Lehrer gedenken an getötete Kollegen

Ein Soldat bewacht den Unterricht von buddhistischen und muslimischen Schülerinnen und Schülern in Pattani. Foto: epa/Nakharin Chinnawornkomol
Ein Soldat bewacht den Unterricht von buddhistischen und muslimischen Schülerinnen und Schülern in Pattani. Foto: epa/Nakharin Chinnawornkomol

PATTANI: Die Lehrervereinigung, die die Bezirke im tiefen Süden des Landes vertritt, hat am Mittwoch in Pattani mit einer Zeremonie den 182 Lehrkräfte gedacht, die seit dem Ausbruch der separatistischen Gewalt in der Region vor 13 Jahren getötet wurden.

An der Gedenkfeier in Pattanis Benjamarachuthit-Schule, die auch eine buddhistische Zeremonie zum Erwerb religiöser Verdienste beinhaltete, nahmen mehrere Regierungsvertreter teil. Boonsom Thongsriplai, Vorsitzender der Vereinigung, betonte in seiner Rede, dass der Tod von 182 Lehrern bei Rebellenangriffen in den drei südlichsten Provinzen den größte Personalverlust in der Bildungsgeschichte des Landes darstellt. Die Veranstaltung wurde abgehalten, um Solidarität innerhalb der Lehrerschaft zu schmieden und zu fördern. Gleichzeitig sollte sie als Weckruf verstanden werden, den Frieden in den drei Provinzen Pattani, Yala und Narathiwat wiederherzustellen.

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Leserkommentare

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TheO Swisshai 22.09.18 15:11
@THOMAS S / Was wird nicht funktionieren
weil es zu viele Moslems mit Money gibt ?
THOMAS S 22.09.18 13:25
Mosleme
Das wird nicht funktionieren,weil es zu viele Moslems mit sehr hohen Ansehen-sprich Money gibt.
TheO Swisshai 22.09.18 13:20
@Andreas Binger / Einfach ist es nicht
Wenn es bloss so einfach wäre, wie Sie sagen. Leider ist es das aber nicht, sonst wär sicherlich schon längst Frieden. Das fängt schon an bei der von Ihnen geforderten Massnahme des Kopftuchverbots für minderjährige Frauen und insbesondere Schülerinnen. So viel ich weiss, ist noch kein Lehrer umgekommen, weil eine Schülerin das Kopftuch getragen hat. Die Schliessung sämtlicher Koranschulen, würde wohl eher das Gegenteil bewirken und noch mehr Unruhen hervorrufen. Irgendwie auch verständlich, den an den Koranschulen wird islamische Wissenschaften gelehrt, was nicht grundsätzlich bedeutet, alle Koranschulen seien schlecht und gefährlich. Ausserdem müsste man den anderen Religionen die Schulen ebenfalls schliessen. Auch würden Sie den islamischen Staaten einen Grund geben, um genauso gegen andere Religionen vorzugehen, was wohl auch nicht zu Frieden führen würde, im Gegenteil. Genau so würde es sich bei den Geldströmen verhalten. Was denken Sie, wieviel Geld spenden Christen an ihre Kirchen oder wieviel fliesst jedes Jahr in den Vatikan ? Man kann doch nicht allen Religionen die Geldströme unterbinden, denken Sie mal an die Juden, das wären die ersten die sich gegen so etwas wehren würden. Es ist zwar erfreulich, dass Sie sich Gedanken machen zu der Problematik, zu glauben es gäbe ein paar einfache Massnahmen um das Problem zu lösen, ist aber eindeutig zu optimistisch. Bleiben Sie aber dran, vielleicht kommen Ihnen ja doch noch brauchbare Lösungsvorschläge in den Sinn.
Andreas Binger 22.09.18 10:27
Es gäbe ein paar einfache aber höchst wirksame Massnahmen: Sämtliche Koranschulen schliessen, sämtliche radikalen Imame und Ihre Unterstützer verhaften, Kopftuchverbot für zumindest minderjährige Frauen und noch insbesondere Schülerinnen und Unterbindung sämtlicher Geldströme aus den arabischen Golfstaaten.