Lehrerin schlägt mit Holzstab auf Siebenjährige ein

Foto: facebook/J-juneny Nuchananrt
Foto: facebook/J-juneny Nuchananrt

PATTAYA: Gegen eine Lehrerin an einer Schule in Pattaya wird ermittelt, weil sie mit einem Holzstab eine Siebenjährige auf den Kopf geschlagen und verletzt haben soll. Das Mädchen war beim Rechnen in der Klasse zu langsam.

Die Facebook-Nutzerin „J-juneny Nuchnanrt“ hat Bilder des verletzten Mädchens gepostet und Details zu dem Vorfall veröffentlicht. Röntgenaufnahmen des Kopfes zeigten innere Blutergüsse. Die Lehrerin müsse zur Verantwortung gezogen werden. Die „Bangkok Post“ wandte sich an die 26-jährige Mutter des siebenjährigen „Nong Jaja“, die die Pattaya 5-Schule in Banglamung besucht.

Die Mutter sagte, dass ihre Tochter am Donnerstag über akute Kopfschmerzen klagte. In der Nacht hatte ihre Tochter eine Schwellung im Gesicht, an den Augen und auf der rechten Wange. Die Frau brachte ihr Kind sofort zum Röntgen ins Krankenhaus Banglamung, wo die Ärzte innere Blutergüsse feststellten, die die Schwellung verursacht hatten. Nachdem die Mutter Medikamente von einem Arzt erhalten hatte, reichte sie eine Beschwerde bei der Polizei in Pattaya ein.

Laut Naruemol Inthapong, dem Direktor der Schule, soll ein Komitee den Vorfall untersuchen. Wenn die Lehrerin für schuldig befunden würde, würden Disziplinarmaßnahmen folgen. Die Lehrerein müsste dann die Verantwortung für ihre Handlungen übernehmen.

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Dencker Klaus-Dieter 21.08.19 04:47
Niemals kleine Maedchen auf den Kopf schlagen
Schon gar nicht so brutal mit nem Holz.Wenn ueberhaupt, dann auf das Hinterteil. Wie bei uns in den 60 ger Jahren.
TheO Swisshai 21.08.19 04:45
@Siam Fan / Versagen
Sie haben den Text nicht richtig gelesen oder nicht verstanden. In der Schweiz gehen die Kinder erst mit 5 oder 6 Jahren in den obligatorischen öffentlichen Kindergarten. Natürlich können die Kinder dann schon sprechen, nur wie gesagt nicht deutsch. Der Grund ist der hohe Ausländeranteil, der in einigen Schulen über 70 % ist ! Wie können Sie von versagen der Kindergärtnerin reden, sie sagte ja ihre "NEUE" Klasse , das heißt sie haben erst seit ein, zwei Wochen angefangen. 21 Kinder in der Klasse sind in der Schweiz normal und wäre wohl auch nicht ein so grosses Problem wenn die meisten bereits deutsch sprechen würden.
Siam Fan 20.08.19 11:37
Versagen der Kindergärtnerin?!
Herr TheO Swisshai, 21 Kinder in einer Gruppe ist auch eindeutig zu viel. Grundsätzlich sehe ich es als Aufgabe des Kindergartens, den Kindern auch das Sprechen beizubringen. Wer in TH die verzogenen Klein-Kinder kennt, hat eine ungefähre Vorstellung, was auf Kindergärtnerin und Lehrer zukommt. Deswegen schlage ich schon länger altersmäßig gemischte Gruppen vor. Die Kleinsten (3jährige) können einem in Massen auch die Haare raufen lassen. Sind in einer Gruppe 1/3 Dreijährige, 1/3Vierjährige und 1/3 Fünfjährige, hat die Kindergärtnerin 2/3 bereits erzogene Kinder, die für sie eine Unterstützung sind. Die "Hilfslehrer" werden sicher auch nicht mit einem schweren Holzlineal die Kleinen schlagen.
TheO Swisshai 20.08.19 02:28
Apropos Schüler und Lehrer
Hat zwar nicht direkt mit dem Artikel hier zu tun, ist aber trotzdem bedenklich. Heute zu lesen in den Schweizer Medien: Die Kindergärtnerin F. R.* (24) aus der Region Zürich berichtet: «Von insgesamt 21 Kindern meiner neuen Klasse sind 2 in der Lage, mir ‹guten Morgen› zu sagen. Der Rest kann überhaupt kein Deutsch.» -- Da verschlägt es mir doch glatt die Sprache.
Rudhart Boehmer 20.08.19 02:24
Pruegeln muss verboten sein....
dennoch eine Ohrfeige hat sich schon so mancher Schueler heute verdient aber fuer jemanden, der den oeffentlichen Pranger fordert, ist wohl ein Klaps auf den Hinterkopf nicht genug. Auch bei mir hat die Ohrfeige in der Schule und der Klaps auf den Hinterkopf kein bleibenden Schaeden hinterlassen. WOHLGEMERKT: ich spreche hier nicht von einer Pruegelsrafe.