien in einem Interview der «Bild»-Zeitung (Freitag). Ascacibar war in der Winterpause vom Zweitligisten VfB Stuttgart zu Hertha BSC gewechselt. Er gilt als Wunschspieler von Trainer Klinsmann, den seine Familie von der WM 1990 kennt, wie der Südamerikaner berichtete. Damals wurde Klinsmann Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft.


Mark Forster über Organspende: «Könnt alles von mir haben»

KÖLN (dpa) - Sänger Mark Forster (36) würde nach eigenen Worten nicht zögern, seine Organe zu spenden. «Ihr könnt alles von mir haben», sagte der Musiker der Moderatorin Barbara Schöneberger in der Sendung «Mit den Waffeln einer Frau», die am Samstag beim Online-Sender Barba Radio ausgestrahlt wird und auch als Podcast anzuhören ist. Was nach seinem Tod mit ihm passiere, sehe er gelassen. «Bei der Beerdigung ist es mir wirklich egal, was da ist», sagte er. «Die können mich auch einfach zum Sondermüll fahren. Das spielt für mich keine Rolle.» Weniger entspannt ist Forster, der auch Juror bei «The Voice of Germany» ist, beim Thema Körperpflege. So hat er einen Wasch-Tick, wie er Schöneberger erzählte: «Ich wasche wirklich sehr oft meine Hände. Ich bin jetzt nicht zwanghaft, aber es könnte auf jeden Fall so in die Richtung gehen.»


Stars feiern Musik-Mogul Lucian Grainge in Hollywood

LOS ANGELES (dpa) - Großes Star-Aufgebot auf Hollywoods «Walk of Fame»: Musiker wie Shawn Mendes, Justin Bieber, Beck, Sam Smith und Lionel Richie posierten am Donnerstag mit dem britischen Musik-Produzenten Sir Lucian Grainge (59) auf dem berühmten Bürgersteig im Herzen von Hollywood. Grainge, der auch die Karrieren von Stars wie Lady Gaga, Elton John, Jay Z, Rihanna, Taylor Swift und Amy Winehouse prägte, wurde dort mit einer Sternenplakette geehrt. Pop-Star Shawn Mendes (21) würdigte Grainge als warmherzigen und verständnisvollen Mann. Als junger Nachwuchskünstler habe er vor dem ersten Treffen mit dem Manager so viel Angst gehabt, räumte Mendes ein, doch Grainge habe niemals Druck gemacht.


Starinvestor Soros stellt Nationalismus und Trump an den Pranger

DAVOS (dpa) - Starinvestor George Soros hat nationalistische Tendenzen und den Wettstreit zwischen den Weltmächten China und den USA als große Gefahr für Frieden und Freiheit bezeichnet. Nationalismus sei der große Feind offener Gesellschaften, sagte der ungarisch-stämmige 89-Jährige am Donnerstagabend am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos. An US-Präsident Donald Trump und auch Chinas Staatspräsident Xi Jinping ließ der Milliardär kein gutes Haar. Die beiden versuchten, ihre Macht bis an die Grenzen und darüber hinaus auszudehnen. «Präsident Trump ist ein Betrüger und der ultimative Narzisst, der will, dass sich die Welt um ihn dreht», sagte Soros. Xi stehe innen- und außenpolitisch unter Druck.


«Captain Marvel»-Fortsetzung mit Brie Larson in Arbeit

LOS ANGELES (dpa) - Ein Jahr nach dem Kinostart von «Captain Marvel» ist eine Fortsetzung des Superheldinnen-Spektakels in der Mache. Das Disney-Studio habe die Marvel-Produktion offiziell in Angriff genommen, berichteten US-Medien am Donnerstag. Demnach übernimmt die Schauspielerin Brie Larson («Kong: Skull Island») wieder die Rolle der ehemaligen Airforce-Pilotin Carol Danvers, die plötzlich Superkräfte entwickelt. Dem Filmblatt «Variety» zufolge soll die Drehbuchautorin Megan McDonnell («WandaVision») neu an Bord geholt werden. Weitere Details, etwa über den Drehstart, wurden zunächst nicht bekannt.


Harry-und-Meghan-Produkte aus royalem Onlineshop verschwunden

LONDON (dpa) - Nach dem Rücktritt von Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) aus dem Kreis der aktiven Royals sind auch die Souvenirs von der Hochzeit des Paares aus dem königlichen Online-Shop verschwunden. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete, waren einzelne Andenken noch bis vor wenigen Tagen auf der Website der Royal Collection abrufbar. Verkauft wurden unter anderem Kaffeetassen, Kannen und Teller. Am Donnerstag waren sie nicht mehr abrufbar. Einer Sprecherin der Royal Collection zufolge waren die Souvenirs schlicht ausverkauft.

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